• Plautius nickte und schien zu überlegen.


    "Keine Sorge! Jeder Mensch hat Anlagen und Talente, die ihn bislang durch das Leben gebracht haben. manche sind uns bewußt, andere sind verborgen, weil wir unser Augenmerk noch nicht darauf gerichtet haben und wieder andere warten nur darauf aktiviert zu werden.


    Viele Männer, die zur Legio kommen können nichts oder wissen nicht was sie gut können. Die Vergangenheit interessiert mich nicht. Wichtig ist das Hier und Jetzt und was jemand bereit ist zu leisten. Ob er es kann ist dann eine andere Sache, aber die Bereitschaft und der Wille es zu schaffen ist wichtig.


    "Ein wenig Lesen und Schreiben" ist doch schon ein sehr guter Ansatz. Was hälst du davon dieses Fertigkeiten zu verbessern? Und ich persönlich glaube, daß es schon sehr viel Arbeit und Verantwortung und Organisationsgeschick mit sich bringt einen Haushalt zu führen. Stelle also deine Leistung nicht so gering dar. Arbeitest du lieber mit Menschen zusammen oder für dich alleine? Magst du körperliche Arbeit, wo du den Kopf und die Gedanken ausschalten kannst oder liegt dir eine künstlerische Tätigkeit oder Kopfarbeit mehr? Wie stehst du zu den Göttern? Die Ausbildung im Kultus Deorum stellt eine angesehene Basisausbildung dar, was nicht bedeutet, daß du später auch als Priesterin dienen mußt. Oder du könntest Scriba werden, wenn du etwas besser Lesen und Schreiben kannst. Vielleicht magst du aber auch einen kleinen Betrieb leiten."


    Plautius füllte sich noch einmal den teller. Das Essen war hervorragend.



    Sim-Off:

    so, melde mich jetzt nach mantua um. das essen und das gespräch machen wir aber fertig wie bereits geschrieben.

    Semper Fidelis - zum ewigen Ruhme des Imperiums und seines Imperators!

  • Zitat

    Original von Publius Matinius Agrippa Minor
    "Ich bin Agrippa Sohn und heisse ebenfalls Publius Matinius Agrippa, aber die meisten nennen mich einfach den kleinen Agrippa oder Agrippa Minor, es ist mir eine Freude, dich zu treffen, Onkel. Ich muss gestehen, ich konnte mich nicht mehr an dich erinnern, es ist bereits u lange her, als wir uns zuletzt gesehen haben ..."


    "Es ist auch mir eine Freude. Aber komm doch erst einmal rein, mein Junge! Ja, lange her ist es wahrlich und Du warst, als ich in Tarraco war, nicht dort." Er führte ihn ins Atrium und bot ihm einen Platz wie auch zu Trinken an. "Was führt dich nach Germanien?"


  • Sim-Off:

    Passt! :) Viel Spaß da ;)


    Schweigend hörte er dem Gespräch zu und aß nebenbei. Er versuchte Titiana durch seine Anwesenheit, manchmal wanderte verstohlen und heimlich seine Hand zu ihrer um sie kurz zu drücken, etwas die Angst zu nehmen, ließ die Beiden sich aber unterhalten. Es freute ihn, wie das klappte und nicht selten wanderte ein zufrieden und verliebter Blick zu ihr. Er wusste, dass da dunkle Flecken in ihrer Vergangenheit waren, oder vermutete es zumindest, weil sie nie von sprach. Aber das war ihm egal. Er wollte sie und zwar so, wie sie war, was sie war und was sie darstellte und selbst wenn sie wen getötet hatte, würde er sie noch lieben.

  • Zitat

    Original von Manius Matinius Fuscus
    "Es ist auch mir eine Freude. Aber komm doch erst einmal rein, mein Junge! Ja, lange her ist es wahrlich und Du warst, als ich in Tarraco war, nicht dort." Er führte ihn ins Atrium und bot ihm einen Platz wie auch zu Trinken an. "Was führt dich nach Germanien?"


    "Ich danke dir Onkel Manius und ich war als du in Tarraco warst, auf unseren Länderein in Corduba, es tut mit leid, dass wir uns verpasst haben, es wäre mir eine grosse Freude gewesen, dich zu treffen, Onkel."


    "Es war mir ein Bedürfnis die Familie in Germanien zu treffen, Tata lässt dich grüssen und hofft das es dir soweit gut geht?"

  • Zitat

    Original von Publius Matinius Agrippa Minor
    "Ich danke dir Onkel Manius und ich war als du in Tarraco warst, auf unseren Länderein in Corduba, es tut mit leid, dass wir uns verpasst haben, es wäre mir eine grosse Freude gewesen, dich zu treffen, Onkel."


    "Es war mir ein Bedürfnis die Familie in Germanien zu treffen, Tata lässt dich grüssen und hofft das es dir soweit gut geht?"


    Wie viel angenehmer erschien minor im Vergleich zu seinem Bruder Metellus. Nicht so überheblich, nicht als würde er den ganzen Tag mit einem goldenen Löffel im Hintern rumstaksen. Kurz, dieser Neffe gefiel dem Onkel.
    "Mir geht es sehr gut, danke. Und wie geht es meinem großen Bruder? Ich hörte vor Kurzem erst von der Abstinenz seiner Verlobten und bedauere dieses. Weiss man mittlerweile mehr? Ist sie genesen?"

  • Diese Nachricht betrübte ihn sehr und sein Bruder tat ihm leid. "Hat man vielleicht über die Lectio mehr erfahren können? Oder weiss ihr Vater etwas? Ich habe ihn leider selber schon länger nicht mehr gesprochen, da er ja in Rom weilt und auch wenn er mein Patron ist, macht selbst er sich leider momentan ein wenig rar." Er nahm einen Schluck von dem Wein. "Aber sag, mein Junge, was sind denn eigentlich Deine eigenen Pläne für die Zukunft?"

  • "Ich glaube Tata hat sich noch nicht mit Commodus getroffen, ob er ihm geschrieben hat? Keine Ahnung, er hat jedenfalls nichts erwähnt."


    "Es ist noch nicht für miene weitere Zukunft geplant, ich hadere noch mit mir, ob ich zur Legion gehen soll oder doch besser versuchen sollte, einen Posten in einer Stadt zu ergattern ..."

  • "Die Legio würde natürlich einiges bieten können, auch wenn ich da momentan wohl nur die II. oder die I. empfehlen würde. Sei denn, es zieht Dich eher auf die See oder zu den Alae, aber das solltest Du dann wohl nicht Deinem Bruder Metellus erzählen, der würde einen Herzanfall bekommen," meinte er bitter lächelnd. "Allerdings, je nachdem, in welche Gegend es Dich zieht, bietet auch die Verwaltung immense Möglichkeiten. Gerade hier in Germanien zum Beispiel," meinte er nun ehrlich lächelnd.

  • "Ich mag zwar das Meer und die Schifffahrt, aber ich würde mich dann schon eher für die Legio entscheiden, falls ich mich wirklich dazu entschliessen würde. Es ist mir bewusst, es würde meinem Bruder wahrscheinlich missfallen, aber es ist wichtiger was Tata dazu sagt, er wird am Anfang nicht gerade begeistert sein, aber er wird es mir auch nicht verbieten, er sagt immer wir sollen unsere eigenen Erfahrungen machen und sei auch unsere Leben, welches wir Leben und nicht seines. Welche Möglichkeiten gäbe es in Germanien?"

  • Aufmerksam hörte er zu und nickte bitter lächelnd bei der Erwähnung des Bruders. Dann sah er ihn an. "Nun, es käme darauf an, in welche Richtung Du möchtest. Eher im Stadtverwaltungsbereich oder im Regionalverwaltungsbereich. Die Stadtverwaltungen klagen nicht wenig über mangelnde Leute, so hier in der CCAA, aber auch in Mogontiacum, Confluentes und anderen Städten. Hier hättest Du wie in Confluentes weitgehend freie Hand, in Mogontiacum wärst Du dem Duumvir etwas näher und verantwortlicher. Ich weiss nicht, ob Du ihn kennst, sein Name ist Duccius Germanicus.
    In den Regionalverwaltungen werden immer wieder Scribae gesucht, aber auch andere Leute wie Aquarius, Architectus Provincialis oder ein Agrimensor."

  • "Ich muss es mir noch überlegen, es würde sich allerdings besser machen, wenn ich nicht unter der Obhut von Tata ein Amt bekleiden würde."


    Er überlegte.


    "Duccius Germaicus sagst du? ich glaube ich habe schon von ihm gehört, ist er nicht der Bruder von Tatas altem Freund Flavius, der ebenfalls so hiess?"

  • "Wahrscheinlich würde es das, ja," meinte er schmunzelnd. "Und richtig, der ist es. Mögen die Götter seinem Bruder gnädig sein. Weiss Dein Vater eigentlich mittlerweile, dass man eine Bestätigung über den Tod seines alten Freundes erhalten hat?"

  • Er nickte betrübt. "Ja, sein Bruder erhielt vor einer Weile eine Nachricht aus Magna. Man hat ihn und seine Schwester wohl getötet. Die genaueren Umstände sind wohl nur der Familie bekannt, aber alles sehr tragisch, wenn Du mich fragst."

  • "Solche Dinge sind immer sehr tragisch, es wird Vater sicher sehr schmerzen, davon zu erfahren, denn bis jetzt hatte er ja immer noch ein bisschen Hoffnung, wenn auch nicht viel, dass er noch lebt, aber jetzt ist wieder Klarheit über sein Vebleiben ..."

  • "Ja, so ist es," nickte er bestätigend. "Nun, aber um auf das eigentliche Thema zurückzugreifen. Was würde Dich denn reizen? Etwas mehr Freiheit oder erst einmal eine anleitende Hand? Und vor Allem, überhaupt die Verwaltung?"

  • "Ich bin mir nicht sicher, eigentlich wollte ich noch mit Plautius reden, wie das Leben als Soldat so ist und mich danach entscheiden, aber wenn ich in die Verwaltung gehen würde, dann hätte ich natürlich lieber die Freiheit als wenn immer jemand hinter mir steht ..."

  • "Oh," kam die Antwort. "Das weisst Du also auch noch nicht? Dein Onkel wurde zur Legio I versetzt," meinte er mit einem sanften aber auch etwas wehmütigem Lächeln, weil er ihm fehlte. "Da müsstest Du nach Mantua reisen."

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