Ein Rundgang

  • Die junge Sklavin, gerade aus Germaninnen eingetroffen, war auf den Weg sich in ihrer neuen Heimat umzusehen. Sie ging durch die Menge. Man sah ihr an das sie es nicht gewohnt war so viele Menschen um sich zu haben.
    Fenja versuchte ständig auszuweichen und stieß dabei ab und zu mit jemandem zusammen.
    Der ein oder andere warf ihr dafür auch schon mal böse Worte zu.
    Diese Auswahl, die es in den verschiedenen Geschäften gab, macht sie ganz wirr. Oft blieb sie stehen, nur um zusehen wie jemand mit einem Händler handelte.
    Wie es jedes junge Mädchen tut, war sie besonders von den Stoffen oder auch den einzelnen Schmuckstücken angetan und bewunderte sie.
    Die Händler waren recht freundlich zu ihr, ihr Herr war großzügig so das man ihr ihren Stand nicht auf den ersten Blick ansah.


    Sim-Off:

    Bitte sehr :)

  • Sedulus sprang von "seinem" Gaul als er am Mercatus angekommen war und führte ihn durch die Menge. Auch er sah sich ein wenig an diversen Ständen um oder betrachtete den Aushang den es vor einigen Läden gab.


    Er blieb bei einem Schmied stehen und sah ihm ein wenig bei der Arbeit zu. Er hatte gerade ein neues Eisen in die Glut gelegt das er zu einem Messer verarbeiten würd.


    Nach einiger Zeit ging Sedulus weiter sah hier hin und dort hin als er auf ein mal vor einer Frau stand mit der er beinahe zusammen gestoßen wäre.


    Holla! Verzeih mir, fast hätte ich Dich umgerannt.


    Meinte Sedi knapp.

  • Als sie so auf einmal angesprochen wurde machte sie vor Schreck einen Schritt zurück.


    Ohh, nein es war nichts...verzeiht


    Sie sah zu ihm auf und man hörte ihrem Latein an, das es nicht ihre Muttersprache war

  • Sie sah auf ihre Hände, was sollte sie jetzt sagen? Etwas verunsichert sie der Mann oder lag es daran das so viele Menschen um sie herum waren? Sie holte Luft und streckte sich etwas und sah wieder zu ihm auf, in ihren Blick war jetzt ihr ganzer Stolz.


    Ja , ich bin Germaninen

  • Dann war sie also ein Sklavin, was man ihr so überhaupt nicht ansah.


    Hemunduri sagst Du? Da gab es mal so einen Typen namens wie hieß er gleich noch mal...? Modorok oder so ähnlich. Mein Vater führte gegen ihn Krieg. Naja gut, es war viel mehr anderst rum. Du kanntest ihn wohl nicht oder?


    Ah verzeih, Sedulus mein Name und wie nennt man Dich?

  • Sie sah ihn stolz an, ihre rotblonden Haare schimmert im Sonnelicht und ihre grünen Augen blitzen auf.


    ich bin Fenja die Tochter von Herwalt, dem Rich seines Dorfes


    Oh ja sie konnte auch so stolz und selbstsicher sein wie diese Römer.

  • Hmm, Fenja? Ist das nicht eigentlich ein eher nordischer Frauenname? Zumindest hab ich das so halbwegs in Erinnerung was man mir so erzählt hat.


    Ob`s nun gestimmt hat oder auch nicht aber so hatte es ihn ein germanischer Sklave seines Vaters erzählt. Auch nannte dieser einige Namen von Stämmen die an der Reichsgrenze siedelten und welche davon dem Imperium treu ergeben waren so wie die Mattiacer. Die Hermunduren gehörten allerdings nicht dazu. 8)

  • Ihre Augen verängten sich nur ganz kurz, doch dann sah sie ihn wieder offen an.


    Ja das stimmt, ich habe ihn von meiner Mutter, ihre Mutter satmmt von den Ampsivarier.


    Sie beobachte ihn genau


    stört euch etwas an ihm...Herr?

  • Bei den Göttern nein. Warum sollte denn?


    Schließlich war es ja nicht sein Name. ;)


    Nein, es ist sogar ein schöner Name wie ich finde. Germanisch halt. :)


    Er lächelte.


    Er erinnert mich ein wenig an meine Kindheit.


    Als er und seine Brüder durch den Wald bei Mogontiacum tollten.


    Sag, wer ist Dein Herr und wo befindet er sich gerade?

  • Dies war eine Frage die ihr nicht so ganz behage aber was sollte es, jetzt konnte sie auch nichts mehr daran ändern.


    Mein Herr ist Ioshua Hraluch, er ist auch kein Römer

  • ~Komischer Name.~ Dachte sich Sedulus. ~Wo diese Type wohl schon wieder her kam?~


    So so, ein Ausländer also. Woher stammt denn dieser gute Mann?


    Sedulus merkte das er schon wieder die dienstliche Schiene fuhr, was er eigentlich gar nicht wollte. So langsam würde er so werden wie sein alter Herr was er ja eigentlich nie wollte... 8)

  • Ihr fiel seine veränderte Art auf, da sie sich mit den Römischen Sitten noch nicht so auskannte wusste sie auch nicht wen sie da vor sich hatte.
    Jetzt wollte er auch noch wissen wo ihr Herr herkam…oh man, wo war das noch mal gewesen?


    Ich glaube Tylus hieß das wo er herkommt. Er ist auch oft auf Reisen, zumindest sagte er es mir. Zur Zeit ist er aber hier in Ostia.


    Fenja wurde jetzt neugierig, warum wollte er das alles wissen und wer und vor allem was was er?
    Sielegte den Kopf leicht schief und sah ihn sich genau an.

  • So so ein Tulysier also. Wo auch immer das sein mag.


    Wie kam eine germanische Sklavin zu einem naja was auch immer? Wurden die denn in diesem Land da auch gehandelt? Was es nicht alles gab.


    Als er den Blick der Sklavin sah lächelte er.


    Ja, was ist? Was schaust Du so?


    Mal sehn was sie nun antworten würde.

  • Sie musste schmunzeln.


    ach eigentlich nichts, ich seh mir nur an wie ein germaischer Römer aussieht oder ein römischer Germane? ...Nein eher ein germanischer Römer. Warum wollt ihr das alles so geanu wissen?

  • Sedi lachte.


    Öhm naja so stimmt das eigentlich nicht. :) Ich bin von Geburt Römer. Also was ich sagen will ist, das meine Ahnen keine Germanen waren. Sie zog es einfach nach Germanien naja zog is wohl eher das falsche Wort. Der Krieg verschlug sie dorthin.


    Warum erzählte ich ihr dies alles zumal sie noch eine Sklavin war.


    Och, bin von Haus aus neugierig. Außerdem gehört es wohl zu meinem Beruf dazu neugierig zu sein. :]

  • Nein, Zuhause bin ich hier nicht. Mein Zuhause ist immer noch Moguntiacum. Und ich werde da auch irgendwann wieder dort hin zurückkehren. Wann immer dies auch sein mag.


    Er machte eine kurze Pause.


    Was meinst Du mit Deine Heimat?


    Jetzt kommt`s. Was würde nun als Antwort kommen... :)

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