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Zum Ende der Seite springen In totam villam | Ein kleines Fest, die Gemüter zu erfreuen
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 In totam villam | Ein kleines Fest, die Gemüter zu erfreuen Sextus Aurelius Lupus 21.10.2017 11:45
 RE: In totam villam | Ein kleines Fest, die Gemüter zu erfreuen Aurelia Drusilla 21.10.2017 13:08
 RE: In totam villam | Ein kleines Fest, die Gemüter zu erfreuen Aurelia Lentidia 21.10.2017 17:59
 RE: In totam villam | Ein kleines Fest, die Gemüter zu erfreuen Spurius Purgitius Macer 21.10.2017 21:04
 RE: In totam villam | Ein kleines Fest, die Gemüter zu erfreuen Aurelia Corvina 21.10.2017 21:50
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 RE: In totam villam | Ein kleines Fest, die Gemüter zu erfreuen Caius Flavius Scato 22.10.2017 11:48
 RE: In totam villam | Ein kleines Fest, die Gemüter zu erfreuen Caius Duccius Callistus 22.10.2017 12:50
 RE: In totam villam | Ein kleines Fest, die Gemüter Flavius Scato + Gästezu erfreuen Claudia Sassia 22.10.2017 19:10
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 RE: In totam villam | Ein kleines Fest, die Gemüter zu erfreuen I.Aviana & T. Corvina Iulia Aviana Minor 22.10.2017 18:11
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 RE: In totam villam | Ein kleines Fest, die Gemüter zu erfreuen I.Aviana & T. Corvina & T. Merula Tiberia Maximilla 23.10.2017 16:37
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 RE: In totam villam | Ein kleines Fest, die Gemüter zu erfreuen I.Aviana & T. Corvina & T. Merula Titus Tiberius Merula 24.10.2017 14:18
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 RE: In totam villam | Ein kleines Fest, die Gemüter zu erfreuen I.Aviana & T. Corvina & T. Merula Tiberia Corvina 25.10.2017 19:01
 RE: In totam villam | Ein kleines Fest, die Gemüter zu erfreuen I.Aviana & T. Corvina & T. Merula Titus Tiberius Merula 27.10.2017 11:42
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Sextus Aurelius Lupus

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21.10.2017 11:45

Sim-Off: Gäste (und deren Gäste großes Grinsen ) können ohne Umweg über die Porta direkt hier im Thread posten. Für die Übersichtlichkeit wäre es nett, wenn ihr für Privatgespräche die Baumstruktur nutzt.
Viel Spaß!


Tagelang war die Villa Aurelia herausgeputzt, geschrubbt und dekoriert worden, damit nun am Abend des Festes alles perfekt war. Alle Räume waren gründlichst gesäubert worden, falls einige Gäste herumstreifen wollten. Auch standen sämtliche noch nicht belegten Gästezimmer hergerichtet zur Verfügung, falls der eine oder andere Gast es nicht mehr nach Hause schaffen sollte.

Die Zwischenwände zwischen Atrium und Tablinum waren herausgenommen worden, um den Blick bis zum Garten und dem Oecus freizugeben. Auch waren zwischen den Säulen noch mehr Sitzgelegenheiten aufgestellt worden, gesäumt von Oleandern und den einst von Marcus Aurelius Corvinus gezüchteten, weißen Orchideen.
Damit die Gäste nicht verhungerten, bis das eigentliche Essen losging, standen Sklaven bereit mit Tabletts voller kleiner Häppchen: Gekochte Eier mit Honig-Pinienkern-Sauce, Datteln gefüllt mit Ziegenkäse, Aprikosen mit Minze, Kleine Brothäppchen mit Tapenade oder Moretum, Oliven, Trauben, Apfelstückchen... Daneben natürlich auch Sklaven mit Wasser, weißem und rotem Wein, Essig aus Weintrauben, Waldbeeren oder Himbeeren – falls jemand Posca bevorzugte – und süße Säfte.
Zwei Gruppen von Frauen sorgen für Musik. Jeweils eine Trommlerin war von drei Flötistinnen begleitet, um für leichte, fröhliche Musik zu sorgen. In ihren Pausen würde noch ein Mann mit Kithara und schöner Singstimme auftreten und alte, neue und eigene Lieder vortragen. Und Sextus war sich sicher, noch irgendwo zwei Tibia-Spieler hinbeordert zu haben, allerdings konnte er diese gerade nicht entdecken.

Er selbst hatte den halben Mittag damit verbracht, sich die Toga perfekt anlegen zu lassen. Im Gegensatz zur Ausstattung der Villa gab Sextus sich betont bescheiden. Über einer dunkelblauen Wolltunika, die nur ein einfaches Musterband aus Goldfaden um Hals und Säume zierte, trug er eine schlichte, weiße Leinentoga – allerdings mit absolut untadeligem Faltenwurf.
Und so unterhielt er sich schon ein wenig mit seinen Verwandten oder seinen Hausgästen, den Tiberii, während er auf das Eintreffen der ersten Gäste von Außerhalb wartete.


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Aurelia Drusilla

Wohnort: Roma / Italia

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21.10.2017 13:08

Und dann war er da der große Abend. Wieder mal gab es ein großes Feste und sie war mit dabei. Das letzte war ja schon wirklich lange her. Damals war sie mit ihrem Cousin Gaius bei den Decima auf der schönen Feier.
Doch heute waren die Aurelier die Gastgeber und sie brauchte sich nicht erst in einen Sänfte zu begeben sondern einfach nur ins Atrium zu gehen. Sie trug eine hellblaue mit Goldfäden eingefasste, mit Perlen, kleinen blauen und grünen Glassteinen die Muster bildeten besetzte Seidentunika. Die ihr bis knapp an über die Füße reichte, so das ihre kleinen zierlichen Füße in den dünnen Riemchensandalen zusehen waren. Die Riemchen waren ebenfalls vergoldete. An der Außenseite auf Höhe ihrer Knöchel wo die Riemchen mit einer Schleife die Sandalen verschlossen. Hingen jeweils ein aus einem schwarzen und in den Regenbogenfarben schimmernder zu einem Halbmond geschliffener Opalen. Das Zeichen das sie als Patrizierin auswiese war heute mehr als Deutlich zur Schau gestellt. Ihr Haar war mittels Brenneisen zu kleinen Locken gedreht und zu einer Frisur aufgesteckt worden. Die von einem goldenen Band gehalten wurde aus der kleine Zöpfe heraushingen. Zum Abschluss trug sie heute, trotz das es im Haus nicht nötig war, einen bläulich durchscheinenden Schleier. Der aber nur am Hinterkopf mit einer Goldenen Nadel fixiert war.

So gesellte sie sich erst mal zu Lupus der ja der Gastgeber war. „Und bist du zufrieden mit mir Lupus?“ Fragte sie nach, denn nach all dem Aufwand wollte sie schon mal gelobt werden. Immerhin hatte sie Stunden damit verbracht für seine Gäste ein beeindruckendes Bild abzugeben.


21.10.2017 13:08 Aurelia Drusilla ist offline E-Mail an Aurelia Drusilla senden Beiträge von Aurelia Drusilla suchen Nehmen Sie Aurelia Drusilla in Ihre Freundesliste auf
Aurelia Lentidia

Wohnort: Roma / Italia

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21.10.2017 17:59

Hier stand sie nun. Das Atrium, in welchem die Zwischenwände zum Tablinum zugunsten der Aussicht in den Garten und dem Oecus entfernt worden waren, erstrahlte förmlich in Dekorationen und sonstigen Dingen, die die große Gastfreundschaft der Aurelii und deren sozialen Status zeigend zur Schau stellten. Lupus hatte einiges investiert, um der Hautevolee Roms einen unvergesslichen Abend voll guter Gespräche, gutem Essen und Musik zu bieten. Dass der aurelianische Sentor diese Festlichkeit ebenfalls unter dem Mantel politischer Absichten gestellt hatte, war kein Geheimnis. So funktionierte Politik im Römischen Reich eben – Lobbyarbeit, Klinken putzen, sich ins Gespräch bringen, Kontakte knüpfen und Allianzen schmieden. Eine Eigennützigkeit lag somit natürlich auf der Hand, welche aber keinesfalls in negativem Schimmer die Festlichkeit überschatten würde.

Oh wie lange hatte sie ihrem Cousin in den Ohren gelegen, Senator Claudius Menecrates, dessen Nichte Silana, welche Lentidia mittlerweile seit den jüngsten Ereignissen des Sklavenaufstandes als Freundin bezeichnen konnte, und Neffen Claudius Sabinus einzuladen. Es war kein Geheimnis, dass Lupus sich mit Menecrates nicht allzu gut verstand, weshalb Lentidia viel Überzeugungsarbeit leisten musste, für welche sie sich aber honorierend bedankt hatte. Es war ja nicht so, als hätte Lupus gar nichts von der Anwesenheit der Claudier. Sollte es tatsächlich zu dem kommen, was Lentidia beabsichtigte, würde das Band zwischen Aureliern und Claudiern wieder enger werden, welches zum momentanen Zeitpunkt aufgrund der momentan fehlenden Sympathien zwischen den aktuellen Familienoberhäuptern doch eher locker wenn nicht sogar verloren gegangen war.

Während ihr Cousin mit den anderen Familienmitgliedern wie ihrer Cousine Drusilla und den zur Zeit hier gastierenden Tiberiern – wie lange würden diese hier eigentlich noch bleiben, hatten sie etwa kein Geld, um sich einen neuen Wohnsitz zu errichten?! – unterhielt, kommandierte Lentidia noch eine Sklaven herum, obwohl diese schon eingehend von Lupus instruiert worden waren. Sie war aufgregt, natürlich! Immerhin ging es bei diesem Abend um ihre Zukunft, um ihre Existenz als Aurelia! Es musste einfach alles funktionieren. Sie musste hier raus, sie musste sich weiterentwickeln, sie wollte... Macht und Einfluss als Frau an der Seite ihres potentiellen Gatten. Sobald der claudianische Tross in das Atrium schreiten würde, war Lentidia die erste, die sie begrüßte und ihnen die aurelianische Gastfreundschaft eröffnete, was ihrem Cousin Lupus nicht nur mehr als gelegen kommen würde, sondern auch so abgesprochen war.

Ihre Gestalt zierte im Gegensatz zu Drusilla eine dunkelblaue Tunika mit goldenem Fäden im Saum. Die Schultern bedeckte eine korall farbene Palla, unter der ihre Unterarme, die sie meist angewinkelt hielt, hervorkamen. Ihr blondes Haar war mit goldenen Nadeln hochgesteckt, allerdings hatte sie zwei dickere Strähnen ihres unteren Haaransatzes über den Tag aufgewickelt, sodass diese nun vor ihren Schultern bis über ihr Dekolleté fielen. Eine Halskette trug Lentidia nicht, sodass ihr Brustansatz – die Tunika war natürlich ihrem Stand gemäß nicht so tief ausgeschnitten, dass man ihn sehen konnte, aber dennoch weit ausgeschnitten – zur Geltung kam. Ihre Ohren zierten goldene Ohrringe, die von ihren Ohrläppchen hinab hingen. Im Kontrast zu ihrer hellen aber nicht blassen Haut standen ihre Lippen in einem farbintensiven aber dennoch dezent aufgetragenem Rot.


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Spurius Purgitius Macer

Wohnort: Roma / Italia

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Wohnen
Schick & adrett
Leben
Kulturfreund
Luxus

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21.10.2017 21:04

Pünktlich zur in der Einladung nicht genannten Uhrzeit erschien Macer mit seinem kleinen Gefolge an der Villa Aurelia. Als Consular kam er schließlich nie zu früh oder zu spät, sondern stets genau dann, wenn er einzutreffen beabsichtigt hatte. Und auch wenn er sonst eher wenig auf seinen consularischen Rang gab, bei einem politischen Abendessen gehörte es schon dazu, eben jenen nicht gänzlich zu verstecken. Dazu gehörte nicht nur eine perfekt sitzende Toga aus feinster Wolle, sondern auch ein angemessen großer Tross. Normalerweise begleitete ihn ja nur sein Sekretär oder Laufbursche, aber diesmal hatte er weitere Begleiter dabei, was allerdings auch schon deshalb notwendig war, um auf dem Rückweg Fackelträger und Leibwächter dabei zu haben. Und nicht zuletzt hatte er auch noch seinen Klienten Pompeius Atticus als Gast mitgebracht, der damit zu einem ersten großen Auftritt an Macers Seite kam.

Er war auch der einzige aus dem Gefolge, der nicht am Hauseingang zurückgelassen wurde, wo es zweifellos einen Raum gab, in dem sich seine Begleiter mit denen der anderen Gäste einen schönen Abend machen konnten, bevor ihre Dienste wieder gebraucht wurden. Stattdessen durfte er Macer folgen, während dieser ins Atrium schritt, wo er erwartete, auf den Gastgeber zu treffen.



CIVIS
DOMINUS FACTIONIS - FACTIO RUSSATA
21.10.2017 21:04 Spurius Purgitius Macer ist offline E-Mail an Spurius Purgitius Macer senden Homepage von Spurius Purgitius Macer Beiträge von Spurius Purgitius Macer suchen Nehmen Sie Spurius Purgitius Macer in Ihre Freundesliste auf
Aurelia Corvina

Wohnort: Roma / Italia

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21.10.2017 21:50

Auch Corvina hatte sich herausgeputzt. Ganz wohl fühlte sie sich dabei nicht wirklich. Andere Frauen mochten es lieben, teure Kleider nach dem modischsten Schnitt zu tragen und sich mit Gold und Juwelen zu behängen. Corvina war da eher bescheiden und trug eigentlich am liebsten die Sachen, die sie selbst gewebt hatte. Aber ihr Onkel gab ein Fest für die bessere Gesellschaft Roms, da durfte sie ihn keinesfalls blamieren. Also hatte sie ausnahmsweise den Rat ihrer Cousinen in dieser Angelegenheit gesucht und schließlich ein Kleid auf dem Markt gekauft. Auch sie hatte sich dem Familientrend des heutigen Tages angeschlossen und trug so ein blaues Kleid – allerdings aus ägyptischer Baumwolle. Seide war ihr doch zu protzig erschienen. Darüber trug sie eine Palla aus hauchdünnen, weißen Leinengewebe, deren Spitzen beinahe den Boden berührten und mit kleinen Perlen abgesetzt waren. An Schmuck trug sie nur eine einfache Kette aus Lapislazuli und Perlen mit einer goldenen Lunulla, die sie von ihrem Onkel geschenkt bekommen hatte. Ihre Haare waren von Saba zu einem kleinen Kunstwerk mit nur sieben Haarnadeln zusammengesteckt worden.
Aber es war aufregend! Abgesehen von den Besuchern der Villa kannte Corvina praktisch niemanden, und heute würden so viele hochgestellte Persönlichkeiten kommen! Consulare, angehende Consule, vielleicht sogar der Kaiser höchstselbst! Allein die Aussicht darauf ließ Corvinas Herz vor Aufregung flattern und ihre Knie weich werden.
Und so stand sie nun da, herausgeputzt wie sonst nie, und bemühte sich, niemanden zu blamieren und nicht allzu sehr aufzufallen, während ihre Cousinen entweder nach Komplimenten fischten oder selbst aufgeregt noch hierhin und dorthin schwirrten, als die ersten Gäste eintrafen.

Unter diesen war schließlich auch eine Person, die sie kannte: Purgitius Macer war gekommen. Corvina erinnerte sich nur bruchstückhaft an ihre Unterhaltung vor Ewigkeiten und hoffte, damals keinen zu schlechten Eindruck hinterlassen zu haben. “Purgitius Macer ist eingetroffen“, wies sie ihren Onkel leise flüsternd auf den neuen Gast hin, falls dieser ihn noch nicht selbst bemerkt haben sollte.


21.10.2017 21:50 Aurelia Corvina ist offline E-Mail an Aurelia Corvina senden Beiträge von Aurelia Corvina suchen Nehmen Sie Aurelia Corvina in Ihre Freundesliste auf
Sextus Aurelius Lupus

Wohnort: Roma / Italia

Themenstarter

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21.10.2017 22:12

“Du siehst bezaubernd aus“ gab Sextus seiner Cousine ein kleines Kompliment, als sie so kokett danach fischte. Aber es stimmte auch, die holde Weiblichkeit der Gens Aurelia hatte sich für diesen Abend wirklich ins Zeug gelegt, um wohl allen eintreffenden Männern den Kopf zu verdrehen. Was auch sehr gut war, immerhin waren alle drei junge Damen noch furchtbar unverheiratet. Die dos für alle drei würde zwar vermutlich ein kleines Vermögen ausmachen, dennoch wäre es Sextus mehr als recht, diese drei in einem jüngeren Alter an den Mann zu bringen, als seine Cousine Prisca. Sonst gab es noch Gerede, alle aurelischen Frauen wären mit Unfruchtbarkeit gestraft...

Nun, aber diese Gedankengänge waren nichts für das jetzt und hier. Jetzt und hier gab es ein fröhliches Fest zu feiern, Hände zu schütteln, Charme zu versprühen und Stimmen zu gewinnen. So war zumindest der Plan. Alles weitere war erstmal nur ein Bonus.
Und so begrüßte Sextus die ersten eintreffenden Gäste: Einige Senatoren und auch den Priester des Quirinus-Tempels, der sich von den Schrecken des Aufstandes gänzlich erholt zu haben schien. Als er gerade mit einem der fähigeren Haruspices unter seiner Führung ein paar Worte wechselte, stupste ihn seine Nichte Corvina kurz an und machte ihn darauf aufmerksam, dass einer der wichtigeren Gäste eingetroffen war. Purgitius Macer war als Consular ein gewichtiger Meinungsträger im Senat. Männer wie ihn galt es, zu überzeugen, dann würden die anderen Senatoren sicher folgen. Also entschuldigte sich Sextus bei seinem Gesprächspartner, um den Purgitier besonders herzlich zu begrüßen. “Ah, Consular Purgitius! Ich freue mich sehr, dass du meiner Einladung gefolgt bist. Es ist meinem Haus eine Ehre und eine Freude. Meine Nichte Corvina ist dir noch bekannt? Ebenso darf ich dir Aurelia Drusilla vorstellen und... meine Cousine Lentidia war eben auch noch hier.“ Suchend sah Sextus sich nur kurz um, allerdings sprang ihm seine Cousine wohl nicht ins Blickfeld. Nun, sei es drum, der Abend war noch lang, am Ende der Nacht würden sich wohl viele neue Bekanntschaften ergeben haben, auch für die aurelischen Damen.


21.10.2017 22:12 Sextus Aurelius Lupus ist offline E-Mail an Sextus Aurelius Lupus senden Beiträge von Sextus Aurelius Lupus suchen Nehmen Sie Sextus Aurelius Lupus in Ihre Freundesliste auf
Aurelia Drusilla

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21.10.2017 22:49

Ihr kam es natürlich nicht so vor als habe sie nach dem Kompliment gefischt auch wenn das natürlich den Tatsachen entsprach. Doch noch immer war sie unsicher wenn es darum ging das richtige zu tun. Darum war sie jetzt auch sehr zufrieden damit das Lupus sie lobte. „Danke Lupus. Ich hoffe mein Auftreten wird deinen Gästen gefallen.“ Denn wenn man schon als Frau zur Zierde einer Feier herhalten musste. Dann sollte man seine Sache auch so gut wie möglich machen.
Auch die anderen Damen aus dem Haus der Aurelia hatten sich heute schwer in Schale geworfen. Unteranderem ihre Cousine ersten Grades Lentidia war hier und trug heute wie sie selbst und Corvina blau. Mal sehen was Tante Prisca heute trug?

Nach dem nun das Fest begonnen hatte und auch schon der eine oder andere Gast hier war. Kamen nun wohl die schweren Brocken. Anders als ihre Verwandte Corvina kannte sie soweit sie sich erinnert den Consular nur dem Namen nach. Das sie sich schon mal bei dem Opfer für die Iuno Februatae gesehen hatten wusste sie nicht. Denn sie war damals bei der Gruppe die das Opfer mit der oder genauer im Beisein der Augusta durchgeführt hatte. Damals waren sie sich nicht persönlich begegnet sondern hatten einander nur aus der Ferne gesehen. Da sie diesem nun aber vorgestellt wurde begrüßte sie ihn mit einem freundlichem Lächeln. „Salve Consular Purgitius ich freue mich deine Bekanntschaft zu machen.“


21.10.2017 22:49 Aurelia Drusilla ist offline E-Mail an Aurelia Drusilla senden Beiträge von Aurelia Drusilla suchen Nehmen Sie Aurelia Drusilla in Ihre Freundesliste auf
Caius Flavius Scato

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22.10.2017 11:48

Die Flavier kamen natürlich mit Sänften und Entourage, jedoch ein wenig verspätet um die eigene Wichtigkeit ein wenig hervorzuheben.
So ein kleines Fest war immer eine nette Gelegenheit um sich auszutauschen und über die ein oder anderen Anliegen zu plaudern, auch wenn sich eigentlich nur der Ort ändert, die beteiligten Personen aufgrund der Exklusivität dieser doch recht kleinen "Oberschicht" kaum änderte. Man kannte sich, und das hatte sicherlich mehr Vor- als Nachteile.
Scato kam in Begleitung seiner Verlobten Claudia Sassia, der Tag der Eheschließung rückte näher und auch wenn es sich noch immer nicht so recht ziemte gemeinsam unter vier Augen zu sein, waren hier eindeutig mehr Augen anwesend (auch wenn es noch immer eine gerade Anzahl an Augen war soweit Scato das beurteilen konnte), sodass man hier als Einheit auftreten konnte. In der Entourage hatte der Flavier ebenfalls eine enge Auswahl an Klienten mitgebracht, welche anders als der Großteil des Anhangs nicht vor der Tür warten würden.
Die Sklaven des flavischen Haushalts ließen ihre Herrschaften ankündigen während sie sichtbar aber zurückhaltend warteten.



CIVIS
22.10.2017 11:48 Caius Flavius Scato ist offline Beiträge von Caius Flavius Scato suchen Nehmen Sie Caius Flavius Scato in Ihre Freundesliste auf
Caius Duccius Callistus

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22.10.2017 12:50

Caius war sprachlos. Sein Patron hatte ihn tatsächlich eingeladen ihn auf ein Fest der Aurelier zu begleiten! Caius war über alle Maßen aufgeregt. Vor wenigen Tagen war er noch ein namenloser Niemand ohne gesellschaftliche Kontakte gewesen und nun tauchte er als Teil der flavischen Gäste ein in die Welt der Oberschicht. Die Pracht der Villa Flavia hatte ihn bereits geblendet, als er bloß zur alltäglichen Salutatio erschienen war. Doch nun würde er einem Fest beiwohnen, einer Feierlichkeit, zu der mit Sicherheit die Villa Aurelia in all ihrer Pracht herausgeputzt worden war. Und Caius wurde nicht enttäuscht. Sklaven reichten zahllose Häppchen, Musik wurde gespielt, Wein gereicht. Die Villa erstrahlte in festlicher Schmückung. Der junge Duccius wähnte sich in einem Traum.

So betraten sie die Villa, wobei Caius sich mühte bloß im Hintergrund zu bleiben. Er würde nur vortreten, sollte sein Patron ihn vorstellen, so viel war sicher. Viel zu sehr fürchtete er sich davor, aus lauter Aufregung irgendeine Peinlichkeit zu begehen. Einzig beruhigte ihn der Umstand, dass er sich anlässlich des heutigen Festes beim Schneider hatte beraten lassen. So trug er nun über einer dunkelgrünen Tunika eine cremefarbene Leinentoga. Polydorus hatte den Faltenwurf gefühlte hundert Mal kontrollieren müssen, damit sein Herr sich ja nicht lächerlich machen würde. Ergänzt wurde seine Erscheinung einzig vom duccischen Siegelring, der das Abbild des Wolfes zeigte (welch unerwartete Similarität mit dem Wappentier der Aurelier!). Nun hoffte er einen ordentlichen Eindruck zu machen. Beim Eintreten in die Villa Aurelia legte Caius unwillkürlich die rechte Hand auf seine Brust, wo unter der Tunika sein Rabenamulett um seinen Hals hing. Wodan mochte ihm heute beistehen, flehte er in einem stillen Stoßgebet gen Decke. Anschließend ließ er seinen Blick schweifen, während die Flavier auf die Begrüßung durch den Hausherrn warteten. Allein die Schönheit der weiblichen Gäste bannte Caius' Blick bereits derart, dass er ins atemlose Starren verfiel.



MUNICEPS - MOGONTIACUM
22.10.2017 12:50 Caius Duccius Callistus ist offline E-Mail an Caius Duccius Callistus senden Beiträge von Caius Duccius Callistus suchen Nehmen Sie Caius Duccius Callistus in Ihre Freundesliste auf
Claudia Sassia

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22.10.2017 19:10

Natürlich hatte Sassia zugesagt, als Scato sie bat ihn zu begleiten. Ihr Hochzeit rückte ja auch immer näher und da war es ja fast selbstverständlich, dass sie auch jetzt schon gemeinsame Termine wahrnahmen. Sassia hatte ein smaragdgrünes Kleid gewählt, dazu trug sie golden Schmuck. Ihre roten Haare hatte sie leicht nach oben gesteckt, so dass ihr immer noch einen Locken auf die Schultern fiele. Sie war wie immer nur dezent geschminkt, nur so viel, dass ihr natürliche Schönheit unterstrichen wurde. Sie wollte nicht älter wirken als sie war. Dennoch war ihre gesamte Erscheinung von Eleganz geprägt. Mit einem Nicken begrüßte sie den Klienten ihres zukünftigen Mannes. Natürlich wusste sie wer er war. Sie nahm natürlich auch an, dass er als Klient natürlich wusste wer sie war. Sie lächelte Scato an und wartete nun ebenso geduldig wie alle anderen auf die obligatorische Begrüßung durch den Hausherren.


Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Claudia Sassia: 22.10.2017 19:11.

22.10.2017 19:10 Claudia Sassia ist offline E-Mail an Claudia Sassia senden Beiträge von Claudia Sassia suchen Nehmen Sie Claudia Sassia in Ihre Freundesliste auf
Tiberia Corvina

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22.10.2017 14:14

Die Hektik der letzten Tage hatte ihre Nerven auf die Probe gestellt. Sklaven, die man sonst ignorierte, wuselten einem den ganzen Tag um die Füße herum. Das Ergebnis dieser Wuselei konnte sich sehen lassen. Der Aurelier hatte alles minutiös geplant und wie es aus sah wurde alles so umgesetzt. Tiberia Corvina honoriete es mit einem anerkennenden Lächeln als sie die Räumlichkeiten betrat. Heute war ihr nach grün. Die Tage zuvor hatte sie sich eine kleine exquisite Garderobe zulegen können. Das Geld, was sie vom Landgut mitbrachte, kam hierfür wie gerufen. Heute also eine Tunika, nach Arte eines Chiton‘s, in dunklem Grün mit 2 eingewebten Streifen beiger Ornamente. An den Schultern wurde sie rechts und links jeweils von drei kleinen goldenen Fibeln in Form eines tiberischen Luchses, gehalten. Dazu die passende Palla aus feinster Wolle. Perlenohringe und eine Kette mit einer Perle komplettierten die Ausstattung. Ihre Haare wie immer von Roxana geflochten und gesteckt bis Corvina damit zufrieden war.
So ausstaffiert und mit sich und der Welt in diesem Augenblick im Reinen, sah sie sich suchend um. Kein Tiberer zu sehen, wie unhöflich. Sollte sie hier allein die Familienehre hoch halten. Was dachten sich Verus und Merula? Bei ihrer Tante war sie sich sicher, dass es dauerte bis sie fertig war. Ihr Auftritt wurde dann wieder um so pompöser. Corvina seufzte in sich hinein. Kopf hoch und so tun als ob alles so sein musste wie es gerade aus sah.
Beim Taxieren der Anwesenden fiel ihr dieser junge Mann auf, der den weiblichen Gästen und unverhohlen hinterher stierte. Da sie hier nicht federführend war, beließ sie es bei einer gedanklich formulierten Missbilligung seines Benehmens. Weiter gingen ihre Blicke, außer Aurelia Corvina und dem Aurelius kannte sie keinen der Eintreffenden. So wendete sie sich einem der Sklaven mit Tablett zu und fischte sich eine Aprikose mit Minze aus der kleinen angebotenen Vielfalt.


22.10.2017 14:14 Tiberia Corvina ist offline E-Mail an Tiberia Corvina senden Beiträge von Tiberia Corvina suchen Nehmen Sie Tiberia Corvina in Ihre Freundesliste auf
Iulia Aviana Minor

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22.10.2017 18:11

Ariana war kurzfristig eingeladen worden doch sie freute sich um so mehr das sie die Nachricht noch erhalten hatte. Drusilla war einfach eine der besten. Eine Einladung zu solch einer Gesellschaft war sicher auch für eine Senatorentochter ein Großereignis mit den Ausmaßen des Vulkanausbruchs vor 35 Jahren.
Sie war noch ein mal einkaufen gegangen. Denn auch wenn sie wie alle die man zur besseren Gesellschaft zählte eine überaus üppige Garderobe hatte. (wenn auch erst seit kurzem) War dies eine der besten Gelegenheiten um gut dazu stehen und da sie eben dazugehören wollte. Was ihr dem Rang nach auch zustand. Hatte sie im Handstreich die Haushaltskasse geplündert. Was in ihrem Fall hieß das sie bei Papa mit den Augen geklimpert hatte.
So wurde sie von den üblichen Trägern, denen ein Fackelträger voran gingen in einem Tragestuhl zur Villa Aurelia getragen. Bei ihrem Gewicht und dem schönen Wetter war es wohl ausreichend wenn zwei Männer sie trugen.

Anders als sonst den Blau war ja ihren Farbe. Trug sie heute eine grüne Tunika aus plissierter Seide und Sandalen die bis auf die Sole aus silbernen Riemen bestanden. Ihre blonden Haare war zu lockigen Zöpfen gedreht in die grüne Bänder geflochten, die dann von hochgesteckt worden waren. Ihre Ornatrix hatte wahrlich heute gelitten, den bis alles so war wie sie es haben wollte waren Stunden vergangen. Ein Schleier aus grüner bestickter Seide, silberne Ohrringe, eine silberne Kette und ein silberner gut zwei Finger breiter gürtel rundete das Bild ab.

Als sie die Villa betreten hatte war noch nicht allzu viel los auch wenn schon einige Gäste da waren. Drusilla die sie eingeladen hatte, hatte sie auch noch nicht entdeckt. Also tat sie das was Frauen oft taten, sie suchte eine andere Frau. Dann fand ihr Blick einen Frau die ebenfalls grün trug und das sollte ihr erst mal genügen. Sie steuerte also erst mal auf die andere Frau in Grün zu und sprach sie an. „Salve ich bin Iulia Aviana. Ich suche Aureila Drusilla hast Du sie gesehen?“


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Titus Tiberius Merula

Wohnort: Mogontiacum / Provincia Germania Superior

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23.10.2017 12:16

Sicherlich hätte Merula diese Feierlichkeit mit gemischten Gefühlen betrachten können: Die Tiberier zur Schau gestellt als Obdachlose in einem fremden Heim, welche sich vermutlich für viele nur in diesem Kreise bewegten, weil sie eben hier gastierten und nicht weil sie eingeladen waren. Der junge Tiberius störte sich an an diesem potentiellen Klatsch nicht, er erfreute sich an der immer noch währenden Freundschaft zwischen Aurelia und Tiberia. So sah er am heutigen Tag schlichtweg das positive und blieb da gewohnt ganz pragmatisch: Hier konnte er Kontakte knüpfen. Kontakte waren ALLES, wenn es darum ging, sich in Rom politisch zu betätigen und auf sich aufmerksam zu machen, man musste sich ins Gespräch bringen.

Sodann die Feierlichkeit allmählich anlief und die ersten Gäste in das Atrium geführt wurden, traf auch Merula dort ein. Er wollte zunächst etwas unauffällig erscheinen und nicht schon zusammen mit dem Gastgeber gesehen werden, da man sonst sofort wusste, dass er ein Tiberius sein musste. Er ließ seinen Blick schweifen und fand seine Schwester Corvina, welche sich gerade an einem kleinen Snack gütlich tat. Ihren missbilligen Blick gegenüber dem jungen Mann, welcher den hübschen Damen hinterherstielte, verpasste er allerdings. Bevor er bei Corvina angekam, war sie schon von einer anderen jungen und hübschen Frau angesprochen worden. So gesellte er sich dazu und konnte gerade noch ihren Namen aufschnappen, welchen er direkt als Gesprächseinstieg nutze, nachdem er die üblichen Standesfloskeln losgeworden war, die er aber sowohl bei seiner Schwester als auch der Unbekannten vollkommen ernst meinte. "Meine Damen, ich grüße euch. Schwester, du siehst bezaubernd aus." dabei legte er kurz seine Hand an Corvinas Oberarm. "Ich muss mich vorstellen, Titus Tiberius Merula und dies ist meine Schwester Tiberia Corvina." er hatte mitbekommen, dass Corvina sich noch nicht vorgestellt hatte, weswegen er das kurzer Hand einfach übernommen hatte. "Von der Schönheit der iulianischen Frauen hörte ich bereits viele Männer schwärmen und das keinesfalls unbegründet, wie ich sehe." Natürlich wirkte das etwas schleimig und schmierig, aber so war es eben mit den gesellschaftlichen Floskeln. Die römischen Frauen wussten aber auch, dass diese Floskeln durch aus ernst gemeint sein konnten, jene aber in diesem Falle dennoch etwas dick aufgetragen waren. Corvina würde ihn vermutlich innerlich dafür strafen, auch wenn sie diese Komplimente vermutlich von Männer selbst gerne hörte oder dies zumindest erwartete.

Eigentlich wollte Merula seine Schwester noch fragen, ob sie Verus schon gesehen hatte, wartete damit aber, bis Corvina die Frage der Iulia beantwortet hatte.


23.10.2017 12:16 Titus Tiberius Merula ist offline E-Mail an Titus Tiberius Merula senden Beiträge von Titus Tiberius Merula suchen Nehmen Sie Titus Tiberius Merula in Ihre Freundesliste auf
Tiberia Maximilla

Wohnort: Roma / Italia

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23.10.2017 16:37

Es hatte lange gedauert, bis Harmonia es geschafft hatte, dass Maximilla sich gefiel. Aus den neuen Stoffen war ein wunderschönes Kleid geschneidert worden. Rosétöne, wohin das Auge auf ihrem rundlichen Leibe blickte und ein edler Überwurf aus makellos blau gefärbter Seide. Dazu eine raffinierte, leicht fransige Frisur aus hochgestecktem Felchtwerk, wobei die neuen, glodenen Ohrringe besonders gut harmonierten. Auch trug Maximilla eine teure Kette, welche ebenfalls in Gold schimmerte. Ihr wie immer geschminktes Gesicht blickte jedoch viel zu streng in den polierten Spiegel. Ihre Wangen waren kunstvoll gerötet, ihre Augen dunkel, wenn auch nicht übermäßig betont und ihre roten Lippen schürzten sich kritisch. Wie auch immer es war, es würde reichen müssen, denn schließlich hatte man ihr bereits gesagt, dass die Gäste schon eingetroffen waren.

Also machte Maximilla sich verspätet auf den Weg, um bei dem Fest aufzugehen, wie ein heller Stern. Als sie den Raum betrat warf sie ein fulminantes Lächeln ins Gesicht und ließ sich einen Becher mit verdünntem Wein reichen. Sodann grasten ihre Blicke über die Anwesenden hinweg. Ihre Familie war nun also schon da. Wunderbar. Die anderen kannte sie nicht, doch was nicht war, würde noch werden. Mit raschelnden Schritten hielt sie auf Merula zu, der in ein Gespräch verwickelt war. “Spielt er wieder den Charmeur?“, wollte sie dann von den Damen wissen und auch den anderen schaute sie entgegen.


23.10.2017 16:37 Tiberia Maximilla ist offline E-Mail an Tiberia Maximilla senden Beiträge von Tiberia Maximilla suchen Nehmen Sie Tiberia Maximilla in Ihre Freundesliste auf
Iulia Aviana Minor

Wohnort: Roma / Italia

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23.10.2017 21:29

Nun ja bei solch einem Fest blieb niemand lange allein und das war auch einer der Gründe warum die Feste so viel Spaß machten. Noch bevor ihr Gespäch mit der anderen jungen Dame in grün noch so richtig in Gang kam. Da stand auch schon Mann bei ihnen und schmeichelte ....seiner Schwester. Wenn Manius nur mal so galant wäre. Damit war aber auch klar wer die Frau war zu der sie sich in ihrer Verlassenheit geflüchtet hatte war. „Salvete Tiberius und Tiberia.“ Begrüßte sie die beiden erst Mal in der höflichsten Form denn man wusste ja nicht in wie weit sie es missbilligen würden gleich zu persönlich angesprochen zu werden.
Dann aber schmeichelte der Tiberius aber noch mal ausschließlich ihr. Natürlich ging das runter wie Öl, wozu sonst hatte sie ihrer Ornatrix heute den letzten Nerv geraubt. Die Arme würde heute Nacht sicher von Brenneisen und Bänder träumen. „Nun Tiberius sehr charmant, sehr charmant. Doch gib acht nicht gleich alle deine Pfeile am Anfang des Abends zu verschießen. Der Abend hat grade erst begonnen.“ Sagte sie etwas keck, auch wenn es ihr natürlich schon gefallen hatte.

Dann trat eine weitere Frau zu ihnen die den Tiberius zu kennen schien und ihn gleich etwas vorführte. „Nun wenn er spielt dann spielt er auf Risiko. Ich habe ihn gewarnt nicht gleich alle Pfeile aus dem Köcher zu verschießen.“ Erklärte sie der Dame im Roséfarbenen Kleid. Nun Sie konnte es tragen. Mache wusste eben wie man sich in Scene setzte. Sie stellte sich aber nicht gleich vor das konnte nun da sie sich vorgestellt hatten der Charmeur machen.


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Titus Tiberius Merula

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24.10.2017 14:18

"Nun werte Iulia, ein Mann verschießt eben seine Pfeile, wenn er es für richtig hält, egal wie viele er im Köcher tragen mag." erwiderte er auf die kecke Antwort der jungen Frau, durch deren belehrende Worte er sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen wollte. Nach außen hin selbstsicher vermochte er sich stets zu zeigen, auch wenn er in diesem Moment innerlich kurz irritiert war: Eine plebejische Frau belehrte einen patrizischen Mann ob eines Kompliments? Zum einen eröffnete Merula jenes, dass die Tiberier anscheinend niedriger im Kurs standen, als bereits erwatet, und zum anderen die Befürchtung, dass sein Standesdünkel in Rom selbst wohl weniger Basis hatte, als noch in den umliegenden Provinzen des Reiches – Verus hatte ihn ja bereits vorgewarnt.

Just in diesem Moment gesellte sich ihre Tante zu ihnen, welche scheinbar für ihre fulminanten Auftritte immer den richtigen – also ihren – Zeitpunkt zu finden schien. Sowohl von seiner Tante als auch von Aviana vorgeführt, gab er sich nicht geschlagen und blieb standhaft und höflich, wobei er durchaus weniger blumig redete. "Nun Tante, ein kluger Mann weiß sich mit den Damen gut zu stellen." wie oft hatte der in Bezug auf Frauen abstinente Diogenes ihn davor gewarnt, Frauen zu verärgern. "Das Risiko bleibt dabei sein schweres Los." kommentierte er letztlich noch die Worte der Iulia, um dann einander vorzustellen, um von sich abzulenken. "Iulia, wenn ich dir unsere Tante, die ehrenwerte Tiberia Maximilla vorstellen darf." er machte eine kurze Pause. Corvina hatte indes die Frage der jungen Frau nach dem Aufenthaltsort von Aurelia Drusilla beantwortet, womit klar war, wer sie eingeladen hatte. "Ich nehme an, Aurelias und deine Verbindung ist von Freundschaft?"


24.10.2017 14:18 Titus Tiberius Merula ist offline E-Mail an Titus Tiberius Merula senden Beiträge von Titus Tiberius Merula suchen Nehmen Sie Titus Tiberius Merula in Ihre Freundesliste auf
Iulia Aviana Minor

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24.10.2017 18:42

Hm nun da sie den Genannten nur dem namennach kannte brachte alles umsehen nicht sie konnte die Freundin einfach noch nicht entdecken. „Danke Tiberia Corvina. Ich hoffe das ich sie dann gleich mal finden werde.“ Noch ein Mal sah sie sich um aber von da wo sie stand konnte sie einfach noch nicht erspähen.

Natürlich wusste sie nicht wie der junge Mann normalerweise war doch heute schien er einen guten Tag zu habe. Aviana war zwar sonst eher der verantwortungsvolle ernste Typ aber das machte Feste fade. Darum bemühte sie sich heute etwas offener zu sein. „Möge Dir Diana stets den Bogen führen, junger Jägersmann.“ Sagte sie schalkhaft ob sie allerdings das Ziel sein sollte vermochte sie nicht zu sagen. Wenn sie allerdings von sein Standesdünkel etwas geahnt hätte, hätte sie das etwas vergrämt. Den ob man zum Senatorenadel gehörte war doch mittlerweile viel wichtiger und das tat sie doch. Zur Oberschicht gehörte man nicht nur als Patrizier. Zumal es diesen Stand per Gesetzt nicht mehr gab.

Dann aber wurde die Dame vorgestellt die sich grade zu ihnen gestellte hatte und die ihren Verwandten selbst etwas gefoppt hatte. Was Aviana gut gefallen hatte. Die Dame war ihr gleich etwas sympathisch. „Ich bin erfreut deine Bekanntschaft machen zu dürfen Tiberia Maximilla.“ Begrüste sie nun die Hinzugekommene freundlich. Nun sicher war es durchaus berechtig nach ihr und Drusilla zu fragen aber welcher Art sollten den ihre Beziehung den sonst sein? „Ja wir kennen uns schon etwas und haben viel gemeinsam.“


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Tiberia Corvina

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25.10.2017 19:01

Corvina hörte sich das Geplänkel von Merula und Aviana Minor stillschweigend mit an. Als ihre Tante dazu kam, grüßte sie sie mit einem Lächeln. Ganz Tante Maximilla, sie wusste wie man auf sich aufmerksam machte. Gelangweilt blickte sie in die Runde. Dann sah sie Verus. Am liebsten wäre sie im Boden versunken oder von der Bildfläche verschwunden. Wie weit runter wollte er die Tiberer noch reißen. Waren sie nach dem Brand nicht gestraft genug? Wäre er als Centurio erschienen hätte sie das weniger blamabel gefunden. Noch besser wäre sein Auftritt in der Montur der Prätorianer gewesen. Aber so? Das war Corvina zu viel. Lieber wollte sie auf dem Land versauern, als sich hier diese Schmach antun. „ Entschuldigt mich bitte.“ wandte sie sich kurz an Aviana Minor, ihren Bruder und Tante Maximilla.


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Titus Tiberius Merula

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27.10.2017 11:42

Zitat:
Original von Iulia Aviana Minor
Hm nun da sie den Genannten nur dem namennach kannte brachte alles umsehen nicht sie konnte die Freundin einfach noch nicht entdecken. „Danke Tiberia Corvina. Ich hoffe das ich sie dann gleich mal finden werde.“ Noch ein Mal sah sie sich um aber von da wo sie stand konnte sie einfach noch nicht erspähen.

Natürlich wusste sie nicht wie der junge Mann normalerweise war doch heute schien er einen guten Tag zu habe. Aviana war zwar sonst eher der verantwortungsvolle ernste Typ aber das machte Feste fade. Darum bemühte sie sich heute etwas offener zu sein. „Möge Dir Diana stets den Bogen führen, junger Jägersmann.“ Sagte sie schalkhaft ob sie allerdings das Ziel sein sollte vermochte sie nicht zu sagen. Wenn sie allerdings von sein Standesdünkel etwas geahnt hätte, hätte sie das etwas vergrämt. Den ob man zum Senatorenadel gehörte war doch mittlerweile viel wichtiger und das tat sie doch. Zur Oberschicht gehörte man nicht nur als Patrizier. Zumal es diesen Stand per Gesetzt nicht mehr gab.

Dann aber wurde die Dame vorgestellt die sich grade zu ihnen gestellte hatte und die ihren Verwandten selbst etwas gefoppt hatte. Was Aviana gut gefallen hatte. Die Dame war ihr gleich etwas sympathisch. „Ich bin erfreut deine Bekanntschaft machen zu dürfen Tiberia Maximilla.“ Begrüste sie nun die Hinzugekommene freundlich. Nun sicher war es durchaus berechtig nach ihr und Drusilla zu fragen aber welcher Art sollten den ihre Beziehung den sonst sein? „Ja wir kennen uns schon etwas und haben viel gemeinsam.“


Zitat:
Original von Tiberia Corvina
Corvina hörte sich das Geplänkel von Merula und Aviana Minor stillschweigend mit an. Als ihre Tante dazu kam, grüßte sie sie mit einem Lächeln. Ganz Tante Maximilla, sie wusste wie man auf sich aufmerksam machte. Gelangweilt blickte sie in die Runde. Dann sah sie Verus. Am liebsten wäre sie im Boden versunken oder von der Bildfläche verschwunden. Wie weit runter wollte er die Tiberer noch reißen. Waren sie nach dem Brand nicht gestraft genug? Wäre er als Centurio erschienen hätte sie das weniger blamabel gefunden. Noch besser wäre sein Auftritt in der Montur der Prätorianer gewesen. Aber so? Das war Corvina zu viel. Lieber wollte sie auf dem Land versauern, als sich hier diese Schmach antun. „ Entschuldigt mich bitte.“ wandte sie sich kurz an Aviana Minor, ihren Bruder und Tante Maximilla.



Die schalkhaften und gar kecken Worte der Iulia begrüßte Merula. Die junge Frau schien recht wortgewandt und nahm Bezug auf die Göttin Diana, was ihn als Pontifex – auch wenn er gerade (noch) nicht amtierte – erfreute. Mit einem wohlwollenden Nicken und einer ganz leichten Verbeugung bedankte er sich für ihre Wünsche. Liebend gern hätte er sich mit dieser Frau weiter unterhalten, die obendrein eine Aeditua war, worin sie sicherlich ein gutes Gesprächsthema finden würden. Leider war ihm das nicht möglich. Corvina hatte den gemeinsamen Bruder entdeckt und Merula war dem Blick seiner Schwester gefolgt. War das wirklich sein Ernst? Einen Moment lang verharrte der junge Tiberius. Seine Schwester ergriff indes die Flucht, um sich der Blamage zu entziehen bzw. sich vor der Iulia nicht die Blöße geben zu müssen. So unauffällig wie möglich versuchte er sich dem Gespräch zu entziehen, ohne dabei der Iulia oder seiner Tante vor den Kopf zu stoßen. Maximilla wollte er auch nicht auf Verus aufmerksam machen, das würde sie einerseits sicherlich nicht ertragen und andererseits wollte er verhindern, dass sie eine Szene machte. "Wenn die Damen mich entschuldigen würden? Ich nehme mich kurz meiner Schwester an." Nunja, das war bestens Falls nur bedingt höflich und eher gekünstelt sowie eine kleine Notlüge, da er ja gar nicht seiner Schwester folgen, sondern zu seinem Bruder gehen würde. Um beide Frauen abzulenken und nicht ganz dumm dastehen zu lassen, wies er einen Sklaven an, beide mit etwas verdünntem Wein und Häppchen zu versorgen.


27.10.2017 11:42 Titus Tiberius Merula ist offline E-Mail an Titus Tiberius Merula senden Beiträge von Titus Tiberius Merula suchen Nehmen Sie Titus Tiberius Merula in Ihre Freundesliste auf
Iulia Aviana Minor

Wohnort: Roma / Italia

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27.10.2017 17:11

Zitat:
Original von Titus Tiberius Merula
"Wenn die Damen mich entschuldigen würden? Ich nehme mich kurz meiner Schwester an."


Na so was? Manchmal kam sich Aviana vor als hätte sie Hundekacke an der Sandale. Fast war sie schon soweit um eben jene auf selbige zu kontrollieren.
Gut die Frau im grünen Kleid schien an keinem Gespräch interessiert zu sein. Doch von dem Tiberius hatte sie geglaubt das er gern mit ihr unterhalten hätte. Doch auch dieser entschuldigte sich nun mit einer fadenscheinigen Ausrede. Nach dem er selbst versucht hatte ein Gespräch in Gang zubringen.
Nun stand sie nur noch mit der wohl vermutlich in gesellschaftlichen Dingen durchaus bewanderten Tiberia Maximilla da. „Nun Tiberia Maximilla bleiben nur noch wir beide. Wie mir scheint sind die Pfeile deines Verwandten nun doch schon verbraucht. Oder aber er hat eine lohnendere Beute gefunden.“ Sagte sie etwas resignieren an die ältere Dame gewandt.

Dann aber bemerkte auch sie die Augusta. Denn wie konnte man sie nicht bemerken, nach dem sich so ziemlich alle im Raum nach ihr ausrichteten. Wie gern währe sie jetzt ein mal zu ihr gegangen. Doch erstens würde sie die ältere Dame nicht einfach so stehen lassen, zweitens würden sicher erst mal hohe Würdenträger begrüßt werden und drittens war ja noch den ganzen Abend Zeit und sie musste nicht wie ein kleines Hündchen nach allem Rennen. (Auch wenn die Versuchung groß war.)


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