• Lucullus trat mit seinem Gast ein. Er zeigte ihr freundlich, wo sie sich kurz niederlassen sollte, damit ein Sklave ihr die Füße waschen und abtrocknen konnte, wie es Brauch war. Währenddessen bezog ein anderer Sklave die Liegen an der Wand mit einem Leinentuch. Lucullus ließ sich nieder und veranlasste, dass ein Sklave verdünnten Wein für ihn und Celesta einschenkte. "Sag, woher entstammst du?" Frage Lucullus neugierig.

  • Etwas befremdlich sah sie drein. So etwas war ihr ja auch noch nciht untergekommen. Da kam jemand und wusch ihr tatsächlich die Füße....
    Als sie nun weiter durfte, sah sie sich kurz um...nur zwei Klinen...ganz prima... So gut sie konnte, setzte sie sich auf eine. Sie würde sich da bestimmt nicht drauf legen und das es keine Sessel gab, war dies ihre einzige Möglichkeit sich zu setzen. Eigentlich wollte sie keinen Wein, denn sie hatte noch nichts gegessen. Doch sie hatte keine Zeit zu widersprechen.
    "Ich komme aus einem kleinen Dorf aus dem Norden der Provinz."
    Hoffentlich würde das nicht wieder eine Fragestunde werden....

  • "Aus dem Norden, ja? Interessant..." er legt sich nun auf einer der Klinen und genoss den ersten Schluck. "Wenn du möchtest kannst du auch gerne einen Korbsessel haben, wenn dir dies lieber ist. Ich vergesse immer wieder meine Manieren, bitte verzeih."
    Kurz danach kamen einige Sklaven und servierten Oliven, Weintrauben, Brot, Käse, Austern und eisgekühlten Hönigwein. "Ihr könnte gehen..." gab Lucullus den Sklaven zu verstehen die darauf sofort gingen. "Norden..." sagt Lucullus... "vielleicht aus der nähe von Mantua? Vielleicht kenne ich deine Gens. Wie heißt sie?"

  • "Keine Umstände wegen mir,"
    meinte sie lächelnd. Sie wollte ja nicht lange hier bleiben. Ein paar Dinge mitnehmen und wieder gehen. Dann sah sie sich die gebrachten Dinge an. Es schien alles sehr köstlich zu sein.
    "Ein kleines Dorf bei Verona. Es ist nicht sehr groß."
    Dann überlegte sie schnell nach einem schönen Familiennamen...wie nannte sich denn die eine Familie nochmal...?
    "Kennst du jemanden weiteren mit dem Namen Nonia...?"
    Sie war sich ziemlich sicher, dass nicht. Denn die alten Leute hatten mal erzählt, dass sie die letzten der Familie waren.

  • "Umstände? Ach, ich bitte dich!" Er klatscht in die Hände, ein Sklave kommt herein, verbeugt sich leicht, und erwartet Anweisungen. "Bring einen Korbsessel..." Sehr wohl, Domus. Er dreht sich wieder zu Celeste.
    "Nonia sagt mir tatsächlich etwas, ein entfernter Großonkel stammte aus diesem Geschlecht. Er starb an einer Fischvergiftung... sehr tragisch. So weit ich weiß, ist dieses Geschlecht mit ihn ausgestorben. Ich bin erstaunt das der Gegenbeweis heute vor mir sitzt." Er lächelt, aber hinter dieser Fassade wurde er leicht misstrauisch. Er sollte, wenn sie weg ist, einmal die Familienarchive durchforsten... "Das macht uns ja zu Verwandten, wie lautet dein vollständiger Name?" Er nahm eine Olive und legte sie sich auf die Zunge, wirklich köstlich.

  • Als der Korbsessel hereingebracht wurde, setzte sie sich in diesen. Onkel...Fischvergiftung.. davon hatten die ja nie etwas erzählt. Wenn ihr Lügen je bestraft wurde, dann passierte es genau jetzt. Angeblich kannte er sie. Sie sah ihn überrascht an und diesmal musste sie es nicht einmal spielen.
    "Ein Onkel von dir...?"
    Mehr sagte sie nicht....wollte sie nicht und konnte sie auch nicht....wer weiß wen dieser Kerl noch kannte...

  • Zitat

    Original von Celeste
    Als der Korbsessel hereingebracht wurde, setzte sie sich in diesen. Onkel...Fischvergiftung.. davon hatten die ja nie etwas erzählt. Wenn ihr Lügen je bestraft wurde, dann passierte es genau jetzt. Angeblich kannte er sie. Sie sah ihn überrascht an und diesmal musste sie es nicht einmal spielen.
    "Ein Onkel von dir...?"
    Mehr sagte sie nicht....wollte sie nicht und konnte sie auch nicht....wer weiß wen dieser Kerl noch kannte...


    "Nun, ein entfernter Großonkel..." korrigierte er sie. Er sah das es ihr nicht gut ging, er stand auf und kniete sich neben sie hin. "Verzeih, ich wusste nicht, dass du noch nichts vom Tote unseres Verwandten gehört hattest. Geht es dir gut? Soll ich einen Arzt kommen lassen?" Fragte er besorgt. Das war wieder typisch Lucullus, nahm nie auf andere Rücksicht.

  • Das glitt ihr alles gerade gewaltig aus den Händen...sie wollte ihre Schwester hier haben..der wäre ganz sicher etwas Gutes eingefallen, aber ihr doch nicht.
    "Es ist soweit alles in Ordnung...."
    sie schluckte kurz weil sie nach Worten suchte...
    "...es ist nur überraschend...."
    Da er sich nun neben sie gekniet hatte, war er auch noch auf Augenhöhe mit ihr gekommen und als sie ihren Kopf hob, sah sie notgedrungenerWeise in seine. Das glitt ihr wirklich alles aus den Händen.... Um nicht komisch zu wirken, sah sie ihn kurz weiter an und dann auf den Boden.

  • Er stand wieder auf und setzte sich neben sie. "Sklave! Wasser!" Er blickt sie an. "Du armes ding, hoffentlich wird das wieder. Heute ist wieder so ein Tag, wo alles schief geht, erst vergesse ich das Geld auf Arbeit, welches ich den armen spenden wollte, und dann auch noch das. Ich muss wirklich verflucht sein, von Jupiter höchst persönlich." Er grinst und nahm einen Schluck Wein. "Wo bleibt denn der Sklave?" Lucullus stand auf um nach zu sehen."

  • Für die Armen? Diese Gedanke ging ihr immer wieder durch den Kopf. Kein Mitleid Celeste. Das hat auch keiner wirklich mit dir und du bist auch arm. Du stiiehlst nicht nur, weil es dir Spaß macht. Sondern auch weil du das Geld brauchst um zu überleben.
    Sie suchte nach einem Ausweg. Weg, ganz schnell weg musste sie und dann drehte er sich weg. Der Wein blieb auf dem Tisch stehen.Das war ihre Möglichkeit, ihr einziger Weg. Langsam griff sie in ihre Tunika und holte ein kleines Beutelchen hervor aus welchem sie etwas von dem Pulver in den Wein tat. Es war zum Glück recht geschmacksneutral und fiell bei purem Wein nicht ins Gewicht.
    Du bist nicht verflucht. Von niemanden.. Es vielleicht einfach nicht dein Tag. Es geht schon. Setz dich doch einfach wieder. Dein Wein steht noch hier."
    Sie wurde etwas nervös...hoffentlich trank er es recht zügig hintereinander. Ansonsten würde sie nachhelfen müssen.

  • Lucullus kam mit dem kühlen Wasser zurück und reichte es ihr. "Nun, es freut mich zu hören das du wenigstens so denkst. Hoffentlich hast du recht." Er lächelt sie an und nahm wieder Platz. Er trank vom Wein und deutete auf den Tisch. "Hast du etwa keinen Hunger? Keine falsche Scheu, probiere." Wieder nahm er einen Schluck. Er fühlte sich leicht benommen, versuchte sich aber nichts anmerken zu lassen. Das Mädchen war geheimnisvoll, redetet so gut wie nicht und gab immer noch nicht ihren Namen preis. Vielleicht hatte sie angst vor Lucullus und war eingeschüchtert?

  • Als er von dem Wein trank, war sie erleichtert. Endlich war sie wieder die jenige, die die Situation kontrollierte. Sie trnk von dem Wasser, dass er ihr gereicht hatte und tat sich einige der Dinge auf einen Teller.
    "Ich habe schon Hunger. Doch das alles war ein wenig viel auf einmal. Doch so langsam komme ich damit klar, denke ich."
    Sie ließ sich nicht anmerken, dass sie es ihr schon wieder wesentlich besser ging. Ein wenig bequemer setzte sie sich hin und griff nach einer Olive, die sie sich in den Mund steckte.

  • "Das... das... das freut mich zu hören..." Lucullus sein Schädel dröhnte und begann sein Hirn auf eine Reise zu schicken. Dieser verdammte Sklave hatte den Wein nicht verdünnt... aber selbst wenn, es war nur ein Becher. Was war nur passiert? Er fasst sich am Kopf und kneift immer wieder die Augen zusammen. "Der Wein ist gut, oder?" Waren seine letzten Worte ehe er im sitzen einschlief, an die Wand gelehnt.

  • Doch der Wein war gut...nur nicht was ich darein getan habe."
    Celeste grinste vor sich hin und aß ihren Teller auf. Sie hatte noch ein wenig Hunger und nahm sich nach. Schließlich stand sie auf und sah sich in dem Raum genauer um. Alles was man so auf die Schnelle mitnehmen konnte, also klein war und nicht auffiel, vor allem aber was wert war, verschwand und sie mit ihm.
    "Schlafe gut und schöne Träume von den beiden Frauen."
    Danach schloß sie die Tür, ging den Gang entlang, nahm auch hier noch das ein oder andere und verließ schließlich gänzlich die Casa.

  • Lucullus, der immer noch sitze, war vollkommen weggetreten. Sein Körper wurde schwerer und er fiel vornüber mit dem Kopf gegen den Tisch. Der dumpfe Aufprall rief einige Sklaven auf den Plan die sofort zu Lucullus eilten und ihn auf eine der Liegen platzierten.
    Er hat eine Platzwunde, wir brauchen sofort einen Arzt! Holt die Domina!

  • Die auch kurz darauf den Raum betrat. Ihr erster Blick fiel auf Lucullus der ziemlich bleich und mit einer blutenden Kopfwunde auf einer der Klinen lag. Die Wunde blutete zwar aber sie sah zumindest nicht lebensbedrohlich aus, anders verhielt es sich mit dem Gesamteindruck den Lucullus machte. Sie griff nach einem Tuch, dass in Reichweite lag und drückte es auf die Wunde damit diese zumindest nicht weiter blutete.


    "Holt einen Arzt wenn ihr noch nach keinem geschickt habt und helft mir ihn anders hinzulegen."


    Wies sie die verunsichert herumstehenden Sklaven an. Endlich machte sich einer von ihnen auf den Weg nach einem Medicus und die anderen schienen auch anstalten zu machen ihr zu helfen. Wie war das nur passiert? War er gestolpert und gestürzt? Sie sah sich um dort stand noch immer ein Becher mit Wein. War er betrunken gewesen?
    Nachdem sie ihn schließlich in eine bessere Position gelegt hatten konnten sie nicht anders als auf den Medicus zu warten. Besorgt schaute Iunia immer wieder zu ihrem nach wievor reglos daliegenden Cousin.

  • Domina! Domina! Sprach ein aufgebrachter Sklave! Der Domus Lucullus war hier allein mit einer Frau. Sie ist weg! Ich finde sie nicht mehr, Domina! Der Sklave schielt auf die fast noch volle Amphore und konnte sich nicht erklären, wie das passieren konnte.

  • Eine Frau? Sie dürfte ihn wohl kaum niedergeschlagen haben, dass traute sie einer Frau ehrlich gesagt nicht zu, aber warum war sie dann nicht mehr hier und hatte keinen der Sklaven der alamiert? Hatte sie Angst bekommen? Die Sache erschien ihr äußerst seltsam. Sie sah nach Lucullus Kopfwunde, sie blutete scheinbar nicht mehr so stark, trotzdem er war noch immer bewusstlos, wo blieb nur der Arzt.

  • Mattiacus kam in den Raum, den ihm der Sklave gewiesen hatte.


    Er erkannte auch schon das Geschehen. Ein junger Mann lag auf einer Kline mit einer Kopfwunde.


    "Salve, ich bin der Medicus. Wie lange liegt er schon da ?" fragte Mattiacus.


    Er ging zu dem jungen Mann und schaute sich die Wunde an, sie blutete. Mattiacus holte seinen Arztkoffer hervor und nahm einen Tigel mit Wundsalbe heraus, die sehr nach Bergkräutern duftete.


    "Ich brauche frische Tücher und etwas frisches, kaltes Wasser."


    Er holte einen kleinen Metallstab heraus, der vorne an der Spitze gebogen war und begann vorsichtig, die Wunde zu säubern.


    "Essig wäre auch noch gut." sagte er.

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