Übernahme der Legio durch Marcus Decimus Livianus

  • Die Gefangen wurden in einem langen Marsch in Richtung der Stadt und der Castra gebracht. Nein die Legionäre nahmen keine Rücksicht auf die Gefangenen unaufhaltsam wurden sie vorangetrieben. Fiel einer zurück wurde er mit Schlägen wieder an seien Platz getrieben. Der Weg zog sich für die Gefangenen wohl endlos hin. Kamen sie durch bewohntes Gebiet konnte man Menschen sehen, welche am Straßenrand der Legio zujubelten oder die gefangenen mitleidig betrachteten. Jeder hier wusste das sie gerade Tote an siech vorbeilaufen sehen konnten. Jeder hier kannte das Gesetzt. Jeder hier kannte die Römer. Es würde wohl nicht lange dauern, bis man die Kadaver jener die gerade hier vorbeigetrieben wurden an Kreuzen aufgehängt bewundern konnte.
    So erreichten sie schließlich Mogontiacum und die Castra. Hier wurden die Gefangenen eingekerkert. Fein säuberlich nach Männer und Frauen getrennt. Und die Männer wurden zusätzlich an die Wände gekettet. Um die Wunden wurde sich gekümmert. Ja sie sollten, sie würden sterben aber nicht hier. Sie würde öffentlich hingerichtet. Für jeden sichtbar. Ja an ihnen würde man die macht Roms demonstrieren.


    Die eine Frau wurde wie befohlen in die Casa des Tribuns gebracht. Was auch immer er mit der wollte. Es gab keine Fragen. Kriegsbeute war Kriegsbeute und wenn der Tribun die dort haben wolte, so würde er sie auch bekommen.


    - - - -



    Tage später kam nun die Meldung, das der neue Stadthalter samt Kaiserin im Anmarsch war. Die Ausrüstung war auf Hochglanz gebracht. Geschniegelt und gestriegelt trat die GESAMTE Legion an. Ja alle traten sie an beginnend ab er erste Kohorte. So stand die Legio nun hier auf dem großen Platz der Castra bereit den neuen Stadthalter und die Augusta zum emfangen.
    Und so erging nun auch die Meldung an dem Legaten.
    „Legat ich melde die Legio II Germania vollständig angetreten!“



    [SIZE=7]*Morri[/SIZE]

    Sim-Off:

    ich hab das aufgrund der sich überschneidenden Ereignisse etwas zusammengefasst.

  • Alle standen sie hier auf dem campus. All die, die reumütig zurück gekehrt waren. All die, die den Ausflug zu dem Häufchen Germanen überlebt hatten. All die, die das eine nicht mitgemacht hatten und die die nicht mit hinaus mussten.
    Im carcer schmorten die Rädelsführer der Meuterei. Wie hart die Strafen ausfielen, dass legte der neue LAPP fest. Gleich zu Beginn seines Amtsantritt ein unangenehmes Procedere. Massa wusste warum sie es getan hatten, doch das spielte im Endeffekt keine Rolle. Sie hatten die Disziplin untergraben, die Moral der Legio hatte Schaden genommen. Dafür würden sie letztendlich bestraft.


    Zusammen mit den anderen augusticlavi war Massa angetreten. Alle herausgeputzt, mit allen Ehrungen die sie bisher erhalten hatten. Der Brustpanzer drückte an der Schulter. Massa lockerte den Riemen. Das Ding mochte er immer noch nicht. „ Kennst du den neuen LAPP?“ fragte der Rubellier. „ Nein, nicht direkt. Ich gehöre zu einem anderen Zweig der Decimer.“sagte Massa. Wäre nicht unmöglich gewesen, dass sie sich kannten. Das römische Imperium war groß, aber nichts unmöglich.

  • Der Terminplan in seiner ersten Woche in Germania Superior war dicht gedrängt. Nach seiner Amtsübernahme im der Regia war es nun an Livianus, auch seine Kommando über die Legio II zu übernehmen, eine Legion die er bereits kommandiert hatte. Es war daher ein wenig wie Heim kommen, obwohl er ja eigentlich weit weg von seinem Zuhause in Rom war. Doch was war schon das das Tatsächliche Heim eines Mannes wie Livianus. Seine lange und erfolgreiche Karriere hatte ihn im Laufe seines Lebens durch das halbe Reich geführt. Sein Heim war also meist dort, wohin ihm sein Weg führte und nun war es eben hier in Mogontiacum. An diesem Tag begleitete ihm auch die Kaiserin, welche alleine durch ihre Anwesenheit und ihr Interesse an der Legio dir Truppenmoral gewiss deutlich erhöhen konnte. Als sie den Campus erreichte waren alle Augen auf sie gerichtet. Die Kaiserin fuhr umringt von einer berittenen Eskorte Prätorianer in ihrem offenen Wagen, während der neue Legat und Statthalter auf seinem Pferd voraus ritt. Als die Meldung kam, nickte er zufrieden und ließ seine Blick über die Reihen der angetretenen Soldaten schweifen. Obwohl er diesen Anblick schon oft gesehen hatte, war das letzte Mal als eine Legio vor ihm angetreten war, doch schon einige Zeit her. Entsprechend beeindruckt war er vom Ausmaß dieser Menschenansammlung. Gewiss ging es der Kaiserin da nicht anders. Er entschied sich auf seinem Pferd zu bleiben und seine Ansprache von dort aus zu halten, sodass man ihm besser sehen und vielleicht auch verstehen konnte.


    "Soldaten Roms! Milites!


    Ich bin Marcus Decimus Livianus, neuer Statthalter der Provinz Germania Superior und ich überbringe euch die besten Grüße eures Kaisers, der mich in seiner Weisheit und Gnade auch zum Kommandeur der Legio II berufen hat. Eine Ehre die mir schon einmal zuteil wurde und daher werde ich den einen oder anderen von euch noch in Erinnerung sein. Nun hat mich das Schicksal erneut hierher geführt und ich freue mich auf die neue Herausforderung und die Aufgaben, welche mit der Statthalterschaft und dem damit verbundenen Kommando über diese glorreiche Legio auf mich zukommen, welche bereits im Laufe ihrer langen und bewegten Vergangenheit große Taten vollbracht und auch große Namen hervorgebracht hat.


    Die Secunda war und ist eine Elitelegion des Reiches, steht an jedem Tag an der am stärksten befestigten Grenze unseres Imperiums und verteidigen es im Namen unseres Kaisers vor allen Feinden. Und als wäre das nicht genug Verantwortung, baut ihr Straßen, schützt römische Bürger und sorgt für die Aufrechterhaltung der römischen Ordnung in einer der wichtigsten Provinzen des ganzen Reiches. Ich kann euch berichten, dass euch der Kaiser für diese Mühen mehr als dankbar ist. Er verlässt sich mehr denn je auf euch, eure Treue und euer Pflichtbewusstsein. Und ich weiß..... Ihr werdet ihn bestimmt auch weiterhin nicht enttäuschen! Als Zeichen seines Dankes schickt er euch ein Donativum, dass in den kommenden Tagen ausbezahlt wird.


    Wie ihr seht bin ich heute jedoch nicht alleine zu euch gekommen, um dieses Kommando anzutreten, sondern habe einen besonderen Ehrengast mitgebracht. Die Augusta höchst selbst hat mich nach Germania Superior begleitet, um sich im Namen des Kaisers ein Bild über die Lage in den nördlichen Provinzen zu machen und euch so den Dank und die Anerkennung eures Kaisers zu zeigen.


    Roma Victrix! Lang lebe der Kaiser!"


    Während seiner Rede ritt der Decimer vor der Legio auf und ab. Doch beim letzten Teil war er wieder beim offenen Wagen der Kaiserin angekommen und deutet nun auf diesen, was die Männer in Jubel ausbrechen ließ.

  • Die 5 Augusticlaven saßen auf ihren, parademäßig geschmückten, Pferden vor der angetretenen Legion. Vor ihnen nur der Laticlavius und der derzeitige Legat. Endlich tauchte der Wagen mit der Kaiserin und der neue LAPP auf. Ein erhabener Augenblick. Es herrschte vollkommene Stille unter den Legionären als der Wagen hielt und der LAPP anfing zu Sprechen. Sie wollten alle wissen was er zu sagen hatte. Seine Rede war entscheidend für viele der Legionäre die hier standen.
    Reden konnte er, traf genau den Nerv der Legionäre. Ein leises Raunen ging beim erwähnen des Donativum durch die Reihen. Das sofort verstummte, als der LAPP die Kaiserin in den Vordergrund rückte.


    Seine abschließenden Worte waren der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte.



    „ROMA VICTRIX ! ROMA VICTRIX !“……..“AUGUSTUS ! AUGUSTUS ! AUGUSTUS!“


    Langsam aber stetig, setzte sich ein anderer Ruf durch. „ AUGUSTA! AUGUSTA! AUGUSTA“….Bis er die ganze Legion erfasst hatte. Sie wollten von ihr ein paar Worte hören.

  • Die Kaiserin erhob ich und stand nun auf dem offenen Reisewagen, so dass jeder der Soldaten sie erblicken konnte. Ja es war schon ein imposanter Anblick ein komplette Legion vor sich versammelt zu sehen. Fast schon beneidete die Kaiserin jede Feldherren des Imperium, die diesen Anblick öfter genießen durften.
    Und wieder hob sie ihre Stimme, damit alle der hier versammelten sie vernehmen konnte.



    „Es ist mir eine Freude, am heutigen Tage zu euch zu sprechen. Das römische Volk sieht in seinen Soldaten die lebendige Verkörperung seines Willens, seinen Teil beizutragen zur Verteidigung des Imperiums.
    Soldaten Roms, der Kaiser erwartet von euch, dass ihr in treuer Pflichterfüllung eure ganze Kraft einsetzen für das über allem stehende Ziel, den Frieden zu sichern. Geht mit der Gewissheit an eure Aufgabe, dass eure Leistungen Anerkennung finden werden.
    Ohne den Beitrag den die Soldaten Roms jeden Tag leisten wäre eine wirksame Verteidigung unseres Imperiums nicht denkbar, es bedeutet eine Verpflichtung und sie ist eine Herzenssache.
    Die Soldaten Roms haben das Ziel erreicht, dass die Abwehrkraft des Imperiums so groß ist, dass das Risiko für jeden möglichen Angreifer zu groß ist. Sie haben Angst vor der Schlagkraft Roms. Und erstarren in Ehrfurcht vor den Soldaten des Imperiums.
    Dank der Schlagkraft der römischen Truppen, getraut sich kein ein Feind einen Fuß ins Imperium zu setzen und ihr hier, Soldaten Roms, leistet jeden Tag einen entscheidenden Beitrag um den Frieden im Reich zu sichern. Ohne euch wäre ein friedliches Leben nicht denkbar. Ich verneige mich vor euch, vor euren Taten und davor, dass ihr ohne Zögern bereit seid jeden Tag eurer Leben für das Wohl aller Bürger Roms aufs Spiel zu setzen.
    Bewahrt euch ein frisches Herz und einen freien Sinn. Ich wünsche euch, dass der Dienst Freude und innere Befriedigung geben mag!
    Ich ehre euch Soldaten Roms und verneige mich in Demut und Dankbarkeit für die von euch vollbrachten Leistung und vor den Aufgaben die ihr jeden Tag zu bewältigen hab.
    Lang lebe der Kaiser!
    ROMA VICTRIX “


    Sagte die Kaiserin und verneigte sich vor den Soldaten der Legio.

  • Natürlich hatte ich nach der Rückkehr auch die Nachricht vernommen und war am Campus angetreten, den Legaten und die Kaiserin zu empfangen.


    Die Rede des Legaten tat den Männern sichtlich gut und die Anwesenheit der Kaiserin krönte das Ganze

  • Nach dieser Begrüßung und der sichtlich tollen Stimmung, welche sie bei den Männern auslöste, nickte der Legat den Offizieren zufrieden zu.


    "Die Legio kann nun wegtreten. Alle Mannschaften die nicht dienstnotwendig sind, dürfen sich den restlichen Tag frei nehmen. Die Kaiserin und ich würden im Anschluss gerne das Lager besichtigen. Wer gibt uns die Ehre den Führer zu spielen?"


    Dabei sah er lächelnd in die Runde der Offiziere und war gespannt, wer sich diese Ehre antun wollte.

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