[Officium] - Hauptsitz der Augustales

  • Als Kultverein im Dienste der vergöttlichten Kaiser, war es nur logisch, dass die Augustales ein Officium in den Hallen des Ulpianums hatten. Hier wurden die vergöttlichten ulpischen Kaiser verehrt, hier hatte der aktuelle Magister, Cossus Casperius Megellus, seinen Sitz eingerichtet und hier traf man sich zu gemeinsamen Diskussionen und regelmässigem Gedenken.

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    DOMINUS FACTIONIS - FACTIO ALBATA

    SODALIS - AUGUSTALES

    Klient - Marcus Decimus Livianus

  • Marcus war überaus beruhigt gewesen, als nach seinem Schreiben an die Augustales prompt eine Einladung zurück gekommen war. In die besten Klamotten gekleidet, die er hatte finden können, stellte er sich zu vereinbarten Zeitpunkt beim Sittz der ehrwürdigen Augustales ein.

    Er hatte seine Bewerbung bei dem Kultverein für eine clevere Idee gehalten. Mit seinem prätorianischen Verwandten konnte er an tatkräftiger militärischer Unterstützung für den Kaiser nicht mithalten. Also musste er um voran zu kommen andere Wege finden.

    Außerdem hatte Marcus während seiner Studien das eine oder andere falsche Buch gelesen, dessen Inhalt seine Pietät gegen die augusteische Institution nicht unerheblich erschüttert hatte. Schon weil er sich des Schicksals seines Vaters entsann.

    Wenn also alles gut lief hier, würde sein Engagement nicht nur einen guten Eindruck auf die Geselllschaft machen, sondern ihn selbst auch in seiner Loyalität bestärken.

  • Ein Fremder in dem Bereich des Ulpianums, welcher für die Augustales als Treffpunkt fungierte, war nicht alltäglich und so fiel der junge Mann sofort auf, der sich hier aufhielt. Es waren zwar nur wenige Männer anwesend an diesem Tag, aber Senator Annaeus Florus Minor war da und fing den jungen Mann ab.


    Salve, du befindest dich im Ulpianum, dem Tempel der vergöttlichten Kaiser und der Helden des Reiches, sowie dem Hauptsitz der Augustales. Wie kann ich dir helfen?

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    DOMINUS FACTIONIS - FACTIO ALBATA

    SODALIS - AUGUSTALES

    Klient - Marcus Decimus Livianus

  • Marcus hatte keine Ahnung, wen er da vor sich hatte aber natürlich blieb ihm der senatorische Streifen an der toga nicht verborgen.


    "Salve Senator, dann bin ich ja richtig hier. Der Chef der Augustales war so freundlich, mir auf mein Gesuch mich vorstellen zu dürfen, positiv zu antworten. Ich bin Marcus Tiberius Durus."


    Er hätte sich zuhause eine Beschreibung der wichtigen Leute bei den Augustales geben lassen sollen. Oder überhaupt. So stand er da wie ein Trottel vom Dorf und geistreiche Konversation würde sich vielleicht schwierig gestalten. Tortzdem gab sich Marcus Mühe, seine Nervosität mit einem höflichen Lächeln zu überspielen. Nervöse Unbeholfenheit würde ihm hier nicht weiterhelfen.

  • Auf seiner Schlenderei durch die Stadt gelangte Secundus auch an jenen Tempel und er betrat ihn ehrfurchtsvoll.

    Im Inneren sah er einen jungen Mann, welcher sich mit einem Senator unterhielt. Secundus wollte nicht stören, also wartet er ab bis die beiden ihr Gespräch beendet und er den Senator ansprechen konnte.

    In der Zwischenzeit schaute er sich um, um mehr über die hier verehrten ulpischen Kaiser zu lernen.

  • Der junge Mann, der nun vor mir stand, war auf Grund diverser Details seiner Kleidung als Patrizier zu erkennen. Dies spielte zwar für seinen Wunsch, den Magister zu sprechen, keine Rolle, doch es erklärte, warum er den ehemaligen Volkstribun nicht kannte.


    Der Magister ist in seinem Officium. Ich bringe dich hin. Bitte folge mir, Marcus Tiberius Durus.


    Ich ging dem Mann voraus und meldete ihn beim Magister an. Dieser dankte mir und bedeutete dem jungen Mann, sich zu setzen. Danach verliess ich das Officium, während der Magister das Gespräch eröffnete, den jungen Mann begrüsste, ihm für seinen Brief und das schnelle Erscheinen dankte und darum bat, dass er ihm sein Anliegen etwas detaillierter schildern sollte.


    Sim-Off:

    Bitte weiter spielen, der Narrator Italiae wird dann übernehmen.

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    Klient - Marcus Decimus Livianus

  • Marcus bedankte sich bei dem Senator und folgte ihm hinein. Dabei nickte er dem anderen, der sich zu ihnen in die Nähe gesellt hatte, freundlich zu. Vielleicht war der ja gleichfalls her gebeten worden?


    Nun, das würde er schnell genug erfahren.


    Der Magister kam dann auch zügig zur Sache, der Tiberier hatte sich natürlich bereits seinerseits einen Aufschlag überlegt.


    "Ich danke dir, dass du meiner Bitte so schnell entsprochen hast, Magister. Hatte ich doch schon befürchtet, dass die ehrenwerten Augustales eine lange Warteliste für mögliche Mitglieder haben könnten.

    Nicht zuletzt, weil mir dieses Kollegium aufgrund seiner Geschichte und seiner Verdienste wie geschaffen erscheint, sich in den Dienst der vergöttlichten Kaiser zu stellen. Soldat bin ich keiner und als Patrizier ist im Besonderen meine Pflicht dem Culture Deorum zur Verfügung zu stehen.

    Es gäbe mir auch eine Chance, von den ehrenwerten Augustales zu lernen." Marcus hoffte, das das alles nicht gar zu dick aufgetragen war. Allerdings wollte er einen pflichtbewussten und ernsthaften Eindruck machen.

    "Ich bin nicht in Rom aufgewachsen. Und wo könnte ich besser die Feinheiten des Dienstes am Gemeinwohl besser lernen, als hier?"

  • Cossus Casperius Megellus war es sich gewohnt, dass insbesondere junge Patrizier sich um einen Platz in den Augustales bewarben. Es war zwar längst nicht mehr ganz so oft der Fall wie früher, aber besonders die junge Patrizier mussten sich halt im Cultus Deorum aktiv und sichtbar zeigen, wenn sie den Cursus Honorum beschreiten wollten. Für einen Plebejer wurde dies erst mit der Aufnahme im Senat zur Pflicht. Demnach war es normal, dass die Kultvereine und somit eben auch die Augustales, mehr Zulauf erhielten aus den Reihen der jungen Patrizier.


    Salve Marce Tiberi Dure, es freut MICH, dass du dich für den Dienst bei den Augustales interessierst. Ich gehe davon aus, dass du dich über unseren Aktivitätenbereich informiert hast? Wo bist du denn aufgewachsen, wenn du sagst, das sei nicht in Rom gewesen und was bringt dich denn nun zurück nach Rom?


    Das waren nun keine speziellen Fragen, aber dennoch wichtig um die notwendigen Abklärungen nach diesem Gespräch treffen zu können.

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