Turma I - Stube des Decurio Paullus Atius Scarpus

  • Stube des Decurio

    Paullus Atius Scarpus


    Jede Turma der Ala I Aquilia Singularis ist in einer eigenen Reiterbaracke untergebracht. Hier befinden sich sowohl die Unterkünfte der Reiter, als auch die Ställe der Pferde. Zwar verfügen die insgesamt zehn Unterkünfte über keine Vorräume, dafür müssen sich aber auch nur jeweils drei Männer eine Stube teilen. Ihre Pferde sind auf der anderen Seite der lang gestreckten Baracke untergebracht, nur durch eine dünne, hölzerne Wand von ihren Reitern getrennt.


    Stabulum1.png


    Die Stube des Decurios ist hingegen ein wenig geräumiger und er muss sie sich auch mit niemandem teilen. Seine Unterkunft umfasst außerdem einen Vorraum mit einem Scriba der Einheit, und bietet zudem zusätzlichen Komfort für die Offiziersränge.


    Dies ist die Unterkunft von Decurio Paulus Atius Scarpus.

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    Sabaco ließ für Scarpus ein gutes Essen und heißen Würzwein zum Durchwärmen vorbereiten, außerdem legte ihm jemand heiße Steine ins Bett, damit es vorgewärmt wurde, lüftete noch einmal kräftig und heizte seine Stube an. Wenn Scarpus in seine Stube kam, würde es dort wohnlich für ihn sein und nach frischem, schweren Essen und heißem Würzwein duften.

  • völlig überwältigt über die Mühen die gemacht wurden wäre Scarpus fast in Tränen ausgebrochen.

    Warmes, frisches Essen, Wein und ein richtiges Bett. Und dazu noch ein warmes Bett.

    Wie lange hatte er davon geträumt, zu Beginn der Mission.

    Rasch entledigt er sich der Kleider, wusch sich oberflächlich um den gröbsten Schmutz loszuwerden um sich dann an den Tisch zu setzten.

    Ein Gefühl beschlich ihn in jenem Moment. Das Gefühl der Einsamkeit. Wie seine Kameraden am Tor, denen es suspekt war so viele Menschen rundherum zu sehen, so war es für ihn nun suspekt allein zu sein und zu essen.

    ' Normal ' wäre es nun dass sie alle beisammen saßen, entweder im Unterschlupf, der nichts weiter war als eine Höhle, gerade etwas mehr Platz für alle oder in einem der Dörfer als Reisende aus einem weit entfernten Teil Germania magna oder auch einfach an einem Hof.

    Scarpus musste sich zusammenreißen um nicht gleich alles mit bloßen Fingern aufzunehmen. Bedeutsam langsam begann er zu essen.......


    Und ewig lockt das Bett. Immer wieder schielte er zu der Lagerstatt. Doch eins nach dem anderen. Auch wenn er es bedauerte und sich nicht gleich lang machen konnte so hatte er nicht vor als Dreckspatz ins Bett zu gehen. Die Therme war der nächste Ort den er besuchen würde.

  • Es war ein Tag wie jeder andere, zumindest für Scarpus. Doch etwas lag in der Luft. Ein Unwetter bahnte sich an aber nicht ein solches das für Schäden uns Verlust sorgte, andererseits Leben unterstützte und erschuf, sondern eines der schlimmen Art. Das " Unwetter" würde Zerstörung, Leid und Tod mit sich bringen. Jene die gegen das Imperium standen, jenen die sich nicht anpassen wollten, jenen die ihre Freiheit behalten wollten und nur auf der Suche waren nach neuen Lebensräumen.

    Scarpus war alt, alt genug um die Welt mit anderen Augen zu sehen. Er sah und hatte Dinge gesehen die ein gewöhnlicher Bürger niemals zu Gesicht bekam. Jene Bürger die er geschworen hat zu schützen.

    Er schüttelte den Kopf und entledigt sich der Gedanken die mehr als nur Zweiifel in sich Bergen.

    Seit der Stabsbesprechung der er beiwohnen konnte, durfte, musste, war der erschreckende Gedanke in ihm aufgeteilt das die psychische Gesundheit des einen und anderen Offiziers im Argen lag. Aber gut. Er hatte sich während der Besprechung zurückgehalten, sich danach zurückgezogen und hielt nun seitdem eine Art Einsiedlerleben. Inmitten hunderter anderer Menschen.

    Auch das er ihne offizielle Aufgabe im Dienste der ALA Numidia stand war ein Unikum.


    Ohne Hast legte er seine Ausrüstung an, betrachtete sich kurz in dem kleinen Handspiegel und schüttelte erneut den Kopf.

    Sein Urteil über den Mann bzw das Gesicht im Spiegel war gefallen.

    Dann trat er aus seiner Keminate und blickte sich kurz um.

    Sein Blick wendete sich nach rechts, entlang der Barracke und zögerte.

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