Eine Insula am Rande der Subura aber noch Rande zum Esquillin

  • In einer Seitenstrasse gelegen in einer Insula wie es hunderte bis tausende in Roma gab lag ein neuer Betrieb der Stadt.



    von Außen viel dem Unbedarften der einfach nur vorbei schlendern würde nur mit Mühe die zusätzliche Tür auf.
    Über diese stand recht unscheinbar mit kleineren roten Mosaiksteinchen geschrieben.


    Aedes iste Laetitia


    was auf das Lupanar hinwieß welches Tiberius Helvetius Varus mittels einer günstigen Gelegenheit nun sein Eigen nannte.


    Von Außen war die Insula recht unscheinbar und auch die, recht massive, Tür deutete zunächst auf nichts besonderes hin. Trat man allerdings durch sie hindurch musste man zunächst einem relativ langem Gang folgen.



    In dem Block in dem die Insula stand gab es insgesamt 6 Insulas. An ihrer Stelle hatte bis vor einigen Jahren noch eine sehr sehr große Insula gestanden die irgendwann wegen mangelnder Pflege unter ihrem eigenen Gewicht zusammengebrochen war. Da die neugebauten alle kleiner waren gab es jetzt in der Mitte der 6 Insulas nochmal einen eigenen Innenhof. Hier befand sich das "Aedes iste Laetitia". Erbaut aus Teilen des Fundamentes der alten Insula und größtenteils im Halbkeller liegend. Auf dem "Dach" des Halbkellers befand sich eine Art Dachgarten mit ein paar Pavillons und an den Seiten offenen Separees wodurch hier inmitten der Stadt ein sehr ruhiges Plätzchen der Entspannung entstanden war.
    Geführt wurde das Lupanar von einem mittelaltem Iberer dem zwei Legionsveteranen zur Not zur Hand gingen. Der Rest der Belegschaft setzte sich als Männern und Frauen aus dem halben Reich zusammen.

  • Nach langer Zeit der Abwesenheit von Roma hatte Varus mal wieder sein Lupanar aufgesucht.
    Allerdings weniger um sich zu "entspannen" das würde er vielleicht noch später nachholen. Nein mehr um nach dem Rechten zu sehen und sich die "Bücher" anzusehen.
    Schließlich war er ja lange weg und wenn die Katze aus dem Haus ist.


    Mit dem Zustand des Hauses war er eigentlich ganz zufrieden nur meine er es könnte etwas mehr Kundschaft da sein und vielleicht bräuchte es mal die ein oder andere neue Lupa.


    Er würde sich demnächst darüber mal Gedanken machen.

  • Seit der Gedanke gereift war, die Villa für immer zu verlassen, hatte Morrigan in den Gassen Roms nach einer Stelle Ausschau gehalten, wo sie schnell an gutes Geld kommen konnten. Viele Tips hatte sie bekommen, aber nur einer war darunter, der ihrem Vorhaben entgegen kam. Immer wieder hatte sie den Laden beobachtete. Er lief mehr schlecht als recht, es waren auch nicht so viele Angestellte dort. Viele waren aufgrund der schlechten Auftragslage abgewandert.
    Ja die besten Voraussetzungen um hier Fuß zu fassen waren dass nicht. Aber Morrigan hatte viele Kontakte in der Stadt, der ein oder andere würde unter Garantie die ein oder andere Münze springen lassen, für eine paar nette Stunden die sie ihm bereiten würde.
    Apolonia konnte den Herren der Schöpfung ja auch den Kopf verdrehen, sie würde die Kundschaft anziehen, die es nicht ganz so exotisch wollten.
    Aber erst mal hieß es die Hürde der Tür zu überwinden.
    Morrigan und Apolonia klopften, Dracon hielt sich erst mal im Hintergrund, der würde erst später ins Geschehen eingreifen.
    Ihnen wurde geöffnet, sie trugen ihr Anliegen hier zu arbeiten vor.
    Die Veteranen lachten zunächst, bis sie von den Frauen gefragt wurden ob sie ihnen zeigen sollten, warum sie unbedingt diese beiden in ihrem Laden brauchten.
    Apolonia und Morrigan fackelten nicht lange und schon waren sie dabei, die Männer zu verführen. Derart abgelenkt, merken sie nicht wie Dracon sich an sie heranschlich, erst wurde der Mann bei Apolonia geräuschlos um die Ecke gebracht, Morrigan, bekam ein Zeichen schon zückte sie ein Messer und mit einem gurgelnden Laut brach der Mann vor ihr zusammen.
    Ein aufgeregter mittelalter Mann sprang auf die drei zu, was sein Fehler war. Dracon packte ihn, drückte ihm die Luft ab und Morrigan rammte ihn das Messer in die Gurgel.


    Sie sahen sich alle drei an. Die Leichen mussten beseitigt, das Blut weggewischt werden und vor allem mussten sie sehen, ob noch Männer und Frauen im Haus waren.
    Dracon kümmerte sich darum, dass die drei Männer auf Nimmerwiedersehen verschwanden, Morrigan und Apolonia reinigten alles von dem Blut.
    Dann wurde die Belegschaft zusammengetrieben.
    Ihnen wurde nur mitgeteilt, dass sie ab sofort, für sie arbeiten würden. Würden sie gut Arbeit leisten sollte das nicht ihr Nachteil sein.
    Die Männer und Frauen nahmen das gelassen hin, hier in der Subura war so ein Betreiberwechsel nicht unüblich. Auch die Aussicht, dass es ihnen vielleicht besser gehen könnte, stimmte die den neuen „Besitzern“ gegenüber nicht feindselig.



    Sim-Off:

    der Tod der NCP's ist mit dem Besitzer des Lupanar Helvetius Varus abgesprochen.

  • Die grobe nicht gerade schöne Arbeit war verrichtet und Morrigan schien die restliche Belegschaft ganz gut im Griff zu haben.
    Apolonia machte sich auf eine gründliche Erkundungstour. Nicht zuletzt um für sich das schönste Zimmer in Beschlag zu nehmen. Außerdem wollte sie die Zimmer auf Sauberkeit und Ordnung überprüfen. Die Einrichtung wurde ebenfalls genauestens in Augenschein genommen. Sie machte eine Liste was erneuert und renoviert werden musste.
    Mit Liste bewaffnet ging sie zu den beiden anderen um den weiteren Ablauf abzuklären.

  • Apolonia war natürlich sofort abgedampft um sich unter Garantie das beste Zimmer zu schnappen. Morrigan sah ihr kopfschüttelnd aber lächelnd nach.


    Der Anblick der sich ihr bot, war nun ja verheerend nicht ganz, aber man sah deutlich, dass die Männer hier nicht auf Ordnung und Sauberkeit geachtete hatten. Das musste anders werden.


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    Viele Lupas waren es ja nicht gerade.
    Drei Frauen
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    und nur ein Mann
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    Nicht viel, aber damit ließ sich zumindest für den Anfang arbeiten.


    Später würde sie sich ausführlich mit allen unterhalten, aber zunächst musste alles inspiziert werden.
    Die Bilder an den Wänden
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    mussten dringen aufgearbeitet werden, hier und da musste neuer Stoff her.


    Nur gut, dass sie einiges an Geld bei Seite geschafft hatte, so konnte sie zumindest die notwendigsten Sachen instand setzen.


    Dracon, bekam eine Auftragsliste, was zumindest für heute alles gebraucht wurde.


    Wein, ein paar Leckereien und dann sollte er auf dem Markt auch Werbung machen man sollte in den Gassen Roms wissen, dass hier jetzt ein frischer Wind wehte.


    „Nimm den Kerl da mit, der kann dir erst mal beim tragen helfen.“ lautete ihre knappe Anweisung, bevor sie sich den Frauen widmete. Hier musste erst mal gründlich geschrubbt werden.


    „Ich will das es hier heute Abend alles sauber und ordentlich aussieht. Mann soll ich hier wohl fühlen. Und heute Abend erwarte ich, dass ihr unsere Gäste nach allen regeln der Kunst verwöhnt, ab heute gilt unser Motto, keine Tabus, wir machen alles möglich.“


    Die Frauen nickten zustimmend und gemeinsam wurde angepackt.



  • Was für eine Sauerei. Morrigan hätte ihn machen lassen sollen. Er musste sich waschen und umziehen. Was Passendes war schwer zu finden. Alles so auf weibisch getrimmt und es roch auch so. Seine Nase konnte das gar nicht verkraften. Ein kräftiges Niesen halte durchs Haus. Es dauerte bis er eine Tunika gefunden hatte, die nicht so penetrant stank und aus ungefärbter feiner Wolle war. Froh nicht mit sauber machen zu müssen, nahm er Morrigan’s Liste in Empfang. Alles im Kopf gespeichert, lesen konnte er nicht. „ Ja, Domina.“ Sagte er grinsend und schupste ein Bürchlein vor sich her aus dem Haus.

  • Morrigan sah Dracon grinsend hinter her. Domina ha ja das gefiel ihr.
    Die Frauen und Morrigan hatte ihr Möglichstes getan um halbwegs Ordnung zu schaffen. Apolonia hatte sich, wie war es auch anders zu erwarten, drum herum gedrückt.
    Morrigan besah sich ihr Werk und nickte voller Begeisterung. Ja so, so kann man Gäste begrüßen.


    „Nun aber ab in die Culina, eine kleine Stärkung und danach wird gebadet.“
    Morrigan war in ihrem Element, der Weinvorrat war schnell gefunden, jede Frau bekam einen großen Becher, schnell zauberte sie auch eine kleine Köstlichkeit für alle, dann setzte sie sich zu den Frauen.
    „Also ich bin Morrigan, die andere Frau heißt Apolonia und der bullige Typ ist Dracon. Ab heute werden wir hier die Geschäfte führen. Habt ihr damit ein Problem?“
    Als die Frauen mit einem Kopfschütteln andeuteten, dass sie dies nicht hatte, entspannte sich Morrigan sichtlich. „Gut, wie sind eure Namen und woher kommt ihr?“


    „Greta“ antwortet die Blonde. „Ich bin aus Germanien.“
    „Dedina“ sagte nun die rothaarige. „ich bin aus Britannien.“
    „Aus Spanien komme ich und heiße Ines“ waren die Worte der schwarzhaarigen.


    Morrigan nickte. Wo sie herkam sagte sie den Mädchen allerdings nicht, die mussten nicht zu viel wissen. Zumindest vorerst nicht. Wenn man ihnen vertrauen konnte, dann würden sie auch mehr erfahren.


    „Gut. Wie sieht es aus, macht ihr das hier gern?“ Morrigan konnte niemanden gebrauchen, der einfach nur wie ein Brett dalag und nageln ließ. Das konnte die Straßenlupas machen, hier sollte dem Gast was geboten werden.


    Einstimmig versicherten die Mädchen, dass sie gern mit Männern zusammen waren und sie auch gern verwöhnten.


    „Sehr schön, ich möchte nicht das Klagen kommen.“ Als Morrigan sah, das die drei ihre Mahlzeit beendete hatten, stand sie auf.
    „Los los kommt schon ab ins Balneum, ihr wollt doch nicht so...“ Morrigan schaute die drei von oben bis unten an. „...Männer verführen.“
    Kaum ausgesprochen war sie auch schon wieder auf dem Weg.
    Die drei folgten ihr und was dann folgte war eine Wasch und Reigungsoriege der Körper. Die Frauen wuschen sich gegenseitig und hatten sichtlich Spaß dabei. Die drei Frauen zeigte Morrigan auch, wie sich sich selbst auf Touren brachten, bevor sie die Männer begrüßten. Ja die drei waren mit Leib und Seele Lupas. Die Körper war von allem Überflüssigen, Schmutz und Haaren befreit. Nun wurden sie noch schön eingeölte. Jede der Frauen legte ein mehr oder minder durchsichtiges Gewand an.


    Morrigan selber verschwand nur kurz um ihre Sachen zu holen und erschien wenig später im Atrium des Lupanar.
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    Ja so konnten nun die Gäste begrüßt werden.

  • Dracon hatte mit dem Schmächtigen eingekauft. Der durfte nach dem Stück Honigkuchen die Körbe tragen. Sie hatten beim Bäcker eingekauft. Waren beim Gemüsehändler 2 Straßen weiter, beim Fleischer und beim Fischverkäufer. Der letzte Weg, war der zum Weinhändler. Insgesamt war es nicht ganz billig was sie zusammengeholt hatten. Dracon trug zwei kleine Amphoren Wein. Mit dem Händler hatte er vereinbart, dass er Morgen eine große Amphore liefern soll.


    Nichtsahnend betrat Dracon das Lupanar. „ Wir sind wieder …..“ Da blieb ihm glatt der Mund offen stehen. Im Atrium hatte sich ein Wunder ereignet. „ Morrigan. Du siehst wie eine Göttin aus meinen Träumen aus.“ sagte Dracon ehrfürchtig. Der Schmächtige stierte sie an und sabberte. Dracon stellte die Amphoren ab und gab ihm einen leichten Schlag auf den Hinterkopf. „ Die ist nicht für dich. Bring die Körbe in die culina.“ Dracon konnte sich von Morrigan's Anblick nicht lösen. Au und dann Apolonia, die immer schon erstklassig aussah. Nicht zu reden von den Lupa, die hier weiter ihrer Arbeit nachgingen. Sahen die nur annähernd so gut aus. Wie sollte er das jeden Tag aushalten. Dracon riss sich von Morrigan’s Anblick los und brachte die zwei Amphoren in den Lagerraum.

  • Varus hatte eigentlich erwartet das der olle Iberer die Tage etwas in seiner Villa abgeben würde. Die letzten Wochen und Monate war das schon immer recht unregelmäßig geschehen und auch die Höhe der Erträge hatte Varus immer mehr zweifeln lassen. Entweder versuchte der Kerl ihn für blöde zu verkaufen und bestahl ihn so offensichtlich oder das Geschäft mit dem Lupanar war generell was dämliches gewesen.
    Letzteres konnte er sich aber eigentlich mal so überhaupt nicht vorstellen. Man konnte vielleicht ein schmieriges Lupanar haben, was ganz und gar nicht Varus Plan gewesen war. Schließlich hatte er ja auch extra mehr ausgegeben und dafür eine Lage gewählt die es auch Kunden außerhalb der Subura relativ problemlos erlaubte sein Lupanar zu besuchen ohne groß in die Subura "eintauchen" zu müssen. Auch war die bauliche Gegebenheit ja so das man dort sehr diskret sein konnte. Die umliegenden Insulas hatten ja alle eigene Innenhöfe und in diese gingen ja eigentlich immer alle Fenster aus denen man auch mal herausschaute.


    Naja jedenfalls war nun seit einigen Tagen gar nichts mehr bei ihm angekommen weshalb er sich dann heute entschlossen hatte mal nach dem Rechten zu sehen.
    So selbstbewusst wie ein Eigentümer nun mal war öffnete er am Nachmittag also die Eingangstür und erwartete einen oder beiden der Legionsveteranen zu sehen.

  • Ein paar Tage lief das Geschäft nun schon, es sprach sich langsam herum, dass hier im Lupanar ein frischer Wind wehte. Morrigan und Apolonia waren auch jeden Tag auf den Märkten unterwegs und machte Werbung für ihr Etablissement.
    Der ein oder andere Händler, den Morrigan vom Markt kannte, der Tavernenbesitzer dessen Gäste sie mit Tanzen unterhalten hatte, der ein oder andere Bewunderer ihres Tanze... sie alle waren gekommen und wurden nicht enttäuscht.
    Wenn sie den Lupanar verließen, so taten sie dies mit einem glänzen in den Augen und dem Versprechen wiederzukommen und auch allen Bekannten davon zu erzählen.
    Und sie kamen wieder, einige sogar täglich, so dass Morrigan schon glaubte ihnen hier bald ein eigenes Zimmer geben zu müssen.
    Sie hatten also alle Hände voll zu tun, als sich ein neuer Gast, durch das Knarren der Tür, ankündigte.
    Da Dracon gerade in der Culina wie eigentlich meistens, war, ging Morrigan dem Gast entgegen um ihn zu begrüßen.
    Kurz stockte sie, als sie erkannte, wer da vor ihr stand.
    Ja sie wusste wer er war, sie hatte den Laden lang genug ausgekundschaftet.
    Helvetius Varus, der Besitzer!
    Die konnte nun heikel werden, aber da mussten sie nun durch.
    „Salve Helvetius Varus. Es ist mir eine Freude und Ehre dich hier zu begrüßen.“ Morrigan geleitet Varus in das frisch eingerichtete und gesäuberte Atrium. Einmal atmete sie tief durch, bevor sie einfach mal die Tatsachen auf den Tisch packte. „Dein Lupanar war verlassen, scheinbar haben sie die Männer, die es für dich betrieben haben, sich mit dem letzten Geld aus dem Staub gemacht.“ So das war erst mal raus. „Wir haben es unter unsere Fittiche genommen, die Frauen und den Mann konnten wir hier doch nicht allein lassen.“ Es war nicht die ganze Wahrheit, aber so weit weg nun auch nicht. „Möchtest du erst die Bücher sehen oder dich von unseren Qualitäten überzeugen?“ Morrigan schenke ihm ein Lächeln, was eine Versuchung und ein Versprechen zu gleich war. Oh ja würde er die Qualitäten wählen, dann würde er in Nullkommanichts vergessen, dass es hier jemals andere Betreiber geben hatte.

  • Bald war Apolonia zurück zu ihrem Zimmer gegangen. Sie hatte keine Lust von Morrigan, die ganz schön, bildlich gesprochen, die Peitsche schwang, zu irgend einer, ihr unliebsamen Arbeit verdonnert zu werden.
    Ihre Einrichtung würde sie, sobald ihre Finanzen es zu ließen erneuern, sie entsprach ganz und gar nicht ihrem Geschmack.
    Jetzt galt es sich zuerst einmal sorgfältig für die Gäste fertig zu machen.
    In ihrem Besitz befanden sich bisher nur die Kleider der Claudierin, dies musste für den Anfang reichen. …..


    Ein paar Tage später hatte Apolonia sich die gelbe Tunika angezogen.
    Ihr Haar ließ sie offen. Aus Erfahrung wusste sie Männer liebten meist langes offenes Haar. Sie wollten es anfassen, dort hineinwühlen und damit spielen. Nachdem sie es sorgfältig gebürstet hatte, schminkte sie sich leicht und zog ihren Armreif und den Ring an.
    Dabei fiel ihr ein sie brauchte unbedingt neuen und mehr Schmuck. Nun war sie bereit und machte sich auf den Weg zum Atrium. Da bekam sie mit das Morrigan einen ihr bis dato Unbekannten begrüßte, wobei sie dessen Namen nannte.
    Sofort schaltete sie und holte den besten Wein den sie anzubieten hatten und ging damit zu den beiden. Jetzt war ablenken und von der Qualität ihrer Arbeit hier angesagt.
    “Salve Helvetius Varus, darf ich dir einen Becher Wein servieren? Achja mein Name ist übrigens Apolonia”.

  • Varus wollte sich gerade so richtig aufregen das seine Vermutung das die drei Typen ihn beschissen hatten sich offenbar bestätigte. Gerade wo er sich gestern schon so über Varia und Irvin aufgeregt hatte war sein Geduldsfaden noch nicht wirklich wieder stabil.


    Die Frau die ihn in empfang nahm war zwar sehr forsch und stellte gleich mal die Fakten auf den Tisch. Gleichzeitig war sie aber ja auch durchaus sehr sympathisch was auch bei Varus natürlich Wirkung zeigte und seinen Ärger zu mindestens für den Moment beruhigte.


    Als dann auch noch eine weitere Dame hinzukam und ebenso freundlich war, war er fast überzeugt.


    "Sehr gerne Apolonia!"


    An Morrigan gerichtet sagte er:
    "Vielleicht etwas dazwischen und wir ziehen uns erst einmal von mitten aus dem Atrium in ein Separeé zurück und dann können wir weitersehen. Meinen Namen kennst du ich aber deinen noch nicht und wer ist genau wir?"


    Die Fragen waren mit neutralem Ton gestellt und Varus würde sich bereitwillig von Morrigan irgendwohin führen lassen. Allerdings war die Kuh noch keineswegs vom Tisch und er soweit das alles so zu kaufen wie es ihm präsentiert wurde.

  • Fein die halbe Miete war geschafft, Morrigan zweifelte nicht an ihren und schon gar nicht an Apolonias „Überzeugungskünsten“.


    Morrigan führte Varus also in eines der Separeé 's, auch hier konnte man nun deutlich die frauliche Handschrift erkennen. Alles war sehr einladend und ansprechend eingerichtet. Sie hatte natürlich ihr Lieblingssepareé gewählt, alles hier erinnerte wohl eher an ein Märchen aus 1000 und einer Nacht, man konnte fast vergessen, dass man mitten in Rom war.


    „Setze dich doch.“ Morrigan deutete auf die einladend drapierten Kissen. Sie selber lag lasziv auf eben jenen. Sie reichte ihm einen Becher des besten Weines, den sie im Hause hatten. „Du musst entschuldigen...“ sie deutete auf den Wein. „...noch haben wir keinen guten Weinhändler gefunden, dass ist das Beste was es in der Subura derzeit gibt.“ Morrigan lächelte Varus an. „ Apolonia und ich, mein Name ist übrigens Morrigan, sind wir. Ich nehme mal an, du willst erst die Geschäfte abwickeln, bevor du dich dem Vergnügen hingeben kannst?“ Morrigan zauberte ein ledernen Beutel hervor. 200 Sesterzen du kannst nachzählen wenn du willst. 30 Sesterzen habe ich für Wein und Speisen benötigt. 15 Sesterzen, haben wir uns als Lohn genommen.“ Morrigan fand die Ausbeute für 4 Tage die sie den Lupaner betrieben nicht schlecht und konnte nur hoffen, dass Varus das genau so sah. „Die 4 Tage liefen etwas schleppend, ich hoffe, dass die Geschäfte bald besser gehen. Der Erlös würde dann einmal die Woche zu dir gebracht werden oder du holst ihn dir ab. 15 Prozent der Einnahmen wären unsere Bezahlung.“ Morrigan wusste das sie viel riskierte, aber unter Wert wollte sie sich auch nicht verkaufen. „Sind wir im Geschäft Helvetius Varus?“

  • Varus probierte den Wein. Er war in Ordnung aber kein Renner. Wobei er natürlich ein paar Abstriche machen musste. Als Winzer war er ja jedem Wein den er nicht selber gemacht hatte kritischer.


    Wie es in dem Lupanar aussah gefiel ihm und auch wie Morrigan sich so darstellte verfehlte seine Wirkung nicht. Er riskierte mehr als einen Blick.


    "Was den Wein angeht gibt es vielleicht eine einfachere Lösung auf die ich schon vor einiger Zeit gekommen bin. Dazu kommen wir aber später."


    Er schaute noch einen Moment ob sich die andere "Betreiberin" näherte und fuhr dann fort.


    "Also mal ganz langsam."
    200 Sesterzen war keine Unsumme aber mehr als das was sonst rum kam in einer Woche und das wo es wohl nur etwas mehr als eine halbe Woche war. Das nachzählen verschob er erst einmal.


    "Also das was ich bis jetzt sehe", er schaute kurz im Raum umher aber auch über Morrigan und Apolonia,
    "sieht schon einmal sehr vielversprechend aus. Das kann ich schon einmal sagen. Ob ihr beiden neben einem guten Geschmack bei der Einrichtung und gutem Aussehen auch die anderen Talente beherrscht die man hier benötigt wären noch zu zeigen. Vorher bringt es nichts über weitere Details zu sprechen. Generell kann ich sagen das ich schon immer so verfahren bin das ich gute Arbeit auch gut entlohne. Bevor wir aber diese Qualitätenfrage weiter vertiefen... die Subura ist ein hartes Pflaster und auch wenn ich weiß das nicht jede Frau wehrlos ist geht es doch hier sehr hart zu. Tragt ihr bei den sicherlich möglichen ...Behauptungskämpfen zudem Schaden und Narben davon ist das Geschäft auch schnell beendet. Ich frage mich also wie wollt ihr beiden Grazien euch gegen die nächsten 3 Legionsveteranen durchsetzen?"

  • Sie hatten den Fisch am Harken, ganz eindeutig. Ein kurzes Nicken im Apolonias Richtung, die auch sogleich wusste was zu tun war. Sie ging auf Varus zu, während Morrigan weiter mit ihm sprach.
    „Wir sind gut geschützt. Ein freigelassener Gladiator hier im Haus und in der Subura die richtigen Freund an den richtigen Stellen. Keiner wird es wagen, diesen Lupaner aus anderen Gründen, als mit uns Freude zu haben, zu betreten.“ Morrigan sprach das mit einer Selbstsicherheit aus, so dass kein Zweifeln aufkommen konnte. Und ja sie wusste genug Bewohner der Subura hinter sich, einen Vorteil musste es ja haben, dass sie immer wenn sie in Rom war sich genau dort herumgetrieben hatte.
    „Hab Vertrauen in unsere Fähigkeiten und zwar in jede.“ sprach sie nun mit rauer Stimme, während sie sich Katzenartig auf ihn zubewegte. „Nun sollst du aber in den Genus kommen, auch die wohl entscheidenden Fähigkeiten von uns zu genießen.“ Apolonia hatte schon damit begonnen, Varus obenherum „freizulegen“ und Morrigan ihrerseits tat das selbe nur mit seinem Unterkörper.
    Weiche Lippen zweier Frauen waren es die nun seinen Körper erkundeten, die kundig seine empfindlichen Körperstellen reizten, die begannen seine Lust zu wecken, sie zu steigern....
    Zwischenzeitlich ließen sie mal von Varus ab. Er konnte dann zusehen wie sie sich gegenseitig aus den Kleider zu schälten, sich küssen und sich gegenseitig anheizten...
    Morrigan fuhr sich mit der Zunge über die Lippen, als sie sich Varus wieder näherte.
    „Bist du breit Römer, bereit eine Erfahrung zu machen, die du nie mehr vergessen wirst?“ Noch bevor er antworten konnte, waren beiden Frauen wieder bei ihm, ihre Hände, ihre Lippen auf seinem Körper.
    „Ein Prachtstück.“ war Morrigans kecker Kommentar, bevor sich ihre Lippen über sein bestes Stück senkten und....

  • Noch während Morrigan ihre Erklärungen abgab, war Apolonia von hinten an Varus herangetreten und hatte sanft ihre Hände auf seine Schultern gelegt. Mit gekonnten Griffen begann sie ein sanfte Massage des Nackenbereiches. Wobei ihr Gesicht immer tiefer in seine Richtung ging. Sanft blies sei ihm ins Ohr, begann seinen Nacken mit ihren Lippen zu berühren und knabberte sein rechtes Ohrläppchen an, um gleich darauf leichte Küsse in Richtung Hals zu verteilen.
    Apolonia warf kurz einen zwinkernden Blick zu Morrigan, ehe sie gemeinsam ihr Werk fortsetzten.

  • Interessiert hörte Varus den selbstsicheren Ausführungen von Morrigan zu. Entweder hatte sie den Satz "Sicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit" perfektioniert oder sie war wirklich davon überzeugt. Das was anschließend noch folgte ließ ihn recht sicher davon ausgehen das letzteres der Fall war. Auch wenn er sich fest vornahm sich diesen Gladiator später noch einmal anzusehen.


    Doch dann kam erst einmal etwas anderes und Varus konnte nicht mehr an großartig was anderes als Lust und Genus denken. Auch wenn er nicht mehr blutjung und nie ein Kind von Traurigkeit gewesen war, war das was kam doch was besonderes. Die Gelegenheiten wo Varus von zwei Frauen, die dazu beide zwar sehr unterschiedlich aber beide ebenso gut aussehend waren, gleichzeitig verwöhnt zu werden hielten sich doch arg in Grenzen. Er war ja auch schließlich kein alter dekadenter Senator der schon so gut wie alles erlebt hatte.
    Ganz entgegen seiner sonstigen Vorlieben lehnte er sich also erst einmal zurück und ließ die beiden machen. Morrigan schien dabei mehr den handelnden Part zu übernehmen während Apolonia mehr diejenige war die verwöhnte.
    Ganz besonders schien ihm auch das Spiel zwischen den beiden Frauen zu gefallen. Jedenfalls verfolgte er da alles sehr genau und war gespannt ob die Rollenverteilung auch dabei die gleiche war.
    Viel dazu kam er jedenfalls nicht als Morrigan dann zum Frontalangriff ansetzte.
    Nur mit Mühe konnte er sich einige Zeit zurückhalten indem er seine beiden Hände und seinen Mund auf Apolonia konzentrierte.
    Aber nur wenig später ging das nicht mehr. Varus war halt zu sehr Arbeiter als das ihm Passivität auf Dauer gefiel. Da wären die beiden bei Commodus wahrscheinlich besser aufgehoben. Wobei Varus natürlich nicht wirklich wusste was der so bevorzugt. Er jedenfalls wollte nun auch endlich tätig werden.
    Er zog Morrigan hoch und legte sie in die Kissen gegenüber auf den Rücken. Einen kurzen Moment noch kümmerte er sich um ihre Lippen und Brüste. Dann aber vereinigte er schnell und drängend ihre beiden Körper. Er forderte Apolonia auf sich um Morrigans oberen Teil zu kümmern während er sich selber auf seine Tätigkeit konzentrierte.
    Wenn sie nicht in einem Lupanar gewesen wären hätte man durchaus den Eindruck gewinnen können Varus gefiel es am besten wenn Morrigan große Freude empfand. Ob das nun einfach seine Art war oder ob er Morrigan und Apolonia damit testen wollte wusste wohl nur er selber.

  • Innerlich jubilierte Morrigan, sie hatte zwar nie wirklich gezweifelt, aber ein gewisses Restrisiko, dass es ihm nicht gefiel war geblieben. Aber nun, da man mehr als deutlich erkennen konnte, dass es Varus gefiel, fiel auch die letzte Anspannung von ihr ab und sie konnte es auch genießen.
    Und sie genoss es, genoss es ihn zu verwöhnen, genoss es Apolonia zu streicheln und so deren Lust weiter zu entfachen.
    Nicht lange hielt er Morrigans verführerischen Lippen stand. Irgendwann übermannte ihn seine Lust und er wechselte vom passiven Genuss zum aktiven.
    Er war fordernd, war bestimmend, oh ja das gefiel Morrigan. Sie hieß in willkommen, genoss was er tat, ja man könnte fast meinen sie gab sich ihm hin.
    Ihre Beine waren es, die ihn umschlugen ihn dichter zu sich zogen. Ihr Körper war es, der ihn mit jeden Stoß willkommen hieß.


    Apolonia war nun bei ihr, ihre Lippen fanden sich, leidenschaftlich war der Kuss der beiden Frauen. Die Hände Apolonias suchten und fanden genau die richtigen Stellen an Morrigans Körper, Morrigan wand sich vor Lust sie stöhnte rau und ihr Körper drängte sich noch fordernder Varus entgegen.

  • Ja auch Varus genoss die Dreisamkeit und so wie er sich bewegte würde es wohl nicht mehr lange dauern bis zu mindestens er auf dem Höhepunkt ankam.
    Aber auch hier merkte man ihm wieder sein Wesen an. Es schien ihm mehr zu gefallen wenn ner andere sah die in vollen Zügen genossen.
    So gab er sich die größte Mühe zu mindestens erst nach Morrigan den Gipfel zu erklimmen.
    So jedenfalls war sein Plan ob die beiden Frauen ihn diesen in die Tat umsetzen ließen blieb abzuwarten.
    Lange ging es jedenfalls nicht mehr und er wurde fordernder und deutlicher.

  • Er kam sah und... na ja wir wissen doch alle wo das hier endet.


    Also Morrigan tat zumindest das, was sie ihrer Meinung nach am besten konnte, und so ganz nebenher genoss sie das Ganze auch noch, so ist es wohl nicht weiter verwunderlich, das der Römer es schaffte, die kleine Perserin in höchste Ekstase zu versetzen.
    Oh ja sie genoss was er tat und der Römer für seine Teil hier wusste scheinbar genau was Frau braucht.
    Ihr Verstand setzte also für eine Weile aus und ihr Körper und das was der wollte gewann die Oberhand. Ihr Körper war es der sich wie ein Instrument von ihm spielen ließ, der sich von ihm treiben ließ, der sich kurz bevor sie über die Schwelle der Ekstase trat anspannt. Als sie schließlich den Punkt erreicht, an der sich ihre Lust entlud, bäumte sich ihr Körper auf und die Empfindungen entluden sich in einem lustvollen Schrei, der von den Wänden widerhallte.

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