Beiträge von Publius Matinius Agrippa

    "Ich hatte es mir bereits gedacht, aber ich hoffte dennoch, dass es vielleicht eine Möglichkeit gibt."


    Er erhebt sich.


    "Gut, dann treffen wir uns in ein paar Tagen in Mantua, ich werde morgen abreisen, in der Zwischenzeit werde ich alles soweit vorbereiten und dich auch nicht mehr weiter aufhalten."

    "Ich diene gerne dem wahren Imperator Roms. Falls du es wünscht, werde ich ein Eid schwören."


    "Ich habe vor dem Mord an deinem Bruder mit dem Tyrannen darüber gesprochen, dass ich mich gerne nach Spanien zurückziehen will. Er wird wahrscheinlich keinen Verdacht schöpfen, wenn ich erneut darum bitte und ich könnte Problemlos Wertgegenstände aus Rom schaffen."


    Er kratze sich am Kinn.


    "Was ist mit unseren Freunden in den Zellen? Vinicus Lucianus wäre ein fähiger General? Es besteht wohl keine Möglichkeit, sie zu befreien?"

    "Ich halte ihn ebenfalls für den Mörder deines Bruders. Ich fürchte mich vor ihm, er wird Rom nicht wie ein Kaiser sondern wie ein König regieren. Dies tat er bereits als Stadtpräfekt. Ich werde dir folgen, wenn es sein muss bis ans Ende. Lieber sterbe ich als freier Mann und nicht als Sklave eines Tyrannen."


    Er überlegte.


    "Wie sieht es mit deinen finanziellen Mittel aus? Ich habe ein paar Truhen voller Gold in meinem Haus, es wird schwierig sie unbemerkt aus Rom hinauszuschaffen ..."

    "Die Vinicier und Flavius Furianus wurden verhaftet, ich halte Sie nicht für die Mörder deines Bruders, unter Folter gesteht jeder Verbrechen, welche er nie begannen hat. Giftmorde gehören nicht zu den Methoden von römischen Consularen, es wäre unter ihrer Würde."


    "Gerne setze ich mich zu euch.", erwiderte er kurz und setzte sich.


    "Dies ist auch mit aufgefallen, zumal genügend Zeit zwischen der Abholung des Testamentes und der Verlesung im Senat vergangen ist Die Freiheit ist mit donnerdem Applaus zu Grunde gegangen ..."

    "Guten Abend die Herren, ich hoffe ich störe euch nicht. Ich wollte dem nächsten Verwandten des Kaisers mein Beileid aussprechen. Er hat den Tod nicht verdient." Er schluckte. "Ich habe vor den Göttern einen Schwur auf deinen Bruder und seine Familie geleistet. Diese Pflicht nehme ich ernst. Wenn etwas sauber, rein und perfekt präsentiert wird, stinkt immer etwas. Dieser Gestankt, dieser saubere Gestank muss beseitigt werden."

    "Wartet einen Moment.", flüstert einem Jungen etwas ins Ohr, dieser verschwindet und kommt nach einer Weile retour.


    "Der Dominus erwartet den Senator im Garten, wenn er dem Jungen bitte folgen würde."

    Er erhob sich aus den Reihen der Consulare.


    "Es ist traurig, was du uns berichtest, aber gestatte mir eine Frage Stadtpräfekt. Wie kommst du darauf, dass er vergiftet wurde? Er war lange krank, ist es nicht möglich, dass er an den Folgen der Krankheit verstorben ist?"

    "In meiner Zeit als Statthalter in Spanien habe ich Tarraco lieb gewonnen, Sie haben mich gar zu Ihrem Stadtpatron ernannt. Ausserdem besitze ich grosse Ländereien in Spanien."


    "Falls ich nicht gewählt werde, ist es ein Zeichen, dass meine Zeit abgelaufen ist und mein Sonne kurz vor dem Untergang steht ... Die meisten meiner Freunde sind schon lange Tod und viele der Senatoren misstrauen mir, ob meines Alters und Reichtums ..."

    Das Durus ihn unterstütze war wohl der Verdienst von Lucianus, er hatte also mit ihm gesprochen. Er blickte danach zum Senator Macer.


    "Ich und Lucianus könnten gemeinsam viel bewegen.


    Nehmen wir den Handel für Senatoren. Wir sind eingeschränkt und es muss nochmals überprüft werden, ob die Einschränkungen weiterhin bestand haben dürfen. Seid dieses Regelung in Kraft getreten ist, ist viel Wasser den Tiber hinab geflossen. Dafür soll es eine Debatte geben und wir würden versuchen, diese Bedürfnisse in einer Gesetzesänderung anzupassen.


    Ein weiterer Punkt ist die Hürde des Senats, diese liegt momentan für die Annahme eines Dekrets bei 60 %, meiner Meinung nach, sollte diese Hürde bei 51 % der Stimmen liegen.


    Die Steuerfreiheit für Senatoren will ich ein allerletztes mal zur Abstimmung vorlegen, sollte sie wiederum abgelehnt werden, schwöre ich einen heiligen Eid, dass ich diese Vorlage nie mehr einbringen werde und mich bei zukünftigen Abstimmungen enthalte.


    Desweiteren würden wir uns um das Ulpianum kümmern, wir sehen es als unsere Pflicht, dass dieses stolze Gebäude möglichst bald fertiggestellt wird und wären gar bereit einen Teil der Zusatzkosten zu tragen. D.h. falls uns der Senat dies gewährt ..."