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Thema: Rufos Elysium
Manius Flavius Gracchus

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08.03.2020 19:34 Forum: Allgemeines


Zitat:
Original von Tiberius Valerius Flaccus
Zitat:
Na das wäre ja dann eine wunderbare und reiche sim-On-Spielmöglichkeit für die ganzen Herren Senatoren die sich profilieren wollen, wenn die schrittweise innerhalb von mehreren Sitzungen unser bis dato sehr modern-deutsches Rechtswerk in antikes römisches mit entsprechend historischen Strafen umwandeln würden.


Meine Rede cool


Im Zuge der Christen-Aktivität letzten Herbst habe ich die Gesetze ebenfalls auf den Inhalt der Götterlästerung durchsucht - mit dem gleichen Ergebnis. Im Falle der Christen indes gibt es noch das Decretum Christianorum.
Tatsächlich habe ich daraufhin darüber nachgedacht, die Gesetze mit Gracchus ein wenig zu verschärfen - dies hätte SimOn schlussendlich auch in die Zeit gepasst. Indes - im RL bin ich wenig paragraphenfest und in römischem Recht gänzlich unbewandert, was das ganze SimOn nur hätte verschlimmbessern können.

Gracchus muss sich ohnehin nicht mehr profilieren, doch sollte sich ein geeigneter Rechts-Reformator finden, bin ich gerne bereit ihn SimOn zu unterstützen. ;-)
Thema: [Forum Boarium] Templum Mercuri
Manius Flavius Gracchus

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RE: Ein Fall für Zwei 08.03.2020 19:13 Forum: Templa Urbis


Nachdem sie die Türe wieder ordnungsgemäß verschlossen hatten stiegen sie die Stufen des Tempels empor. Kurz warteten sie vor der Türe bis ein korpulenter Mann mittleren Alters seine Opfergabe beendet und die Cella verlassen hatte. Sodann führten sie ihre Inspektion dort fort, wieder jedoch ohne eine Auffälligkeit zu entdecken. Ein wenig enttäuscht schüttelte Gracchus den Kopf.
"Nichts. Hast du noch Fragen an den Aedituus, Valerius? Sonstig werden wir uns augenscheinli'h einer anderen Taktik bedienen müssen, die Opferung einer größeren Summe scheint mir eher geeignet. Indes sollten wir dies nicht heute tun, dies wäre allfällig zu offensichtlich."
Thema: Feriae Annae Perennae - Frühlingserwachen
Manius Flavius Gracchus

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RE: Feriae Annae Perennae - Frühlingserwachen 08.03.2020 13:19 Forum: Roma


Mit einem Male wurde die Beschaulichkeit des Tages zerstört, unscheinbar erst, doch sukzessive zu einer regelrechten Kakophonie an Missklängen um den Flavier sich auftürmend, dass alles um ihn her in einen gelbfarbenen Schimmer getaucht schien. Ganz harmlos begann es mit dem Eintreffen eines Bekannten seines Gegenübers, welches jedoch sogleich in eine heftige Ereiferung über eine Blasphemikerin überschwang und noch ehedem Gracchus dem gänzlich konnte folgen in einer Verhaftung gipfelte.
"Gewiss"
, entschuldigte er den jungen Iunier, den die Pflicht rief, nicht ohne jedoch eines Hebens der Augenbraue sich erwehren zu können. Da er nun ohnehin bereits wieder dem Trubel um die schwangere Frau war zugewandt, erhob er sich, um Ikarus zur Eile zu gemahnen. Der gute Sciurus hätte diese Angelegenheit zweifelsohne längst beendet.
"Was ist nun?"
, fragte er ungeduldig.
"Sie ist eine Sklavin", entgegnete Ikarus.
Der Flavier öffnete den Mund, war jedoch einen Augenblick sprachlos ob dieser Gegebenheit, lange genug, um den Augenblick weiterer Tat zu versäumen, strebte doch nun eine junge Frau samt ihres - offensichtlichen - Sklaven auf die Schwangere zu. Und endlich schien dies die verantwortliche Person, doch wieder - gerade als Gracchus zu sprechen wollte ansetzen, wurde er unterbrochen durch eine weitere, ältere Dame. Sie dirigierte das absurde Geschehen mit einer Autorität, dass der Flavier sich mit einem Male mehr als Zuschauer in einem Theaterstücke wähnte denn als Protagonist dieser Posse. Er stieß seinen Sklaven an und trug ihm auf, die Sänftenträger nach den Namen der Damen zu fragen, welche mithilfe ihres Sklaven samt der Schwangeren bereits wieder im Aufbruch sich befanden. Ein wenig erleichtert blickte Gracchus dem merkwürdigen Zug hernach und nahm mit einem tiefen Seufzen wieder Platz. Er hatte kaum bemerkt, dass der junge Iunier samt seines Begleiters - zwei junge Soldaten augenscheinlich - sich neuerlich hatte eingefunden, als weiterer Trubel sich um ihn auftürmte im Herannahen einer ausgelassenen Gruppe junger Frauen, welche irgendwie ebenfalls bereits mit den Herren bekannt schienen. Dies war zu viel. Er musste an seinen Streit mit Faustus denken, den Vorwurf des Hochmutes, des niedergestiegenen Sonnengottes. Doch es war kein Hochmut, der ihn antrieb - diese Fülle an Getümmel war schlichtweg zu viel - und wären es allesamt junge Patrizier, Gracchus' einziges Heil bestand in der Flucht. Ohnehin war es allfällig keine gute Idee gewesen, dieses sacrum popularium inmitten der Menge feiern zu wollen. Direkt im Anschluss an die Opferung hätte er in die Stadt zurückkehren und die Sonne dort genießen sollen - im Garten des Lucullus etwa, welcher an diesem Tage zweifelsohne nicht so stark frequentiert war.
"Oh, ich glaube dort drüben ist Senator Servilius"
, murmelte er ein wenig lauter als er es für sich selbst hätte getan und erhob sich.
"Iunius Scato, es war mir eine Freude, deine Bekanntschaft zu machen. Ich wünsche dir und ... deine Freunden noch einen an..genehmen Festtag. Valete!"
Dass er sich selbst zwischen all der Aufregung um die Schwangere und die Verhaftete nicht hatte vorgestellt, fiel dem Flavier nicht mehr auf, waren seine Gedanken doch bereits bei Servilius und einer möglichen Wiederanknüpfung an ihr vorheriges Gespräch.
Thema: Feriae Annae Perennae - Frühlingserwachen
Manius Flavius Gracchus

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RE: Feriae Annae Perennae - Frühlingserwachen 07.03.2020 19:41 Forum: Roma


Sim-Off: Ich packe alle Antworten in einen Beitrag bis wir das Durcheinander entwirrt haben. Im Grunde ist dies alles immer noch chronologisch.


Zitat:
Original von Iduna
“Bitte ... mein Bauch.. mein Baby.“

Ikarus
Als die Frau sich aufrichtete sah Ikarus ihren gewölbten Bauch, und selbst er hätte erkannt, dass dies kein Blähbauch war. Er bekam große Augen, die regelrecht drohten aus seinem Kopf zu fallen.
"Ähh...", stammelte er.
Selbstredend war er darin geschult seinem Herrn auch in gesundheitlichen Belangen zur Seite zu stehen - magenberuhigender Kräuterwein, fiebersenkende Wadenwickel, ein Sud mit Honig gegen eine raue Kehle. Die ehrwürdige Agrippina selbst hatte ihre Zucht sogar eine Mixtur gelehrt, um den Magen in Sekunden zu entleeren - im Falle eines Giftattentates, oder aber auch, wenn eine Feder nicht mehr half zu vomieren. Aber eine Geburt, darauf war der Sklave beileibe nicht vorbereitet. Ein wenig hilfeflehend drehte er sich zu seinem Herrn.
"Verzeih, Herr, ich glaube ... sie bekommt ein Kind. Also ... jetzt."


Zitat:
Original von Sisenna Iunius Scato
"Passendes Datum für eine Geburt, wird sicher gut verlaufen." Zudem war hier ein Lupercus anwesend, der den Segen des Faunus in alle Richtungen strahlte. Wenn das nicht genügte, dann half gar nichts. "Was verschlägt dich hierher, wenn die Frage gestattet ist? Die Festlichkeit oder das schöne Wetter?"


M.F.G.
Der Flavier war noch etwas uneins, von seinem Wein zu kosten - zu sehr ließ der Gedanke an Gift ihn wachsam sein -, als Ikarus Entwarnung gab. Zumindest in Hinblick auf Gift im Festagswein.
"Ein Kind?"
echote Gracchus entgeistert.
"Aber nicht hier!"
bestimmte er sodann mit pontificaler Härte, welche auch auf seinem Antlitz sich zeigte.
"Das letzte was dieses Fest gebrau'hen kann ist eine Entweihung durch eine Totgeburt! Ihr Mann soll sie nach Hause schaffen! Und richte ihm aus, er soll sich morgen früh in der Regia einfinden und sich über die Teilnahme Schwangerer an heiligen Festen be..lehren lassen!"
Der Hain an sich war zwar kein Heiligtum, an diesem Festtag der Anna Perenna jedoch Teil des sacrum publicum und ein der Göttin geweihtes Areal. Damit jedoch war die Angelegenheit für den Flavier erledigt, dass er sich endlich einen Schluck genehmigen und dem jungen Mann an seinen Tisch zuwenden konnte.
"Zweifelsohne ein gutes Datum für eine Geburt, doch nicht an diesem Ort. Vermutlich sind es Peregrini."
Kein Römer würde wohl auf die Idee kommen, seine hochschwangere Frau in die Öffentlichkeit mitzunehmen. Gracchus' erste Gemahlin Antonia hatte das Haus während ihrer höchsten Gravidität wochenlang nicht verlassen, und Prisca war direkt auf ein Landgut gefahren. Selbstredend war es dabei außerhalb Gracchus' patrizischer Vorstellung, dass nicht jede Frau in diesem Zustand sich nur noch umsorgen und bedienen lassen konnte. Er schüttelte ein wenig ungläubig den Kopf, wandte sich indes schöneren Themen zu, dass auch seine Miene sich wieder erhellte.
"Vorwiegend zieht mich das Fest an, doch selbstredend trägt das Wetter dazu bei, mich um so mehr daran zu erfreuen. Es ist allfällig kein allzu gewi'htiger Feiertag, doch gerade mit dem anbrechenden Frühling ist mir jede Gelegenheit recht, die Gärten und Parkanlagen der Stadt aufzusuchen. Und, nun ja, um ein langes Leben zu bitten kann in meinem Alter auch nicht schaden."
Ein versonnenes Lächeln umspielte seine Lippen.
"Und du? Ist es ebenso das lange Leben, das dich lockt?"
Gracchus suchte, das Alter seines Gegenübers abzuschätzen. Er mochte ein wenig jünger als sein ältester Sohn Minor sein. Für ein langes Leben hätte er also noch ziemlich viele Becher zu leeren.


Ikarus
Der Sklave wandte sich wieder Iduna zu.
"Ähm... dein Mann? Wie heißt dein Mann, wie sieht er aus? Ist er noch am Opferaltar? Oder holt er dir etwas zu Trinken?"
Suchend blickte Ikarus sich um. Es gafften durchaus einige Menschen zu ihnen, doch keiner sah aus als würde er bei ihrem Anblick bangend zu seiner Gemahlin stürzen wollen - gegenteilig, alle hielten einen gebührenden Abstand. Bis mit einem Male eine Frau auf sie zukam.

Zitat:
Original von Grian
„Ihre Fruchtblase ist geplatzt! Das Kind lässt nicht mehr lange auf sich warten,“ rief ich dem jungen Mann zu, dessen Hand auf der Stirn der Frau ruhte. Ein wenig kannte ich mich mit solchen Dingen aus. Ein paar Geburten hatte ich miterlebt, vor einigen Jahren als ich noch bei meinem alten Dominus in Germania gelebt hatte.


Ikarus nickte.
"Ja, dann ... sie muss hier weg. Kennst du sie?"
Thema: Feriae Annae Perennae - Frühlingserwachen
Manius Flavius Gracchus

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RE: Feriae Annae Perennae - Frühlingserwachen 07.03.2020 13:22 Forum: Roma


Gerade hatte der Flavier Platz genommen und Ikarus war mit einem Becher verdünnten Weines zu ihm zurückgekehrt, als am Tisch neben ihren ein Hilfegesuch erklang. Es war zwar kein lauter Aufschrei oder ähnlich grell, dennoch zuckte Gracchus ob der Couleur des Tonfalles zusammen, so durchdringend und eindringlich war dieser. Er wandt sich um als die Frau sich gerade zusammenkrümmte.
'Gift!'
, schoss es ihm durch die Gedanken, in deren Hintergrund sich zudem ein Anklang von Erkennen schlich. Irgendwo hatte er diese Frau schon einmal gesehen.
"Ikarus! Hilf ihr!"
wies er den Sklaven an, war der Flavier sich doch seiner Nutzlosigkeit in solcherlei Belangen überaus bewusst und suchte sich indes zu entsinnen, woher er die Frau kannte. Sie sah nicht eben aus als bewegte sie sich in seinen Kreisen. Allfällig eine Händlerin? Gracchus bemüßigte sich selten, Dinge selbst zu kaufen, doch einige Ausnahmen gab es durchaus. Womöglich war sie eine Gehilfin eines dieser Händler...


Ikarus
Auf die Anweisung seines Herrn trat Ikarus zu Iduna hin und fasste sie an der Schulter.
"Alles wird gut, ganz ruhig. Was ist los?"
Er legte seine Hand auf ihre Stirn.
"Fieber hast du keines. Hast du etwas falsches gegessen?"
Thema: Feriae Annae Perennae - Frühlingserwachen
Manius Flavius Gracchus

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Feriae Annae Perennae - Frühlingserwachen 06.03.2020 19:43 Forum: Roma


Die Iden des Martius* waren gesäumt von öffentlichen Feiertagen, und gleichwohl Gracchus nicht jedem einzelnen in seiner Rolle als Pontifex musste beiwohnen, so gebot es doch sein Stand auch im (halb-)privaten jedem einzelnen davon beizuwohnen. Das Fest der Anna Perenna war dabei durchaus herausragend, war es doch am wenigsten durch rituelle und sakrale Vorgaben geprägt, und glich eher einer großen - einer sehr großen - Familienfeierlichkeit - in diesem Jahre geleitet von herrlichstem Frühlingssonnenschein, was eine Vielzahl an Feiernden zum ersten Meilenstein der Via Flaminia hinaus zog. Wie viele andere auch brachte Gracchus als Privatmann der Göttin an dem im Hain errichteten Altar eine Opfergabe dar - ein Kranz aus prächtigen Frühlingsblüten, zu dieser Jahreszeit noch ein kleines Vermögen wert, und eine Statuette der Göttin aus Bronze. Immerhin - seit der Geburt der Zwillinge war dem Flavier durchaus wieder daran gelegen, noch viele Jahre zu leben. Hernach führte er ein kurzes Gespräch mit Senator Servilius, entließ sodann seine Klienten, dass jene sich vergnügen sollten, und strebte selbst den Sitzgelegenheiten unter einer Gruppe Magnolien zu.
"Ist hier noch ein Platz frei?"
, fragte er die dort sitzende Person wiewohl dort durchaus noch Platz war, doch wusste man schlussendlich nie, welche Gruppe bereits ihr Handtuch hatte ausgelegt.


Sim-Off: Offen für Mitspieler jeder Art. smile
*Ein wenig zu früh im RL, doch der Frühling kann schlussendlich nicht früh genug kommen.
Thema: Cubiculum | Manius Flavius Gracchus
Manius Flavius Gracchus

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Frühlingserwachen - Feriae Annae Perennae 06.03.2020 19:36 Forum: Villa Flavia Felix


Der Winter hatte Gracchus nicht behagt im vergangenen Jahr, gleichwohl er dies nicht seinem Alter mochte zuschreiben - Alter! Er hatte zwei Kleinkinder, seine zwei jüngsten Sprösslinge im Hause, was mochte da eine Jahreszahl aussagen -, sondern vielmehr der Tristesse in seinen Gemächern. Er misste Sciurus, weit mehr als dieser es verdient hatte nach allem, was er dem Flavier hatte angetan, seinem grenzenlosen Verrat, der Zerstörung aller Bande, welche je zwischen ihnen waren gewesen. Doch weitaus eindrücklicher noch war die Erinnerung an all das, was sie gemeinsam erlebt hatten - mehr als ihr halbes Leben immerhin, Höhen und Tiefen, Freude und Leid, Erfolge und Scheitern, ihr Äußerstes wie Innerstes. Nun, zumindest Sciurus hatte seinen Herrn in allen Facetten gekannt, konnte jeden Wunsch ihm von den Augen ablesen, verstand ihn ohne Worte, wusste oft im Voraus, was Gracchus erst im Nachhinein bewusst wurde. Der Flavier indes war sich nicht mehr sicher, was er je von Sciurus hatte gewusst oder gekannt, ein Umstand welcher trotz allem ihn seltsam traurig stimmte. Selbstredend hatte Gracchus einige Wochen nach Sciurus' Tod eine Nachricht zu Agrippina nach Baiae gesandt mit dem Gesuch um einen neuen Sekretär und Leibdiener, und selbstredend hatte er ein prächtiges Exemplar aus der hauseigenen Sklavenzucht erhalten. Lange hatte er mit sich gehadert, ihm den Namen Sciurus zu geben - doch letztlich hätte ihn dies beständig nur an eben diesen erinnert. Schlussendlich eröffnete er ihm somit:
"Fortan sollst du Ikarus genannt werden. Dies soll dich gemahnen dein Bemühen nicht zu tief zu suchen, um nicht in das Meer der Mediokrität zu stürzen, glei'hwohl der Sonne nicht zu nahe zu kommen, da ihr Glühen dich sonstig verbrennen wird."
Der Sklave nickte mit gesenktem Blicke. Er war durchaus ein viabler Ersatz - gebildet, klug, mit sonorer Stimme, von ästhetischem Äußeren -, doch bis Gracchus ihm sein vollstes Vertrauen würde schenken, gleich ob in Belangen des Hauses als Vilicus oder als sein Intimus, würde zweifelsohne noch viel Zeit vergehen - sofern es überhaupt je dazu würde kommen. In den zurückliegenden Monaten zumindest hatte Gracchus keinen Grund zur Beanstandung gehabt, so dass es Ikarus war, welcher auch an diesem Tage - dem Festtag der Anna Perenna - ihn nach dem Bade umsorgte.
"Blau- oder grünfarben?"
"Grün, Herr, das passt viel besser zu deinen Augen."
Ein Lächeln umspielte die Lippen das Flaviers, war dies doch ebenso seine eigene Wahl, so dass er kurze Zeit später zum Aufbruch bereit war.
Thema: Ihr Kinderlein kommet ...
Manius Flavius Gracchus

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RE: Ihr Kinderlein kommet ... 03.02.2020 09:44 Forum: Villa Flavia Felix


"Ähm..."
, brachte der überrumpelte Vater hervor und nahm das Kind etwas ungelenk entgegen.
"Guten ... Tag, Quintus."
Unsicher hielt er den Jungen, was diesem natürlich nicht entging und Unmut evozierte, welchen er in einem weinerlichen Quäken kundtat. Erschrocken reichte Gracchus seinen Sohn zurück an Prisca, die ihn einzig durch ihre Berührung und eine wiegende Bewegung zu beruhigen wusste. Es war Gracchus stets wie ein großes Geheimnis erschienen - diese Verbindung zwischen Mutter und Kind - nicht nur beim Menschen, sondern überall in der Natur. Er zuckte entschuldigend mit den Schultern.
"Sobald er spre'hen kann werde ich ihm die Odyssee und die Äneide beibringen. Zuvor bin ich augenscheinlich nicht von allzu großem Nutzen."
Er hatte nie nachvollziehen können, was insbesondere Frauen an kleinen Kindern fanden. Zweifelsohne, sie waren niedlich anzuschauen sofern sie schliefen oder lachten, seine eigenen weckten durchaus in ihm ein Gefühl des Stolzes, sowie das Bedürfnis sie gegen alle Widrigkeiten zu schützen, doch ein Entzücken ob ihrer bloßen Anwesenheit war ihm schwerlich zu entlocken.
"Allerdings habe ich bereits zwei junge Löwen in Auftrag gegeben, um das flavische Rudel zu kom..plettieren. Ein wenig junges Blut kann diesem fürwahr auch nicht schaden, die Tiere setzen allmählich Speck an. Ich hatte gehofft Minimus würde alsbald eine nächste Amtszeit forcieren und könnte eine Tierhatz bieten oder zumindest die Löwung einiger Verbre'her..."
Seine Enttäuschung darüber, dass Minor noch immer nicht nach Rom zurückgekehrt war, war durchaus in der Couleur seiner Stimme zu vernehmen.
"Nun ja, allfällig im nächsten Jahr."
Er legte Prisca seine Hand auf den Arm und lächelte.
"Doch sage mir, teuerste Gemahlin, nach was steht dir der Sinn zurück in Rom?"
Vor allem zurück in Rom ohne die beschwerliche Last einer Gravidität, welche trotz aller Euphorie Prisca letztlich doch abgehalten hatte, an Roms pulsierendem Leben teilzuhaben.
Thema: Ihr Kinderlein kommet ...
Manius Flavius Gracchus

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RE: Ihr Kinderlein kommet ... 28.12.2019 09:47 Forum: Villa Flavia Felix


Ein Schmunzeln legte sich über Gracchus' Antlitz, das bis in seine Augen zog.
"Willkommen zuhause - sollten dies nicht meine Worte sein, teuerste Gemahlin?"
Sanft strich er über ihre Wange, beugte sich hinab, ihr einen Kuss darauf zu hauchen und in ihr Ohr zu flüstern:
"Willkommen zuhause, holde Mutter zweier wunderbarer Kinder."
Er richtete sich wieder empor.
"Ich freue mich sehr, dass du wieder hier bist."
Über die Jahre hinweg hatten die Zeiten Gracchus wenig tangiert, in welchen der Rest der Familie sich in der Provinz umtrieb, war sein Leben doch stets geschäftig und ausgefüllt von seinen Pflichten. Doch obgleich er gerade in den zurückliegenden Wochen einige Zeit auch außer Haus in der Villa Eutopia hatte verbracht, so war ihm sein eigenes Heim beinahe verwaist erschienen, denn selbst Sciurus, der stets die letzte Bastion wider das Alleinsein gewesen war, hatte sich abgewandt und den Flavier ohne einen Vertrauten zurückgelassen. Prisca indes gehörte längst zu jenen Menschen, mit denen Gracchus Freud und Leid zu teilen vermochte, deren Sichtweise und Rat er schätzte, nicht zuletzt da sie vermochte - und es mochte - Gespräche jenseits belangloser Banalitäten zu führen.
"Dass ihr zuhause seid"
, korrigierte er sich und ließ seinen Blick ebenfalls zu den Kindern hin schweifen. Sie schliefen - wie so oft.
"Die Senatssitzung war recht dröge"
, eröffnete er Prisca sodann, wusste er doch, dass sie nicht am schönen Schein interessiert war, sondern an den Tatsachen.
"Rubrius Melinus stellte den Beri'ht der Provincia Gallia Lugdunensis vor - in der augenscheinlich die Wirtschaft floriert, die Kosten sich selbst tragen und die Bürger zufrieden sind. Einzig ein kleines Dorf im Nord-Westen weigert sich be..harrlich, Abgaben an Rom zu entrichten, doch dies ist nichts, was den Senat kümmern muss - so zumindest die Botschaft des Legatus Augusti pro Praetore Atrius."
Ein kleines Seufzen echappierte seine Kehle.
"Deplorablerweise ist Rubrius ein Mann, der die Anzahl seiner Worte diametral zu seiner eigenen Be..deutsamkeit einsetzt, und da er in diesem Jahr seinen Platz als Curator räumen musste, zog sein Bericht sich bis in weit belanglose Marginalien und füllte beinahe die gesamte Sitzungszeit aus."
Ein schelmisches Lächeln kräuselte seine Lippen als er Priscas Blick suchte.
"Möchtest du erfahren, wie weit der Bau der Abwasserkanäle in Dariorigum vorangeschritten ist? Oder möchtest du mir lieber beri'hten, wie eure Fahrt war und wie es dir und den Kindern geht?"
Thema: Tablinum | Besuch von Nebenan
Manius Flavius Gracchus

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Tablinum | Besuch von Nebenan 26.12.2019 08:22 Forum: Villa Flavia Felix


Von der Porta her führte ein junger Sklave die Besucherin bis in das Tablinum. Ein weiterer Sklave, der schöne Hyacinthos mit seinen dunklen Augen und den weichen Gesichtszügen, bot ihr sogleich eine Sitzgelegenheit und gewärmten, süßen - indes zu dieser Tageszeit noch stark wässrigen - Wein an.
"Die Herrin wird gleich eintreffen. Ist dir die Raumtemperatur angenehm oder soll ich weitere Kohlebecken aufstellen?"
Seit Prisca mit den Kindern zurückgekehrt war, wurden die Hypocausthen dauerbefeuert, dass der Hausherr bisweilen zur Cena präferierte, seine Sommertuniken zu tragen. Doch Hyacinthos wusste selbstredend, dass warm für so manche Frau noch nicht warm genug war.
Thema: Die Porta
Manius Flavius Gracchus

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26.12.2019 08:21 Forum: Villa Flavia Felix


| Acanthus

"Einen Augenblick, ich lasse nachsehen."
Selbstredend war Acanthus sich dessen gewiss, wer sich in der Villa aufhielt und wer außer Haus war. Immerhin war er der Türwächter und sonderlich viele Einwohner waren es derzeit ohnehin nicht, die er im Kopf behalten musste. Aber die Dame des Hauses bestimmte selbstredend selbst, ob sie Besuch empfing oder nicht, und welchen Besuch sie empfing.

Acanthus war dennoch froh, dass die Bestätigung - in Form eines Sklaven - sehr schnell zurück zur Porta eilte, dass die junge Aurelia nicht zu lange ausharren musste.
"Meine Herrin ist sehr erfreut, deine Herrin zu empfangen", verkündete er dem Sklaven und ließ Aurelia Drusilla zum kleinen Tablinum hin geleiten.



IANITOR - VILLA FLAVIA
Thema: Die Porta
Manius Flavius Gracchus

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25.12.2019 07:46 Forum: Villa Flavia Felix


| Acanthus

Es waren nur noch wenige Tage bis zu den Saturnalia - den "tollen Tagen" für die Sklavenschaft. In der Villa Flavia war man dazu traditionell gönnerhaft eingestellt - die Sklaven wurden bewirtet und erhielten ein ordentliches Taschengeld, sowie Freigang an allen Tagen. Acanthus dachte daher gerade darüber nach, was er alles in Rom tun würde an diesen Tagen als ein Klopfen ihn aus seinen Träumen riss.

Augenblicklich kehrte Missmut zurück auf sein Antlitz ehedem er öffnete. Dennoch stoppte er das übliche 'Wer bist du und was willst du?', das sich bereits seine Kehle empor bahnte, war es der Erscheinung des Besuches doch nicht angemessen.
"Ja, bitte?"



IANITOR - VILLA FLAVIA
Thema: Ihr Kinderlein kommet ...
Manius Flavius Gracchus

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RE: Ihr Kinderlein kommet ... 22.12.2019 09:42 Forum: Villa Flavia Felix


Spürbar wurden die Tage dunkler und kürzer, bisweilen streifte ein schneidender Wind von Nord-Westen her durch die Täler und Gassen der Stadt, und einzig die den Menschen inhärente Vorfreude auf die Saturnalienfeierlichkeiten schien der Tristesse der Natur entgegen zu stehen. Tristesse - dies war unbezweifelt auch der passende Ausdruck, die heutige Sitzung des Senates zu beschreiben, Ennui sonstig allfällig noch, wie auch Belanglosigkeit - eine Sitzung wie dutzende, hunderte, allfällig gar tausende bereits so oder ähnlich in der Curia seit Gründung der Stadt waren abgehalten worden. Gracchus indes beklagte sich nicht - die alltägliche Routine bevorzugte er wahrhaft vor Germanen, welche ihr eigenes Konsulat verlängerten, Präfekten, welche die Kaiserwürde an sich rissen oder Kaiser, welche den Krieg ausriefen. Die Gleichförmigkeit der Senatssitzungen war ein Indikator dafür, dass Rom sich wohl befand. Als er sein Zuhause erreichte, war dieses bereits wohlig temperiert - ein Umstand, welchen er anfänglich einem vorausschauenden Sklaven zuschrieb. Erst im Atrium wurde er über das Eintreffen seiner Familie unterrichtet, dass er sich sogleich in das Tablinum begab. Ein Lächeln kräuselte seine Lippen im Anblick der friedlich schlummernden Kinder und ihrer Mutter. Leise und behutsam setzte er sich auf den Rand der Kline zu Prisca und betrachtete sie. Sie war noch immer wunderschön, ein zarter roséfarbener Schimmer lag auf ihren Wangen und ihr Antlitz spiegelte friedliche Glückseligkeit. Er mochte sie nicht begehren können, doch ihre Erscheinung war unbezweifelt adorabel.
Thema: [Forum Boarium] Templum Mercuri
Manius Flavius Gracchus

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RE: Ein Fall für Zwei 22.12.2019 09:38 Forum: Templa Urbis


Der Flavier schüttelte die Kasse und versuchte, das Schloss zu öffnen - selbstredend ohne Erfolg. Allmählich kam er sich tatsächlich vor wie Sklave Gaius aus den gleichnamigen Geschichten.
"Ohne Gewalt oder Schlüssel lässt sich die Kasse nicht öffnen"
tat er seine Erkenntnis Kund und stellte den Kasten zurück an seinen Platz. Auch sonstig war alles unverdächtig - kein Loch im Boden oder der Wand, kein Ein- oder Ausgang außer der Türe.
"Sofern sich jemand außerre'htlichen Zutritt zu dieser Kammer verschafft hat, so zweifelsohne nur mit einem Schlüssel"
, rekapitulierte er schlussendlich ein wenig zermürbt. Letztendlich hatte er auf eindeutige Hinweise eines Diebstahles gehofft.
"Ich denke, wir können unsere Suche hier beenden und uns noch einmal in der Cella umsehen."
Gleichwohl Gracchus keine Vorstellung davon hatte, was dort sollte verdächtig sein, so wollte er doch sicher gehen.
Thema: Atrium | Kornblumenblau
Manius Flavius Gracchus

Antworten: 2
Hits: 100
RE: Atrium | Kornblumenblau 04.12.2019 20:07 Forum: Villa Flavia Felix


Gracchus' linker Mundwinkel hob sich zu einem schiefen Lächeln als er seinen Becher ebenfalls erhob.
"Auf festen, und insbesondere trockenen Boden unter den Füßen."
Nach einem Schluck wies er auf eine mit dunkel- und zartblaufarben gemusterten Kissen belegte Bank und einen ebenso gepolsterten Stuhl.
"Der Regen mag überaus unangenehm sein, ins..besondere außerhalb der Städte - doch hier in Rom ist er ein wahrhafter Segen, so du mich fragst. Er wäscht allen Staub und Dreck von Straßen, Denkmälern, Altären und Gebäuden, und hinterlässt die Stadt in einem allgemeinen Glanze, den kein Mensch je hervorzubringen vermag. Ganz zu schweigen von der Ästhetik des Regens an sich - seine Symphonie von stetigem Tropfen bis hin zu aufge..regtem Prasseln, Petrichor - der betörende Duft des Regens, und das irisierende Schimmern der Tropfen, die sich an Blattränder oder Mauervorsprünge klammern - eine solch vielfältige Schönheit kann nur die Natur hervorbringen."
Es war zweifelsohne nicht zu verhehlen, dass der Flavier Regen mochte - zumindest solange er nicht selbst im Nassen stand.
"Doch ich schweife ab. Deiner Reise war dieses Wetter unbezweifelt nicht zuträglich. Selbstredend stehen dir alle Annehmli'hkeiten des Hauses zu Verfügung, dass dir die Strapazen der Reise hoffentlich bald vergessen sind. Dies ist ebenso dein Heim wie jenes in Baiae - gleichwohl das Haus derzeit ein wenig leerer ist als dort. Minor und seine Gemahlin befinden sich außerhalb der Stadt, ebenso wie dein Bruder Maecenas, der sich nach kurzem Aufenthalt in Rom weiteren Studien wollte widmen. Und meine Gemahlin"
, ein Strahlen zog sich über sein Antlitz, dass seine Augen beinahe leuchteten vor Freude und Stolz.
"Sie ist seit einem Monat etwa auf unserem Gut am Fuße der albaner Berge und hat vor etwas mehr als einer Wo'he unsere Kinder zur Welt gebracht: Quintus Gracchus und Prisca. Beide sind wohlauf und werden bald mit ihrer Mutter nach Rom zurückkehren."*
Mehr noch als die beiden Nachkommen, zu welchen der Vater bisherig kaum einen Bezug hatte, beglückte ihn das immense Glück, welches seine Gemahlin ob der Mutterschaft empfand.
"Und wie geht es der Familie in Baiae? Sind dort alle wohlauf?"

Sim-Off: * chronologisch passt dies nicht mehr ganz, da der im ersten Beitrag erwähnte Sciurus nach der Geburt nicht mehr in der Villa ist, doch für das Spielgeschehen hier ist dies wohl irrelevant, dass wir die Zeit ein wenig flexibel gestalten können.
Thema: Der Wettstreit der Rhetoren - die Rückkehr der Redenschwinger
Manius Flavius Gracchus

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Der Gewinner 01.12.2019 14:00 Forum: Roma


Zitat:
Original von Herius Claudius Menecrates
Sein Blick suchte seine Preisrichterkollegen.
"Wie konnte es passieren, dass diese Frau anstelle des angekündigten Redners auf die Rostra tritt?" Die Frage zeigte seine Ratlosigkeit. Zweifelsfrei würden erst die Ermittlungen eine Antwort darauf geben. Wurde getrickst? Wo lag die Nachlässigkeit?


Ein wenig ratlos zuckte der Flavier mit den Schultern. Wie hatte dies geschehen können? Er wusste es nicht, doch würde unbezweifelt dies Konsequenzen haben - für irgendjemanden! Einmal mehr wurde ihm schmerzlich bewusst, dass er sich nach Sciurus' Tod auf keinen Untergebenen recht konnte verlassen, nicht einmal darauf, dass jemand für die Konsequenzen würde Sorge tragen.
"Diese Störung wird nicht ohne Folgen bleiben!"
bekräftigte er dennoch, hatte er doch bereits ein Urteil über die Übeltätern gefällt und mochte all jene ebenso verurteilt wissen, welche ihr geholfen hatten. Auf der Bühne derweil hatte das Pausenprogramm zur Überbrückung bis zur Verkündigung des Siegers begonnen, und da es nicht allzu lange war, drängte Gracchus zu einem Urteil.
"Wir sollten dennoch die Zuschauer nicht noch mehr unter diesem Zwischenfalle leiden lassen, und den Sieger plan..gemäß küren."
Leise berieten sich somit die Augusta, Claudius Menecrates und Gracchus über die Güte und Darbietung des Gehörten. Eine Einigung war zwar gefunden, doch die Wahl für oder gegen einen Kandidaten fiel sehr knapp aus. Letztendlich jedoch konnte es nur einen Gewinner geben. Die Juroren begaben sich von ihrer Tribüne herab und hinauf auf die Rostra, und auf ein Zeichen hin ertönte eine Fanfare, um das Volk zur Ruhe zu bitten und den Fortgang der Veranstaltung anzukündigen. Flavius Gracchus trat einen Schritt nach vorn und erhob seine Stimme.
"Bürger und Bürgerinnen Roms, Freunde und Gäste unserer Stadt! An diesem Tage durften wir uns erfreuen an großartiger Redekunst, welche jeder einzelne der Kandidaten uns ließ ange..deihen. Es war darob nicht einfach für uns jenen zu bestimmen, welcher die Ehrung Roms am kunstfertigsten, am bewegendsten und am eindrückli'hsten präsentierte. Und obgleich wir uns auf einen Sieger einigten, so war es doch ein höchliches Vergnügen allen Kandidaten lauschen zu dürfen."
Zumindest allen offiziellen Kandidaten, doch der Flavier wollte dem Eklat nicht durch ein einziges Wort mehr Raum geben.
"Indes ist es das Ziel eines Wettbewerbes stets einen Gewinner zu bestimmen - und in unserem Falle ist dies"
, er ließ durch eine kurze Pause ein wenig Spannung aufbauen.
"Tiberius Valerius Flaccus!"
Ein Applaus brandete auf, währenddessen Calpetanus dafür Sorge trug, dass der Valerier noch einmal hinauf auf die Rostra kam.
"Valerius Flaccus, meinen Glückwunsch zu deinem verdienten Siege!"
Gracchus schüttelte dem Sieger die Hand und überreichte sodann die Besitzurkunde für das Stück Land im Süden Italias.*

Sim-Off: * WiSim
Thema: Ansuchen um Kontoeröffnung
Manius Flavius Gracchus

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30.11.2019 09:16 Forum: WiSim und Technik


Mein Konto bitte einmal reaktivieren (zur Übergabe der Siegprämie des Redenwettbewerbes).
Thema: [Forum Boarium] Templum Mercuri
Manius Flavius Gracchus

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RE: Ein Fall für Zwei 26.11.2019 17:53 Forum: Templa Urbis


"Das klingt durchaus vernünftig"
, nickte der Flavier und trat weiter in den kühlen Raum. In einem Regal zur Seite hin lagerten Votivgaben - kleine Statuetten und Bildtäfelchen, Anhänger und Glücksbringer, sortiert nach Materialien - wenig nur aus einschmelzbaren Metallen, vieles aus Ton. In einem Korb lagerten verderbliche Waren, die bereits verdorben waren - welke Blumenkränze vorwiegend -, und auf einem Tisch die verwertbaren Gaben des Tages - einige Opferkekse und ein Kuchen. Daneben stand die verschlossene Kasse, in welcher die Münzen aufbewahrt wurden. Gracchus stellte die Laterne daneben ab und begutachtete sie.
"Dies erweckt ebenfalls nicht den Anschein als hätte sich jemand daran zu schaffen gema'ht."
Thema: NSC benötigt
Manius Flavius Gracchus

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Augusta 21.11.2019 17:45 Forum: Ideen-Board


Die Augusta hat PN-Post, es geht um die Ermittlung des Rednenwettbewerb-Gewinners.
Thema: Ihr Kinderlein kommet ...
Manius Flavius Gracchus

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RE: Ihr Kinderlein kommet ... 17.11.2019 15:24 Forum: Villa Flavia Felix


Einige Tage später kehrte Gracchus wieder zurück nach Rom, konnte er doch nicht vertreten, dem Senat und dem Collegium, welche wieder regelmäßig tagten, viel länger fern zu bleiben. Prisca war erfreut gewesen, ihn zu sehen, ebenso wie er sie, gleichsam war er mehr noch beglückt, dass sie nach der aufreibenden Zeit der Gravidität und Niederkunft wohlauf und glücklich war. Die beiden winzigen Menschen zauberten ihr ein Lächeln aufs Gesicht, welches sie schöner strahlen ließ als alle Nymphen der Welt. Am zweiten Tage seines Besuches nahm Gracchus nach altem Ritus die beiden Kinder vom Boden, und damit in die Familie, sowie Gesellschaft auf und als seine Nachkommen an: Flavia Prisca, welche wenige Augenblicke vor ihrem Bruder das Licht der Welt hatte erblickt, und Quintus Flavius Gracchus. Darüberhinaus war der Vater ein wenig enttäuscht, dass die Kinder während seiner Anwesenheit vorwiegend schliefen, doch der Medicus Tisander versicherte, dass dies gänzlich normal sei. Gracchus suchte sich an die Tage nach den Geburten seiner übrigen Kinder zu entsinnen, doch tatsächlich musste er sich eingestehen, dass er wenig nur noch davon wusste, außer, dass sie weder zu einem Gespräch, noch einem Spiel bereit und er darob für sie schlichtweg nicht allzu empfänglich gewesen war. Da auch Prisca ob der Anstrengung gleich zwei Kinder zur Welt zu bringen ebenfalls noch ein wenig mehr Ruhe bedurfte, verließ er seine kleine Familie am dritten Tage bereits wieder, um in Rom seinen Pflichten nachzukommen. Seine Laune hatte ob des freudigen Ereignisses sich merklich gebessert, gleichwohl die Stadt nur allzu bald ihm wieder die Unzulänglichkeiten der Sklavenschaft vorhielt.
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