[TEMPLUM] Tempel der Vesta (Zutritt ist nur den Vestalinnen und den weib. Aeditui Vestae gestattet)

  • Die Virgo Vestalis Maxima tretet in den Tempel der Vesta und spricht.


    Heilige Vesta, ich habe mich entschlossen, dir zu dienen! Steh mir bei auf meinem Weg als deine treue Dienerin!


    Sie verlässt den Tempel wieder und kehrt zum Atrium Vestae zurück

  • Ich beschloss das es dringend einmal Zeit wurde, zu Vesta zu beten und ehrfürchtig betrat ich also den Tempel. Als ich dastand blickte ich die Statue der Vesta an, eine gewisse Demut beschlich mich. Ich ging langsam und immer auf die Vesta schauend auf den Altar zu und brachte ihr meine Opfer dar: Obst und Brot. Dann begann ich mein Gebet...

    Oh Große Vesta die du leitest das Schicksal Romes. Ich erbitte bei dir hiermit deine Gnade auf dass du schützend deine Hände auf die Soldaten unseres Imperium legst in diesen schweren Stunden. Hüte unser geliebtes Rom, wie ich hüte deine Flamme in der Cella! Dir gebührt mein ganzes Leben und meine Liebe! Ehrwürdige Vesta, erhöre mein Gebet!


    Ich sah bittend das Abbild meiner Schutzgöttin an, mit einer Mischung aus Dankbarkeit und Hoffnung!

  • Ehrfürchtig betrat ich den Tempel der Vesta. Mein Blick viel gleich auf das heilige Herdfeuer der Vesta. Als wir näher herangetreten waren, blieb ich stehen und ließ meinen Blick lange darauf ruhen. Das ich nun Vestalin war sorgte dafür, dass ich es mit einer ganz anderen Ergriffenheit betrachtete als vorher. Nach einer Weile des Schweigens wandte ich mich an Agrippina "Wirst du mir auch genau zeigen, wie ich meine Aufgaben hier zu verrichten habe?"

  • Ich trat ins den Tempel, völlig still. Da sah ich die Virgo Vestalis Maxima, Endlich habe ich sie gefunden. Ich ging auf sie zu.


    Salve, Agrippina... Ich wollte dich fragen, ob wir das Testament eines Germanicus Ursus haben...

  • Als sich Agrippina wieder mir zugewandt hatte,lächelte ich sie kurz an.


    Ja ich hätte ein paar Fragen. Wie lange dauert der Dienst einer Vestalin wenn sie über das Feuer wacht. Und woher bekommen wir das Holz? Holen wir es selbst?

  • Ich musste mir eingestehen, dass ich darüber doch irgendwie erleichtert war. Nicht das ich dachte ich könnte unaufmerksam sein, wenn ich auf das Feuer achtete, aber es konnte ja immer mal passieren....ich wollte nicht weiter denken, schließlich war die Strafe die auf das Ausgehen lassen des Feuer stand sehr unerfreulich.


    Kaufen wir das Holz auf dem Markt oder ist es ein besonderes?"

  • Wir kaufen es auf dem Markt, es wird von besonderen Agenten des Römischen Reiches gefällt und verkauft.


    Tertia war mir von Anfang an sympathisch. Sie hatte eine gewisse Neugier, die mir sehr gefiel. So wusste ich, dass ihr der Dienst im Tempel auch ernst war und sie viel daran legte, es richtig zu machen.

  • Ich hörte aufmerksam zu und nickte. Etwas unsicher fragte ich:


    "Könnte ich wohl auch das Palladium sehen?"


    Ich schämte mich das ich nicht nur fragte um dem Götterbild die Ehre zu erweisen, sondern auch aus purer Neugier. Schließlich durfte Bild der Göttin Minerva nicht jeder betrachten...

  • In der Nähe des Tempels machte Tertia einen Aushang für die Frauen der Stadt:


    Am Abend des PRIDIE NON DEC DCCCLV A.U.C. (4.12.2005/102 n.Chr.)findet


    das Fest der Bona Dea


    im Domus Aeliana statt.


    Dazu eingeladen sind alle Frauen. Jede Teilnehmerin wird darum gebeten eine Weinspende mitzubringen.

  • Gemeinsam betraten sie den Tempel. Hier drinnen nahm man den Lärm des Forums kaum noch war. Am Altar der Vesta auf dem das Herdfeuer brannte blieben sie stehen. Langsam breitete Tertia die Arme aus und wandte ihre Handflächen gen Himmel, die typische Gebetshaltung.

  • Verina sah sich alles genau an und machte es Tertia nach. Sie breitete ebenfalls die Arme aus und drehte ihre Handflächen zum Himmel. Schließlich wartete sie darauf, dass Agrippina etwas sagen oder machen würde. Sie fühlte sich glücklich und freute sich, im Kreis dieser Frauen zu sein und Vesta dienen zu dürfen.

  • Ich sprach, ebenfalls mit den Händen zum Himmel erhoben bestimmt:


    Grosse Vesta!
    Beschütze uns auf unserer Laufbahn in deinem Dienste und behüte die Stadt Rom und alle ihre Einwohner.


    Ich machte eine kurze Pause und streute etwas Weihrauch ins Feuer. Dann sprach ich weiter:


    Du, die du unserem Leben einen neuen Sinn gegeben hast, nimm unsere Opfer allezeit gütig an!

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