Auf der Suche nach dem Krümelmonster mit den stark behaarten Mauken

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    Nachdem er Phryne über den Myterienkult der Mutter gesprochen und sie zur Tür hinaus geleitet hatte, machte er sich direkt auf die Suche nach seinem Vetter. Dessen Besuch in der Villa war schon eine große Seltenheit und konnte nur zwei Dinge bedeuten: Entweder hatte ihn sein Weib vor die Tür gejagt oder er war vor dieser geflohen, um genau das zu vermeiden. Wo würde man also einen Mann finden, der genüsslich seine beschmierte Stulle fernab des Statthalter-Stresses genießen wollte? Richtig, im Wildgarten.


    Dort angekommen ging der Flamen ein Stück und wurde nach einiger Zeit fündig. "War wat?" brachte er kurz und knapp salopp heraus, war er doch froh nach dem Gespräch mit Phryne wieder lockerer sprechen zu können. "Oder hasse wieder Palaver mit deiner Alten wegen den Klamotten vonne Arbeit?"

  • "Trubbel we'n mini Olschke? Neeeeee..." , winkte Vala ab, der mit einem Becher Wasser auf einem der großen Findlinge am Teich saß und einfach mal die Ruhe genoss, "...du gloofs ja net wie frou datt Wiev is, wenn'e dat Jeföhl hat een Päns to krieje." Ein schiefes Grinsen und einen Schluck Wasser später deutete er auf einen der Findlinge die nahebei standen und forderte seinen Vetter auf, die darauf liegende Tabula zu lesen: "Lett op. Datt is uut Raurica, een Beschwörd öbba een Pondifex doa. Deen Revier."

  • "Aso." gab Phelan erleichtert von sich, bis der Nachsatz seines Vetters in seinem Kopf angekommen war. "Wat?" das wusste er ja noch gar nicht! "Deine Olle bald widda am werfen? Bisse sicher?" Das Gefühl war bekanntlich sagte ja nicht so viel aus, wie die Gewissheit. "Alto Belli, freuen tuse dich aba nich, ne?" so interpretierte er jedenfalls das schiefe Grinsen seines Vetters. "Nöllma nich rum, vielleicht krisse ja en' Jaust!" dann hätte auch Alrik endlich seinen Erben.


    Als er zu dem Findling ging, sich setzte und einen Blick nach Geheiß seines Vetters auf die tabula warf, rollte er mit den Augen. "Boah ne!" stieß er genervt heraus. "Wat macht der Typ denn schon widda fünne Kokolores! Ker, getz habbich abba ein' auf. Wat solln' sonne Spirenzkes?“" nachdem "kurz" seiner Genervtheit freien Lauf gelassen hatte, richtete er wieder das Wort an seinen Vetter. "Der Schaluppi macht nur dat, watter will." konstatierte er zunächst. "Der macht mehr Trallafitti in dem sein Haus, als datter malochen geht..." er fügte erklärend noch an "so stehtet jedenfalls hier." Ihm war natürlich klar, dass Alrik das Schreiben zumindest grob gelesen hatte, daher verzichtete Phelan darauf, mit ihm darüber zu sprechen - immerhin war das sein Aufgabenberich. "Egal, pille-palle, ich kümmer mich drum." Dann legte er die tabula zur Seite und schaute wie Alrik über den Teich und beruhigte sich allmählich.


    "Kannse froh sein, dat deine Kleene noch en' Furzknoten is'. Meine hat nur Fiesematenten im Kopp." Auch Witjon war das schon aufgefallen. Nach dem Vorfall bei dem öffentlichen 'Prozess' für diese Seherin hatte Alrik auch schon Erfahrung mit Runas rebellischem Verhalten bei der Kreuzigung der Aufständischen machen dürfen.

  • "Neee, aber het hat et Jeföhl, datt et sou is." , stellte Vala mit verdrieslicher Miene richtig, "...un' wer bin ik, datt to beurdeiln?


    Mit weiterhin verdrieslicher Miene verfolgte Vala die Reaktion seines Vetters auf die religiösen Nachrichten aus dem südlichen Teil ihres Aufgabengebiets und zuckte letztlich nur mit den Schultern: "Het is wull all, just keen Pillepalle. Un' ja, do warst di drom kümmern. Bi mine nachste Tuur gen Süden, kommschst do mit.", seinen Vetter so in den Süden beordert, biss Vala erneut in seine Stulle und sah Phelan herausfordernd an.

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