[Graffiti] in der Nähe des Forums

  • Natürlich hatte Manius selbst keinen Pinsel in der Hand aber natürlich war er wenigstens bei einer der Gruppen die den Namen seines Vaters an die Wände malten. Manius war noch immer nicht wirklich auf Politische Kariere eingestellt dieses ganze Wahlkampf ding schien nicht so seins zu sein. Aber seinen alten Herren schien es wieder gepackt zu haben. Warum auf ein mal das vermochten nur die Götter zu sagen.



    IULIUS CENTHO
    EIN MANN DES VOLKS!!!
    EUER MANN!!!


    Manius sah zu wie die Männer immer wieder die Pinsel in die rote Farbe tauchten. Naja ob das so viele Menschen dazu brachte ihren Patronen zu erzählen das Mann seinen Vater wählen sollte? Nun sein Vater hatte schon Wahl Kampf geführt er nicht also tat er was er so oder so tun musste. Und zwar das was sein Vater ihm befahl.

  • Selbst einem Flavius war es nicht erspart, sich dem Straßenwahlkampf zu entziehen, welcher, obschon das Volk seit vielen Dekaden nicht mehr zu den Urnen wurde gebeten, noch immer auf den Senat gewissen Eindruck machte. So eilten Diener der Villa Flavia Felix eines Nachts durch die Urbs und dekorierten prominente Flächen mit den Sentenzen ihres jungen Herrn, welche die familiäre Tradition der Flavii als die besondere Qualität des Kandidaten hervorhoben:


    QUAERITE QUIS QUAESTOR SIT?
    CREATE GRAVITATEM GRACCHORUM*!


    Sim-Off:

    * Ihr suchet, wer Quaestor sein mag?
    Erkiest die Gravitas der Gracchen!

  • Auch nicht direkt in die Wahl verwickelte Personen taten hier und da etwas für den Wahlkampf.
    Sei es nun sich selbst zu verwirklichen, wobei es hier keineswegs in die Sparte Kunst fiel, oder eben als unterstützung für den Einen oder Anderes.


    Und das ein Germanicer hier nun seinen Senf dazugab war wohl eher in die Sparte: Wenn nicht für Sich oder die Seinen dann eben für jemand anderen.


    Das VOLK wählt, für das VOLK


    IULIUS CENTHO, der nächste Quästor

  • Natürlich gab es auser das ganze anzusagen auch noch die Möglichkeit das ganze an einige Wände kritzeln zulassen. So war Manius heute nicht im Auftrag des Wahlkampf für seinen Vater auf Tour sondern für den Claudius. Seine Sklaven hatten Eimer mit Farbe dabei.


    Claudius Menecrates,
    schenkt euch ein Circusrennen im Stadium Domitiani.
    Wenn nicht er wer dann ist euer Mann.

  • Etliche Graffitis überdeckend, wurde ein Plakat aufgehängt.



    Bürger Roms!


    Nach den Tagen voller Trist und Plackerei, voller Gram der Götter und voller Unsicherheit ist die Zeit gekommen, in der Spiele und Opfer die Götter milde stimmen sollen und in der wir selbst wieder Sicherheit und Ruhe sowie Vergnügen finden.


    Zur besonderen Ehre Concordias,
    zu Ehren Concordia Augustas
    und vor allem zu Ehren des Augustus
    veranstaltet der


    Consul H. Claudius Menecrates


    zwischen den Tagen
    vom ANTE DIEM XVII KAL FEB DCCCLXVIII A.U.C. (16.1.2018/115 n.Chr.)
    bis ANTE DIEM XI KAL FEB DCCCLXVIII A.U.C. (22.1.2018/115 n.Chr.)


    SPIELE

    der besonderen Klasse.



    Seid geladen, alle die Beine haben, gleich welchen Standes, zum Auftakt
    dem Festtag der Concordia,
    der Göttin der Eintracht,
    mit Opferung im Camillus-Tempel und anschließendem buntem Festumzug
    von der Cella am Ende des Forum Romanums zum Amphitheatrum Novum
    und dortiger Volksspeisung
    am
    ANTE DIEM XVII KAL FEB DCCCLXVIII A.U.C. (16.1.2018/115 n.Chr.)



    zum Festtag der Felicitas,
    der Göttin der Fruchtbarkeit und des glücklichen Erfolgs,
    des guten Gelingens und der Glückseligkeit
    zur Opferung im Heiligtum am Capitolhügel und Festlichkeiten auf dem Marsfeld
    am
    ANTE DIEM XVI KAL FEB DCCCLXVIII A.U.C. (17.1.2018/115 n.Chr.)



    zum Festtag der Juno,
    unserer höchsten Göttin,
    zur Opferung durch die Flaminca Dialis
    und der Auftritt von verschiedenen Mädchenchören im Amphitheatrum Novum
    am
    ANTE DIEM XV KAL FEB DCCCLXVIII A.U.C. (18.1.2018/115 n.Chr.)



    zum Beginn der Wagenrennen,
    die zu Ehren unseres Kaisers veranstaltet werden,
    mit einer Eröffnung durch unseren Kaiser im Circus Maximus und anschließenden Vorläufen
    am
    ANTE DIEM XIV KAL FEB DCCCLXVIII A.U.C. (19.1.2018/115 n.Chr.)



    zum großen Finale der Wagenrennen
    am
    ANTE DIEM XIII KAL FEB DCCCLXVIII A.U.C. (20.1.2018/115 n.Chr.)



    und zu den abschließenden Aufführungen im Theater vor dem Palatin
    am
    ANTE DIEM XII KAL FEB DCCCLXVIII A.U.C. (21.1.2018/115 n.Chr.)
    und
    ANTE DIEM XI KAL FEB DCCCLXVIII A.U.C. (22.1.2018/115 n.Chr.)




    Eilt herbei! Erlebt Hysterie und Begeisterung! Feuert eure Helden an und feiert mit mir die ruhmreichen Sieger.
    Factiones schickt eure besten Lenker und Gespanne!



    Zu Ehren Roms!
    Zu Ehren der Götter!
    Zu Ehren unseres Imperators!






    Sim-Off:

    Mangels Zeit und teils auch mangels an Mitspielern wird nicht alles ausgespielt. Zentraler Punkt sind die Wagenrennen samt Eröffnungsveranstaltung.


  • Kaeso Fabius Saxa – Sax



    "So hier passt auch noch etwas hin", erklang die Bassstimme von Fabius Saxa.


    Braucht Rom wirklich schon wieder einen Duccier?


    Hat Rom nicht aufgeatmet als Vala endlich nach Germanien ging?


    Rom braucht keinen Caius Duccius Callistus, auch nicht als Vigintivir!

  • Mehrere Plakate fanden ihren Platz an Wänden, unter anderem hier.



    Bürger Roms!


    Zu den Equirria
    veranstaltet der


    Consul H. Claudius Menecrates


    am ANTE DIEM III KAL MAR DCCCLXVIII A.U.C. (27.2.2018/115 n.Chr.)


    ein Wagenrennen

    auf dem Marsfeld.



    Seid geladen und feuert eure Favoriten an!


    An den Start gehen:


    Sotion für die Factio Aurata
    Hamiris für die Factio Veneta
    Proteneas für die Factio Russata
    Menekles von Thiria für die Factio Purpurea
    Perikles für die Factio Albata
    Syennesis für die Factio Praesina



    Zu Ehren Mars!





  • Vielleicht bedurfte es auch gar keiner besonders guten Sprüche, sondern eine schlichte Botschaft würde genügen. Mit drei weiteren Mitstreitern hatte sich Maahes auf den Weg gemacht, um einige Häuserwände mit den gewünschten Graffitis zu versehen. Auch einige Häuser in der Subura waren nicht ausgespart geblieben. In der Nähe des Forum, dort, wo besonders viel Publikumsverkehr herrschte, fand sich dann auch noch ein Plätzchen, um die Werbung an die Wand zu bringen:





    Maahes betrachtete sich sein Werk einen Moment lang. Dann zog die Truppe weiter.

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