Trinken kann jeder, aber zechen...

  • Wenn nichts mehr hilft, muss Alkohol her. Das bewährte Motto des alten Verwalters von zu Hause, hatte noch immer geholfen und daher war Severus nun hierher gekommen. Schon beim Eintreten hatte er sich eine große Kanne Wein und eine weitere mit Wasser bestellt und sich einen freien Tisch gesetzt. Kaum das die Kannen und ein Becher an seinen Tisch gebracht worden waren, landete auch schon deutlich mehr Wein als Wasser in seinem Becher, den er mit einem Schluck zur Hälfte leerte. Haushalten musste er nicht, zumindest nocht nicht und da er nicht vorhatte sich einen der teuren Falerner zu bestellen, sondern ihm das billige Gesöff vollkommen ausreichte, um sich ein wenig zu berauschen, würde er wohl den ganzen Abend lang glücklich bleiben. Es durfte nur niemand dazukommen, der sich selbst nicht versorgen konnte...


    Sim-Off:

    Wer möchte, darf gerne dazukommen.

  • Mit zwei Freunden war Manius mal wieder in den Schankhäusern der Stadt unterwegs. Der Sohn eines Eques und der eines Senators waren mit ihm auf Tour. Sie hatten schon Gewürfelt und Geld an einen Iberischen Händler verloren. Darum waren sie um ihre Laune aufzubessern in eine Schenke gekommen. Denn Wein hat noch jede schlechte Laune wegespült.


    Potitus der erste der einen Krug Falerner bestellte Während er einem der Schankmädchen an den Hinter faste. Wie die anderen Beiden war er mittlerweile recht trinkfest auch wenn sie alle schon einen sitzen hatten.


    Währenddessen suchten Manius und Servius einen Sitzplatz. Mann das war voll heut Abend das war echt kein Geschenk. Ah da ein Tisch mit nur einem Mann dachte Manius da muss doch was zu machen sein. „Du hast doch sicher hier noch Platz?“ Sagte er und schwups saß er auch schon auf der Bank neben dem Mann. Der war etwas älter als die drei Zecher. Auch konnte man den Kerl schlecht an seiner Kleidung einordnen. Manius und seine Freunde waren klar als Mitglieder der Oberschicht zu erkennen. Auch wenn sie hier in dieser Schenke keine Unbekannten waren (wie auch in vielen ähnlichen Etablissements dieser Art.

  • Sim-Off:

    Huch, da hast du aber schon einen Uraltthread ausgegraben. Ich bieg jetzt die Zeitebenen mal ins Unendlich, da sich seit August doch einiges getan hat. ;)


    Grade hatte Severus sich erst eine weitere Kanne von dem billigen Gesöff, der sogenannten Hausmarke der Taberna, bestellt, als zwei junge Männer an seinen Tisch kamen, kurz fragten, ob hier noch was frei wäre, aber gar nicht erst sein zögerliches Nicken abwarten, sondern sich gleich auf die freien Stühle setzten und einen weiteren Stuhl bereits für eine weitere Person zu reservieren schienen. Nur zu. antwortete Severus und besah sich dann die ersten beiden näher. Sie gehörten ohne Zweifel zur Oberschicht mit ihren teuren Tuniken und Schuhen und dem gepflegten, ja, fast schon geschniegelten Äußeren. Severus war zwar sicherlich kein Drecksspatz, aber als einfacher Bürger war seine Kleidung eben nur im Durchschnitt der Stadtbevölkerung, zwar nicht so schlecht, wie diejenige der Tagelöhner aus dem Proletariat, aber eben auch längst nicht so gut wie die der Oberschicht, zu der er ja nun nicht - oder besser noch nicht - gehörte. Das würde sich hoffentlich bald ändern, spätestens dann, wenn er endlich die Anstellung auf dem Palatin und damit etwa das Fünffache des Lohns bekäme, der ihm im Moment noch zustand, aber da musste er ja erstmal hinkommen, wobei er mittlerweile wusste, dass dieses Zwischenziel nach oben bereits zum greifen nah war.


    Marcus Severus von den Helvetiern, mit wem habe ich das Vergnügen? fragte er schließlich nicht unfreundlich, aber sicherlich auch nicht sonderlich einladend, zumal er nicht wusste, was das nun für Menschen waren, die sich da grade zu ihm gesetzt hatten und ob diese von jener Art waren, die nicht mit der einfachen arbeitenden Bevölkerung an einem Tisch sitzen wollte und ihn also gleich, sobald sie drei gegen einen gehen konnten, vom Tisch verjagen würden.

  • Manius sah etwas abwesend in die Richtung aus der Potitus zu erwarten war. Denn immer hin war aus der Richtung mit dem Wein zu rechnen. So war es hier Servius der dem bisherigem Tischherren antwortet. Etwas angetrunken und belustigt sagte er, nachdem er sein gegenüber gemustert hatte. „Hi hi Du trinkst heute in feiner Gesellschaft mein Freund. Wenn Du heut mit uns einen Drauf machst soll es an nichts fehlen werde am Wein noch an Huren wenn du willst.“ Sagte er und higste ein Mal kurz. „Nur eben hausieren solltest du damit nicht, Sonst reisen uns unsere edlen Vater die parfümierten Ärsche auf. Ha ha ha ha ha.“ Dann schlug Servius mit der Hand flach auf den Tisch und sah den Helvetius scharf an.


    Manius der dem gehabe von Servius wenig abgewinnen konnte. Versetzte diesem einen leichten Schlag auf den Hinterkopf. „Man wenn er mit uns Trinken soll, .... dann sei ein bisschen nett zu ihm.“ Sagte in einem sehr abfälligen Ton. „Ich bin Iulius Avianus und der Tunichtgut ist Maelius Catus. Wenn man ihn Reden hört, merkt man dass jeder Denar an seinen Rhetoriklehrer verschwendet war und besser in einen Krug Wein investiert worden wäre.“ Natürlich versuchten sich Jungs in dem Alter zu beleidigen wo es nur ging aber das war normal unter den dreien. „Und wie Du siehst ist der da, Vettius Firminus. “ Er wies auf seinen Freund der grade mit dem Wein kam. „Klüger gewesen und hat den Wein statt des Lehrers genommen. Auch wenn er aus angesehener Familie kommt.“ Das brauchte kaum erwähnt zu werden denn die Vettia waren stinkreich und allseits bekannt. Wenn sie auch nicht dem Senats sondern dem Ritteradel angehörten. Die Maelia waren alter Senatorenadel wenn auch nicht so reich wie die Vettia. Und die Iulia? Hm sein Vater,.... war ein homo novus ein Emporkömmling.



    Sim-Off:

    //Edit: Strukturfehler beseitigt.
    Die beiden NSCs sind Servius Maelius Catus und Potitus Vettius Firminus .

    In der Ursprungsversion hab ich an einer stelle die Vornamen verwechselt.

  • Ein langer Tag war für mich zu Ende gegangen. Ich hatte natürlich gewusst, dass es kein Spaziergang werden würde, hier in Rom als Zugereister ohne Kontakte Fuß zu fassen, aber heute abend war ich ehrlich nur noch müde. Und hungrig.


    Um nicht gleich an einem meiner ersten Tage in der Hauptstadt in einer Spelunke abzustürzen, war ich bereit, ein Teil meines nur noch wenigen Geldes für ein Abendessen in der "Taverna Apicia" zu investieren, die doch immerhin nicht ganz so heruntergekommen aussah wie manches, was ich aus Alexandria kannte oder auch schon in Rom mitbekommen hatte. Mit einem entschlossenen Schritt trat ich daher in das Innere des Lokals, in dem mächtig was los war.


    Mehr von anderen Gästen und herumlaufenden Bedienungen gestoßen als freiwillig landete ich schließlich an einem Tisch, an dem schon so einige Leute saßen, die eigentlich nicht unbedingt das waren, was ich mir in Rom so als Gesellschaft vorstellte: drei schon ziemlich betrunkene junge Männer, die - wahrscheinlich von ihren Sklaven - in feine Kleider gehüllt worden waren, und ein anderer Mann, der nicht zu diesen dreien zu gehören schien und sich auch noch gut hielt. Der war für mich der einzige Lichtblick in dieser Runde und der freie Platz neben ihm der Grund dafür, dass ich am Ende doch an diesem Tisch Platz nahm.


    Dieser Mann war es auch, dem ich zunickte, als ich mich setzte. "Helvetius Severus", so hieß er wohl, aber ich hatte das gar nicht so genau verstanden, weil einer von den drei Jungen, der ihren Wortführer markierte, auf einmal so viele Namen durch den Raum warf, dass ich ganz kirre wurde. Immerhin führte mich das dazu, dass ich mich auch vorstellte: "Salve, Verginius Mamercus mein Name. - Also: Salvete, guten Abend, die Herren!", setzte ich verdruckst hinzu in der Hoffnung, dass die drei und besonders ihr Obermacker mich nicht so sehr beachten würden.

  • Man merkte, dass die normale Arbeitszeit sich nun langsam dem Ende näherte, denn die Taberna wurde voller und voller. Allerdings musste sich das Schicksal - wenn es das denn überhaupt gab - grade ziemlich lustig vorkommen, als es dafür sorgte, dass sich ausgerechnet ein Iulierspross mit seinen beiden Trinkkumpanen zu ihm an den Tisch setzte. Doch hellte sich die Stimmung des Helvetiers schlagartig auf, als einer der drei ihn einlud, den ganzen Abend auf ihre Kosten mittrinken zu können. Zu solch einem Angebot sagte Severus natürich nicht nein. Iulius, Maettius, Vettius sehr erfreut. grüßte er daher zurück und nickte dem Iulier danach erstmal zustimmend zu. Manche halten ja den Wein für den besten Rhetoriklehrer. Schließlich lockert er in geringen Mengen die Zunge und bringst sogar noch den stummsten Fisch zum plaudern. In Mengen aber, ja, da lassen seine Lehrfähigeiten tatsächlich nach - aber zu viel Unterricht soll ja auch nicht gut für den Kopf sein. Ein weiterer Schluck und schon war sein Becher mit dem billigen Fusel geleert und bereits für den teuren Wein seiner drei neuen Freunde.


    Aus diesen dreien wurden aber schnell vier, als sich ein weiterer junger Mann zu ihnen an den Tisch gesellte. Die Taberna war voll und die wenigen freien Plätze, darunter auch derjenige an diesem Tisch wollten ganz im Sinne des Wirts belegt sein, um den Umsatz zu steigern. Der junge Mann stellte sich vor und Severus nickte ihm zu. Salve, Verginius! Marcus Severus von den Helvetiern. Sehr erfreut. wiederholte Severus kurz seine Begrüßung und schaute zu den drei begüterten Tischgenossen zu. Schließlich mussten sie ja jetzt entscheiden, ob sie den Neuankämmling auch noch bei Speisen und Getränken - und womöglich einem späteren Lupanarbesuch - mitdurchziehen wollten.

  • Manius nickte denn auch er hatte eine lockere Zunge wenn er den einen oder anderen Wein intus hatte. „Ja das stimmt allerdings die Beiden hier haben mehr Geld für ihre Ausbildung verprasst als so manch anderer. Aber wirklich hängen geblieben ist scheinbar nicht viel. Aber im Grunde mag ich sie doch.“ Resümierte er über seine beiden Freunde. Immerhin kannte er die Beiden schon seit den Tagen seit er seiner Schwester die Harre angesengt hatte.


    Nun aber setzte sich ein weitere Mann zu ihnen und er stellte sich als Verginius Mamercus vor das sagte ihm erst mal nichts. „Ich bin Iulius Avianus und das sind Maelius Catus und Vettius Firminus.“ Stellte er sich und seine Freunde vor. Während die Beiden in ihrer Leutseligkeit darüber unterhielten welches der beiden nächststehenden Schankmädchen das hübschere war.
    Manius unterdies zog einen Lederbecher aus seiner Tunika den er dort für Notfälle hatte. Er füllte ihn mit Wein dann dem des Helvetius der ja schon auf dem Tisch gestanden hatte und schob seinen Becher dem Verginius hin. „Dann auf einen guten Abend.“ Er wollte erst mal seine Kehle befeuchten.

  • Tja, aus der Traum: Natürlich fiel ich dem Anführer der drei Alkis gleich auf, als ich mich an den Tisch setzte zu "Helvetius Severus", als der sich mein direkter Nachbar jetzt vorstellte. Also hatte ich eben doch richtig gehört.


    Zu hören bekam ich jetzt auch noch viel mehr, denn der Obermacker - "Iulius Avianus", wie ich dabei erfuhr - wiederholte freundlicherweise für mich auch noch einmal die Namen seiner beiden Kumpane. Überhaupt wirkte er jetzt, wo ich auf gleicher Höhe mit ihm am selben Tisch saß, doch ein bisschen weniger angeschickert auf mich als seine Freunde.


    Das Gespräch am Tisch drehte sich um irgendeine komische Verbindung von Rhetoriktraining und Wein. Der Helvetier neben mir sagte dazu etwas Schlaues, "in vino veritas" oder so ähnlich, aber mir knurrte der Magen mittlerweile so sehr, dass ich eine Bedienung heranwinkte, um mir etwas zu bestellen. Dabei bekam ich gar nicht so richtig mit, dass Iulius Avianus in der Zwischenzeit schon begonnen hatte, mich ein bisschen zu bemuttern: Ehe ich mich versah, stand plötzlich ein Lederbecher mit Wein vor mir, und der Iulier prostete mir zu.


    Total überrumpelt ergriff ich den Becher: "Äh, vielen Dank, Iulius! Dir auch einen guten Abend - uns allen!" Dabei schaute ich der Reihe nach auch die beiden Freunde des Iuliers und natürlich auch Helvetius Severus an. Dann tat ich einen tiefen Schluck aus dem Becher: "Mmh, nicht übel." Eigentlich wusste ich natürlich gar nicht, wovon ich da redete, da ich von Wein so überhaupt keine Ahnung hatte, doch mir schmeckte er. Allerdings schien er mir auch ziemlich schwer zu sein, daher fing ich jetzt an, fast schon mit meinen Armen zu fuchteln, um endlich eine Bedienung auf mich aufmerksam zu machen, die mir was zu essen bringen sollte. Ansonsten würde das für mich nämlich wohl ein ziemlich kurzer Abend werden - mit einem ziemlich langen Schlaf hinterher.


    Um die Zeit zu überbrücken, bis die Bedienung kam, wandte ich mich wieder meinen Tischgenossen zu: "Wie alt seid ihr denn alle so?" Ich hatte nämlich den Eindruck, das Küken am Tisch zu sein. Der Helvetier war älter als ich, da war ich mir sicher; er redete ja auch so vernünftig. Bei den drei anderen war ich dagegen im Zweifel. Ich fand sie ja auch irgendwie älter als mich selbst, aber so herausgeputzt, wie sie waren, konnte das täuschen.

  • Für Manius war die Frage nach dem Alter doch etwas überraschend denn das fragte sonst keiner. Und etwas indiskret kam ihn das schon vor. Aber um nicht gleich den Abend mit einer kühlen Abweisung der Frage zu beginnen und in anbetracht der tatsaache das er schon drei Becher Wein getrunken hatte. Lenkte er dann doch ein. „Ich bin sechzehn.“ Aber meist kam er sich älter vor im Vergleich zu seinen zwei Freunden die beide älter waren. Er frage auch nicht nach dem Alter der anderen da dies ja schon der Verginius getan hatte.
    Verginius Verginius Verginius hatte er diesen Namen nicht schon mal gehört? Früher? Er konnte sich beim Besten willen nicht dran erinnern. Na ja vielleicht viel es ihm ja wieder ein.


    Nach einem Moment den des Schweigens stieß er Servius in die Seite weil der sich mit Potitus um das hübschere Schankmädchen zu streiten schien. „Er hat gefragt wie alt ihr seid.“ Sagte er und wies auf den Verginius.


    Servius nun erst mal aus dem Konzept war etwas perplex. „Achtzehn weißt Du doch.“ Sagte er mehr an Manius gewandt als an den unbekannten dessen Anwesenheit er erst jetzt so richtig mitbekommen hatte. „Was sagt das schon aus? Wer ist er überhaupt, ein verkappter Urbanii den mir mein Alter auf den Hals gehetzt hat?“


    Potitus Lachte laut auf. „Man Du hast ein Schiss vor deinem alten Herren das ist ja unfassbar.“ Sagte er und wand sich an den Verginius. „Unser Freund hier hat etwas Paranoia wenn er trinkt.“ Frotzelte er leicht hin.

    Servius machte eine abfallende Gäste. „Lach Du nur. Lass Dir von Manius erzählen wieso Titus nicht hier ist.“ Sagte er bissig und nahm einen Schluck. „Ich bin mal den guten Wein weggbringen. Sonst noch jemand?“ Seine Blase war voll und er würde erst mal wieder Platz schaffen müssen.


    Manuius und Potitus schüttelte beide den Kopf als Servius aufgestanden war.

  • Severus zog die Augenbrauen in die Höhe auf die Frage des Verginiers und in der Tat: Nachdem dessen Frage die Runde gemacht hatte, stellte sich heraus, dass der Helvetier tatsächlich der Älteste am Tisch war. Ich bin 25, sagte er mit entspannter Stimme und nahm noch einen Schluck aus seinem Becher. Das Magenknurren des Verginiers ging bei dem Lärm in der nun vollständig überfüllten Taberna unter, sodass Severus das auch nicht mitbekam. Er hatte auch schon gegessen, vorhin auf dem Forum in einer günstigen Garküche, er brauchte jetzt also nichts mehr, oder halt nur, wenn die drei Senatorensöhne ihr Versprechen wahrmachen und ihn sowie den Verginier für den heutigen Abend einladen würden.


    Auf die Frage des Maeliers schüttelte Severus den Kopf. Seine Blase war noch längst nicht voll genug, sondern den Helvetier interessierte vielmehr, wie der Verginier einzuschätzen war. Nun, Verginius, vielleicht möchtest du ja unserm vettischen Freund hier die Furcht nehmen und uns sagen, dass du nicht zu den Urbanern gehörst - oder wenn doch, zumindest nicht dienstlich hier bist. sagte er daher mit einem Grinsen und blickte Mamercus interessiert an.

  • Durst war echt schlimm. Und wenn dann noch Langeweile hinzukam war Feuer am Dach.


    Cerretanus schlurfte nun, getrieben von Durst und Langeweile, in der Gegend umher und landete gaaaaanz zufällig vor der Taverne Apicia. Und wenn er schon mal da war könnte er auch gleich rein gehen um den Durst zu löschen.


    " Salve, allerseits" warf freundlich in den Schummrigrn Raum und kniff kurz die Augen zusammen.
    "Gibt's hier noch ein Plätzchen für einen durstigen Römer?" An seinem Tonfall war zu erkennen dass die Frage allgemein gemeint war und so jeder die Möglichkeit hatte mit einem Germanicer am selben Tisch zu sitzen.

  • Trotz dessen das sie Väter der jungen Männer sicher einiges dagegen hätten. Hatte sich eine Art kleiner Stammtisch hier etabliert. Die jungen Männer trugen hier immer Kleidung die nicht verriten das sie zur Oberschicht gehörten. Der Stammtisch trat in wechselnden Besetzungen zusammen wer eben grade Zeit hatte. Manius sah von seinem Becher auf und sah in die Runde. Der Tisch war im Gegensatz zu den Anderen nie voll da der Wirt erkannt hatte das die Kerls immer Geld dabei hatten und solche verärgerte man nicht in dem man ihnen andere Trunkenbolde an den Tisch setzte. „Ja setzt dich. Da auch wir durstige Römer sind haben wir für einen Collega immer Platz.“ Antwortete er da ihm der Mann nicht wie ein betrunkener Gassenschläger der Subura vorkam.


    Potitus diskutierte mit Pansa. „Wenn ich es doch sage.....“ Sagte er an Titus gerichtet. Dann sah er auf und nickt beiläufig und rückte ein Stück und schob auch seinen Becher etwas zur Seite.


    Titus verdrehte die Augen. „Ja und nur weil Du es sagst wird es war?“ Sagte er bissig denn so einfach wollte er dem Angetrunkenen Potitus nicht vom Hacken lassen. Den neuen Besucher nahm er nur rudimentär war. Es war nichts ungewöhnliches das sich in einer Taverna einer dazusetzte.



    Sim-Off:

    Da die Spieler in Teilen nicht mehr da sind ist das ein anderer Abend.
    Die beiden NSCs heute sind:
    Potitus Vettius Firminus und
    Titus Aemilius Pansa
    Beide langjährige Zechfreunde von Manius

  • "Sehr freundlich" entgegnete Cerretanus laut und nahm nun auf dem freien Sessel Platz.
    " Wirt." Cerretanus erhob den Arm und schippte mit den Finger.
    " Ihr werdet doch auch noch einen Becher vertragen, oder" stellte er den anderen am Tisch die Frage wobei er nicht wirklich auf die Antwort wartete sondern gleich wieder dem Wort zurief dass eine Kanne Wein am Tisch fehle.


    " Ihr seid öfter hier?" begann Cerretanus nun um ein Gespräch anzukurbeln.

  • Manius wiegte mit dem Kopf und zeigt ein wölfische Grinsen. „Wird sich zeigen.“ Tja vielleicht hatte der Mann morgen Kopfweh und dann war es sicher aus der Sicht des Manns nicht mehr so freundlich das man ihm nun einen Platz freigemacht hat.
    Da der Neue nun auch gleich bestellte war er zumindest bei Manius auf der sicheren Seite. „Oh sicher.“ Sagte er dann gleich darauf


    Potitus stimmte gleich drauf ein. „Ein vernünftiger Satz gleich am Anfang das lob ich mir doch mal.“ Dann nickte er bejahend. „Kann man sagen.“


    Titus Nichte ebenfalls. „Wer würde da ablehnen.“ Titus war auch gleich für einen neuen Becher da seiner sich grade wie durch Zauberhand gelehrt hatte. Da Potitus die Frage schon geantwortet hatte schwieg er und starrte auf seinen leeren Becher.

  • "Ab und zu hab ich einen hellen Moment" entgegnete Cerretanus grinsend zu dem Kommentars Potitus.


    " Ich hoffe ich komme nicht ungelegen, falls ihr wichtige Dinge zu besprechen habt. Sonst würde ja niemand hier rumsitzen und sich den Freunden des Weins hingeben. Oder" Wieder stellte er die Frage an alle am Tisch und zwinkerte in die Runde.


    Wisst ihr wie das Essen hier ist? Ich hab nämlich ziemlichen Hunger. Vllt möchte der Eine oder Andere ebenfalls etwas zu Beißen?"
    Während er die Frage stellte kam auch schon der georderte Krug Wein. Cerretanus nahm diesen gleich wieder auf und füllte jeden der am Tisch stehenden Becher. " Wohl bekomms, Herrschaften. Möge der Saft der Rebe die Gemüter erhellen und den Geist ebenso"

  • Potitus der schon leicht angesäuselt war winkte den Neuankömmling zu sich. „Wenn du weiter so kluge Einfälle hasst, dann werden wir richtig gute Freunde.“ Sagte er verschwörerisch. Dann tätschelte er dem neuen auf die Brust und lehnte sich dabei zurück. „Nein nein nein du kommst nicht ungelegen. “ Säuselte er und higste. „Wir sind hier um mal unsere Ruhe vor unseren alten Herren zu haben. Das hier ist nämlich unser keines Versteck. Und du?“


    Manius kam aus dem Grinsen nicht mehr raus Potius war schon wieder leutselig. Aber er selbst hatte auch schon einen sitzen „Du hättest früher kommen sollen da waren wir noch fit.“ Naja sie waren ja im Training da würde auch in dem Zustand der Abenden nicht abrupt enden. Der eine oder andere Wein ging schon noch.


    Titus rülpste und setzten seinen Becher auf den Tisch. „Ja zu späht wo warst du bist jetzt?“ Sagte Titus als hätten sie auf ihn gewartete. Titus war leider wieder der betrunkenste. Auch wenn er noch grade am Tisch saß, glitten seine Augen scheinbar ziellos im Raum um her.

  • " Verstehe" meinte Cerretanus nickend und prostete Potitus zu. " Manchmal kann es einem wirklich auf den Nerv gehen." Er grinste und trank nun einen Schluck. " Bei mir ist es nicht so schlimm. Da keiner da ist bin ich so gesehen allein. Ausser den Sklaven haben alle Rom verlassen und schwirren irgendwo in der Welt herum. Was ja auch nicht nur zum Vergnügen ist." Wieder nippte er von seinem Becher....." Najo. Zu spät." "Ihr schaut nicht gerade so aus als würde nun der Spaß eine Ende haben und ihr nun gleich nach Hause gehen wollt. Also....ein, zwei Becher gehen noch. Oder doch nicht?" mit prüfenden Blick streifte er die anderen und grinste dann wieder.

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