Flup und das Badefest fiel ins Wasser :D

  • Alle Vorbereitungen zu dem lange geplanten Badefest waren abgeschlossen. Das Schwimmbad war hergerichtet, die Zutaten für einen kleinen Imbiss standen in der Küche bereit und ich erwartete am Nachmittag die ersten Gäste.


    Prüfend ging ich nochmals durch die Räume und ließ die eine oder andere Ausschmückung hinzukommen. Auch die Duftöle kontrollierte ich wiederholt. Bis zum Eintreffen der ersten Gäste würde ich durchaus noch beschäftigt sein …


    http://home.arcor.de/de_la_cha…lder/forum/Schwimmbad.JPG



    edit: Das Thema musste dringend aktualisiert werden ;) :D

  • Mit den ausgeruhten und gut trainierten Pferden war der Weg von Ostia nach Rom schnell zurückgelegt. Ich lenkte das Gespann in die Auffahrt und von dort in den hinteren Bereich des Anwesens. Dort stoppte ich es.


    Ich sprang von der Biga und half Mia wieder beim Aussteigen.


    "Es dauert etwas. Ich muss erst ausspannen."

  • Ich richtete mich auf und sah sie nicht nur verwundert, sondern wohl auch etwas ärgerlich an. Sah ich etwa so aus, als würde ich Hilfe brauchen? Und dann auch noch von einem grazilen Sklavenmädchen!


    Stirn runzelnd machte ich mir erneut an den Riemen zu schaffen, löste die Gurte und führte die Pferde in den Stall.


    „Komm!“, sagte ich etwas unwirsch und ging voran. Ich suchte Deandra in der Villa.

  • Etwas erschrocken und beschämt schaute ich weg. Sowas nannte man wohl Fettnäpfchen. Ich seufzte auf und schaute woanders hin, nur hin und wieder zu ihm um zu sehen, wie er es machte, aber ich wollte ihm nicht im Weg sein.


    Ich wartete und als er komm sagte, folgte ich ihm schweigend.

  • „Oh, Cadior! Du kommst wie gerufen.


    Wen bringst du hier mit?“, fragte ich verwundert. Ich kannte Cadior nur als Einzelgänger und jetzt brachte er eine junge Frau mit und dann auch noch direkt in die Villa.


    Ich hob eine Braue und musterte die Unbekannte.

  • Ich konnte nicht anders, aber Fremden gegenüber wurde ich immer schnell zum "Hascherl". Schüchtern schaute ich zu Boden und wagte nichts zu sagen.

  • „Ich? Das ist ein Scherz! Also das übernimmst mal schön du. Ich und mich um Sklavinnen kümmern“, murmelte ich vor mich hin. Parisaa war noch klein gewesen. Da war ein solcher Wunsch zu verstehen, aber doch nicht bei Mia.


    Prüfend, aber nicht unfreundlich, blickte ich sie an.


    „Was hast du bisher gelernt? Worin kann ich dich einsetzen?“, fragte ich interessiert.

  • Ich wagte kaum aufzusehen. Etwas stockend begann ich:
    "Ich habe im Haushalt gelernt und kann etwas kochen und für Ordnung sorgen. Auch unterhalten, mich um Kinder kümmern und...." ich stockte wieder und wurde zugleich rot und blass und dachte nein, nein, das gehört nicht hierher und das hat keinen zu interessieren. Vergiss es doch endlich, Mia, vergiss es!
    "Ja, und das war es."

  • Soo schüchtern ... Sie und Commodus? Ich musste schmunzeln. Wieso hatte sich Commodus wohl diese Sklavin ausgesucht? War es das Äußere? Mein Bruder ... Na jedenfalls war sie mir sympathisch. Eine wohltuende Abwechslung zu Eirene, die manchmal auftrat, als wolle sie mir die Mutter ersetzen.


    "Uuunnd?", wiederholte das Ende ihres abgebrochenen Satzes. Ich neigte meinen Kopf und schaute sie fragend an.

  • Ich schüttelte nur den Kopf. Nein, darüber konnte und wollte ich nicht sprechen. Meine Lippen zitterten leicht.
    "Und nichts weiter, Herrin."

  • "Nun gut." Ich wusste nicht so recht, was ich davon halten sollte, wollte aber auch nicht weiter in sie vordringen.


    "Auf jeden Fall lege ich allergrößten Wert auf Ehrlichkeit. Ich möchte dich also nicht bei einer Lüge ertappen." Ich sah Mia eindringlich an.


    "Zuverlässigkeit und Loyalität der Familie gegenüber erwarte ich ebenfalls. Beachtest du dies, werden wir keine Probleme miteinander haben. Cadior, erkläre ihr - aber bite an anderer Stelle - die Regeln dieses Hauses. Ihr könnt dazu in das Zimmer auf der Westseite gehen. Ich meine das zwischen Alae und Fauces.


    Sollten demnächst die Gäste kommen, dann erwarte ich, dass du, Mia, zur Tür gehst, wobei Cadior dies natürlich ebenfalls erledigen kann", sagte ich augenzwinkernd.

  • "Jawohl, Herrin, ich habe verstanden."
    Ich war dankbar, das sie nicht weiter in mich eindrang.
    "Ich werde die Aufgaben wie gewünscht erledigen."



    /edit: Wordkorr.

  • Einige Zeit später kam ich wieder, dass Zimmer war ordentlich hergerichtet und bereit für Gäste, um zu sehen, wo ich als nächstes würde Hand anlegen sollen.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!