Officium des Praefectus Alae Gaius Terentius Nero

  • Hier befindet sich das Dienstzimmer des Praefectus Alae Aulus Iunius Seneca. Der Adjutant des Praefectus dient im Vorraum als Empfangschef und vergibt nach Bedarf Termine. Doch Obacht, Eques, halte dich an die Befehlskette! Bist du nicht Decurio, so hat der Praefectus hoffentlich nach dir geschickt, wenn du ihn hier behelligst.

  • Nachdem nun etwas Aufregung und Verwirrung geherrscht hatte, Grund dafür war das Eintreffen des neuen Kommandanten der ALA, hatte sich die Stmmung gegen die Abendstunden wieder beruhigt.


    Der Neue hatte anscheinend keine Zeit zu verlieren denn schon hatte er die Offizere zu sich gebeten um gleich mal ein grossen Kennenlernen zu veranstalten.


    Decurio Tubero, der das Kommando über die Turma I hatte und Decurio Atius Scarpus, betraten miteinander das Vorzimmer und salutierten.


    Salve grüsste Atius. Der Adjudant der aufblickte war ihm nicht bekannt. Anscheined war hier auch gleich ausgewechselt worden, deshalb wartete man erstmal ab wie dieser agierte und reagierte


    Decurio Tubero von der I.Turma und Decurio Atius Scarpus, ohne zuweisung einer Einheit. meldete er zur Sicherheit da der Adjudant wahrscheinlich noch keine Kenntnisse darüber hatte wer nun wer war.

  • Salve grüsste Tubero ebenso und salutierte. Kurz musterte er den Adjudanten und war sich nicht sicher was er von ihm halten sollte. Jahrelang hatte er ein und das selbe Gesicht gesehen wenn er zum Chef musste oder wollte und nun....auf seine alten Tage musste er sich nun auf einen neuen Vorzimmerhocker einstellen.


    Also nicht dass es nun das erste mal war dass ein neuer Praef. Alae da hockte aber...er war einfach nicht mehr so flexibel..


    Der Quintilier war einer der ruhigeren Sorte. Machte nicht so Stress und hatte sich darauf verlassen können dass alles klappte. Davor war der Terentier. Ein Mann der sich nicht lumpen ließ, Humor hatte und auch selbst etwas in die Hand nahm wenns sein musste. Vor dem Terentier war der Iunier. Sympathischer Mann der ebenso keine Scheu hatte etwas anzugreifen.


    Tubero seufzte.

  • Seneca wartete ab bis sich der Raum mit Offizieren gefüllt hatte bevor er sich an den Tisch stellte und loslegte..
    "Meine Herren, ich freue mich dass ihr alle es so kurzfristig habt einrichten können, ich war selber einmal Offizier außerhalb des Stabs und weiß wie lästig und unnötig diese Besprechungen für die Mannschaften sind." erklärte der Iunier und stieß sich dann vom Tisch ab, "Ich denke auf große Vorstellungsrunden können wir verzichten, vielleicht einmal kurz zu meiner Person als der Unbekannte unter uns, mein Name ist Aulus Seneca aus dem Haus der Iunier, ich begann meinen Dienst als einfacher Miles bei den Urbanern, und kam über die Prätorianer und die Prima hierher. Ich freue mich auf unsere Zusammenarbeit." erklärte er militärisch knapp und lehnte sich wieder an den Tisch auf welchem eine Karte lag..
    "Mir sind Informationen zu Ohren gekommen die von Auseinandersetzungen jenseits des Limes berichten. Aus der Ferne waren diese Informationen sehr wage weshalb ich euch um einen Bericht und um eine Einschätzung der Gefahrenlage bitte."

  • Nun Scarpus räusperte sich kurz bis vor wenigen Tagen hatten wir selbst nicht wirklich Informationen die aussagekrätig waren. Erst durch Kontrollen am Limes konnte fundiertes Material gesammelt werden wie auch einige Germanen als Flüchtlinge" eingesammelt werden Kurz verzog er leicht das Gesicht als er die Szenen Revue passieren ließ welche sich dort abgespielt hatten.


    Eine unserer Turmae ritt zwischen Moenus und Nida Patrouille und stieß während der Kontrolle auf eine Gruppe Germanen. Hauptsächlich Frauen, Kinder, Verletzte und Alte. Einige bewaffnete Germanen waren ebenfalls in dieser Gruppe jedoch hatten sich die sofort ihrer Waffen entledigt als wir des Weges kamen.


    Einzige Begründung warum es hier zu diesem Zusammentreffen kam ist jene: Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einer Auseinandersetzug zwischen den Stämmen gekommen sein. Da da sich eine grosse Anzahl von bewaffneten Germanen, unterschiedlicher Waffengattungen, auf der Verfolgung der Flüchtlinge befanden kann nichts anderes angenommen werden. Somit schloß der Atier seinen Bericht ab. Fürs erste da noch Fragen von Seiten des Preafectus Iunius kommen konnten


    Sim-Off:

    Habe hier wahrscheinlich etwas vorgegriffen doch da sich der Co-Schreiber dieses Threads noch im Urlaub befindet würde es sich wieder dahinziehen

  • Nachdenklich kratzte sich der Iunier am Kinn, als zumindest teilweise noch Prätorianer im Geiste war ihm die Informationslage doch ein wenig zu dürftig, und er stützte sich mit beiden Armen auf dem Tisch ab und verfolgte mit den Augen die Route der Patroullie,
    "Befinden sich die Flüchtlinge in unserem Gebiet? Wurden sie befragt?" hakte der Praefectus nach und stieß sich wieder vom Tisch ab um einige Schritte hin und her zu gehen, "Ich möchte wissen wer dort wen angegriffen hat, ob es sich um Verbündete handelte und ob wir mit weiteren Kampfhandlungen rechnen müssen." stellte der Iunier klar und ließ noch offen wie er, abgesehen von Befragungen an diese Informationen gelangen wollte, "Darüber hinaus werden wir uns als Repräsentanten Roms nicht ohne vorherige Kenntnisse der Lage in Kämpfe verwickeln lassen. Sollten es Stämme außerhalb unseres Interessenbereichs sein belassen wir es dabei."

  • Scarpus lächelte kurz. Interessenbereich hin oder her...bei den Leuten handelte es sich grösstenteil um Zivilisten. Und er war hier im Castell im medizinischen Stab tätig. Sowas konnte er nicht einfach so ignorieren.


    Bei den Flüchtlingen handet es sich um Stammesangehörige der Brukter. Bisher konnte man keine Einzelheiten aus ihnen herausbekommen. Dafür sind jene, die bewaffnet waren, im Carcer untergebracht. Die Verletzten befinden sich im Valedutinarium.Der Rest der Gruppe ist in Zelten untergebracht die ebenfalls bewacht werden. Eine reine Vorsichtsmaßnahme.


    Ich werde mich um die Befragung der hier untergebrachten Germanen kümmern damit man weiß was los ist. Zumindest eines ist sicher...das die Brukter, jene die wir aufgegriffen haben, von Chatten überfallen worden sind.

  • Seneca konnte aus dem Lächeln des Decurios nicht viel schließen, hätte er Gedanken lesen können, er hätte dem Atier erklärt wie der Hase läuft. Zivilisten hin oder her, er würde keine Konflikte riskieren wenn es nicht im Interesse Roms lag.
    Immerhin gab es einige Informationen, auch wenn Seneca sie seiner neuen Truppe scheinbar aus der Nase ziehen musste..
    "Ausgezeichnet Decurio, ich erwarte einen Bericht sobald du mehr Informationen erhälst." entgegnete Seneca dem Mann und wandte sich dann wieder an die gesamte Truppe, "Bis zur endgültigen Klärung der Umstände werden die Patroullien entlang des Limes erhöht. Ihr werdet euch aber alle ausdrücklich aus Kampfhandlungen zurückhalten. Des weiteren soll der Drill und die Ausbildung neuer Tirones weiter forciert werden."*
    Seneca trat einige Schritte zurück und setzte sich an seinen Schreibtisch, "Das war es für's erste, ich werde mich nun weiterhin ein wenig einlesen. Ihr könnt wegtreten Männer."


    Sim-Off:

    *Marbod ist zurück, irgendwer, das kann auch ich sein, sollte die Ausbildung weiterführen

  • Richtig flott ging es dahin. Ein paar Worte gewechselt und schon war alles unter Dach und Fach. So gefiel es dem Atier da er ja noch nie wirklich viel Worte verloren hatte der aufbringen wollte.


    Die Anwesenden nickten, salutierten und verließen nacheinander den Raum.


    Eine Frage noch, Praefect. Möchtest du bei der Befragung anwesend sein? wollte Scarpus noch schnell wissen

  • "Warum eigentlich nicht?" fragte der Praefectus mehr sich als den Decurio und gab damit zu verstehen dass auch er bei der Befragung anwesend sein würde. Er würde wohl nichts verstehen, aber der gute Wille zählte ja bekanntlich, weshalb er den Decurio mit der Bitte entließ ihn frühzeitig zu informieren wann es los ging.

  • Um natürlich auch die Führung mit neuen Infos zu verwöhnen hatte Scarpus den Weg ins Officium des Praefectus Alae gefunden und staunte nicht schlecht über die überdimensionale Karte die im Vorzimmer hing.


    Boaaa.....also ein wenig grösser noch und es wäre im Maßstab 1:1. Da könnte man Germania Superior damit eindecken er grinste und drehte sich nun dem Vorzimmerschreiber zu.


    Salvete. Ist der Praefect da? Und hat er Zeit? Zwei knappe Fragen um dem Schreiber nicht zuviel von der dicht ausgefüllten Zeit zu rauben.


    Ich bring ihm nur schnell die Liste mit den Neuzugängen.

  • Ohh Mann Scarpus wich erschrocken ein wenig zurück als der Scriba aufsprang und salutierte.


    Da kann einem ja richtig Angst und Bange werden bei dem Gehopse meinte er mit breitem Grinsen und in Zunkunft lass das bitte. Ich bin auch nicht mehr der Jüngste.


    Danke ausserdem er nickte knapp und tratt dann ins Officium ein.
    Salve Praefekt. Ich bringe die die Liste mit den neuen Rekruten. kurz salutierte er und wartete nun ab was der Chef zu sagen hatte

  • "Decurio." grüßte der Iunier knapp zurück und nahm dann die Liste entgegen welche er umgehend auf seinem Schreibtisch ablegte. Die blanken Zahlen waren für ihn zunächst nicht so interessant, Ich hoffe doch dass sie fähiges Material sind." entgegnete er, letztlich ließ sich aber aus den meisten jungen Männern was vernünftiges herbiegen.
    "Der starke Schneefall wird die Aktivitäten am Limes wohl reduzieren, weshalb ihre Ausbildung wohl schneller voran gehen sollte. Allerdings werde ich deine Tirones eventuell zu zivilen Diensten in Mogontiacun heranziehen müssen, der Schnee bedroht das Leben und den Handel."

  • Guter Gedanke, Praefect. Das selbe wollte ich eben vorschlagen. unterstützte Scarpus den Gedanken die Tirones für zivile Tätigkeiten heranzuziehen. In der Zwischenzeit hatte er sich den Helm unter den Arm geklemmt und setzte fort.


    Also Tiro Acco und Tiro Windukind scheinen recht patente Burschen zu sein. Wobei bei Widukind der Verdacht aufkommt dass er mit Authorität nicht so zurecht kommt. Ist aber nun nicht unbedingt ein Problem. Ich werde sie morgen jedenfalls ein wenig fordern. Sehen wie es um ihre Kostitution steht. Ein Ausflug in den nahegelegenen Wald um dort ein paar Bäume zu fällen hat noch niemanden geschadet. Danach wird die theoretische Ausbildung beginnen.


    Es wäre gut wenn die zivilen Tätigkeiten sich nicht mit der Ausbildung schneiden. Wenn es dir recht ist lasse ich einen Plan erstellen der dir dann die Zeit bereitstellt in denen du die Tirones für die Civitas benötigst.
    Kurz überlegte der Atier um nochmals fortzufahren


    Was die Ausbildung angeht sollte die recht schnell durchgezogen werden. Also nicht halbherzig aber zügig. Die Lage jenseits des Limes ist nicht wirklich einsehbar. Du weißt dass da drüben erst vor wenigen Wochen einiges geschehen ist.

  • "Das klingt nach einem vernünftigen Plan Decurio. Ich überlasse dir die Einteilung deiner Männer. Bilde sie aus wie du es für richtig hälst. Sollte die Bevölkerung der Stadt jedoch nach Hilfe verlangen, so ist es neben der Legio auch unsere Aufgabe unverzüglich einzuspringen..." belehrte er den Offizier erst einmal äußerst fromm bevor er mit seinem Zeigefinger zweimal auf den Tisch klopfte, "... so ungern ich das auch habe. Mir wäre es lieber wenn die Tirones eher heute statt morgen in den regulären Dienst kämen." sagte er nun ehrlicherweise und blickte auf die Karten auf seinem Tisch, "Das Wetter schützt uns vor übergriffen, aber ich würde diese Zeit lieber nutzen um uns vorzubereiten. Der Winter, nun, trotz meines unwissens über die hiesigen Verhältnisse, ist ungewöhnlich lang. Die Stämme werden ausgehungert sein, das steigert das Konfliktpotenzial. Sobald es taut werden wir die Patroullien und auch die Präsenz am Limes massiv erhöhen müssen Decurio."

  • Mit gemessenen, aber weniger energischen Schritten als üblich, zog Licinus an diversen Adjutanten vorbei, die Grüße mechanisch erwidernd ohne zu registrieren, wen er da grüßte.
    Vor einer klar gekennzeichneten Tür hielt er an und klopfte. Als er heriengebeten wurde betrat er den Raum und als er die Tür hinter sich geschlossen hatte, fiel die harte Maske und Entbehrun wie Schmerz der letzten Tage traten auf sein Gesicht.

  • Seneca hatte eigentlich das ein oder andere zutun, doch als Licinus den Raum betrat, wanderte sein Blick gleich auf seinen alten Kameraden. Während zunächst noch ein Lächeln über sein Gesicht lief, wich es gleich darauf einem besorgten Blick, "Alter Freund, was ist geschehen?" fragte er und erhob sich sogleich um ihm höchstpersönlich den Platz am Tisch anzubieten.

  • "Grüß dich!" antwortete Licinus und ließ sich in den Stuhl fallen. "Esquilina. Sie ist krank. Ziemlich. Ich hab die letzten Nächte praktisch nicht geschlafen", erklärte er sein Aussehen. Er schaufte. "Hast du was zu trinken da?" fragte er und erklärte dann weiter. "Sie hat sich erkältet, während wir unterwegs waren und ich mit meinem Kopf, naja, ich konnte mich nicht richtig um sie kümmern und jetzt liegt sie mit einer Lungenentzündung bei einer Hebamme zur Behandlung, nes geht ihr ziemlich dreckig und ich bin einfach fertig." brach es aus ihm hervor. Gut, dass Friede herrschte, sonst so konnte er sich zumindest hier gehen lassen.

  • "Natürlich." erwiderte Seneca und schnappte sich eine Kanne mit etwas kräftigem Gewürzwein, im germanischen Winter hatte er sich etwas kräftigeres als den Falerner angewöhnt, auch wenn er sich im Sommer wohl wieder umorientieren würde..
    Schnell waren zwei Becher zur Hand und gefüllt, und Seneca setzte sich auf seinen Stuhl und hörte sich Licinus' Sorgen an..
    "Es tut mir leid das zu hören. Ist sie denn auf dem Weg der Besserung?" fragte der Iunier besorgt nach und lehnte sich etwas nach vorne.

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