[Casa] Tribunus Laticlavius Manius Flavius Gracchus Minor

  • Casa Tribuni Laticlavii
    Manius Flavius Gracchus Minor



    Die Stabsoffiziere einer Legion genießen besondere Privilegien. Das zeigt sich auch an ihren Unterkünften, die sich sehr von denen der einfachen Soldaten und Mannschaftsoffiziere unterscheiden. Ihnen stehen eigene Häuser zur Verfügung, die wenig mit der sonstigen Kasernenbebauung gemein haben, sondern stattdessen sehr stark den typisch römischen, städtischen Atriumhäusern ähneln. Wie bei diesen gliedern sich fast alle Räume um ein zentrales atrium, mit im Boden eingelassenem Wasserbecken (impluvium) und einer damit korrespondierenden Dachöffnung (compluvium). Auch die weitere Raumnutzung, mit z. B. fauces (Eingangsbereich), tablinum (Wohnraum), triclinium (Esszimmer) und cubiculum (Schlafzimmer), gleicht der ziviler Stadthäuser. Jedem Tribun steht ein eigenes Haus zu, in dem er zusammen mit seiner Familie und dem Hauspersonal wohnt. Die Tribunenhäuser befinden sich an der via principalis und zwar auf der Straßenseite, die der principia gegenüber liegt.


    Manius Flavius Gracchus Minor hat drei Sklaven erworben, die das Haus im Wesentlichen bewirtschaften, nämlich eine Köchin und Haushälterin, eine Magd und einen Knecht, welche die kleinen Kammern neben der Küche bewohnen (1,2,4). Daneben assistiert wie gewohnt ihm der getreue Patrokolos, sein aus Roma importierter Leibsklave, in sämtlichen Belangen des Alltags, weshalb er wie bereits in der Heimat sein Nachtlager neben dem Cubiculum seines Herrn (12) aufgeschlagen hat (11).

  • Nach dem Gespräch mit dem Praefectus Castrorum machte Manius Minor erstlich sich auf den Weg in seine neue Casa, welche das folgende Jahr sein Refugium sein sollte. Bereits als er aus der Haupthalle der Principia trat, erkannte er die sechs gleichförmigen Häuser der Tribunen, unter welchen er sein eigenes nicht zu identifizieren vermocht hätte, hätte ihn nicht ein Miles begleitet, welcher ihm seine Heimstatt erst eröffnen musste, da nach der Abreise seines Präzedenten, eines gewissen Iulius Avianus, die Casa Tribuni Laticlavii selbstredend versperrt worden war.


    Nicht viel später stand er im verwaisten Atrium und nahm die Schlüssel entgegen, um den Soldaten wieder zu seinen Pflichten zu entlassen. Eine Weile wog der junge Flavius sie in seiner Hand, da ihm gewahr wurde, dass sie förmlich ein Symbol für jenes Anwesen waren, welches das erste darstellte, in dem er unlimitierte Hausherrschaft ausübte. Weder Manius Maior, noch Onkel Aristides, Vindex oder irgendein Anverwandter oder Freund der Familie überragte ihn hier an Auctoritas, sodass er zu tun oder zu unterlassen vermochte, was ihm beliebte.
    "Patrokolos, wie mir scheint, bin ich nun ein Pater familias! Mein Haus!"
    Versonnen lächelte er seinen Diener an, dessen kritische Miene ihm ob seiner Fehlsicht selbstredend entging, obschon er seine Haltung auch dem Timbre in seiner Stimme zu entnehmen imstande war:
    "Ein etwas in die Jahre gekommenes Haus, wie mir scheint."
    Er streckte den Fuß aus und trat auf eine gesprungene Fließe auf dem Boden, sodass diese mit einem schabenden Geräusch ein wenig auf und ab wippte. Auch Manius Minor vermochte zu erkennen, dass die Casa nicht eben das neueste und gepflegteste unter allen Anwesen war und in Konfrontation mit der Villa Flavia Felix Romae, die weitaus älter, jedoch in weitaus besserem Zustand und weitläufiger war, geradehin eine bescheidene Kate darstellte. Doch diese Casa gehörte ihm allein und er war zuversichtlich, einen wohnlichen Ort aus ihr zu gestalten.
    "Erkunden wir die Räumlichkeiten! Womöglich können wir mein Gepäck dann direkt in die vorgesehenen Räume dirigieren!"

  • ~~~ Gefangen in Morpheus' Reich ~~~


    Lauernd saß er hinter einigen prall gefüllten Säcken voll Getreide, verborgen unter einem ebensolchen, bereits entleerten Säcken und somit inidentifikabel für die Knechte und Mägde, welche den Tross der Legio I Traiana geleiteten. Er war ein Knabe, inkapabel der Fechtkunst, unwissend über die realen Umstände des zeitgenössischen Kriegswesens, doch immerhin ein Patricius Romanorum von edelstem Geblüte, Spross des flavischen Hauses und folglich befähigt mit jenem militärischen Talent, welches nicht allein das prächtige Hierosolyma, sondern gar die trutzige Festung Masada niedergeworfen hatte. Freilich lag noch er verborgen wie ein Dieb im hintersten Winkel eines Ochsenkarren, der Tag und Tag sich in behäbigem Tempo vorwärts schob, seine Fracht und somit auch ihn selbst bisweilen bei der Fahrt über Stock und Stein hin- und herwog, dabei indessen sie beständig jenem Kriegsschauplatze entgegenbringend, auf welcher die Ehre des römischen Staatswesens gegen die gierigen Klauen des Usurpators Salinator zu defendieren war. Er selbst war jenem Horatius Cocles gleich, der alleinig Roma vor den feindlichen Heerscharen bewahrt hatte, obschon er selbst zwar nicht allein für die ganze Stadt, doch immerhin für seine Gens in die Arena zu steigen hatte, da alle seine Familiaren, selbst sein einst so geschätzter Vater, zurückgewichen waren und ihr Heil in der Flucht gesucht hatten. So musste er, selbst jung an Jahren, die Kontribution seines Hauses auf dem Altar der quiritischen Freiheit darbringen und war genötigt, sich, um einer Exklusion ob seiner mangelnden Lebensjahre zu entgehen, heimlich auf das Schlachtfeld zu schleichen.


    Deplorablerweise bot die Reise in einem Ochsenkarren, verborgen unter groben Stoffen, prallen Säcken und harten Amphoren, indessen keineswegs jene Kommoditäten, welche er als junger Aristokrat zu genießen gewohnt war, insonderheit gebrach es ihm der Nahrung und besonders des Trankes, sodass die Tage über er darbend laborierte, ehe nächtens es ihm möglich war, an den Feuern der Soldaten sich an Posca aus fremden Feldflaschen, kühlendem Wasser aus kleinen Rinnsalen, erkaltetem Puls von niedergebrannten Lagerfeuern und allerlei Resten gütlich zu tun. Dessenungeachtet plagten ihn die schroffen Planken, aus denen sein Gefährt gezimmert war, drückte ihn das grob behauene Holz in den Rücken, wenn kauernd er sich gegen die Wagenwand lehnte, drückten ihn die Kanten einzelnder Latten und triezten ihn einzelne Späne, die sich durch das Reiben bisweilen lösten. Und doch umfing jeden Tag ihn irgendwann die Macht des Morpheus, sank er hinab in Träume voller heroischer Taten und triumphaler Schlachten, ehe des Abends ihn das Signal der Hörner zum Aufschlag des Lagers wieder erweckte.
    *TÄTERÄTÄTÄ TÄTERÄTÄTÄ*
    , erscholl es mit blechernem Tönen über den Plan. Wie so häufig schreckte er hoch, eingenickt in embryonaler Haltung, und musste sich gemahnen, nicht durch heftige Bewegungen sein Versteck auffliegen zu lassen, senkte bewusst sein Haupt und mühte sich, noch immer ermattet von den Entbehrungen des Tages, erneut in den Schlaf zu verfallen.


    ~ ~ ~


    *TÄTERÄTÄTÄ TÄTERÄTÄTÄ*
    Aufs Neue schlug Manius Minor die Augen auf und erkannte, dass mitnichten er unter Kornsäcken verborgen er auf einem zum Halt gekommenem Ochsenkarren kauerte, sondern vielmehr sich an eine weiche Wolldecke sich schmiegte, zweifelsohne in Embryonalhaltung sich wiederfindend, doch nicht an hartes Holz gelehnt, sondern auf einer weichen Matratze ruhend in einem Bett, über sich die hölzerne Decke seines tribunischen Casa, durch deren Fensterläden das laue Licht des germanischen Morgens fiel.
    "Ich möchte noch nicht aufstehen!"
    , lamentierte er und zog sich das Kissen übers Haupt, um dem ohrenbetäubenden Krähen der Cornicen zu entfleuchen, welche Morgen für Morgen zum Appell riefen und selbiges altem Gebrauche gemäß vor den Toren der Principia taten, an welche das Haus des jungen Flavius unmittelbar grenzte.
    Wie schön war doch sein Traum gewesen, jenes unschuldige, von juvenilem Leichtsinn eingegebene Heldenmut, jenes gleichsam naturelle Streben zur Pflicht, zu welcher seit Kindesbeinen er berufen war. Zweifelsohne verbrämte er in der Retrospektive manches Leid seiner heimlichen Exkursion aus Mantua, nicht immer hatte er Freude empfunden auf seiner verborgenen Lauer, letztlich war er gar gescheitert. Und doch träumte er sich zurück in jene Tage des Knabenalters, als sein Schicksal ihm nicht eine saure Bürde, sondern ein güldener Apfel war gewesen, als er vor Tatendrang gestrotzt und zum Heldentum gestrebt hatte, zumal in seinen Träumen er bisherig nie zum beschämenden Ende seines Abenteuers war gelangt. Bisweilen träumte er gar von jenem freundlichen Soldaten, dessen Name ihm deplorablerweise entfallen war, welcher ihm aber damalig an seinem ersten Abend von seinem Nachtmahl gereicht hatte. Niemals zuvor hatte ihm ein rustikales Gericht wie Brot und Käse derart gemundet!


    Das wahre Soldatenleben war hingegen weitaus desillusionierender. Allmorgendlich riss ihn das unbarmherzige Schmettern der Hörner aus dem Schlaf, allmorgendlich hatte er seine Uniform anzulegen, um, noch ehe die Sonne den Horizont verlassen hatte, hinüber in die Principia zu eilen, um halb schlafend, halb wachend den zumeist überaus ennuyanten Rapport seines Cornicularius zu empfangen, die Posten zu kontrollieren, welche ohnehin mental in weitaus besserer Konstitution waren als er selbst zu jener Tageszeit, hatte sich dann tagein tagaus mit jenen zähen Obliegenheiten militärischer Bürokratie abzugeben, Proviantlisten und Wachberichte zu prüfen, Einheiten ein- und Anweisungen zu erteilen. Nie war ihm bei der Erfüllung seiner Schuldigkeiten Willkür oder Kreativität gestattet, beständig waren Regularien befolgen, die militärische Expertise altgedienter Veteranen zu konsultieren und darauf zu achten, die soldatischen Abläufe nicht im geringsten zu disturbieren.
    Hinzu traten die chaotischen Zustände innerhalb seines Haushaltes, denn nachdem er nun drei Sklaven hatte erworben, welche seine Casa unterhielten, musste er erkennen, dass ihm die lenkende Hand eines Sciurus durchaus abging, da die Dienstboten keineswegs automatisch im Sinne der Herrschaft harmonierten und ihre Obliegenheiten nur dann zu erledigen gewillt waren, wenn beständig ihnen ihr Herr, respektive Patrokolos nachstellte und sie zur Sorgfalt trieb.
    Insonderheit des Morgens war ihm all dies bereits jetzt überaus lästig und nicht selten träumte er sich zurück in die behagliche Ordnung der Villa Flavia Felix, wo bisweilen es ihm war erschienen, als erfüllten seine Diener ihm selbst jene Wünsche präventiv, welche ihm selbst noch gar nicht in den Sinn gekommen waren.


    Patrokolos trat in das Cubiculum, seine Tunica laticlava sorgsam über den Arm drapiert, um ein Knittern des erlesenen Stoffes zu vermeiden.
    "Guten Morgen, Domine! Hast du gut geschlafen?"
    Zur Replik entfleuchte dem Jüngling lediglich ein gedehntes Seufzen und er zog das Kissen ein wenig fester übers Haupt. Mochte süß und ehrenvoll es sein, fürs Vaterland zu sterben, so war es selbiges doch nicht, für jenes tagein tagaus zu dienen!

  • Der Tag war gekommen, welchen Manius Minor ersehnt und ein wenig gefürchtet hatte: Das Gastmahl, zu dem er die Hautevolee seines Garnisonsortes geladen hatte, würde in Kürze beginnen, was den Jüngling nötigte, nochmals an der Seite seines Leibdieners Patrokolos und in größter Exaltiertheit die Präparationen seiner Dienerschaft zu kontrollieren. Selbstredend hatte er als Jüngling bereits diverse Male eine Cena für seine Freunde veranstaltet und war noch viel häufiger Gast auf derartigen Veranstaltungen gewesen, doch war ihm in Roma stets der Villicus Sciurus und das wohlexerzierte Gesinde der Villa Flavia Felix zur Hand gegangen, weshalb faktisch er keinerlei Sorgen hinsichtlich der Qualität der Speisenfolge, der adäquaten Dekoration und des makellosen Service zu hegen gehabt hatte. Hier im schroffen Germania hingegen war nun er alleinig der Hausherr, sein Leibsklave Patrokolos, nicht eben in jenen Dingen erfahren, ein improvisierter Maiordomus und seine Dienerschaft eine frisch zusammengewürfelte Familia, zu welcher für diesen Anlass noch vier simple Milites der Legion traten, die sich unter der Leitung seiner Coqua zu koordinieren hatten.
    Zu seinem Einstand hatte er indessen nicht vertraute Freunde geladen, welche ihm gewisse Mängel hinsichtlich der Rahmung des Mahles gnädig nachgesehen hätten, sondern einige der angesehensten Männer der gesamten Provinz: Neben den Tribunen, dem Primipilus und dem Praefectus Castrorum der Legion, gleichsam seinen neuen Amtskollegen, hatte er den Praefectus Alae, die Duumviri, den Flamen Divi Augusti sowie die kaiserlichen Procuratores der Provinz geladen, soweit sie derzeitig in Mogontiacum präsent waren. Dass auch der Legatus Augusti Duccius derzeitig wieder eine seiner Gerichtsreisen unternahm, hatte den jungen Flavius nicht weiter bekümmert, da er ja bereits privat die Bekanntschaft mit ihm gemacht hatte und ferner sich dadurch eine polykephalere Gesellschaft ergab.


    Ihr wollte er indessen durchaus zeigen, dass die Flavii es verstanden als gute Gastgeber aufzutreten, sodass er in letzter Minute nochmals sämtliche Präparationen überprüfte. Von höchster Priorität war selbstredend das Essen, sodass zuerst er sein Näslein in die Küche steckte, wo seine Köchin und Vilica die Arbeiten der Dienerschaft koordinierte.

  • Schon früh am Morgen war Frugi in der Casa des Tribunus Laticlavius erschienen. Die Köchin war, wie er verwundert feststellte, bestimmt schon seit dem ersten Hahnenschrei in aller Frühe in der Culina herumgewirbelt. Trotz ihrer Vorarbeit gab es noch jede Menge Arbeit für Frugi. Fleischgerichte wie Wildschein, gekocht gebraten oder Wildschweinkotteltts, waren schon Arbeitsintensiver genauso wie die Zubereitung von Spanferkel mit Weinsauce und junger Ziegenbock mit Lasersauce. Diverse Fischgerichte mit Fischen des Rhenus wie Rebhühner und Turteltauben, natürlich mit den passenden Saucen. Auflauf mit Eiern, Mostbrötchen, Napfkuchen und andere Kuchen waren auch in Arbeit. Eingelegtes Obst stand auf dem Plan, da Frischobst noch nicht ausgereift und damit geerntet worden war. Brennnessel, Ringelkraut, Löwenzahn und Gänsedistel, würden genauso wie Hülsenfrüchte, Kohlgemüse, Lauch, Spargel, Gurken, Rote- und Steckrüben auf den Tisch kommen.
    Von der Auswahl der Weine hielt Frugi sich wohlweislich fern, da er nicht der Kenner war. Met und Germanisches Bier würde ebenfalls serviert werden.
    Der getreue Patrokolos übernahm freundlicherweise, die Raumdekoration, da dem Miles keine Zeit dazu blieb.
    Gedanklich beschäftigte er sich kurz damit ob die Gäste bekränzt werden würden. Er selber hatte es noch nie erlebt aber es wäre bestimmt interessant einmal zu sehen. Diesem Gedankenspiel konnte er aber nur kurz folgen, denn er, wie auch seine Kameraden, Varinius Delmaticus, Fabricius Hispaniensis und Foslius Phoebus waren voll damit beschäftigt, Töpfe und Pfannen zu schwenken, Schüsseln zu füllen, Vorräte heran zu schaffen, Platten zu füllen und garnieren, denn das Auge isst ja bekanntlich mit. Fässer, Amphoren musste bereitstehen, Krüge aufgefüllt werden. Abfälle mussten entsorgt werden, denn für weitere Zubereitungen, zahlreicher passender Saucen brauchte man Platz.
    Octavius hatte kurz bevor die Gäste eintreffen das Gefühl er hätte einen Tag und und Nachtlauf hinter sich. Niemals wäre er auf die Idee gekommen, das Küchenarbeit Schwerstarbeit sei.
    Jetzt galt es sich kurz frisch zu machen und dem Tribun zu melden, alles wäre bereit.

  • Sim-Off:

    Ich geh einfach mal davon aus, dass die Übergabe bereits stattgefunden hat.



    Den ganzen Tag herrschte schon reges Treiben im Haus. Eigentlich wurde sie gerade überall gebraucht. Immer mal wieder erklang ein Ruf und Luna versuchte allen gerecht zu werden. Sie reichte Topfe und Pfannen, brachte Kräuter und Gewürze zu dem der sie gerade brauchte auch musste sie bei der Dekoration hier und da mit Hand anlegen. Natürlich war es anstrengend doch sie ließ sich nichts anmerken. Als nun soweit alles fertig war und die Soldaten sich anschickten sich zu erfrischen fragte sie nun also den Octavier. „Soll ich euch zur Hand gehen, Dominus?“ Ja sie beherrschte es perfekt zwischen den Welten zu wandeln. Einerseits Idun auf der anderen Seite die perfekte römische Sklavin. Heute war eben mal wieder Luna die Sklavin gefragt.

  • Frugi hatte Lunas plötzliches auftauchen sofort mitbekommen. Er war schon sehr verwundert darüber. Was tat die Sklavin des Centurio hier beim Tribun. Zu gerne hätte er sie sofort beiseite genommen und den Grund erfahren, doch die Zeit drängte und es gab viel zu tun.
    Als die Seherin ihn schließlich ansprach, schaute er sie nachdenklich an. Nahm zwei Becher und füllte sie mit Met. Kurzerhand nahm er sie beim Arm zog sie zu einer Bank und drückte sie, nicht zu fest, auf die Bank in der Culina. Sie waren bis auf die Köchin alleine und die war noch immer beschäftigt mit dem dekorieren der Gemüseplatten. „Hier trink das zu erst einmal“, meinte er und nahm selber einen kräftigen Schluck. „Nun sag mir bitte was bei allen Göttern machst du hier? Du bist doch die Sklavin des Centurio? Bist du für heute ausgeliehen worden?“ Mit einem prüfenden Blick schaute er Luna an. Frugi konnte es nicht ändern, auf irgendeine weise fühlte er sich für sie verantwortlich.

  • Fast schon überrascht schaute Luna den Soldaten an und doch nahm sie den Met dankend entgegen. „Danke, Dominus.“ Sie trank nur einen kleinen Schluck, dann drehte sie den Becher in ihren Händen und sah den Soldaten lange an. Sie schüttelte den Kopf, bevor sie anfing zu sprechen. „Nein nicht ausgeliehen. Ich lebe jetzt hier. Euer Präfekt meinte das es nicht gut wäre, wenn ich bei meinem Dominus leben würde. Er denk, dass es nicht gut ist für die Moral. Weil doch viele denken, dass ich ihn mit einem Bann belegt hätte. Wenn ich nun also ständig um ihn herum wäre... ich denke du weiß was ich meine oder? Der Präfekt hat nun gefragt, wer bereit wäre mich aufzunehmen. Dominus Flavius hat sich bereit erklärt. Der Präfekt meinte außerdem es wäre besser wenn ich mich zumeist hier im Haus aufhalte, also so wenig wie möglich nach draußen gehe.“ Luna sah Frugi an, während sie nüchtern berichtete warum sie hier war. Das sie sich eingesperrter den je vorkam sagte sie nicht. Aber man konnte es wohl sehen, denn gerade bei ihrem letzten Satz wäre ich fast der Becher aus den Händen geglitten, weil sie leicht zu zittern anfing.

  • Aufmerksam hörte der Legionär der Seherin zu. Alles war richtig und stimmte. Sie war Sklavin und gehorchte und fügte sich. Anepasst übernahm sie alles. Trotzdem, er konnte es nicht ändern, sein Gefühl sagte ihm etwas stimmte nicht. Er der Octavier, wusste genau wie es war wenn man sich fügte. Freiwillig hatte er sich dem letzten Willen seines Vaters gefügt und war der CU beigetreten. Dem Versetzungsbefehl zur Legionis II Germanicae hatte er sich gefügt, hatte ihm folgen müssen, denn er hatte den Treueeid geschworen, freiwillig. Aber sie, Luna, ehemals Idun, nein sie war gezwungen worden. Es war nur die Frage wer zwang sie? Natürlich dachte alle die Auspeitschung hätte ihren Willen gebrochen und das wiederum glaubte Frugi nicht. Ja dachte er, sie zwingt sich selber und das nur für ihren Centurio.
    Frugi nickte verstehend.
    Ihr letzter Satz jedoch, 'Der Präfekt meinte außerdem es wäre besser wenn ich mich zumeist hier im Haus aufhalte, also so wenig wie möglich nach draußen gehe.' ließ ihn aufhorchen. Er war ein Stadtmensch und merkte es sofort. Warum sonst keiner? Die Wirkung sah er auch gleich an ihr. Konnte man einen Hirsch oder einen Adler einsperren? Diese Tiere der Freiheit.
    Dann gab es da noch dieses vermaledeite, korrekte, Dominus. Es passte einfach nicht zu ihr.
    Jetzt und hier war aber die falsche Zeit und der falsche Ort um darüber zu sprechen, deshalb meinte er auch nur kurz. „ Bleib sitzen und trinke in Ruhe aus. Ich muss zu meinen Kameraden gehen und schauen was noch anliegt“.

  • "Ja, Dominus." bestätigte Luna die Anweisung. Obwohl es gar keine war, weshalb sie noch ein "Danke." hinterher schob. Ja sie war wirklich dankbar für diese kleine Verschnaufpause. Der Tag heute würde ohnehin noch anstrengend genug werden. Schließ wollte ja nicht nur das Haus hergerichtet und das Essen zubereitet werde. Nein man musste es ja auch noch an die Gäste bringen. Ja es würde ein langer Tag werden.
    So trank sie also in Ruhe den Met aus, lehnte mit geschlossen Augen an der Wand und verschnaufte einen Moment auch um Kraft für die weiteren anstehenden Arbeiten zu finden.

  • Mit gemischten Gefühlen in Begleitung seiner geliebten Sklavin trat der, inzwischen bei der Truppe angesehene, Tiberius vor die Porta und klopfte mit zwei festen Faustschlägen an, um dann durch die geöffnete Tür einzutreten, da in römischer Sitte die Türen zum offiziellen Eingangsbereich nur gegen Abend verschlossen wurden. Im Eingangsbereich wartete Verus mit Luna und seufzte traurig, während sein Blick ängstlich-suchend zu Idun flüchtete. "Ich werde dich im Traum bei mir halten," sagte er zu ihr. Er wollte ihr versichern, dass er mit dem Herzen immer bei ihr war. Das war es, was er noch sagen konnte und sagen musste. Verus richtete seinen cingulum militare, welcher auch den standesgerechten Stock trug, neben dem geschliffenen Pugio in wertvoller Dolchscheide aus silber-beschlagenenem Leder, welches das Wappen der Tiberii trug. Nervös knackte er mit seinen Fingerknöcheln, drehte dann an seinem Siegelring, der durch die Kämpfe und Einsätze der Legion bereits erhebliche Spuren aufwieß, da an einigen Stellen das Gold eingekerbt war und das tiberische Wappen aus edlem Opal noch fest saß aber von den Zeichen seines einstigen Konfliktes umschlossen war. Die Luft in seinen Lungen wurde schwer als er auf den Sklaven wartete, der sie begrüßen würde. Seine Augen lagen aufrichtig auf Idun, welche wertvoller als jedes Siegel war. Schwerfällig ließ er beide Hände fallen und gab sich diesem Schicksal hin.

  • http://www.imperiumromanum.net…/ava_galerie/soldat25.jpg Ergänzend zu der Sklavin, welche der Tribun auf Bitten des Praefectus Castrorum in Verwahrung nehmen wollte, hatte Manius Minor bereits zwei weitere Sklaven erworben, die ihm als Coqua und als Hausknecht zu dienen vorgesehen waren. Letzterer nun hütete auch die Porta der Casa, sofern er es nicht in unbemerkten Stunden vorzog, etwaige Besucher schlicht warten zu lassen, da er bereits ein gewisses Alter erreicht hatte und in den Jahren seiner Gefangenschaft einen grimmigen Hass gegen jene Römlinge hatte genährt, welche ihn als Jüngling von einem germanischen Sklavenjäger erworben hatten. Mochten Peitsche und Gewalt ihn zum Gehorsam gezwungen haben, so nutzte er doch nun die augenscheinliche Schwäche seines neuen Herrn, um sich das eigene Leben so annehmlich zu gestalten, wie ihm das nur possibel war.


    Heute indessen war der Herr zu Hause und würde zweifelsohne das kräftige Klopfen selbst im Tablinium vernehmen, weshalb Pollux, wie sein erster Herr ihn getauft hatte, gemächlich zur Porta wanderte und sie öffnete.
    "Ja?"
    , blaffte er den Centurio an, welcher mit jenem unbekannten Mägdlein vor ihm wartete.

  • Dieser Sklave schien seltsam zu blaffen, was auf einen ungehaltenen Gemütszustand schließen ließ. Verus, seiner selbst unsicher, wandte seinen Blick von der geliebten Luna ab und beäugte den Sklaven Pollux musternd. Schließlich entschied sich der Veteran zu antworten: "Ich bin Centurio Tiberius Verus," war die übliche Vorstellung und dann deutete er mit einer fließenden Bewegung seines Armes auf die Sklavin, die unweit seiner Person stand. "Ich bin hier, um die Serva mit dem Namen Luna, deinem Herren für eine gewisse Zeit zu überstellen," versuchte er sich an einer sachlichen Aussage, obwohl seine Worte seltsam gebrochen aus seinem Mund fielen.

  • Mit einer kleinen Entourage aus vier Equites bestehend hatte sich Seneca von seinem Kastell aus auf den Weg zum Kastell der Legio II gemacht. Es war ein kleines Stück, weshalb sich die Truppe auch ein wenig verspätete ohne dabei unhöflich lange absent zu seien. Die Hürde des Tores des Lagers hatte man als Praefectus Alae recht schnell genommen und natürlich würden die Equites nicht am Essen teilnehmen sondern draußen bei ihren römischen Kameraden auf ihren Kommandanten warten. Dennoch noch in Begleitung seiner kleinen Garde klopfte der Praefectus an der Tür des jungen Tribuns und wartete auf Einlass.



    Sim-Off:

    Ich hoffe die Legio verzeiht mir das Umgehen der Porta ;)

  • Es war kein leichter Weg, jeder Schritt hier her war ihr schwer gefallen. Aber sie wusste, dass sie diesen Weg gegen mussten. Der Präfekt hatte es so angeordnet und Befehl war nun mal Befehl. Verus konnte aus seiner Hierarchie nicht ausbrechen und Luna würde dies auch nicht von ihm verlangen. Denn dann wäre alles was sie bisher durchgestanden hätten umsonst gewesen. Ein Leben auf der Flucht? Immer in Angst leben? Nein das würde sie nicht wollen. Sie hatte sich gegen die Flucht entschieden. Sie hatte sich für ihn entschieden und es war ihnen wohl beiden bewusst gewesen, dass es schwer werden würde.
    Es gab immer einen Weg, es gab Hoffnung. Aber nun mussten sie sich erst mal trennen. Sie würde jetzt hier leben.
    Verus hatte ihr versichert, dass der Flavius gut zu ihr sein würde. Sie hatte nur genickt. Sie vertraute Verus. Ihr Vertrauen war grenzen- und bedingungslos. Kurz bevor Verus nun an die Tür klopfte sah sie zu ihm auf, suchte den Blickkontakt und nickte ihm vertrauensvoll zu, bevor sie einen Schritt hinter ihn trat und ihren Blick senkte. Sie Hörte nur die mürrische Stimme des Sklaven und Verus Antwort, dass er die Serva Luna herbrachte.
    Sie regungslos und stumm da. Ja es war fast so als wäre sie ein unbeteiligter Zuschauer des ganzen Schauspiels hier. Ja ein Schauspiel war es nur ein großes Theater, welches sie allen vorspielen mussten.

  • Der Centurio sowie seine Begleiterin wurden von Pollux sogleich in das Triclinium geführt, wo der Tribunus soeben zu Tisch lag und sich dabei von Patrokolos, seinen wohlgestalten Diener, einige Verse der Aeneis rezitieren ließ. Als der Soldat eintrat, verstummte die liebliche Stimme des Sklaven und Manius Minor blickte die beiden Gäste an.
    "Ave! Du musst Tiberius sein!"
    , identifizierte der Jüngling sogleich die Situation, da der Vitis des Centurios ihm doch aus zahlreichen Berichten seines Onkels Aristides bekannt war und es nicht eben häufig geschah, dass ein Offizier in Geleit einer Dienerin ihn in seinem Hause aufsuchte, weshalb er die Situation sogleich mit der Bitte seitens des Praefectus Castrorum konnektierte, welcher ihn um Obdach für eine Sklavin hatte gebeten, die als germanische Seherin gefangen worden war und nun in dezenter Weise zu verbergen war.
    Somit erhob er sich mit einiger Mühe, sprang von seiner Kline hinab und ging mit einem Lächeln auf Verus und Luna zu, um ersterem sogleich seine Hand zu präsentieren.
    "Mir scheint, wir hatten noch nicht persönlich das Vergnügen. Mein Name ist Manius Flavius Gracchus."
    Sodann wandte er sich seiner neuen Magd zu, die den Gerüchten in der Principia zufolge nichts geringeres als eine germanische Seherin, eine Art barbarischer Haruspex, repräsentierte. Aus der Nähe vermochte er selbstredend ihre Gestalt nur verschwommen zu erkennen, doch vermeinte er selbst aus dieser Distanz ein Leuchten in ihren Augen zu vernehmen.
    "Und dein Name war... Stella?"
    Deplorablerweise war ihm die Denomination seiner neuen Sklavin entfallen, hatten ihn doch andere Partikularitäten ihrer Personen weitaus mehr in den Bann geschlagen, da sie den Explikationen des Iulius zufolge höchstselbst dem Centurio an ihrer Seite das Leben gerettet, womöglich gar ein gesamtes Dorf an Germanen motiviert hatte, die Waffen zu strecken und sich ohne jeden Widerstand dem Kreuzestode zu beugen.

  • Zitat

    Original von Luna
    "Ja, Dominus." bestätigte Luna die Anweisung. Obwohl es gar keine war, weshalb sie noch ein "Danke." hinterher schob. Ja sie war wirklich dankbar für diese kleine Verschnaufpause. Der Tag heute würde ohnehin noch anstrengend genug werden. Schließ wollte ja nicht nur das Haus hergerichtet und das Essen zubereitet werde. Nein man musste es ja auch noch an die Gäste bringen. Ja es würde ein langer Tag werden.
    So trank sie also in Ruhe den Met aus, lehnte mit geschlossen Augen an der Wand und verschnaufte einen Moment auch um Kraft für die weiteren anstehenden Arbeiten zu finden.


    Als Manius Minor eintrat, vermochte er lediglich geschäftiges Treiben zu identifizieren, in dessen Mitte seine neue Villica das Regiment führte: Einer der Legionäre schnitt Kräuter klein, Pollux legte Feuerholz unter dem Herd nach, ein weiterer Legionär rührte die Sauce, deren Duft sogleich an die feine Nase des jungen Flavius drang.
    Er vermochte nicht zu memorieren, wann zuletzt er persönlich die Culina der Villa Flavia Felix hatte aufgesucht, sodass ihn das routinierte Werk seines Gesinde durchaus als Faszinosum erschien.
    "Steht alles parat?"
    , fragte er schließlich und erblickte Luna, die augenscheinlich als einzige in diesem Raume ruhte. Manius Minor war nicht geneigt, sich als allzu gestrenger Herr zu gerieren, doch irritierte ihn jene Muse inmitten der Hektik der Präparationen doch ein wenig, weshalb letztlich er sie direkt fragte:
    "Ist dir kein Auftrag zugewiesen?"

  • Zitat

    Original von Aulus Iunius Seneca
    Mit einer kleinen Entourage aus vier Equites bestehend hatte sich Seneca von seinem Kastell aus auf den Weg zum Kastell der Legio II gemacht. Es war ein kleines Stück, weshalb sich die Truppe auch ein wenig verspätete ohne dabei unhöflich lange absent zu seien. Die Hürde des Tores des Lagers hatte man als Praefectus Alae recht schnell genommen und natürlich würden die Equites nicht am Essen teilnehmen sondern draußen bei ihren römischen Kameraden auf ihren Kommandanten warten. Dennoch noch in Begleitung seiner kleinen Garde klopfte der Praefectus an der Tür des jungen Tribuns und wartete auf Einlass.


    Pollux war wie gewöhnlich an der Porta eingeteilt worden, weshalb er eilig öffnete, als er des ersten Gastes ansichtig wurde, wobei eine tiefe Verneigung seine missmutige Miene verbarg, während der Praefectus ihn passierte. Bereits im Atrium empfing ihn sodann der junge Hausherr persönlich, welcher die letzten Momente vor dem Eintreffen der Gäste voller Unrast an der frischen Luft auf- und abgegangen war. Bar einer wohlexerzierten Dienerschaft hatte die Präparation des Gastmahles ihm bis zuletzt einiges an Mühen bereitet, sodass seine Stirne trotz des mittaglichen Bades bereits wieder von Schweiß glänzte (obschon daran die sommerliche Wärme Mogontiacums durchaus ihren Anteil trug). Hastig ließ er sich von Patrokolos, seinem Sklaven, nochmalig das Schweißtuch reichen, sodann fixierte er den Iunius mit einem routinierten Lächeln und trat auf den Fremden zu, den er dank der ersten Kontakte während der Stabsbesprechung als Praefectus Alae identifizierte.
    "Salve, Iunius. Ich freue mich, dass Du meiner Einladung gefolgt bist."
    Trotz der Verspätung war der Praefectus der erste Gast, weshalb der junge Flavius bereits auf glühenden Kohlen saß und sich bereits mehrmalig in fulminanten Farben imaginiert hatte, keiner seiner geladenen Gäste würde ihm die Ehre einer Visite bereiten, sodass nun doch ein wenig an Spannung von ihm abzufallen vermochte.

  • Zitat

    Original von Manius Flavius Gracchus Minor


    Licinus kam relativ spät. Das allein war ungewöhnlich. Was ihn aber wirklich wurmte war der Umstand, dass er offensichtlich noch nach dem Iunius angekommen war, der ja die weiteste Anreise gehabt haben dürfte. Aber natürlich ließ er sich davon nicht die Laune vermiesen und trat hinter diesem um abzuwarten, bis er mit Begrüßungen an der Reihe war, dann sprach er:


    "tribunus Flavius, ich freue mich über deine Einladung." sogar eine Kleinigkeit als Gastgeschenk hatte Licinus besorgt und überreichte dem jungen Römer einen Krug Obstwein, wie er ihn mittlerweile ganz gerne trank.

  • Zitat

    Original von Manius Flavius Gracchus Minor
    ....
    fragte er schließlich und erblickte Luna, die augenscheinlich als einzige in diesem Raume ruhte. Manius Minor war nicht geneigt, sich als allzu gestrenger Herr zu gerieren, doch irritierte ihn jene Muse inmitten der Hektik der Präparationen doch ein wenig, weshalb letztlich er sie direkt fragte:
    "Ist dir kein Auftrag zugewiesen?"


    Kaum das sie die Stimme ihres vorübergehenden Dominus vernahm, sprang sie fast schon erschrocken auf. Bisher hatte sie es geschafft nicht aufzufallen, dass dies nun gerade heute passieren musste, wo der Flavier wegen des Festes angespannt war, war alles andere als ein gutes Omen. Sie senke also schuldbewusst den Blick. „Nein Dominus, der Miles sagte ich solle mich hier ausruhen, während er zu seinen Kameraden geht um die Lage zu sondieren.“ Sagte sie mit leise Stimme und konnte nur hoffen, dass dies dem Flavier als Erklärung reichte, warum sie herum saß während alle anderen geschäftig waren. „Aber soweit ich es überblicken konnte ist alles vorbereitet für die Gäste.“

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