Warten auf das Kindlein...

  • Appius bemerkte den Kampfeslärm, aber er war sich sicher, daß seine truppe damit schon fertig werden würde. Er selbst war lange davon entfernt noch in Kämpfe mitzumischen.
    Langsam verebbte der kampflärm und Appius machte sich auf den Weg,wobei er sah daß die Reste der Veteranen von seinen Gardisten zusammengetrieben worden. Er selbst ging weiter immer noch auf der Suche nach dem Tiberier.
    Dann am Ende seiner Reise kam er an und fand etwas, wenn auch nicht unbedingt was er erwartet hatte: Eine hübsche Frau, entweder die frau oder irgendeine verwandte, welche sich das leben genommen hatte:"Was für eine Verschwendung" seufzte er und wandte sich an die Gardisten:"Sucht den Tiberier! Stellt von mir aus das haus auf den Kopf aber findet ihn mir. Wenn er noch hier ist will ich ihn haben!" meinte er mit einem letzten Blick auf die Leiche:"und kümmert euch um diese Sauerei hier."

  • Nachdem Lukios gegangen war und der Vestiarius die Toga sorgsam drapiert hatte, wurde es still im Ankleidezimmer des Tiberiers. Die Geräusche vom Atrium her waren ein wenig angeschwollen, nun schien es jedoch so, als seien die Männer des Cyprianus durchgebrochen. Die Lebenszeit des Tiberiers schien nun wie Sand durch seine Finger zu rinnen, während tausend - komischerweise geradezu praktische - Fragen durch sein ergrautes Haupt schwirrten: sollte er wie Cato Uticensis noch ein wenig Sokrates lesen? Aber Würde dies überhaupt irgendjemand erfahren? Was würden die Prätorianer mit seinem Leichnam tun? Würde er jemals Ruhe finden bei seinen Ahnen? Je mehr er über derartiges grübelte, desto klarer wurde ihm, dass es hinfällig war, seine letzten Gedanken darauf zu verschwenden.


    Also versuchte er, ein letztes Mal seiner Familie zu gedenken. Seines Vaters Ahala, den stolzen Tribun und seiner gestrengen Mutter, mit der er in der Villa an der Straße nach Nikopolis gelebt hatte. Seines Cousins Vitamalacus, den er nie recht verstanden hatte - zu fremd war ihm der Blickwinkel eines begeisterten Soldaten - Tiberius Flaccus', den leicht vergeistigten jungen Mann, Tiberia Livia, die noch ganz andere Zeiten erlebt hatte und nun schon lange im Grabe ruhte, seiner Schwestern Tiberia Honoria, die Impulsive, und Livilla, die etwas Ruhigere. Seines Bruders, des etwas behäbigen Gracchus und seiner Nichte Septima. So baute er langsam seinen Stammbaum auf, angefangen bei den Tiberii Ahalae, über die Dolabellae bis hin zu einem letzten Gedanken an den mythischen Tiberius Allodius, von dem seine Eltern und Verwandten ihm in seiner Kindheit erzählt hatten. Er war ein Sohn von Königen gewesen - kein Wunder, dass den Tiberii die Politik im Blut lag.


    Dann plötzlich öffnete sich die Tür ein letztes Mal und wieder trat ein gehetzter Sklave ein. In seinen Händen hielt er ein Bündel, das, als er es auswickelte, das geforderte Schwert zum Vorschein brachte. Es steckte in einer Scheide aus schwarz lackiertem Holz und war mit goldenen Beschlägen verziert. Ganz oben, unter dem Knauf, war auf der Metallfassung das Relief eines Luchses eingraviert - das Symbol der Tiberier. Wachsam waren die Tiberier stets gewesen, aber auch listenreich wie dieses Tier....


    Schließlich streckte Durus die Hand vor, umschlang vorsichtig den Griff und zog mit einem leichten Ruck die glänzende Klinge heraus. Im spärlichen Licht des Raumes, gespeist aus dem kleinen Fenster und ein paar zusätzlichen Öllampen, begutachtete er die Waffe. Eine kleine Scharte war zu erkennen, sonst war das Stück sorgsam gepflegt worden und schien makellos und scharf wie eh und je. Ein paar Mal schwang er die Waffe - fast wie damals, als er ein kleiner Junge gewesen war und sich das Schwert von seinem Vater stibitzt hatte.


    Dann aber ließ er es unschlüssig sinken. Wie erstach man sich? Durus hatte noch nie in seinem Leben jemanden erstochen - selbst den Militärdienst hatte er ja nicht geleistet. Wie sollte er nun also mit diesem monströsen Ding umgehen? In seinem Zustand glaubte er kaum, dass er die Kraft aufbringen konnte, es sich einfach in die Brust zu rammen! Fragend blickte er deshalb die anwesenden Sklaven an.


    Diese schwiegen betreten, aber als der Lärm wieder etwas näher klang, regte sich schließlich der Vestiarius.


    "Du musst es falschherum auf den Boden stellen und zwischen den Rippen ansetzen. Dann einfach mit dem ganzen Gewicht hineinstürzen!"


    Einen Moment fragte sich Durus, woher der Sklave so etwas wusste. Dann erinnerte er sich allerdings, dass er gehört hatte, dass auch Varus es ähnlich gemacht hatte. Durch dieses Exempel bestärkt, kniete er schließlich ächzend nieder. Einer der Sklaven sprang behände an seine Seite und stützte seinen Herrn, um ihm die Vorbereitungen zu erleichtern. Zwar war es nicht so leicht, den gewünschten Ansatzpunkt zu finden - eine leichte Fettschicht überzog die Knochen des Alten - dann aber bohrte sich die Spitze in die weiche Haut und ritzte sie ein wenig auf, was dem Tiberier ein leichtes Zucken entlockte.


    In diesem Augenblick hörte er allerdings Männer die Stufen hinauf kommen - es mussten die Prätorianer sein! Nun bemerkte er auch, dass er zitterte - ein Selbstmord war doch eine nervenaufreibende Angelegenheit! Zum Zögern blieb ihm aber keine Zeit. In der Erwartung, jederzeit schwarz gekleidete Männer ins Ankleidezimmer stürzen zu sehen, ging alles plötzlich ganz schnell: Ein letztes Mal sog der Alte Luft ein, stieß sich ein wenig vom Boden ab und stürzte sich auf das Schwert.


    Ein unterdrücktes Röcheln entfleuchte ihm, als sich die Klinge brennend in den Brustkorb bohrte. Irgendwie hatte Durus nicht daran gedacht, dass er nicht einfach tot war, nur weil ihn ein Schwert verletzte. Vielmehr spürte er nur Schmerz und die beklemmende Gewissheit, dass ihm das Atmen nicht mehr gelang. Panisch bewegten sich seine Augen, fixierten die Unmengen von Blut, die seine Toga Praetexta, die Tunica und auch den Boden benetzten und erfassten zuletzt seine Hände, die fest den Schwertgriff umklammerten. Verwundert stellte der Alte fest, dass sein Körper zur Seite gesackt war. Ehe er sich aber mehr Gedanken darüber machen konnte, verschwammen sein Blick, sein Geist und selbst der schreckliche Schmerz in der Brust...


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    Mit einem Mal schritt Durus durch eine finstere Nacht - und das ohne Gehstock. Seine Beine waren gesund, doch der Himmel über ihm war finster wie eine mondlose Nacht. Als er um sich blickte, sah er eine triste Landschaft mit verdorrten Bäumen und totem Gras. Immer wieder begegneten ihm blasse Gestalten, eine grauenerregender als die andere. Er spürte seine Nackenhaare, die sich aufstellten, doch seine Füße trugen ihn immer weiter. Auch Käfige, in denen Frauen mit Flügeln und Schlangenhaaren ruhelos umherflatterten und dabei schreckenerregende Geräusche von sich gaben, ließ er links liegen und bewegte sich unaufhaltsam auf eine riesige alte Ulme zu, an deren Wurzeln sich ein Tor öffnete. Obwohl hier wiederum von seltsamen Kreaturen lauerten - darunter Chimären, Gorgonen, Zentauren und Skyllen, wusste Durus, dass genau dies sein Weg war: Hinter diesem Tor wartete der Acheron, über den ihn Charon fahren würde. Und dann würde sich vor ihm das Elysium erstrecken, wo ihn Arvinia, Vitamalacus, seine Eltern und Ahnen schon sehnlichst erwarteten!

  • Appius Gardisten hatten nun auch den letzten Widerstand beseitigt und waren nun bei dem Übeltäter des ganzen Schlamassels angekommen: Dem frettchen. Das problem zu Appius sehr großen Missvergnügen war, daß das frettchen oder wie andere sagten, Tiberius Drusus, Senator und Consular tot war. Eine Sache, welche ihm nicht gefiel und so, wie er fast annahm, dem PU wohl auch nicht. Nungut man würde die Leiche wohl mitnehmen müssen und sie dann irgendwie aufbahren lassen. Immerhin war der mann nicht irgendwer."Nungut..." meinte er zu den Soldaten"...nehmt die Bediensteten seien es freie oder Sklaven alle fest, durchsucht das Haus nach Dokumenten und sonstigen Hinweisen. und versucht herauszufinden wo seine Frau ist. und räumt ihn auch weg. Die teppiche sind einfach zu schön zum vollbluten."

  • [Blockierte Grafik: http://i687.photobucket.com/albums/vv232/Aine_photos/v49.jpg] Lanassa


    Als die Soldaten in die Villa eindrangen und sich gewaltsam Zutritt verschafften, brach das blanke Chaos aus. Für die meisten Sklaven kam dies völlig überraschend. Sie suchten ihr Heil in der Flucht, als das Gemetzel im Atrium begann und die treuen Veteranen das Anwesen bis zu ihrem Tode verteidigten.
    Im Grunde war die Villa aber eine Falle, ein entkommen so gut wie unmöglich. Das einzige was den verstörten Sklaven übrig blieb, war sich zu verstecken und abzuwarten.
    Lanassa, eine Sklavin Floras und zuständig für die Wäsche, versteckte sich, als der Kampfeslärm ihr zu Ohren drang, unter einem Bett. Aus ihrem Versteck heraus konnte sie nicht viel sehen, aber dafür umso mehr hören. Nur ihr schneller Herzschlag übertönte ein wenig die gellenden Schmerzensschreie. Aus Angst kniff sie die Augen und presste die Hände auf die Ohren, doch gelang es ihr nicht gänzlich die Geräusche von klirrenden Waffen und gebrüllten Befehlen auszublenden.
    Erst als dann irgendwann plötzlich gespenstische Stille über der Villa lag, wagte sie es die Augen vorsichtig zu öffnen. Doch unter dem Bett wagte sie sich nicht hervor. Am ganzen Leibe zitterte sie. Was nur war hier geschehen? Was sollte dies bedeuten?


    Plötzlich ohne Vorwarnung wurde sie grob am Bein gepackt und aus ihrem Versteck gezerrt. Erschrocken entfloh ihr ein spitzer Schrei. Lanassa erstarrte einfach. Stattdessen blickte sie dem grimmigen Soldaten ängstlich ins Gesicht.
    „Bitte …“, flehte sie verängstigt. Doch man stellte sie nur auf die Beine und scheuchte sie ins Atrium, wo man auch die übrigen Sklaven des Haushaltes zusammen trieb. Mit gesenktem Blick blieb sie bei den übrigen stehen und stierte auf eine der Blutlachen. Ein dunkelrot schimmernder See auf dem teuren Marmor. Vor lauter Angst wagte sie es nicht den Blick zu heben. Sie stand einfach nur da und betete zu allen Göttern von denen sie gehört hatte.



  • Appius hatte eigentlich gar keine Lust sich mit Sklaven zu beschäftigen, aber das hier ar wohl eine Sondersituation. So also setzte er sich gemütlich hin (also so mehr oder minder je nach Blutstand) und betrachtete die flehende Sklavin:"Wie heißt du?"

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    Den Blick hatte Lanassa starr auf den Boden gerichtet. Ein etwas unsanfter Stoß mit dem spitzen Ellbogen in die Seite, bedeutete ihr, dass man sie angesprochen hatte. Völlig verunsichert machte sie einen Schritt vor, aber den Blick wagte sie nicht zu heben.


    „Lanassa, dominus“, antwortete sie fast tonlos. Den Tod hatte sie bereits deutlich vor Augen, schließlich hatten die Soldaten keine Gnade mit den Veteranen gekannt. Gnadenlos hatte man sie nieder gemetzelt und als nächstes würden die Sklaven dran glauben müssen. Nur weil sie dem falschen Herrn dienten. Nur verstand sie die Welt gerade nicht mehr. Welchen Grund hatten die Soldaten gehabt mit Gewalt in die Villa einzudringen. Sie wusste es nicht und konnte im Grunde nur raten. Wenn sie denn nicht solche Angst gehabt hätte.



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    Lanassa suchte sich einfach einen beliebigen Punkt auf dem Boden und starrte ihn an. Dort wo sich zwei marmornen Fliesen sich zusammen fügten hatte sie einen Blutstropfen entdeckt. Ein Blutstropfen der bereits getrocknet war und nun eine dunkle bräunliche Masse bildete.
    Ganz kurz schielte sie zwischen ihren Haarsträhnen zum Terentier. Warum musste er ausgerechnet sie befragen? Sie wusste doch nichts. Irgendwie war es befremdlich, dass der Terentier ganz entspannt in mitten des Chaos da saß, während seine Männer die gesamte Villa auf den Kopf stellten.
    Zaghaft nickte sie auf seine erste Frage hin. Auf die zweite Antwortete sie dann direkt: "Eine Leibsklavin der Hausherrin", gab sie leise von sich.


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    Dass Sklaven so einiges mitbekamen, war allgemein bekannt. Schließlich zählte man Sklaven zu den Haushaltsgegenständen und nicht zu Personen. Als Sklave wurde man in aller Regel ignoriert. Nur diesmal nicht und es war ihr sichtlich unangenehm so im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen und ausgehorcht zu werden. Da sie nicht so recht wusste, was sie erwartete, beschloss sie einfach nur direkt auf seine Fragen zu antworten und seine merkwürdigen Kommentare einfach nicht zu beachten. „Die domina ist nicht hier …“, kurz sah sie sich nach den übrigen Sklaven hilfesuchend um. Doch Unterstützung konnte sie wohl keine erwarten.


  • "Nun Weib, daß sie nicht hier ist weiß ich, die frage die sich mir immer noch stellt ist: Wo ist sie?! Du willst mir nicht wirklich erzählen du weißt nicht wo sie ist oder?." meinte er, stand auf und tigerte um sie rum.

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    Ganz leicht zog sie den Kopf zwischen die Schultern. Es gab eine feste Regel unter Sklaven: Niemals die Hand beißen die einen fütterte. Doch was sollte man als Sklave tun, wenn diejenigen deren schützende Hand sonst über ihnen schwebte, Tod waren. Niemand würde sie beschützen. Doch sollte sie so einfach ihre Loyalität vergessen und dem Terentier erzählen, was er wissen wollte?
    Es machte Lanassa nervös, als er um sie herum ging. Wie ein Lamm vor dem Löwen stand sie da und erwartete im Grunde, dass er jeden Augenblick zuschlug. "Ich weiß es nicht!" stieß sie atemlos heraus. "Man hat sie fortgeschickt ... sie und der Herr haben sich gestritten und er hat sie fortgeschickt!" versuchte sie sich eine schlechte Lüge zusammen zu legen. "Ich weiß nicht wohin ... wirklich nicht!"



  • Du bist schlicht und ergreifend nutzlos und tot wenn du nichts weißt. Kannst du mir soweit folgen? Wenn du nichts weißt werde ich dich hier auf der Stelle töten und liegen lassen. Also erzähl mir was oder sterbe. Mir ist das gleich." meinte er und setzte sich wieder hin und beobachtete sie mit einer Mischung aus Erwartung und Langeweile.

  • [Blockierte Grafik: http://i687.photobucket.com/albums/vv232/Aine_photos/v49.jpg] Lanassa


    So oder so, Lanassa war dem Tode geweiht. Selbst wenn sie redete, wollte sie irgendwie nicht glauben, dass man sie verschonte. Ihr Leben lag in seiner Hand und er würde wohl kaum eine Sklavin in seinen Haushalt aufnehmen, die ihre Herren verraten hatte.
    Obwohl sie sich fürchtete und am ganzen Leib zitterte, regte sich in der Sklavin so etwas wie Trotz. „Was zählt schon dein Wort, Römer?“ Es war wohl der Mut der Verzweiflung der sie den Blick heben ließ. „Ich weiß nichts!“ erklärte sie störrisch und hielt seinem Blick stand. Schließlich hatte man sie nicht schlecht behandelt und es gab nur wenig Grund warum sie ausplaudern sollte, was sie wusste. Lieber hieß sie den Tod willkommen, als sich vor ihm zu fürchten. Sie war Sklavin, ihr Leben konnte nicht schlimmer werden.


  • "Nun ich bewundere deinen Mut, allerdings weiß ich nich, wieso du sterben willst? Ist der Todeswunsch, da wo du herkommst so ausgeprägt?" Er zuckte mit den Schultern:"Aber es ist deine Entscheidng Sklavin, glaube mir oder glaube mir nicht. Es spielt keine Rolle." Er bedeutete seinen Soldaten sie aufzuheben:"Aber da ich ein netter Mensch bin: Du hast noch eine letzte Chance zu reden. Wenn du darauf nicht eingehst, wirst du den Löwen im Circus als Häppchen dienen. Es liegt bei dir."

  • [Blockierte Grafik: http://i687.photobucket.com/albums/vv232/Aine_photos/v49.jpg] Lanassa


    Der Mut verließ sie beinahe so schnell, wie er in ihr aufgelodert war. Die Drohung mit den Löwen wirkte. Hatte Lanassa schon vorher gezittert, nun bete sie förmlich vor Angst. Panisch wanderte ihr Blick durch das Atrium, auf der Suche nach einer Fluchtmöglichkeit. Doch es gab nichts. Bis auf, dass sie vielleicht verschont werden würde, wenn sie ausplauderte, was er wissen wollte. War es das wert, zu schweigen im Angesicht des sicheren Todes? Doch würde der Mann auch sein Wort halten? Er hatte bereits ein Blutbad angerichtet und sie hatte keinen beweis dafür, dass er sich verschonen würde.
    Ohne dass sie es merkte, liefen ihr Tränen über die Wangen, dann ließ sie Kopf und Schulter hängen. Die Angst war größer, wie die Loyalität.
    „Die domina ist zu ihrer Mutter gereist … jedenfalls hat man das mir gesagt …“, flüsterte sie fast tonlos, sich an die Hoffnung klammernd, dass der Terentier zu seinem Wort stand. Förmlich konnte sie die vorwurfsvollen Blicke der anderen Sklaven spüren. Diese würden wohl alle ihr Leben geben, als auch nur daran zu denken Verrat zu üben. Doch sollten die Anderen ruhig ihr Leben in der Arena aushauchen, sie wollte es nicht.



  • "Nun du siehst es geht doch. Ich danke dir für deine Informationen und nun meine Kleine wünsche ich dir viel Freude bei deinem Aufenthalt bei uns. Immerhin können wir dich nicht gehen lassen, du wirst sicher deine Herrin warnen." Er wandte sich an seine Leute:"Nehmt sie mit, bringt sie zum Circus. Sollen sich die Löwen mit ihr vergnügen." meinte er nur, um dann einen trupp für das Landhaus zusammenzustellen.

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