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Marcus Valerius Nasica

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06.06.2020 18:49

   

Kydonia (von den Römern auch Cydonia genannt) ist neben Knossos und Gortyna eine der drei großen Städte auf der Insel Kreta und wurde der Legende nach von König Kydon, Sohn des Götterboten Hermes und der Prinzessin Akakallis, gegründet. Kydonia besitzt einen geschützten Naturhafen und liegt an der Nordküste Kretas, östlich der Rodopos- und westlich der Akrotiri-Halbinsel am Kretischen Meer. Kydonia beherbergt ein Heiligtum der Artemis Diktynna, genauso wie einen Tempel der Britomartis am nahe gelegenen Berg Tityros. Seine Einwohner sind berühmt für ihre gekelterten Weine und ebenso für ihre Kunstfertigkeit mit Pfeil und Bogen.

Kydonia kam 69 v. Chr. zu Rom und wurde
30 v. Chr. durch Augustus zur autonomen Stadt erklärt. Heute liegt Kydonia in der römischen Provinz Creta et Cyrene.



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Ankunft auf Kreta Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen
06.06.2020 18:55

Die Astarte war das letzte Schiff, das an diesem Abend im Hafen von Kydonia einfuhr. Die Sterne funkelten bereits über ihren Köpfen, als die Matrosen auf den Steg sprangen und das Schiff festmachten. Kapitän Methusastartos kam auf Nasica zu und sagte: “Wir haben unseren ersten Anlaufpunkt erreicht. Wir werden den ganzen morgigen Tag in Kydonia bleiben und erst übermorgen in aller Frühe weiterfahren. Mach solange was du willst, aber steh nicht im Weg rum.
Dann machte der Phönizier auch schon wieder kehrt, um Gisco wegen eines weiteren Unfalls mit einem Tau anzubrüllen. Methusastartos war immer noch merklich kühler zu ihm gewesen. Offenbar grollte er ihm immer noch wegen ihrer kürzlichen Auseinandersetzung wegen dem Schiffsjungen Hanno, die sie vor drei Tagen in den Gewässern vor Chersonesus Magna gehabt hatten. Nasica spürte einen kleinen Stich bei diesen Gedanken. Hanno war ihm seither aus dem Weg genangen, was er sehr bedauerte, denn er hatte den Jungen gern um sich gehabt. Doch er konnte im Moment nichts daran ändern. Vor ihm würde also morgen ein ganzer Tag in Kydonia warten. Das wäre ihr bislang längster Aufenthalt. Nasica war dabei sehr froh, dass er genug Silber besaß, um als Passagier ohne Arbeitsverpflichtung mitreisen zu können, denn gewiss würde morgen ein schwerer Tag auf die Matrosen warten, denn sie großteils mit dem Be- und Entladen der Astarte verbringen würden, während Nasica frei war und sich einen schönen Tag machen konnte. Was es dabei wohl alles zu entdecken gab? Kydonia war der erste bedeutende griechische Ort den er sah, denn das kleine Nest auf Cauda konnte ja wohl kaum zählen. Ob sich die kretischen Griechen sehr von denen unterschieden die er aus Alexandria kannte? Der morgige Tag mochte es ihm zeigen!

Jetzt aber galt es zuerst einmal ein Quartier für die Nacht zu finden. So ging er zusammen mit ein paar anderen Seemännern von Bord und folgte ihnen zu einer nahen Hafentaverne. Es war ja nur für eine Nacht, da würde es selbst eine solche schon machen. Er folgte Himilkon dem Haizahn und Steuermann durch die Tür und musste sich gleich die Hand vor die Nase halten. Hier stank es über die Maße nach Seetang! Wie machten diese Hafenwirte das immer nur? Er konnte sich nur zu gut an sein letztes Mal in einer Hafentaverne erinnern, als er eine in Paraetonium betreten gehabt hatte und schon beim Eintritt gleich fast am entgegenschlagenden Rauch erstickt wäre. Nein, er und Hafenkneipen würden wohl niemals echte Freunde miteinander werden, so viel stand fest. Doch er wollte nicht schon wieder alleine übernachten. Diesen Abend wollte er zusammen mit den anderen Männern vom Schiff verbringen, besonders den Steuermann der Astarte hoffte er heute vielleicht noch ein wenig besser kennenzulernen, denn bislang hatte er noch nicht allzu viele Gelegenheiten dafür gehabt. Himilkon schien ein interessanter Mann zu sein und gewiss würde er einige spannende Geschichten zum Besten geben können.


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Marcus Valerius Nasica: 06.06.2020 21:44.

06.06.2020 18:55 Marcus Valerius Nasica ist offline E-Mail an Marcus Valerius Nasica senden Beiträge von Marcus Valerius Nasica suchen Nehmen Sie Marcus Valerius Nasica in Ihre Freundesliste auf
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Würfelspiel zu Feierabend Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen
07.06.2020 13:52

Nasica setzte sich zusammen mit Abdemon, Mago, Himilkon und zwei weiteren Matrosen an einen Tisch. Noch hatte er sich immer nicht an den Seetanggeruch gewöhnt. Am liebsten hätte er sich die Nase zugehalten, doch vor den Seemännern wollte er keine Schwäche zeigen. Er war auch schon ein Mann, genauso wie sie!
Eine der beiden mitgekommenen Matrosen lachte und klopfte Nasica auf den Rücken. "Jetzt bekommst du von uns eine richtige Medizin und nicht das wirkungslose Zeug von Mago!" Dann drehte er sich zum Wirt um und rief: "Sechs Weine! Unverdünnt!"
Ein wenig rümpfte Nasica schon die Nase über diese Bestellung. Dafür war er bei all seiner hellenisch-alexandriner Eigenart immer noch Römer genug, um das Trinken von unverdünnten Wein für barbarisch zu halten. Andererseits saß er mit fünf Phöniziern am Tisch, also was wollte man sich da noch groß beschweren. Nasica würde trotzdem mit ihnen mittrinken. So würde er im Ansehen der anderen aufsteigen und wer weiß, vielleicht hatte der Matrose ja recht mit seiner Behauptung, dass Alkohol gut für sein verletztes Ohr war? Mago hatte ihm ja bislang erfolgreich Heilpasten und dergleichen verweigert gehabt.
Himilkon packte drei Würfel aus und legte sie auf den Tisch. "So Mädels, was wollen wir heute spielen, Unus Lumen vielleicht?"
"Aach, das haben wir gestern auf Cauda schon gespielt, wie wärs mit Venus?" maulte einer der beiden Matrosen.
"Venus ist was für Amateure, ich sage euch spielen wir eine Partie Canis!" ließ Abdemon von sich hören.
"Oh ja, Canis ist gut! Ich freu mich schon euch um euer Geld zu erleichtern!" pflichtete ihm Mago bei. Himilkon nickte. "Gut, dann also Canis. Meine Herren, eure Einsätze bitte!"
Danach legte der Haizahn gleich einen Dupondius vor sich hin. Mago tat es ihm gleich, Die beiden Matrosen und Abdemon platzierten jeweils zwei Asse vor sich. Nasica blickte sie etwas unsichter an. Was sollte er jetzt tun? Alle Blicke waren auf ihn gerichtet in der Erwartung, dass er etwas machen würde. "Wirds bald?" drängte ihn einer der Matrosen. "Ich, ähm.."
"Weißt du eigentlich wie Canis gespielt wird?"
Nasica schüttelte den Kopf. Himilkon seufzte kurz auf, dann erklärte er: "Jeder von uns setzt einen halben Sesterz als Einsatz. Man kann auch nur einen As setzen, aber wir spielen immer mit einem halben Sesterz, so bekommt man schneller nennenswerte Beträge zusammen."
"Jau! Hört hört!"
"Klappe, Abdemon! Also, jeder macht seinen Einsatz. Dann würfelt jeder reihum je 3x mit drei Würfel gleichzeitig, ehe der nächste drankommt. Würfelt wer drei Einser scheidet er aus und sein Einsatz wird in die Tischmitte gelegt."
"Du meinst in den Pott eingezahlt.!"
"Ich sagte Klappe! Also, hast du einen Hundewurf, bzw. drei Einser, scheidest du aus und verlierst deinen Einsatz. Sieger ist, wer als letzter noch keinen Hundewurf hatte, der erhält dann den ganzen Pott."
"Klingt einfach, na dann los!"
Himilkon begann. Er machte seine ersten drei Würfe. Zuerst 5,2,5, dann 1,6,1 und zum Schluss 2,3,5.
"Au, knapp! Ein Würfel lag falsch im zweiten Wurf, einer nur und schon hätte dein Geld mir gehört!"
Himilkon schnaubte und reichte die Würfel weiter an den Matrosen, der gerade gesprochen hatte. "Mal sehen was du zusammenbringst!"
Der Matrose würfelte und hatte zuerst 3,1,3, dann 5,4,2 und als letztes 6,6,3.
"So geht das! Jeder Wurf meilenweit weg von einem Canis!"
Zufrieden mit sich reichte er die Würfel weiter an Mago. Der alte Navigator schüttelte die Würfel ein paar Mal in seiner Faust und warf. Er hatte 1,5,6, dann 6,4,2 und 1,2,4.
"Hm, auch nicht schlecht", kommentierte der Matrose von vorhin.
"Du bist dran Junge, zeig was du kannst!" Nasica nahm von Mago die drei Würfel entgegen. Hoffentlich war ihm Fortuna hold. Es wäre peinlich sollte er der erste aus der Runde sein, der einen Hundewurf hätte. Nasica atmete noch einmal tief durch und ließ dann die Würfel rollen. Er hatte 1,2,2, dann 2,4,4 und als letztes 1,4,6. Erleichtert gab er die Würfel an Abdemon weiter.
"Nicht schlecht für den Anfang", meinte Mago aufmunternd. Der Hüne nahm die Würfel entgegen und blies auf sie, um Fortuna ein wenig mehr Glück für sich herauszukitzeln. "Seid ihr bereit zu sehen wie man das wirklich spielt?" fragte er schelmisch in die Runde und machte seinen ersten Wurf.
Es waren 5,6,2 ("Gut, sehr gut, weiter so..."), 6,6,2 ("Wow! Fast ein Venuswurf!") und zum Schluss 6,4,1 ("Solider Start, ich bin zufrieden!"). Der letzte aus ihrer Runde nahm die Würfel entgegen, doch bevor er seinen Zug machen konnte, kamen die bestellten Getränke. Die Seemänner stießen ihre Becher zusammen ("Prost! Zum Wohle Gapris!*") und leerten gleich die erste Runde. Nasica hatte seinen Becher noch gar nicht richtig an die Lippen geführt, als da Mago, Abdemon und Himilkon ihre schon wieder leer auf den Tisch absetzten und sich die Münder abwischten. "Ah, das hat gut getan! Bestellt doch gleich die nächste Runde!" Gesagt getan. Während Mago aufstand, um ihre Bestellung für weitere sechs Becher unverdünnden Weins aufzugeben, trank Nasica erst mal seinen ersten aus, während der zweite Matrose als letzter von ihrem ersten Durchgang seinen Wurf machte. 1,1,2 ("Knapp! Sehr knapp!"), 2,3,4 und 1,4,5. Die erste Runde war beendet. Jeder hatte überlebt. Am ehesten waren noch Himilkon und der zweite Matrose an der Klippe gestanden mit je zwei Einser. Himilkon war wieder an der Reihe und würfelte, während Abdemon den ersten Matrosen fragte: "Was hast du eigentlich gestern mit der einen Porne** gemacht, die sich dir so aufgedrängt hatte? Hast du sie wirklich genommen?"
"Jau! Zwei Mal!" Die am Tisch versammelte Seemannsrunde stöhnte kollektiv auf.
"Das war doch diese Billige, die so komisch gerochen hat, oder?"
"Jau, genau die!"
Himilkon schnaubte. "Eher würde ich zulassen, dass mir der Schwanz abfällt, bevor ich die rangelassen hätte."
Nasica konnte nur aus dem Kontext schließen über was sich seine Würfelkumpane da gerade unterhielten, immerhin hatte er gestern auf Cauda den Abend alleine verbracht durch einen kleinen Spaziergang und dann, weil er in einem anderen Gasthof übernachtet hatte als die Matrosen (wenn sie nicht überhaupt an Bord genächtigt hatten). Doch so wie es sich anhörte war da eine hygienisch eher vernachlässigte Prostituierte auf Kundenfang zu ihrem Tisch gekommen und der eine Matrose hatte sich ihrer erbarmt. So unterhaltsam er das Würfeln zusammen mit den Phöniziern auch fand (jetzt gerade war er wieder an der Reihe), so ganz war das Seemannsleben wohl doch nichts für ihn. Obwohl er es gerne mit den valerischen Sklavinnen zuhause gemacht hatte, eine Lupa war ja doch etwas anderes, damit konnte er weniger anfangen.
"Tja, ich habe den Tag noch nicht erlebt, wo du nicht einmal eine ausgelassen hättest" pflichtete der zweite Matrose bei. Dann drehte er sich zu Nasica zu und nickte mit dem Kopf in seine Richtung. "Was ist mit dir? Jungfau?"
Empört sah Nasica zurück. "Natürlich nicht!"
"Er hat zuhause ein Mädchen" meldete sich da jetzt auch Abdemon erneut zu Wort. Das wusste er, weil Nasica es ihm erst vor einigen Tagen während einer Partie Senet erzählt hatte. Zum Glück wurde das Tischgespräch für einen Moment von Nasicas Liebesleben weggeführt, denn in diesem Moment würfelte Mago einen Hund. "Verdammt!"
"Ha! Ab in den Pott mit deinen Moneten!" Grummelnd legte Mago seinen Dupondius in die Tischmitte. "Dafür hole ich mir keine gonórrhoia, bloß weil ich zwanghaft alles bespringen muss, was bei Drei nicht am Baum ist." meinte er als kleiner Seitenhieb und die Tischrunde lachte (mit Ausnahme von Nasica) auf. Nasica war jetzt wieder an der Reihe mit Würfeln. Er hatte 3,3,1, dann 1,6,3 und... einen Hundewurf!
"Oooh das wars dann wohl mit der Traumvilla auf Sizilien. Ab in den Pott!" kommentierte wieder der erste Matrose und lachte. Ärgerlich starrte Nasica auf seine drei Einsen, die ihn mit ihrer geringen Augenzahl zu verhöhnen schienen. Dann schob auch er seinen Einsatz (zwei Asse) zu Magos Dupondius in die Tischmitte. "Na also, ein Sesterz ist schon mal zusammen." zufrieden nahm Himilkon die Würfel entgegen, nachdem der zweite Matrose als letztes gewürfelt gehabt hatte. Da Nasica die Aufmerksamkeit aller ungewollt sowieso wieder auf sich gelenkt hatte mit seinen drei Einsen, kam auch der erste Matrose gedanklich erneut dazu sich näher mit ihrem Passagier zu beschäftigen. "He Kleiner, hast es schon Mal mit deiner Kleinen getrieben?" Nasica war empört. Was erlaubte sich dieser dreiste Kerl! Kannten Seemänner denn etwa wirklich keine anderen Themen, außer Alkohol und Frauen?!
"Das ist meine Sache, denke ich wohl." antwortete er steif. Offenbar amüsierte er den Matrosen sehr mit seiner Reaktion. "Ach komm schon, jetzt zieh dir den Stock hinten raus, du bist hier unter Freunden!"
"Jau! Du musst schon lockerer sein, wenn du dazugehören willst!" bemerkte der zweite Matrose. Die anderen drei enthielten sich eines Kommentars. Während die Würfelrunde weiterging dachte Nasica über die Worte der beiden nach. War er wirklich zu seriös in dieser Runde? Vermutlich hatten sie erwartet, dass auch er genauso wie Mago zuvor mit einem tollen Spruch konterte, damit die anderen was zu lachen hätten, doch für so schlagfertig hielt er sich einfach nicht. Nasica war Gelehrter, kein Sprücheklopfer.
Da er sowieso schon raus war, blieb ihm nichts anderes übrig, als den übrigen vier noch verbliebenen Spielern zuzusehen und dabei seinen Gedanken nachzuhängen. Irgendwie war seine Stimmung etwas geknickt seit den Kommentaren der beiden Matrosen und eigentlich wollte er plötzlich nur noch ins Bett.
Aber Nasica blieb sitzen bis zum Schluss. Das Spiel ging noch über einige Zeit in der sich die anderen glänzend amüsierten. Als nächstes hatte Himilkon einen Hund gewürfelt, dann der zweite Matrose. Am Ende knobelten es Abdemon und der erste Matrose unter sich aus und nach ein paar haarsträubenden Würfen konnte schließlich Abdemon das Spiel für sich entscheiden und strich den Tagesgewinn in Höhe von drei Sesterzen ein.
Als sich die beiden Matrosen und Himilkon anschließend nach leichten Mädchen umsahen und Abdemon mit Mago noch eine kleine Runde Quinque anfing, hielt Nasica die Zeit für gekommen aufzubrechen und sich Schlafen zu legen. Den Seetanggestank hatte er inzwischen vollkommen vergessen.

Sim-Off: Unus Lumen = "Einauge", ein antikes Würfelspiel
Venus = "Venuswurf", ein antikes Würfelspiel
Canis = "Hundewurf", ein antikes Würfelspiel
Quinque = "Fünferreihe", ein antikes Würfelspiel


Sim-Off: * Gapri/Gapn = Kaum erwähnter phönizischer Weingott


Sim-Off: ** porne = griech.: "Prostituierte"


07.06.2020 13:52 Marcus Valerius Nasica ist offline E-Mail an Marcus Valerius Nasica senden Beiträge von Marcus Valerius Nasica suchen Nehmen Sie Marcus Valerius Nasica in Ihre Freundesliste auf
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