Einweihung des neuen Merkurtempel

  • Die Volturnalia waren schon sehr lange herbeigesehnt worden. Als die Stadt von der Einweihung erfahren hatte brachen bei vielen alle Dämme. Endlich sollte der große Tag gekommen sein, alle bereiteten sich persönlich vor. Es war ein rießiges Fest geplant, man sollte noch lange von diesem erzählen und schwärmen.


    Schon früh am Morgen versammelten sich die ersten Menschenmassen, um den Tempel von Außen zu betrachten. Er wurde nicht nur wieder aufgebaut, er wurde auch sicher verschönert und sah nun einfach viel schöner und begehrenswerter aus. Kaum einer stellte sich überhaupt die Frage, ob Merkur diesen Tempel womöglich nicht annehmen sollte.



    Es wurden immer mehr Menschen und langsam machte sich die Anspannung auf den großen Augenblick breit. Die ersten Ehrengäste trudelten auch schon ein. Alle warteten nun vorallem auf den Duumvir, den Mann, der dieses Projekt in Angriff genommen hatte, um einer ganzen Stadt endlich etwas gutes tuin zu können...

  • Verus war extra aus Rom angereist, um im Namen der Verwaltung des Bauprojekt abzunehmen. Ebenso galt es die Berichte und Daten zu vor Ort zu prüfen.


    Langsamen Schrittes schlich er mit seinen Schreibern über den Platz.

  • Ohne Frage es war ein wunderbarer Tag für Ostia, für Merkur, für die Bewohner dieser wichtigen Hafenstadt vor den Toren Roms. Sie alle konnten mit der Fertigstellung gewinnen. Merkur, weil er endlich wieder von den Bürgern dieser Stadt huldvoll beköstigt werden würde, für Ostia, weil die Stadt ihrer wichtigsten Funktion dem Gott Merkur gegenüber in anständigen Maße gerecht wurde und zugleich auf die Gunst des Gottes so zu hoffen wagte und letztlich die Bürger, weil sie zum Einen endlich Merkur wieder unter angemessenen Dach opfern konnten sowie auch ein Quell von Lärm ob Tag oder Nacht verstummte.


    Für Avarus hatte die Fertigstellung vielerlei Vorteile. Erstens war eine stressige Zeit zu Ende. Er mußte nichtmehr so oft von Rom nach Ostia reisen. Zweitens erhöhte sich das Pensium seiner 'Machenschaften' und drittens war Platz für neue große Aufgaben. In Summe dessen war er ganz glücklich, das größere Schwierigkeiten ausblieben, das der Untergrund zum Beispiel sich als ideal zeigte, das die Baumaterialien rechtzeitig geliefert wurden, das die Arbeiter immer Schritt hielten. Alles in Allem konnten sie froh sein, das der Bau im Schatten größerer Bauwunder so rasch und unkompliziert zu Ende gebracht werden konnte...


    ... na ob das Unkomplizierte blieb? Germanicus Avarus erkannte in der Traube einiger Beamter ein bekanntes Gesicht. Er seufzte jetzt schon innerlich, wurden ihm doch schon so einige satirische Köstlichkeiten zugetragen. Dumm nur, das eine Seite dabei den Schalk nicht verstehen würde...


    Er trat in den Blickwinkel der meisten Zuschauer, also genau dorthin, wo man den Duumviren erwartete und verharrte der Dinge, die da zu kommen schienen.

  • Natürlich sollte auch für die Sicherheit bei der Einweihung gesorgt werden, weswegen der Praepositus Stationarium sich unter die Leute gemischt hatte. Als Unterstützung hatte er einige der städtischen Vigiles zur Seite, die sich ebenfalls unter den Zuschauern befanden. Man kannte ja die Halunken jeglichen Gefährlichtsgrades, die von Diebstahl bis Mord von nichts zurückschreckten. Auf jeden Fall war die Einweihung des Merkurtempels für Seleucus ein guter Moment, um erste praktische Erfahrung in seinem neuen Posten zu sammeln.

  • Eine Gruppe von Männern, teils in Toga gehüllt, teils lediglich in weißen Tunicae, dafür jedoch mit einem kleinen Schild um den Hals, das sie als Sklave ihres Herrn auswies, näherte sich dem Platz vor dem neuerrichteten Tempel. Ohne größere Höflichkeit schoben sie die Passanten beiseite, um Manius Tiberius Durus, den Pontifex pro Magistro, den Senator und Praetorier, der als Ehrengast geladen war, den Weg zu bereiten. Auch dieser war in seine Toga Praetexta gehüllt und machte eine durchaus senatorische Figur, die durch die Schar der Klienten und Sklaven, die ihn begleitete, unterstrichen wurde.


    Bereits nach der Salutatio war er in Rom aufgebrochen. Eine Sänfte hatte ihn die Via Ostiensis hinabgetragen, wobei der Sänftenführer große Mühe gehabt hatte, die Gespanne, die es erst um diese Zeit durch das Stadttor geschafft hatten, dazu zu bringen, Platz zu machen. Die Sänfte hatte man allerdings nun hinter sich gelassen und war zu Fuß den kurzen Weg zum Tempelvorplatz gegangen. Sofort entdeckte Durus seinen Kontrahenten Germanicus Avarus und beschloss, den am weitesten von diesem entfernten Ehrenplatz einzunehmen. Dort wartete er - die Zeremonie musste bald beginnen!

  • Potitus erschien in Begleitung einiger Praetorianer auf dem Platz. Für ihn mußte niemand zur Seite geschoben werden, die Menschen machten bereitwillig Platz. Er trug seine Toga locker über dem Arm, die Glatze glänzte im Sonnenschein. Gut gelaunt schaute sich Salinator nach einem geeigneten Sitzplatz um. Die Ehrenplätze hatte er bald ausgemacht und schritt zielsicher darauf zu. Tiberius Dursus und Germanicus Avarus waren bereits anwesend, natürlich auf den beiden möglichst weit von einander entfernten Ehrenplätzen. Die Entscheidung fiel Salinator nicht schwer. Er ließ sich ungefragt auf dem Platz neben Avarus nieder. "Salve, Germanicus. Nett geworden, der Tempel. Wie ich hörte, ist er Dein Werk?"

  • Verus schlich mit seinen Beamten umher und inspizierte den Bau argwöhnisch. Alle wichtigen Daten wurden aufgenommen. Verus wanderte akribisch jeden Winkel ab, auch wenn dies eine Einweihung war, so schämte sich der römische Beamte nicht. Es ging hier schließlich um das Geld der Regio.


    Als das Wichtigste getan war, entfernte er sich vom Tempel. Er hatte nicht das Interesse an der Einweihung teilzunehmen. Er war hier, um seine Pflicht zu tun und Daten aufzunehmen. Zumal er keine Einladung erhalten hatte, ein Unding! Schließlich vertrat er hier die Regio, zumindest aus finanzieller Sicht. Noch nicht mal der Curator Rei Publicae war eingeladen worden. Verus entfernte sich verbittert mit seinen Untergebenen. Man stapfte mit den Tabulae an den Ehrenplätzen vorbei, natürlich schnell und eilig, da man ja schnell wieder zum Amtssitz zurückwollte. Verus war ein Mann, der arbeitete.

  • So oft und kurz hintereinander wie in letzter Zeit war Sedulus nur in Ostia gewesen als er noch caligae unter den Füßen hatte.
    Aber da er ja zur Einweihung des Tempels geladen wurde so wie seine Nichte auch erscheinte man auch höflicherweise. Außerdem konnte man als Senator nicht andauernd nein zu solchen Veranstaltungen sagen.


    Als sie an besagtes Bauwerk angekommen waren, konnte man schon einige Gäste erblicken.
    Sedulus half seiner Nichte aus der Sänfte und sah sich ein klein wenig genauer um.


    Hmm, ich glaub Onkel Avarus ist auch schon da. Und so wie es ausschaut Vescularius Salinator auch.

  • Innerhalb kürzester Zeit wa sie nun ein weiteres Mal in Ostia und wieder stand sie vo dem neuen Merkurtempel der Hafenstadt. Doch diesmal war das Bauwerk fast vollendet, die Bauarbeiten so gut wie vorbei. Heute fand die Einweihung statt und die ganze Stadt summte vor Aufregung. Viele hohe Gäste waren geladen und mitten drin die junge Germanica.


    An der Seite ihres Onkel traten sie zu den vielen anderen Gästen heran und ihr Blick glitt neugierig über viele unbekannte Gesichter. Fast Zeitgleich mit Sedulus entdeckte auch sie Avarus.


    "Ja, dort hinten steht er!" sagte sie und teilte ihm so mit, dass sie den Verwandten durchaus erblickt hatte. Der Name des anderen Mannes sagte ihr rein gar nichts. Kurz glaubte sie auch Decimus Verus zu sehen, aber er war schon verschwunden, ehe sie ein zweites Mal hinsehen konnte.

  • Zitat

    Original von Potitus Vescularius Salinator
    Potitus erschien in Begleitung einiger Praetorianer auf dem Platz. Für ihn mußte niemand zur Seite geschoben werden, die Menschen machten bereitwillig Platz. Er trug seine Toga locker über dem Arm, die Glatze glänzte im Sonnenschein. Gut gelaunt schaute sich Salinator nach einem geeigneten Sitzplatz um. Die Ehrenplätze hatte er bald ausgemacht und schritt zielsicher darauf zu. Tiberius Dursus und Germanicus Avarus waren bereits anwesend, natürlich auf den beiden möglichst weit von einander entfernten Ehrenplätzen. Die Entscheidung fiel Salinator nicht schwer. Er ließ sich ungefragt auf dem Platz neben Avarus nieder. "Salve, Germanicus. Nett geworden, der Tempel. Wie ich hörte, ist er Dein Werk?"


    Der Germanicus ließ sich von den ab und an vorbeischlurfenden Miesepetern nicht das Geschehen verderben. Er schaute froh über den Bautenstand in die Menge um neue bekannte Gesichter zu erspähen. Frauen und Männer, die einem fachmännischen Gespräch genauso wenig abgeneigt gegenüber standen, wie einem Plausch unter Freunden. Doch bevor Avarus seinen Neffen und dessen Nichte erspähen konnte, setzte sich ein Anderer neben ihm hin, versperrte die Sonne und stellte sich auch noch als PU vor. Über den Schattenspender war Germanicus Avarus recht froh, mit der Person Vescularius Salinator hingegen konnte er immernoch wenig anfangen. So hielt er sich vorerst sehr kurz angebunden in seiner Antwort:


    "Salve Vescularius, so ist es."


    Ein Zünglein Stolz huschte über das Gesicht des Germanicus, verschwand aber genauso schnell, wie es gekommen war...

  • Endlich war der Moment gekommen, als der Duumvir Octavius Macer den Tempelplatz betrat. Umringt war er von Leibwächtern und Sklaven, die ihm den Weg freimachten.


    Bevor der Tempel eingeweiht und einige Senatoren und wichtige Personen ein paar Worte sprachen, wollte Macer noch schnell seine Ehrengäste begrüßen.


    Er konnte bereits Germanicus Avarus und den Praefectus Urbi entdecken, auch der Ponitfex war gekommen. Er schritt zu jedem einzelnen von ihnen und begrüßte sie mit einem Handschlag...


    Zunächst war er bei Avarus...


    Salve Avarus, der Tempel ist echt toll geworden. Ein Schild mit deinem Namen wird ewig diesen Platz tragen!


    ..dann bei Salinator...


    Salve Praefectus Urbi, schön dass du gekommen bist. Die Leute sind schon sehr gespannt, was Ostia´s Patron zu sagen hat!


    ...und schließlich beim Ponitfex...


    Salve Ponitfex, es ist mir eine Ehre!


    Bevor nun die Einweihung begann, wollte der Duumvir noch kurz auf die anderen Germanica warten und natürlich auf seinen Patron und Onkel Victor...

  • Zitat

    Original von Germanica Calvena


    "Ja, dort hinten steht er!" sagte sie und teilte ihm so mit, dass sie den Verwandten durchaus erblickt hatte. Der Name des anderen Mannes sagte ihr rein gar nichts. Kurz glaubte sie auch Decimus Verus zu sehen, aber er war schon verschwunden, ehe sie ein zweites Mal hinsehen konnte.


    Na dann lass uns doch einfach zu ihm hingehen.


    So gingen sie gemäßigten Schrittes auf die Gäste zu. Als sie bei den hochrangigen Gästen ankommen waren grüßte Sedulus diese.


    Salve Praefectus Urbi Vescularius Salinator, Onkel Avarus, Duumvir Octavius Marcer...
    Senator Vescularius Salinator, darf ich dích mit meiner Nichte Germanica Calvena bekannt machen.


    Dabei deutete Sedulus auf Calvena.

  • Zustimmend nickte sie. Sie bekam Avarus selten zu Gesicht und bei einer solchen Gelegenheit, war es auch Notwendig mal den Auftritt der Gens zu verstärken. Extra für diesen heutigen Tage trug sie eine indigofarbene Tunika, passend zu ihren Augen, dazu dezent Schmuck. ein wahrer hübscher Anblick ud eine würdiger Auftritt für die junge Germanica.


    "Salve, die Herren!" grüßte sie höflich und mit einem zurückhaltenden Lächeln.

  • Endlich waren die beiden Germanica ebenfalls eingetroffen, es fehlte nur noch sein Onkel, dann war die Liste der Ehrengäste abgehakt. Ostia und auch viele aus Rom standen sowieso scho bereit und wollten endlich etwas hören und sehen...


    Sedulus...Calvena...schön, dass ihr es geschafft habt, nehmt Platz. Die Einweihung beginnt sofort.


    Sedulus gab er höflich die Hand, bei Calvena deutete er wieder einen Kuss auf die Hand an.


    Victor war immer noch nicht gekommen, er wollte doch nicht den großen Tags seines Klienten und Neffen verpassen!? Länger warten konnte Macer aber leider nicht mehr!


    Also meine Herren, ich werde dann mal anfangen. Viel Spaß bei der Zeremonie.

  • Potitus zupfte seine Toga noch kurz zurecht. Dann lehnte er sich bequem zurück, um das Bauwerk ein wenig eingehender zu betrachten. "Wirklich gelungen. Und in erstaunlich kurzer Zeit." Da kam auch schon der junge Duumvir, um sie zu begrüßen. "Salve, Octavius. Das will ich doch hoffen, daß sie darauf gespannt sind, HAHAHA!" Salinator war bester Laune.


    "Die Gens Germanica ist wohl fast vollständig versammelt? Salve, Germanicus Sedulus. Ich bin erfreut, Deine Nichte kennenzulernen. Setz' Dich zu mir, junge Schöne."

  • Für Germanicus Avarus war diese Bemerkung nicht leicht zu durchschauen. Dafür kannte er den PU zu wenig und hatte auch sonst kaum mit diesem Mann zu tun. Er nahm sich aber vor nicht blindlinks in eine Fangstellung zu tappen indem er übermäßig gesprächig wurde.


    "Gute Handwerker und eine fabelhafte Organisation ließen dies zu."


    Dann erschienen eine ganze Reihe bekannter Gesichter und Avarus war hinlänglich auch etwas froh darüber.


    "Salve Octavius Macer..." war da der Erste. "Calvena, Sedulus salve!" Nummer Zwei und Drei. Da Macer dann erstmal zum etwas abseits hockenden Tiberius wandelte, konnte sich die Sippe platzieren. Der Onkel tippte mit dem Finger zu seiner noch freien linken Seite, damit sein Neffe sich setzte und somit den Blick nach vorn freigab. Dann grinste er Sedi kurz breit an und wies auf Macer... ganz sicher verstand Germanicus Sedulus diesen Wink. Keine Frage da war jemand über beide Ohren verknallt.

  • Sedulus nickte seiner Nichte zu sich neben dem PU niederzulassen. Er würde sicherlich nicht beißen. Er selbst nahm neben seinem Onkel platz und wußte was dieser mit seinem Wink andeutete, bzw. konnte es erahnen.
    So rollte Sedi nur mit den Augen und verzog ein klein wenig sein Gesicht.


    Junge Leute halt.


    Nuschelte er dann zu seinem Onkel hinüber.

  • Der große Moment war nun fast gekommen, ein Redner sollte nun den Duumvir dem Volk ankündigen, dieser befand sich zu dieser Zeit noch neben den Säulen.


    Das Pult für die Reden und Weihungen war oberhalb der Treppen montiert, die Menschen standen unterhalb der Stufen der Treppen...alle warteten gespannt.


    Liebe Mitbürger und Mitbürgerinnen, liebe Ostianer, liebe Senatoren...Es ist nun an der Zeit, dieses Bauwerk den Göttern zu übergeben. Begrüßen wir dazu den Duumvir von Ostia FAUSTUS OCTAVIUS MACER!


    Der Redner schritt zur Seite und Macer konnte zum Pult gehen, viele jubelten ihm zu...schließlich hatte er in seinen zwei Amtszeiten als Duumvir einiges bewegt.
    Als es wieder etwas leiser wurde, begann er seine Rede:
    Seit mir gegrüßt Bürger und Senatoren...wir alle haben uns heute versammelt, um dieses Bauwerk, diesen Tempel dem Gott der Händler zu übergeben. Hoffen wir, dass Merkur ihn animmt!


    Nun schritt Macer zum Opfertisch, es war aber mehr eine rießige Platte voll mit Leckereien. Neben einigen Bechern voll Wein stand auch eine geschmücktes Rind für das Opfer bereit.
    Nach der Darbringung der Speisen und des Weines sprach Macer das Opfergebet:


    Merkur, ehrenwerter Gott. Nimm diesen Tempel in deinen Besitz, nimm diese Geschenke, diese Opfer als Geschenk...Hauche diesem Bauwerk göttlichen Beistand ein!!


    Anschließend wurde unter ähnlichen Worten das Rind dem Gott geweiht und anschließend getötet. Der Haruspex überprüfte die Vitalia, während das Tier bereits zerlegt wurde.


    Nun mussten sie auf ein göttliches Zeichen warten, zumindest auf kein Negatives. Alle waren nervös, die Menge wurde schon unruhig, auch in Macer tobten die Gefühle. Es wäre natürlich eine rießen Enttäuschung, wenn Merkur den Tempel nicht wollte...

  • Wie es aussah war sie wohl eine der wenigen Frauen in ihrem Alter, die zu dieser Einweihung erschienen war und somit sorgte sie wohl auch etwas für Aufmerksamkeit. Macer schenkte sie ein aufmunterndes Lächeln, schließlich war dies in gewisser weise sein Tag und sie wünschte ihrem Freund nur das Beste.
    Vescularius Salinator bat sie an seine Seite und da im Sugenblick nicht dagegen sprach und auch Sedi unauffällig nickte, folgte sie der Einladung und ließ sich elegant neben dem PU nieder.


    "Die Freude ist ganz meinerseits!" erwiderte sie höflich und bekam nur nebenbei mit, dass ihre Verwandten kurz den Kopf zusammen steckten und zog dabei die Stirn kraus, als sie hörte worum es ging. Mit Mühe unterbrach sie ein Kichern und sah demonstrativ in eine andere Richtung, damit sie ja nciht mitbekamen, dass sie gehört hatte worüber sie sich unterhielten. Es wäre wohl zwecklos den Beiden zu erläutern, dass sie und Macer nur Freunde waren sich. Im Grunde wollten sie nur das sehen, was sie sehen wollten.


    Doch ehe nun weitere falsche Gedanken aufkommen konnten, wurde es erst etwas leiser und dann jubelte die Menge los, als Macer seinen Platz am Rednerpult einnahm.

  • Etwas verspätet aber dennoch rechtzeitig erschien ich in Ostia zur Einweihung des Merkurtempels. Von einer handvoll Sklaven umgeben betrat ich das Gelände und verschaffte mir erst einmal einen Überblick.
    Macer als Duumvir von Ostia war gerade bei seiner Ansprache und ich suchte mir einen noch freien Sitzplatz.
    Ich nickte einigen Leuten, die ich beim betreten meines Sitzplatzes erkannte wortlos zu und nahm anschließend Platz.


    Während der Ansprache begutachtete ich den Tempel und konnte ein paar parallelen zu dem damaligen Bauprojekt in Mantua feststellen.
    Wie ich feststellen musste war sogar der Praefectus Urbi höchst persönlich anwesend, sowie eine ganze Anzahl an Germanicern.

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