Opiconsivia

Aus Theoria Romana
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Die Opiconsivia wurde am 25. August zu Ehren von Ops Consiv(i)a bzw. Ops Mater, der altrömischen Göttin des Ernteseegens, des Überflusses und Reichtums gefeiert. Am Tag zuvor gab es zudem ein Opfer Opiferae.

Sowohl das Fest als auch der Kult waren mit dem des altrömischen Gottes Consus eng verbunden, der als Agrargottheit über die Ernte in den Getreidespeichern wachen sollte. So folgten die Opiconsivia am 25. August den Consualia am 21. August nach dem Ausdreschen des Korns und die Opalia am 19. Dezember den Consualia am 15. Dezember nach der Herbstaussaat.

Das Opfer wurde der Ops, die den Beinamen Mater auch durch ihre Gleichsetzung mit Terra Mater erhielt, in einer Kapelle der Regia dargebracht, in die nur die Vestalinnen und der Pontifex Maximus Zugang hatten. Hier befand sich ein Heiligtum der Ops, um das ein Geheimkult praktiziert wurde. Weitere öffentliche Heiligtümer waren der Tempel auf dem Capitol (3.Jhd.v.), der Tempel auf dem Forum Romanum (Ende 2.Jhd.v.) und ein im Jahr 7 durch Augustus geweihter Altar der Ops Augusta.