Tablinum | SAL et TVF - Io Saturnalia, oder wie man freiwillige Arbeiter findet

  • Als Aedil war Sextus natürlich nicht nur in der Basilica anzutreffen. Genau genommen war er dort nur zu ausgesuchten Zeiten anzutreffen, einen Teil des Tages ging er anderen Verpflichtungen nach, und schließlich und endlich gab es einen Teil des Tages, zu dem er zuhause war und tatsächlich hier Besuch empfing. Heute war so ein Tag und dieser Augenblick auch so eine Zeit. Sextus hatte also mehr oder weniger seine morgendliche Salutatio zu einer vormittäglichen Sprechstunde erweitert und saß noch immer im Tablinum. Anlässlich der Saturnalien nicht in Toga, sondern einfach gekleidet. Dennoch gingen seine Sklaven selbstverständlich ihren Pflichten nach, wenngleich der Maiordomus sie etwas großzügiger eingeteilt und so jedem Sklaven am einen oder anderen Tag sehr viel Freizeit beschert hatte.


    Der Strom schien gerade wieder vorüber zu sein, als der Ianitor doch noch einen jungen Mann anschleppte und als Valerius Flaccus vorstellte.
    “Io Saturnalia, Valerius. Was kann ich für dich tun?“ fragte Sextus freundlich. Mittlerweile war er zwar etwas erschöpft von dem ewigen Blabla der verschiedenen Personen, allerdings wurde man nicht Senator, wenn man nicht gewohnt war, zermürbend lange Reden mit anzuhören – insbesondere, wenn Gegenredner durch Dauerreden versuchten, eine Abstimmung zu verhindern und einfach solange weiter faselten, bis es gewitterte, so dass die Senatssitzung abgebrochen werden musste.

  • War das Äußere der Villa beeindruckend gewesen, so wurde Tiberius vom Inneren der Villa förmlich erschlagen. Trotz der klassisch-römischen Architektur musste dem aufmerksamen Beobachter die Exquisitheit der Materialien und Formen förmlich ins Auge springen. Tiberius hatte in Athen einiges gesehen, aber nichts war hiermit vergleichbar. Wie auch?
    Jedenfalls war der Haufen der Klienten, der in der Villa aufgewartet hatte, bereits deutliche kleiner, als er zu Beginn gewesen sein mochte. Hoffentlich hatte der Ädil noch die Nerven für ihn. Andererseits war Tiberius auch kein Bettler und sich seiner Ausbildung und Fähigkeiten durchaus bewusst, so dass er mit aufrechtem Gang und entspannter Haltung das vergleichsweise geräumige (jedenfalls kam es Tiberius in diesem Moment so vor) Tablinum des Ädils eintrat.


    "Io Saturnalia auch dir, Aedile. Mögen Saturn und alle Götter dir und deiner Familie allzeit gewogen sein.


    Um deine Zeit nicht zu verschwenden will ich mich kurz fassen: Ich bin vor ein paar Tagen von meinen Studien in Athen wieder nach Roma aeterna zurückgekehrt und suche nun meinen weiteren Weg, wie die Griechen es ausdrücken würden. Du bist der neue curulische Ädil und ich dachte daher, du könntest einen Tiro Fori gebrauchen, der dir bei deinen Pflichten zur Hand geht. Ich verstehe mich auf die grundlegende Mechanik des Staates, die Literatur, die Grundlagen der Philosophie und natürlich das römische Recht, welches allen anderen Rechtsordnungen des Erdkreises überlegen ist und könnte dir durchaus nützlich sein, wenn du so wünschst, Aedile."


    Natürlich hatte Tiberius sich vorher überlegt was er sagen würde und seine Worte mit einer gewissen Gewähltheit ausgesucht, die einem auf der Straße vielleicht seltsam vorgekommen wäre. Patrizier waren, jedenfalls in Tiberius' Erfahrung, da etwas anders.

  • Nun, einen Teil seiner Verwandtschaft dürfte Saturn gerne auch auffressen, wenn es nach Sextus ging. Da der Gott ihm diesen Wunsch aber wohl ohnehin nicht erfüllen würde und es auch ein wenig seltsam anmuten würde, solcherlei zu antworten, quittierte Sextus den frommen Wunsch nur mit einem huldvollen Nicken.
    Was hernach folgte, war eine etwas ungewöhnliche Einlassung. Der junge Mann kam also aus Athen – welch Zufall, lebten Sextus' Eltern doch ebenfalls dort – und wollte nun in Rom seine Laufbahn beginnen, indem er ein Tirocinium Fori ableistete. Durchaus ähnlich hatte Sextus es seinerzeit ja auch gehalten, als er bei Flavius Furianus das seinige ableistete. Wenn also durchaus aufgrund jener Parallelen eine gewisse positive Grundstimmung vorherrschte, waren die Informationen für Sextus aber in ihrer Gesamtheit noch ein wenig dürftig. “Ein tirocinium fori ist durchaus ein löblicher Schritt im Leben eines jungen Mannes. Aber bevor ich dazu ja oder nein sage, wüsste ich gerne ein wenig mehr. Erzähl mir etwas über deine Familie, und ebenso, was sind deine Ziele, wo willst du einmal hin? Und gibt es einen Grund, warum du gerade mich darum bittest und keinen der anderen Magistrate?“
    Sextus hatte ein phänomenal schlechtes Gedächtnis bisweilen, so dass es nichts heißen musste, dass er noch von keinem Valerier auf irgend einem wichtigen Posten gehört hatte. Dennoch wollte er sich lieber rückversichern und erfragen, wer dieser junge Kerl vor ihm eigentlich war.

  • Tiberius nickte. Der Aedil würde natürlich mehr über ihn und auch über seine Familie wissen wollen. Und hier lag auch Tiberius' größte Schwachstelle.


    "Nun, Magistrat, es würde mich wundern, wenn du schon viel von meiner Familie gehört hättest. Kaum jemand von den Valeriern hat jemals eine Karriere in der Öffentlichkeit angestrebt. Mein Vater Quintus hatte sich ganz dem Handel verschrieben, sodass ich mir meine Studien in Griechenland bequem leisten konnte. Ein Amt hat er nie angestrebt."


    Für den alten Flaccus war Politik oder Gesetze eher etwas gewesen, was ihm im Weg herum stand und ihn an der freien Enfaltung seiner Geschäfte hinderte.


    "Vor ein paar Wochen bin ich aber 20 geworden und habe beschlossen habe, dass es nun mal vorwärts und möglichst weit aufwärts gehen sollte. In Rom, wo die Musik spielt.Mein Verwandter Valerius Severus war Trecenarius bei den Cohortes Praetoriae und Valerius Victor war Septemvir im Cultus Deorum.


    Ich für meinen Teil habe in Griechenland an den Künsten des Staates und des Rechts Gefallen gefunden. Ohne Recht und Gesetz keine Ordnung. Und wird nicht auf diesen Feldern die Zukunft entschieden? Ein faszinierender Gedanke. Jedenfalls für mich.


    Und du Aedil, bist in der glücklichen Lage einer derjenigen zu sein, die diese Zukunft am einflussreichsten mitbestimmen können.


    Warum aber ausgerechnet du und nicht etwa der ehrenwerte Konsul selbst? Nun, der Ruf deiner vielseitigen Interessen- und Fachgebiete eilt dir voraus. Du hast dich nicht nur auf dem Schlachtfeld während des Bürgerkrieges hervor getan, sondern siehst auch als Haruspex Primus, was die Götter für das Gemeinwesen so in Petto haben werden. Das zum Beispiel hast du dem Konsul voraus. Ein studiosus sollte dahin gehen, wo er am meisten zu lernen hat, sagen einem die Lehrer.


    Ganz abgesehen davon, dass du zweifellos die Zukunft bist. Jene die weiter oben im cursus honorum stehen, sind im Zenit ihres Schaffens und ihrer Macht. Wo könnten jene, die schon den Gipfel erklommen haben noch hin?"


    Ein bisschen Schmeichelei konnte nie schaden, obwohl Tiberius das ganze in betont nüchternem Tonfall vorgetragen hatte. Dass die Aurelia sich, soweit Tiberius wusste, keiner rivalisierenden Factio angeschlossen hatte, war für Tiberius ein Pluspunkt, hielt es aber nicht für angebracht, etwas so profanes gegenüber dem Aedil vorzubringen. Der könnte beleidigt reagieren.


    Sim-Off:

    Bei den Eltern muss ich noch vage bleiben, weil die noch nicht confirmed wurden...

  • Aha. Also hatte er nicht nur nichts von den Valerii gehört, weil er ein schlechtes Gedächtnis hatte und es sich nicht gemerkt hatte, sondern er hatte tatsächlich nichts von den Verwandten dieses jungen Mannes gehört, was es wert wäre, dass er es sich merkte. Sextus lehnte sich bequem in seinen Stuhl zurück und hörte weiter zu, während er den jungen Mann vor sich musterte. Ein echter homo novus, wie man so schön sagte, ohne nennenswerte Verbindungen. Sextus hatte schon einmal den Fehler begangen, solch einen Menschen nicht nur zu unterstützen, sondern auch zu unterschätzen. Wenngleich dieser Mann hier zumindest ein echter Römer war und kein halbwilder Barbar, der sich nur für einen ausgab.
    Die Schmeichelei in dessen Worten indes verfehlte ihr Ziel. Ja, Sextus war gebildet als Haruspex, ja, er bildete sich auch viel darauf ein. Aber Sextus wusste genau um seinen Ruf, und der bezog sich eher darauf, was die weniger gebildeten unter Roms Senatorenschaft von ihm hielten. Und diese waren bei weitem nicht so beeindruckt von seinem Wissen und seinen Kenntnissen, sondern hatten, so war es sein Eindruck, eher Angst davor, da sein Wissen deren Dummheit eher unterstrich und offensichtlich machte. Etwas, das gerade die feinere Gesellschaft nicht ertragen konnte.


    Alles in allem war Sextus also fast eher geneigt, abzulehnen. Allerdings gab es momentan wirklich ein Problem, bei dem ein junger Mann, der so dringend Anerkennung und Verbindungen brauchte wie dieser hier, ihm tatsächlich behilflich sein konnte und Arbeit abnehmen konnte. Sextus überlegte also kurz und ließ den Valerius so lange schmoren, ehe er die Fingerspitzen aneinanderlegte und schließlich antwortete.
    “Du sagst, dir hat das Studium des Rechts gefallen. Wie du vielleicht gehört hast, plane ich eine grundsätzliche Umgestaltung unseres momentanen Marktrechtes. Wenn du diese Aufgabe vor dir hättest, welche Dinge würdest du ändern?“ Es war erst einmal eine offene Frage. Vielleicht hatte der junge Mann ja sogar nützliche Ideen, die ihm selbst noch nicht gekommen waren. Oder aber, er fand das momentane Marktrecht sakrosant und nicht veränderungsfähig, dann wäre eine Zusammenarbeit hierbei wohl auch eher hinfällig. Im gesamten Bereich dazwischen könnte man es sich durchaus überlegen.

  • Der Magistrat ließ nicht groß erkennen, wie er Tiberius' Erklärung aufnahm, oder der Valerier war nicht in der Lage, den Mann zu lesen, was durchaus eine Schwierigkeit sein konnte.


    Dass der Ädil jedoch direkt zum rechtlichen überging, beruhigte Tiberius ein gutes Stück.
    Das Marktrecht war dem Valerier nicht erst seit Griechenland ein Begriff; oft genug hatte sich der alte Flaccus über die Regularien mokiert und Tiberius hatte sich seit dem so seine eigenen Gedanken gemacht. Er persönlich fand die Lex Mercatus ungewöhnlich provinziell und halbherzig für ein römisches Gesetz.


    Tiberius hatte dem Ädilen daher einiges zu sagen:


    "Das momentane Marktrecht wird vor allem durch die Lex Mercatus definiert, und ich scheue mich nicht zu sagen, dass jene vor allem durch ihre Lückenhaftigkeit heraussticht. In ihr wird genau ein Vertragstypus geregelt. Der Kaufvertrag. Sicherlich die häufigste Vertragsart auf jedem Marktplatz. Trotzdem fehlen neue und aufgefrischte Regelungen zu anderen Dingen, wie etwa die Leihe. Wie mit einem gemieteten Karren oder dergleichem umgegangen werden soll, ist auch unklar. Je mehr Zeit man über der Mercatus verbringt, desto mehr Regelungspotential fällt auf.Ich könnte mir vorstellen, dass vieles davon mit einer präziseren Ausgestaltung der Stipulatio gut machbar sein könnte, die wenn etwas schief geht mit einer condictio vor dem Prätor komfortabel wieder rückgängig gemacht werden könnte. Das selbe könnte man mit der Festschreibung der Vertragsarten für die verschiedenen möglichen Transaktionsmöglichkeiten erreichen. Mir gefiele das eine so gut wie das andere, käme es doch quasi aufs selbe raus, obwohl der Weg unterschiedlich wäre.


    Aber Transaktionen sind noch lang nicht alles. Was Dinge wie die usucapio angeht, so müssten wir zu den XII Tafeln zurück, wollten wir eine solide Regelung finden. "


    Tiberus hatte eine Schwäche für leicht antiquiertes Recht. Er fand archaische Rituale wie die legis actiones zwar hoffnungslos unpraktisch, aber dafür ästhetisch und würdevoll. Seltsame Werke, wie der subpars secunda des codex iuridicalis, fand er schlicht unrömisch.


    Er widerstand der Versuchung dem Ädil das Nexum als Regelung für den Komplex der Darlehen vorzuschlagen und fuhr fort:


    "Es wäre zwar selbstverständlich ungewöhnlich, Dinge einfach abzuschaffen, die die Maiores sicher zu ihrer Zeit vortrefflich geregelt haben; trotzdem scheint es mir nicht problamatisch, die Regelungen um den Handel und den Markt aufzufrischen und zu ergänzen. Man könnte dies sogar erreichen, indem man sich die Weisheiten der Maiores zu Nutze macht: Ein Beispiel, wenn es dir gefällt:Es müsste in einem neuen Gesetz, das den Verkehr von Gütern und Waren neu verfassen soll jedenfalls eine Regel über die Ersitzung geben. Eine solche fehlt in der Mercatus beispielsweise. Die Maiores haben verfügt, dass eine solche Ersitzung möglich sein soll und zwar auf den XII Tafeln. Du bist du in der komfortablen Situation und kannst aussuchen, welches Material du wieder hervor holen willst und was du verbessern willst. Die XII Tafeln sehen zum Beispiel vor, dass der auf irgendeine Weise in Besitz einer Sache geraten ist an dieser Sache nach einem Jahr quiritisches Eigentum erwirbt, falls es eine bewegliche Sache ist, nach zwei Jahren. Du könntest nun befinden, dass diese Frist bei Grundstücken viel zu kurz ist. Immerhin sind diese von größtem Wert und ein Eigentümer, der sich auf einer ausgedehnten Reise befindet, könnte sich bei seiner Rückkehr unversehens eines großen Teils seines Vermögens in Grundstücken beraubt sehen. Du fragst mich was ich ändern würde? Ich würde die Praxis des Eigentumserwerbs durch usucapio bei Gutgläubigen zwar bestätigen, um die Umlauffähigkeit der Güter und damit die Flexibilität des Marktes zu steigern, aber die Fristen verlängern, um den Eigentümer länger zu schützen. Und die usucapio auch auf nicht quiritisches Eigentum übertragen. Mit Fremden lassen sich auch Geschäfte machen. Dies nur als Beispiel. Es gäbe einiges zu tun."


    Mit diesem Plädoyer hatte sich Tiberius bewusst auf die Mitte der Brücke gestellt. Der Ädil schien darauf aus zu sein, ein größere Reform durchziehen zu wollen und der Valerier hatte dem auch einiges abgewinnen können. Andererseits war der Aurelier ein Patrizier und als solcher wahrscheinlich bis zu einem gewissen Grade zumindest Traditionalist. Daher war Tiberius auch bewusst respektvoll mit den Errungenschaften der (ganz) alten umgegangen. Nun war er gespannt auf das Verdikt des Magistrats.

  • Aufmerksam hörte Sextus zu und neigte hier und da den Kopf, was man mit etwas Phantasie als zustimmendes Kopfnicken bewerten mochte. Mit vielen Dingen hatte der junge Valerier recht, wenngleich er auch den Fehler offenbarte, den sehr viele Juristen begingen: Er schwurbelte mit Fachbegriffen. Vermutlich, weil er Sextus beeindrucken wollte mit seinem Fachwissen, nichts desto trotz: Geschwurbel. Was allerdings nicht gänzlich schlecht sein musste. Sextus selbst neigte ebenfalls zu schwurbeln, nur ohne dabei Fachbegriffe zu verwenden. Vielleicht ergänzten sie sich dahingehend, so dass weniger umständliche Formulierungen herauskämen, weil die dem jeweils anderen auffielen? Oder aber, es würden noch umständlichere Schachtelsätze ins Gesetz einfließen, als jetzt schon.


    “Ich stimme dir in weiten Teilen zu und hatte schon ähnliche Gedanken, wenngleich ich dahingehend gedacht habe, dies alles zweizuteilen. Ein Marktrecht sollte sich vornehmlich mit den Vorgängen an den Märkten befassen und hierzu Regelungen definieren, vornehmlich solche, die für alle leicht und eindeutig verständlich sind. Dies allein ist schon eine große Herausforderung.
    Doch darüber hinaus vermisst unser Recht ein ebenso verständliches und ausführliches Eigentumsrecht, welches vielleicht getrennt hiervon oder aber auch als Teil davon behandelt werden sollte und auf welchem das eigentliche Marktrecht letztendlich fußt. Es ist schlimm genug, dass unser Recht nirgendwo zwischen Besitz einer Sache und deren Eigentum auch nur zu unterscheiden vermag.“

    Sextus tippte wieder die Fingerspitzen aneinander und musterte den jungen Valerier. Vielleicht wäre ein wenig juristische Expertise wirklich nicht schlecht für die Vorbereitungen. Darüber hinaus einen willigen Arbeitssklaven an der Seite zu haben konnte auch nicht schaden.


    “Aber gut, dies zu erörtern werden wir wohl noch viel Zeit haben. Wenn du dich nach den Saturnalien hier einfindest, jeden Tag zur hora secunda, bin ich einverstanden, dich als meinen tiro anzunehmen.“


    Sim-Off:

    Und wenn ich es nicht vermurkse, müsstest du es im Control Panel auch gleich bestätigen können

  • Ohne sich besonders beeindruckt zu zeigen, hatte der Aedil eingewilligt, Tiberius anzunehmen.
    Er hatte anscheinend den Geschmack des Magistrats getroffen. Es würde eine interessante Zeit werden, da war Tiberius sich sicher.


    "Wie du wünschst, Aedil. Ich werde da sein." hatte Tiberius geantwortet.


    Nun stand er wie befohlen zum ersten Tag seines Tirociniums wieder im Tablinum und wartete darauf, dass es losging.

  • Da der Hausherr das Tablinum nur für repräsentative Zwecke wie Salutationes und ähnliches nutzte, wirkliche Arbeit aber eher in der beschaulichen Bescheidenheit eines einfachen Officiums zu verrichten bevorzugte, wurde Valerius Flaccus dann auch sogleich in die oberen Stockwerke in besagtes Officium geführt.

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