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Thema: [Subura] Links - Rechts - Geradeaus.
Cressida

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Links - Rechts - Geradeaus. 17.10.2020 12:36 Forum: Roma


Die Bekanntmachung über den Fall ihres Dominus konnte man an jeder Straßenecke erblicken. Und dies ängstigte die Zwergin sichtlich. Denn mittlerweile musste auch der ärmste Bettler herausgefunden haben das die kleinwüchsige Zwergin die Sklavin des in Ungnade gefallenen Scriba Personalis des Augustus war. Und noch immer wusste die Griechin nicht was mit ihrem Dominus geschehen war. Nachdem sie von den Praetorianerwachen regelrecht davon gescheucht wurde.

“Dominus, was hast du nur getan?“

Ein jeder wusste das der Aurelier kompliziert in seinem handeln und seiner Denkweise war. War das der Grund wieso der Aurelier geächtet wurde? Wer nur könnte ihr diese Frage beantworten? Wer innerhalb der Villa Aurelia? Vielleicht sollte sie Azita befragen. Auch wenn sich die Ältere hauptsächlich in der Villa Flavia Felix aufhielt; an der Seite ihrer Domina. Bei diesem Gedanken entschlüpfte ein leises seufzen Cressidas Lippen. Denn noch nie hatte sie sich so hilflos und alleine gefühlt. All' ihre Bemühungen waren im Winde verstreut worden. Wer der hohen Römer und Römerinnen gab auch schon einer einfachen Sklavin eine Antwort auf ihre so dringliche Frage? Niemand.

Und so schlich die kleinwüchsige Sklavin durch die Gässchen, am Rande der Subura entlang. Als sie im nächsten Augenblick über etwas stolperte. Bei näherem hinsehen entpuppte sich dieses etwas als ein verkrüppelter Fuß, der im merkwürdigen Winkel vom Rest des Körpers abstand. Erschrocken wich Cressida einige Schritte zurück, drehte sich abrupt herum und flüchtete in eine der Seitengassen. Ungeachtet der Tatsache das sie sich dadurch tiefer in die Subura vorwagte.

Als ihr Herz nicht mehr ganz so hart in ihrer Brust pochte, verlangsamte die aurelische Sklavin ihre Schritte und ließ ihren Blick von links nach rechts gleiten. In diesem Teil der Urbs Aeterna war sie bisher auch noch nie gewesen.
Thema: Der Kaiser nimmt seine Arbeit auf
Cressida

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RE: Der Kaiser nimmt seine Arbeit auf 15.10.2020 15:08 Forum: Ideen-Board


Der Augustus delegiert seine Arbeit doch bestimmt. fröhlich
Thema: [Sklavenunterkünfte] Unsterblich allein ist der Tod.
Cressida

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RE: [Sklavenunterkünfte] Unsterblich allein ist der Tod. 15.10.2020 12:32 Forum: Villa Aurelia


Die sich nähernden Schritte hatte die Zwergin komplett ausgeblendet. Schließlich galt ihre Aufmerksamkeit der älteren Sklavin und deren Worte. Als Azita dann jedoch zu zischen begann, zumindest interpretierte Cressida dieses Geräusch als zischen. Hob sich ihr Kopf an, während ihr Blick aus großen Augen den schwach beleuchteten Gang entlang huschte.

Und waren da nicht auch Stimmen an ihr Gehör gedrungen? Nicht mehr lange und sie würde erwischt werden und dann... Nicht auszumalen. So war es nicht verwunderlich das Cressidas Augen tränenfeucht schimmerten und sie sich am liebsten irgendwo verkrochen hätte. Doch ihr Körper war wie in Stein gemeißelt und ihre Füße bewegten sich keinen Milimeter. Blickte die Kleinwüchsige aus diesem Grund mit diesem bittenden Glanz zu Azita empor, weil sie Angst hatte? Durchaus möglich.

Zum Glück durchbrach Azitas Stimme die unheilvolle Stille und ließ ihren angehaltenen Atem langsam zwischen ihren leicht geöffneten Lippen entweichen.

“J.. Ja Azita.“

Gelang es der Sklavin stammelnd hervor zu stoßen. Als sie der Dunkelhaarigen auch schon stolpernden Schrittes folgte. Zum Glück fiel Cressida nicht. Denn dies hätte der Älteren garantiert nicht gefallen. Ihren Blick hielt die Zwergin starr geradeaus gerichtet, als sie auch schon von kühler Luft umfangen wurde. Und ihr der Geruch von Erde und Blumen in die Nase stieg. Der Hortus.

Hart trommelte der Griechin das Herz bis zum Hals, während sie aus großen Augen zu Azita empor blickte , als sie sich einigen wunderschön angeordneten Orchideenpflanzen näherten.

“Wohin bringst du mich Azita? Bin ich in der Villa nicht mehr erwünscht? Was hat mein Dominus nur schreckliches getan.“
Thema: [Atrium] Dominus wo steckst du nur? Schreckliche Neuigkeit.
Cressida

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[Atrium] Dominus wo steckst du nur? Schreckliche Neuigkeit. 15.10.2020 06:27 Forum: Villa Aurelia


Die Worte der Praetorianerwachen pfiffen regelrecht wie Gewehrkugeln um Cressidas Köpfchen. Während sie sich eilig auf den Rückweg zur aurelischen Villa begab. Zusätzlich schwirrten die mahnenden Worte des Furiers durch ihren Kopf. Ihr Dominus war in Ungnade gefallen? Beim Kaiser. War ihr Dominus aus diesem Grund untergetaucht und musste die Urbs Aeterna Hals über Kopf verlassen? Was hatte ihr Dominus nur so schreckliches getan, dass man ihn regelrecht geächtet hatte. Und was bedeutete dies in Bezug auf die kleine Griechin? Sklavin eines geächteten Römers zu sein? Bei diesem Gedanken spürte Cressida wie ihr ein eisiger Schauer den Rücken hinab rieselte und sich ihre Zähne in ihrer Unterlippe vergruben.

Als sie schließlich die aurelische Villa erreichte und sich dem Sklaveneingang näherte.
Rasch betrat Cressida durch diesen ihr sicheres zu Hause. Erst als die Porta hinter ihr ins Schloß fiel, konnte sich die kleine Zwergin halbwegs entspannen. Was man an ihren herabsackenden Schultern erkennen konnte. Dennoch stand die Zwergin innerlich weiterhin unter Strom. Wen sollte sie um Rat fragen? Wer könnte ihre Fragen beantworten? Domina Aurelia Prisca. Nur wo hielt sich die hübsche Römerin gegenwärtig auf? Oder sollte sie ihre Neuigkeiten erst einmal Azita erzählen und gemeinsam würden sie dann die Domina aufsuchen? Fragen über Fragen die der Sklavin durch den Kopf geisterten.

“Azita? Steckst du hier irgendwo?“

Versuchte Cressida einfach mal ihr Glück und neigte lauschend ihren Kopf auf die Seite.
Thema: Palastwache (JEDER BESUCHER HAT SICH HIER ANZUMELDEN, BEVOR ER DEN PALATIUM AUGUSTI BETRITT!!!)
Cressida

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RE: Spurlos verschwunden. Dominus wo steckst du nur? 14.10.2020 17:17 Forum: Palatium Augusti


Zitat:
Original von Aulus Furius Saturninus


Vielleicht würde ihr der Furier eine Antwort auf ihre so dringlichen Worte geben können, durchzuckte es die Gedanken der Zwergin. Als sie ihren Blick vorsichtig anhob und mit großen Augen zu dem Römer empor blickte. Hoffnungsvoll mutete der Glanz in Cressidas hell strahlenden Augen an, während sie spürte wie ihr das Herz bis zum Hals pochte. Das der Römer ihr gegenüber sich im direkten Umfeld des Palastgeländes aufhielt, konnte nur eines bedeuten. Er war Gast im Palast des Augustus und konnte ihr bestimmt eine Antwort geben. Doch noch bevor Cressida ein weiteres mal ihre Stimme erklingen lassen konnte, spürte sie auch schon wie sich die Finger des Furiers grob um ihren Oberarm krallten.

Augenblicklich hob sie erneut ihren Blick und kollidierte mit dem des jungen Mannes. Hoffnung überflutete tatsächlich das Gesicht der Zwergin. Welche jedoch im nächsten Augenblick bitterböse enttäuscht wurde. Der Römer erlaubte sich einen bösen Scherz mit ihr, oder? Vorsichtig neigte sich ihr Köpfchen auf die Seite, während ihr Herz lautstark in ihrer Brust hämmerte.
“Mein Dominus ... in Ungnade gefallen? Aber.. wieso? Was ist passiert?“
Murmelte die Kleinwüchsige verwirrt und wich einige Schritte zurück.

Schließlich drehte sie sich auf dem Absatz herum und taumelte regelrecht davon. Zurück in die aurelische Villa. Dabei wiederholte sie immer wieder die Worte des Furiers. Ungläubig und angstvoll zugleich.
Thema: Palastwache (JEDER BESUCHER HAT SICH HIER ANZUMELDEN, BEVOR ER DEN PALATIUM AUGUSTI BETRITT!!!)
Cressida

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RE: Spurlos verschwunden. Dominus wo steckst du nur? 13.10.2020 19:27 Forum: Palatium Augusti


Nachdem Cressida geendet hatte. Musste sie erst einmal tief durchatmen. Denn ihr Herz pochte lautstark in ihrer Brust. Während sie mit großen Augen zu den Praetorianerwachen empor blickte. Doch diese nahmen keinerlel Notiz von ihr. Sodass sich die Zwergin abrupt auf die Unterlippe biss und spürte wie ihre Kehle eng wurde. Nein. Sie würde doch nicht hier vor den Wachen in Tränen ausbrechen. Nein. Würde sie nicht. Und so wischte sich die Kleinwüchsige energisch über ihre tränenfeuchten Augen. Bevor sie ihre Handinnenflächen unbeholfen an ihrer Tunika abwischte.

Und in diesem Augenblick bemerkte die kleine Griechin den Furier aus dem Augenwinkel, wie er ihr ein Zeichen gab. Was hatte das zu bedeuten? Sollte sie sich ihm nähern? Von den Praetorianern würde sie ohnehin keine Antwort auf ihre so dringliche Frage erhalten. Zumindest noch nicht. Und dennoch wirkte die aurelische Sklavin uneins mit sich. Sollte sie weiterhin die Wachen beobachten und hoffen das man von ihr Notiz nahm? Oder sollte sie sich dem Römer nähern? Als sich die Praetorianerwachen schließlich demonstrativ wegdrehten, biss sich Cressida auf ihre Unterlippe. Und fällte ihren Entschluß.

Mit zögerlichen Schritten näherte sie sich dann doch dem Furier und blieb in respektvollem Abstand zu ihm stehen. Ihren Kopf hielt sie dabei gesenkt.

“Salve Dominus. Ich habe dich in Gegenwart meines Dominus Aurelius Tigellinus in der Villa Aurelia gesehen.“

Dann verstummte die Zwergin für einen kurzen Augenblick.

“Mein Dominus ist verschwunden. Keiner kann mir sagen wo mein Dominus ist. Und ich habe gedacht das ich ihn hier finde. Mein Dominus ist schließlich Scriba Personalis des Augustus.“
Thema: Palastwache (JEDER BESUCHER HAT SICH HIER ANZUMELDEN, BEVOR ER DEN PALATIUM AUGUSTI BETRITT!!!)
Cressida

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Spurlos verschwunden. Dominus wo steckst du nur? 12.10.2020 23:06 Forum: Palatium Augusti


Als Sklavin des Faustus Aurelius Tigellinus wusste die Zwergin natürlich das ihr Dominus als Scriba Personalis des Augustus tätig ist. Ja. Ist. Denn noch immer klammerte sich die kleine Griechin verzweifelt an dem Gedanken fest das ihr Dominus nur eine ungeplante Reise unternommen hatte. Im Auftrag des Augustus. Eine geheime Reise, über die er absolutes Stillschweigen bewahren musste. Ihr Dominus auf geheimer Mission. Welch' aufregender Gedanke. Über diese Gedanken sprach die Kleinwüchsige mit niemandem ein Wort. Nicht das man sie noch auslachte. Was man ob ihrer geringen Körpergröße oft genug tat. Selbst wenn sich die Griechin in die Höhe reckte, wurde sie lediglich belächelt. Ob ihr dies am heutigen Tag wieder passieren würde? Nein. Hoffentlich nicht. Und so streifte Cressida beinahe ziellos durch die Gässchen der Urbs Aeterna. Seitdem ihr Dominus verschwunden war, fühlte sie sich in der aurelischen Villa wie eingesperrt. Und so fand man Cressida häufiger denn je auf den Straßen. Wobei sie es tunlichst vermied Aufsehen zu erregen. Auch wenn ihr dies alleine durch ihre geringe Körpergröße meistens misslang. Und dies ärgerte Cressida.

Nachdem sie das Colloseum einmal umrundet hatte, fasste sie einen Entschluss. Sie würde im Palast des Augustus nachfragen ob man dort etwas von ihrem Dominus gehört hatte. Und so nahm Cressida ihre kurzen Stummelbeinchen in die Hand und flitzte beinahe durch die Gässchen. Bis sich vor ihr das weiträumige Palastgelände auftat und die Griechin mit großen Augen auf die wunderschönen Bauten starrte. Erst nach einigen Augenblicken realisierte sie, wieso sie sich überhaupt hier befand. Schließlich atmetet die Zwergin tief durch. Straffte ihre Schultern und reckte ihr Kinn, bevor sie sich todesmutig der Wache näherte.

“Salve. Ich bin Sklavin des Faustus Aurelius Tigellinus. Und.. mein Dominus ist .. verschwunden. Ich weiß nicht wo sich mein Dominus befindet und ich .. mache mir Sorgen. Mein Dominus ist Scriba Personalis des Augustus. Und.. vielleicht weiß der Augustus über den Verbleib meines Dominus etwas.“

Sprudelte es auch schon über Cressidas Lippen. Wobei sie mit großen Augen zu der Wache empor blickte. Hoffentlich wurde sie hier ernst genommen und nicht mit Gelächter davon gejagt.
Thema: Ein erstes Treffen mit den Klienten
Cressida

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RE: Ein erstes Treffen mit den Klienten 12.10.2020 22:36 Forum: Villa Aurelia


Zitat:
Original von Aulus Furius Saturninus


Noch immer hielt die zwergenhafte Sklavin den Kelch in den Händen und blickte mit großen Augen zwischen ihrem Dominus und dem Furier hin- und her. Bis zu dem Moment, als Cressida eine Münze in die Hände gedrückt wurde. Ein Blick auf die Münze und Cressidas Wangen begannen augenblicklich zu glühen. Ein ganzer Sesterz. Nur für sie alleine. Um die Echtheit der Münze zu überprüfen biss Cressida in die Münze und strahlte anschließend über das ganze Gesicht.

“Vielen Dank ehrenwerter Dominus.“

Wisperte die zwergenhafte Griechin mit niedergeschlagenem Blick. Bevor sie sich Schritt für Schritt zurück zog und schließlich ihren vorherigen Gedankengang in die Tat umsetzte. Die Culina wurde aufgesucht.
Thema: Colosseum, Vorplatz, am Stand mit den Grillwachteln
Cressida

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RE: Colosseum, Vorplatz 12.10.2020 22:16 Forum: Panem et Circenses


Die Zwergin war zurück gekehrt. Zurück an den Ort, an dem sie von ihrem Dominus diesen merkwürdigen Auftrag erhielt, ein Auge auf die rothaarige Römerin zu haben. Pflichtbewusst hatte Cressida diesen Auftrag ausgeführt. Nur war ihr Dominus nun verschwunden und die kleine Griechin hatte keinerlei Möglichkeit über ihren Erfolg, wohl eher Nicht-Erfolg zu berichten. Eigentlich konnte sich Cressida darüber glücklich schätzen. Und dennoch nagte es an ihr das sich ihr Dominus still und leise davon geschlichen hatte. Blieb nur noch die Frage nach dem warum und wieso zu klären. Bei diesen Gedanken huschte ein bitteres Lächeln über Cressidas Lippen, als sie schließlich aus den Gässchen trat, in denen sich die Häuser der Reichen und mächtigen befand; ebenso die aurelische Villa.

“Was ist nur mit dir geschehen Dominus?“

Murmelte die Zwergin an sich selbst gewandt und ließ ihren Blick im nächsten Moment an den steinernen Mauern des Colloseums empor gleiten.

“Du hast dich bestimmt nur irgendwo verkrochen und hältst uns alle zum Narren.“

Grinste die aurelische Sklavin. Auch wenn sie spürte wie ihr das Herz schwer wurde und sie vernehmlich schluckte.

“Das kannst du uns doch nicht antun.“

Am liebsten hätte Cressida ihre Frustration laut hinaus geschrien. Jedoch hielt sie sich zurück und biss sich stattdessen auf die Unterlippe. Denn noch immer war sie eine Sklavin der aurelischen Gens und würde das Haus ihres Dominus garantiert nicht in der Öffentlichkeit brüskieren. Unbewusst hatte sie sich dem Colosseum genähert und blickte an den steinernen Mauern empor. Schließlich streckte sie ihre kleine Hand aus und presste diese gegen den sich langsam abkühlenden Stein. Nicht mehr lange und die Urbs Aeterna würde in tiefste Nacht getaucht werden. Und dies bedeutete die zwergenhafte Sklavin müsste dann schon längst in der aurelischen Villa sein. Doch noch war es nicht so weit. Und so atmete Cressida tief durch und setzte ihre trippelnden Schritte voran. Bereit das Colloseum einmal zu umwandern. Vielleicht würden ihre Gedanken dann nicht mehr so ziellos durch ihr Köpfchen kreisen.
Thema: [Sklavenunterkünfte] Unsterblich allein ist der Tod.
Cressida

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RE: [Sklavenunterkünfte] Unsterblich allein ist der Tod. 12.10.2020 00:26 Forum: Villa Aurelia


“Aber ... du darfst dieses Wort aussprechen? Unfair!“

Moserte Cressida auch schon los. Während sie aus großen Augen zu der angeblichen Prinzessin empor blickte.

“I c h bin kein Kind mehr. Wir sind außerdem vom selben Stand. Du bist Sklavin. Und ich bin Sklavin.“

Stellte die kleine Griechin mit einem alt ehrwürdigen Klang in ihrer Stimme fest. Der nicht zu ihrem jugendlichen Aussehen passen wollte. Oder tat sie dies nur um zu provozieren? Während Cressida doch eigentlich bewusst sein müsste, dass sie ohne ihren Dominus den Launen und der Willkür der älteren Sklaven ausgesetzt war. Vielleicht versuchte sie sich aus diesem Grund mittels ihrer großen Klappe von ihrer Einsamkeit abzulenken. Denn ohne ihren Dominus fühlte sich die Zwergin wie ein Blatt vor dem Wind, dass hilflos den Elementen ausgesetzt war.

Als die aurelische Sklavin die Statue ansprach und alle Schuld von sich zu weisen versuchte, spürte Cressida wie ein eisiger Schauer über ihren Rücken rieselte. Doch dann straffte sie sich auch schon und reckte ihren Kopf empor.

“Die Domina weiß das D U ein Tollpatsch bist!“

Konterte Cressida mit blitzenden Augen und grinste zu der Partherin empor. Pha! Von ihr würde sie sich garantiert nicht einschüchtern lassen. Außerdem mussten sie miteinander auskommen. Wenn sie schon unter dem selben Dach und im selben Haushalt wohnten. Gezwungenermaßen.

“Und den Maiordomus weiß ich schon zu überzeugen.“

Da drehte Cressida keck ihre Hüfte nach innen und strich sich lasziv über ihren Körper. Diese Geste hatte sie bei einigen Prostituierten gesehen und sich diese Geste angeeignet. Mal sehen wie die schwarzhaarige Sklavin darauf reagierte.

Die sich nähernden Schritte blieben auch der Zwergin nicht verloren. Deren Körper sich augenblicklich anspannte und ihr Blick höchst wachsam anmutete. Wer kam da nur? Und wieso blieb er oder sie nicht einfach stehen. Drehte sich herum und ging dorthin zurück, woher er gekommen war?

“Ich... weiß doch auch nicht wieso mein Herr verschwunden ist. Ich habe ihn nicht vertrieben. Im Gegenteil ich..“

Augenblicklich verstummte die kleine Griechin und biss sich mit hell schillernden Augen auf die Unterlippe. Bevor sie ihre Finger ausstreckte und diese in Azitas Gewandung krallte.

“Also.. bitte. Es ist alles so fremd hier.“

Dabei blickte Cressida mit großen, bittenden Augen zu der aurelischen Sklavin empor. Ein kleines bisschen Mitleid würde doch auch in ihr verborgen sein.
Thema: [Sklavenunterkünfte] Unsterblich allein ist der Tod.
Cressida

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RE: [Sklavenunterkünfte] Unsterblich allein ist der Tod. 09.10.2020 22:20 Forum: Villa Aurelia


“Kesafat.“

Plapperte die Zwergin das Wort nach, welches unaufhörlich über die Lippen der Dunkelhaarige entwich. Das es sich bei diesem Wort um ein Schimpfwort handelte, wusste Cressida nicht. Denn schließlich hörte sich dieses Wort wie in Watte gepackt an. Zumindest wenn Cressida jenes Wort aussprach. Schließlich heftete sich ihr Blick äußerst entschlossen auf die vermeintliche Prinzessin. Auch wenn sie es furchtbar interessierte was da genau zu Boden gestoßen wurde. Es musste sich um etwas schweres gehandelt haben.

“Was hast du da vor dich hin gebrabbelt, hm?“

Sprudelte es über die Lippen der kleinen Griechin. Während sich das schelmische grinsen auf ihren Lippen intensivierte.

“Oh je. Die hübsche Statue. Da wird die Domina nicht erfreut sein.“

Worauf Cressida mit ihren Worten anspielte dürfte der Dunkelhaarigen bewusst sein. Sie wollte provozieren. Denn dies half ihr über ihre Trauer hinweg zu kommen.

Als sich die Dunkelhaarige schließlich hinter der Säule hervor wagte, wich Cressida keinen Schritt zurück. Auch nicht als sie sich äußerst nahe vor ihr aufbaute. Hmpf. Gezwungenermaßen musste nun die Zwergin ihren Kopf in den Nacken legen. Zurückweichen würde sie nicht. Nein. Um Azita weiter zu reizen, erwiederte Cressida ihr Grinsen mit einem Hauch Belustigung in den Mundwinkeln.

“Ich.. hm.. ich konnte nicht schlafen. Normalerweise schlafe ich im Zimmer meines Dominus vor seinem Bett. Aber jetzt.. nachdem mein Dominus verschwunden ist...“

Ein knappes Schulterzucken begleitete diese Worte der Kleinwüchsigen.

“Kann ich nicht bei dir schlafen?“

Zumindest nahm Cressida an das Azita eine eigene kleine Kammer ihr eigen nennen konnte. Denn in den Sklavenunterkünften hatte sie die Ältere noch nicht gesehen.
Thema: [Sklavenunterkünfte] Unsterblich allein ist der Tod.
Cressida

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RE: [Sklavenunterkünfte] Unsterblich allein ist der Tod. 09.10.2020 18:13 Forum: Villa Aurelia


Erneut ertappte sich die Kleinwüchsige wie sie hastig blinzelte und sich ungeschickt über die Augen wischte. Wieso heulte sie denn überhaupt? Trauerte sie etwa ihrem Dominus nach, diesem Schuft? Immerhin hatte er sich still und heimlich davon gestohlen. Hmpf! Und so konnte man Cressida dabei beobachten wie sie ihre Finger zu Fäusten ballte. Wieso hatte er sie nicht informiert? Weil sie doch nur eine Sklavin war, erklang ein leises Stimmlein in Cressidas Hinterköpfchen.

War sie ihm nicht immer eine treue und gehorsame Sklavin gewesen? Offensichtlich nicht. Denn sonst hätte er sie nicht hier in der Villa Aurelia vergessen. Ja! Vergessen. Und dieses Wörtchen ließ Cressida leise vor sich hin knurren. Zum Glück war ihr bisher niemand begegnet. Sonst hielt man sie noch für verrückt, wenn sie wie ein wildes Tier knurrte.

Nachdem die Zwergin die Sklavenunterkünfte hinter sich gelassen hatte, blieb sie zuerst einmal unschlüssig im matt erleuchteten Gang stehen. Hm. An wen sollte sie sich wenden um in Erfahrung zu bringen ob sie in der aurelischen Villa noch erwünscht war? Bei diesem Gedanken spürte die Griechin wie sich eine Gänsehaut auf ihrem Körper ausbreitete und ihrer Kehle ein gepresstes wimmern entwich.

Vollkommen in ihren eigenen Gedanken versunken, zuckte die Kleinwüchsige erschrocken zusammen und stieß ein helles Geräusch aus. Was war das denn nur für ein Gepolter? Neugierig geworden, reckte sie ihr Köpfchen in die Höhe und näherte sich hüpfenden Schrittes der Quelle des Lärmes. Beim näherkommen erblickte die Zwergin dann jedoch die Sklavin, der sie bereits an der Porta begegnet war.

“Hah! Erwischt. Wolltest du den Urahn deiner Domina zum Einsturz bringen?“

Kicherte Cressida mit einem schelmischen funkeln in ihren Augen.
Thema: [Sklavenunterkünfte] Unsterblich allein ist der Tod.
Cressida

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[Sklavenunterkünfte] Unsterblich allein ist der Tod. 09.10.2020 04:44 Forum: Villa Aurelia


Seit dem verschwinden ihres Dominus, fühlte sich die Villa Aurelia für die Zwergin grau und leer an. Was hatte ihren Dominus nur geritten das er sich heimlich aus dem Staub machte? Wieso hatte er seine Sklavin nicht vorgewarnt? Noch nicht einmal der Hauch einer Ahnung war an Cressidas Gehör gedrungen. Und somit war es nicht verwunderlich das sie wie ein Häufchen Elend auf ihrer Pritsche in den Sklavenunterkünften kauerte. Ihrem Gesicht sah man an das sie geweint hatte. Und auch das leise schniefen war nicht zu überhören.

“Dominus.“

Murmelte die Zwergin immer und immer wieder vor sich hin und war froh das sie sich alleine in den Sklavenunterkünften befand. Denn hier konnte sie ihrer Trauer freien Lauf lassen, ohne das sie beobachtet wurde. Blieb nur abzuwarten wie lange sie sich ihrer Trauer hingeben konnte. Denn innerlich wurde die Kleinwüchsige unruhig und rutschte schließlich von der Pritsche, um mit der Wanderung durch die aurelische Villa zu beginnen. Vielleicht begegnete sie jemanden, den sie fragen könnte was nun mit ihr geschieht.
Thema: Stellenanzeigen - ID gesucht und geboten (KEIN SPAM!)
Cressida

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Kleine Zwergin - ganz groß ^^ 08.10.2020 22:13 Forum: Anschlagtafel


Hier biete ich meine kleinwüchsige Griechin als Sklavin an.

Für Cressida suche ich einen Dominus / eine Domina, der/die sich vorstellen könnte meiner Zwergin ein neues Heim zu geben.

Bisher hat sich ihr Aufgabengebiet auf Spionagetätigkeiten beschränkt.

Ich freue mich über nette oder weniger nette Angebote. Augenzwinkern

Vale
Cressida
Thema: Posteingang
Cressida

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08.10.2020 21:40 Forum: Allgemeines


Wieso kann ich »Faustus Aurelius Tigellinus« keine privaten Nachrichten schreiben?
Irgendetwas läuft hier schief.
Bitte um Aufklärung.
Thema: Si vis amari, ama! - Oder: In geheimer Mission
Cressida

Antworten: 29
Hits: 484
RE: Si vis amari, ama! - Oder: In geheimer Mission 05.10.2020 23:42 Forum: Taverna Apicia


Zitat:
Original von Praxilla, Gundolf et Berengar


Am liebsten hätte sich Cressida eine der Bänke herangezogen und sich darauf platziert. Denn wieder einmal wurde sie komplett überhört und ignoriert. Als wäre sie non-existent. Und diese Erkenntnis nagte an der kleinen Griechin und ließ etwas in ihr zu gären beginnen. Ein merkwürdiges Gefühl dad die Zwergin noch nicht wirklich einzuordnen wusste. Hm. Vielleicht sollte sie sich auch einfach auf die Frau und die beiden Wikinger konzentrieren. Ja. Das wäre wohl das beste. Schließlich war Cressida von ihrem Dominus auf eine Mission geschickt worden und ihr Dominus wollte Ergebnisse sehen. Nicht auszudenken wenn die Kleinwüchsige versagte.

Am besten sie dachte erst gar nicht länger an etwaige Bestrafungen. Sondern konzentrierte sich einzig und alleine auf das Dreier-Grüppchen.
“Ja. Eine rothaarige Römerin. Sie ist hübsch und ...groß für eine Römerin.“
Zumindest die Griechin hatte die Rothaarige als groß empfunden. Obwohl diese Bezeichnung in ihrer Gegenwart wohl ein jeder erhielt.

“Weißt du wo die rothaarige Römerin ist, erfährst du von mir den Namen meines Dominus.“
Schmunzelte Cressida mit einem kecken zwinkern in Richtung der älteren Frau.
Thema: Die Heimkehr des Tigellinus
Cressida

Antworten: 29
Hits: 600
RE: Die Heimkehr des Tigellinus 04.10.2020 04:02 Forum: Villa Aurelia


Zwar wirkte die Zwergin in diesem Augenblick als würde sie vor sich hindösen. Doch dieser Eindruck täuschte. Denn Cressidas Sinne waren hellwach. Bereit jederzeit zu reagieren, sollte ihr Dominus das Bedürfnis oder das Verlangen nach etwaiger Zerstreuung haben. Tatsächlich jedoch schien es ihrem Dominus mehr als Recht zu sein, wenn seine Sklavin bei der Zubereitung und dem Auftragen der frischen Speisen half. Hmpf. Alles Aufgaben die das Näschen der Kleinwüchsigen rümpfen ließ. Doch schließlich erhob sich die Zwergin. Grinste ihren Dominus frech an und wackelte mit wiegenden Hüften von dannen. Reine Provokation? Natürlich. Und so hüpfte Cressida durch einen der Gänge. Bis sie auch schon von einem der aurelischen Haussklaven etwas unsanft am Oberarm gepackt wurde.
“Heh!“
Moserte die kleine Griechin und fand sich im nächsten Moment in der aurelischen Culina wider. Die Köchin bedeutete Cressida erst einmal ruhig stehen zu bleiben und sich nicht von der Stelle zu rühren. Später sollte sie dann tatsächlich beim Servieren der Speisen helfen. Doch noch war es nicht so weit und Cressida ließ ihren gelangweilten Blick durch die Culina gleiten.
Thema: Geselliges Vergnügen und muntres Gespräch muß einem Festmahl die Würze geben.
Cressida

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RE: Geselliges Vergnügen und muntres Gespräch muß einem Festmahl die Würze geben. 04.10.2020 03:52 Forum: Taverna Apicia


In einer gar fließenden Bewegung war die Zwergin von der niedrigen Bank gerutscht und blickte nun mit großen Augen zu der jungen Römerin empor. Denn eine leise Ahnung flüsterte Cressida das sie alleine den Weg zur Villa Aurelia anstreben würde. Und die Römerin die Taberna vor ihr verlassen würde. So war es schließlich auch und Cressida blickte Stella mit großen Augen nach. Ihre Worte hatte die Sklavin noch deutlich in den Ohren. Und Cressida verbeugte sich, auch als die Tiberia bereits das Weite gesucht hatte. Oder sollte sie wohl besser andeuten, die Flucht ergriffen hatte?
“Mach es gut .. Freundin Stella.“
Dabei hatte die Zwergin ihre Finger miteinander verschränkt und diese gegen ihre Brust gepresst. Bevor sie sich aus ihrer tiefen Verneigung aufrichtete und sich nachdenklich durch ihre dunklen Strähnen strich. Dieses Gespräch mit der jungen Römerin würde Cressida noch eine äußerst lange Zeit begleiten. So brachte sie in gar schlafwandlerischer Manier den Eintopf zurück zur Theke und begegnete unterwegs dem aurelischen Nomenklator. Von diesem ließ sie sich zwischen den Tischen hindurch schieben, ohne mit Tisch- oder Stuhlbeinen zu kollidieren.

Vor der Taberna Apicia atmete Cressida tief durch. Drehte sich langsam herum und schlug den Weg zur Villa Aurelia ein. Das Gespräch würde die Sklavin wohl nicht so schnell vergessen.
Thema: Geselliges Vergnügen und muntres Gespräch muß einem Festmahl die Würze geben.
Cressida

Antworten: 22
Hits: 273
RE: Geselliges Vergnügen und muntres Gespräch muß einem Festmahl die Würze geben. 04.10.2020 02:59 Forum: Taverna Apicia


Abermals war es nun die Zwergin die verstummte und schweigend den Worten der Römerin lauschte. Denn tatsächlich wusste Cressida nicht was sie auf diese Worte erwiedern sollte. Also schwieg sie lieber und beobachtete die Tiberia mit zur Seite geneigtem Köpfchen.
“Es gibt zu viele Menschen die Leid bringen. Die Waagschale ist dann unausgeglichen. Da muss sich erst das Gleichgewicht wiederherstellen. Die Urbs Aeterna vergiftet Herzen Stella. Diese Stadt ist böse.“

Dann kicherte die aurelische Sklavin und zwinkerte der Römerin zu. Blieb jetzt nur abzuwarten ob die Kleinwüchsige ihre Worte ernst gemeint hatte oder lediglich in Prosa sprach. Denn manchmal passierte es das Cressida ihre Worte so aussprach, als würde sie gerade vor Publikum stehen. Was in diesem Augenblick in gewisser Hinsicht auch zutraf. Zwar saß sie alleine mit der jungen Römerin am Tisch. Aber um sie herum saßen lärmende Römer. Die sich zwar überhaupt nicht für sie beide interessierten. Aber dies war der Zwergin in diesem Augenblick vollständig egal.

Dann erwiederte die Römerin das sie ihr zustimmte und Cressida nickte mit einem äußerst nachdenklichen Glanz in ihren Augen.
“Es gibt einige die sich voll und ganz von ihren Feinden vereinnahmen lassen. Dann wissen sie selbst nicht mehr was richtig und was falsch ist. Diese Stadt spuckt Gift wie eine Schlange.“
Bei diesen Worten hatte Cressida unbewusst nach Stellas Hand gegriffen und streichelte mit ihrem Daumen federleicht über deren Handrücken. Dabei ließ die Zwergin ihren Blick durch das Innere der Tabernae gleiten. Als wäre diese Berührung etwas vollkommen normales für die aurelische Zwergin.

“Herzen können allzu leicht zerbrechen. Und bleiben zerstört im Staub der Einsamkeit zurück.“
Bei diesen Worten hatte sich Cressidas Blick dann doch wieder auf die junge Römerin geheftet. Wobei sie Stellas Handrücken noch immer zärtlich liebkoste.
“Wenn ... du möchtest, können wir sofort aufbrechen. Und du begleitest mich einfach zur Villa Aurelia. Der Eintopf ist so gut wie leer und bezahlt ist er auch schon.“
Kaum ausgesprochen. Rutschte die Zwergin von der niedrigen Bank und schielte aus dem Augenwinkel in Stellas Richtung.
Thema: Geselliges Vergnügen und muntres Gespräch muß einem Festmahl die Würze geben.
Cressida

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RE: Geselliges Vergnügen und muntres Gespräch muß einem Festmahl die Würze geben. 02.10.2020 22:49 Forum: Taverna Apicia


Aufmerksam lauschte Cressida ihrer Stimme und befand für sich im Stillen, dass die Stimme der Römerin einen weichen Klang hatte. Einen Klang dem die Zwergin gerne häufiger lauschen würde. Nur leider war dies kaum möglich. Außer die junge Frau besuchte sie dann doch in der Villa Aurelia. Hm. Vielleicht sollte sie ihre Stimme dahingehend dann doch erklingen lassen? Was aber wenn die Römerin überhaupt kein Interesse an derartigen Dingen wie der Gaukeley hatte? Also lieber schweigen und die junge Frau sprechen lassen.

“Tragödien also.“
Murmelte Cressida an sich selbst gewandt und würde sich diese Information merken. Jede Information war Gold wert, würde wohl ihr Dominus sagen. Nur das dieser nicht zugegen war und somit auch nichts davon wusste über was sich die Zwergin mit der jungen Römerin unterhielt.
“Ich weiß von der griechischen Katharsis Stella.“
Schmunzelte die aurelische Sklavin und blickte aus großen Augen zu der Tiberia empor.

“Es gibt auch Menschen die sich am Leid anderer ergötzen.“
War erneut die Stimme der Zwergin zu vernehmen. Bevor sie dann auch schon verstummte und kaum merklich ihren Kopf schüttelte.
“Leid und Schmerz kann niemals etwas positives sein.“
Dabei blickte sie die junge Frau direkt an. Auch wenn dieser Blickwechsel lediglich einen Wimpernschlag andauerte und die Sklavin ihren Blick niederschlug.

Schließlich erklärte die junge Römerin das sie noch nie in der Villa Aurelia war und Cressida schielte aus dem Augenwinkel in ihre Richtung.
“Ich werde meinen Dominus fragen ob er dich in die Villa Aurelia einlädt.“
Dabei schmunzelte die Zwergin mit blitzenden Augen und klatschte leicht in ihre schmalen Hände. Bevor sie dann auch schon auf ihre fragenden Worte mit dem Kopf schüttelte.
“Ich muss erst meinen Dominus um Erlaubnis fragen.“
Erklärte Cressida mit purem Ernst in ihrer Stimme.

“Dann.. hm.. frage ich meinen Dominus ob ich dich in die Thermae begleiten darf?“
Auch wenn sie sich einen besonders guten Grund einfallen lassen müsste, wieso sie die fremde junge Römerin in die Badeanstalt begleiten wollte. Aber da würde der Zwergin schon etwas einfallen.
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