Bearbeiten von „Schauspieler“

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Berufsmäßige Schauspieler (lat., männlich ''histrio'', ''scaenicus'', ''actor'' oder ''actor scaenicus''; weiblich ''scaenica''; im ''[[mimus]]''-Schauspiel auch ''mimus'', bzw. ''mima'') genossen in der römischen Gesellschaft ein zwiespältiges Ansehen. Einige von ihnen wurden berühmt und wohlhabend, so etwa der mit [[Marcus Tullius Cicero|Cicero]] befreundete [[Quintus Roscius Gallus]], den der ''[[dictator]]'' [[Lucius Cornelius Sulla Felix (1)|Sulla]] sogar zum [[Ordo Equester|Ritter]] erhob. Andererseits zählte man das [[Schauspiel]], anders als die [[Musik]] oder die [[Rhetorik]], nicht zu den ''septem artes liberales'', den “[[Sieben Freie Künste|Sieben Freien Künsten]], die eines [[Stände|freien Mannes]] würdig waren. Deshalb waren die meisten Schauspieler freie Nicht-Römer (''peregrini''), Freigelassene (''liberti'') oder [[Sklaven]]. Ein römischer Bürger, der diesem Beruf nachging, wurde mit der ''[[Personenrecht|infamia]]'' belegt und er selbst zu einem ''infames'', das heißt, er verlor einen Teil seiner Bürgerrechte.
 
Berufsmäßige Schauspieler (lat., männlich ''histrio'', ''scaenicus'', ''actor'' oder ''actor scaenicus''; weiblich ''scaenica''; im ''[[mimus]]''-Schauspiel auch ''mimus'', bzw. ''mima'') genossen in der römischen Gesellschaft ein zwiespältiges Ansehen. Einige von ihnen wurden berühmt und wohlhabend, so etwa der mit [[Marcus Tullius Cicero|Cicero]] befreundete [[Quintus Roscius Gallus]], den der ''[[dictator]]'' [[Lucius Cornelius Sulla Felix (1)|Sulla]] sogar zum [[Ordo Equester|Ritter]] erhob. Andererseits zählte man das [[Schauspiel]], anders als die [[Musik]] oder die [[Rhetorik]], nicht zu den ''septem artes liberales'', den “[[Sieben Freie Künste|Sieben Freien Künsten]], die eines [[Stände|freien Mannes]] würdig waren. Deshalb waren die meisten Schauspieler freie Nicht-Römer (''peregrini''), Freigelassene (''liberti'') oder [[Sklaven]]. Ein römischer Bürger, der diesem Beruf nachging, wurde mit der ''[[Personenrecht|infamia]]'' belegt und er selbst zu einem ''infames'', das heißt, er verlor einen Teil seiner Bürgerrechte.
  
Im antiken Theater – dem römischen ebenso wie dem griechischen – war die Schauspielerei eine fast ausschließlich männliche Domäne. Wie im japanischen Nō-Theater spielten Männer alle Rollen, also auch die Frauenfiguren eines Stücks, sogar wenn es Hauptrollen waren und einige Schauspieler spezialisierten sich auf Frauenrollen. Es gab eine einzige Ausnahme; dass [[Mimus|''mimus''-Theater]]. Nur in diesen burlesken, volkstümlichen, und in der Kaiserzeit sehr populären [[Komödie]]n traten auch Frauen auf.
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Die Schauspielerei war eine fast ausschließlich männliche Domäne. Wie im japanischen Nō-Theater spielten Männer alle Rollen, also auch die Frauenfiguren eines Stücks, sogar wenn es Hauptrollen waren und einige Schauspieler spezialisierten sich auf Frauenrollen. Es gab eine einzige Ausnahme; dass [[Mimus|''mimus''-Theater]]. Nur in diesen burlesken, volkstümlichen, und in der Kaiserzeit sehr populären [[Komödie]]n traten auch Frauen auf.
  
 
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