Beiträge von Sisenna Cato

    Sisenna verbringt noch ein wenig Zeit in der Taverne und erkundigt sich nach dem einen und anderen Bruder und Schwester der Gemeinde, für ein paar von ihnen lässt er Nachrichten hinterlegen.
    Schließlich macht er sich wieder auf den Weg zum Markt!

    Dann nehme ich deine Einladung sehr gerne an!
    Sisenna war froh die Möglichkeit zu haben, sich einen Augenblick auszuruhen, schließlich war er den ganzen Tag schon in Rom unterwegs.


    " Lebst du schon lange in Rom oder bist du hier geboren?"
    Er wollte mal hören, ob er mit seiner Vermutung richtig lag und den Dialekt richtig eingeordnet hatte.

    Serapis ist interessant! Und es hätte einen Tempel in Rom gegeben! Ist es vorstellbar, eine Serapispriester in Rom auf die Beine zu stellen?

    Da ist interessant, weil es im Grunde sehr dem Lutherkonzept des " Priestertums aller Gläubigen", ähnelt, als die direkte Verbindung des Menschen zu Gott. Aber das nur am Rande!


    Mit " gängiger Priester", hatte ich das Bild der Priester im Alten Ägypten! Wie sieht es 115 n.Chr. eigentlich mit diesem Glauben aus. Hat er seinen Weg nach Rom gefunden?

    Sisenna wäre nicht ohne Grund in diese Taverne gegangen und er fühlte sich nicht wirklich wohl! Aber es ging darum, Geschwister nicht gänzlich aus den Augen zu verlieren und häufig konnte man sie an einem solchen Ort finden.
    Dieser Mann sprach ihn an. Ein wenig entblößend aber nicht unfreundlich.


    Neu, vielleicht nicht ganz! Eher nach langer Zeit wieder da!


    Antwortete Sisenna mit einem freundlichen Ton.

    Gut! Bevor ich dir weitere Fragen stelle: Es gibt doch bestimmt irgendwo ein Kapitel, das sich genau mit diesen Fragen beschäftigt!?
    Ein Aedituus wäre ein "gängiger Priester"?

    Sisenna war am heutigen Tag auf dem Weg zu den Marktplätzen der Stadt. Die Gläubigen trafen sich zwar alle in den Katakomben der Stadt, aber natürlich waren einige längere Zeit nicht gesehen wurden und in Zeiten wie diesen war es wichtig, den Kontakt nicht zu verlieren und die Menschen das Gefühl von Sicherheit zu geben, wenn sie Joshuas Weg folgen.
    Also machte er sich auf den Weg und auch wenn er es alles andere als schätzte, führte ihn sein Weg in die Taverne. Vielleicht würde er dort das eine oder andere Gesicht wiedererkennen.

    Moin!
    Ich spiele mit dem Gedanken, einen jungen Priester/ Auguren ins Spiel zu bringen! Meine erste Frage dazu wäre, was ich dafür tun müsste?


    Danke euch,
    Sebastian

    Es waren schwierige Zeiten angebrochen für die junge Gemeinde in Rom. Immer wieder wurden Geschwister ins Gefängnis gebracht unter fadenscheinigen Vorwürfen und die Politik Roms machte das Leben vielleicht im allgemeinen nicht schwer, aber im Detail schon! Die einzige Möglichkeit sich überhaupt gegenseitig zu erkennen, so man sich nicht eh schon kannte, war ein Anhänger mit dem Fisch um den Hals oder als Symbol an der Haustür!
    Sisenna war praktisch Priester der Gemeinde, hochangesehen als Prediger und Nachfolger Jesu, aber er musste auch arbeiten um wirklich die Botschaft Christi in Freiheit predigen zu können, ohne Abhängigkeiten.
    Und so arbeitete Sisenna ab dem frühen Vormitag als Zimmermann und nach der Mittagsstunde kümmerte er sich, zusammen mit vielen anderen Geschwistern, um das Leben in der Gemeinde.


    Heute hatte er viel in seiner Werkstatt zu tun aber grundsätzlich war seine Tür niemals zu und Besucher waren stets willkommen!

    Seid Sisennas Rückkehr nach Rom verbrachte er jeden Tag einen kleinen Teil des Vormittags am Grab Petrus. Es waren komplizierte Zeiten für die Brüder und Schwestern. Die Gesetze des Reiches machten das Leben nicht umbedingt einfacher und wenn es nicht einen großen Zusammenhalt in der Gemeinde geben würde, wäre diese wahrscheinluich gescheitert. Jesus hat niemals gesagt, man sollte sich gegen den Kaiser stellen. Die Gläubigen versuchten in ihrem Leben loyale Bürger des Reiches zu sein. Wenn es darum ging, den Kaiser als gottgleich zu sehen, blieb ihnen aber gar keine Wahl als " Nein", dazu zu sagen und das brachte einiges an Provokation und Gefängnisaufenthalte mit sich.
    Sisenna war, neben dem römischen Bischof Sixtus, eine wichtige Säule der Gemeinde. Er fand in Germanien zu Christus und machte sich ab diesem Moment auf dem Weg, den Menschen von Jesus und seiner Lehre zu erzählen. Heute gab es kleine Gemeinde in Galiien und Germanien, auch wenn er an den Erfolg des Apostel Paulus nicht herankam. Aber niemand kommt gänzlich an Paulus heran! So war er glücklich darüber, den Menschen das Wort erzählen zu können und vertraute für seine Zukunft auf das Geleit Gottes.
    So sass er unter dem Baum in der Nähe des Grabes, sammelte seine Gedanke und versuchte Gottes Antworten auf seine Fragen in seinem Leben zu entdecken.

    Entschuldigt, aber auch mich hat die Krankheitswelle für einen Moment von den Beinen gehauen!


    Es muss eine Entscheidung getroffen werden und ich fürchte, ich gehe als Peregrinus ins Spiel! Meine Frage wäre, ob Sisenna als Name bleiben kann und ich die beiden weiteren ja wohl abgeben muss?

    Damaskus in Germanien :)


    Sisenna war auf Missionsreise und da macht es wenig Sinn, in Rom so zu tun, als hätte er von Christus noch nie etwas gehört. Man stelle sich vor, Paulus hätte nach seiner verhaftung in Rom nichts zu seinem Glauben gesagt!
    Aber es macht den Start nicht einfacher!? Also doch wohl den Perigrinus?

    Gut!


    Die Idee von Sisenna ist eine leicht veränderte Form von Paulus. Aufgewachsen in guten Verhältnissen mit einer großen Bildung über Philisophie, Religion und Politik sollte er eigentlich Politiker werden. Seine Eltern schickten ihn als Beobachter zum Militär damit er sich ein breites Bild von den Wirklichkeiten machen sollte, denen die Soldaten ausgesetzt sind. Also ging es nach Gallien ujnd Germanien.
    Dort wurde er verletzt und verbrachte drei Tage im Koma. Während des Komas erschien ihm Christus und dieser sagte, Sisenna solle sich auf machen und ihm folgen. Als Sisenna aus dem Koma erwachte, packte er seine Sachen und machte sich auf den Weg, die Botschaft der Christen in Gallien und Germanien zu erzählen. Häufig kam er und später auch seine Begleiter, in große Schwierigkeiten aber es bildeten sich auch kleine Gemeinden in beiden Gebieten.
    Schliesslich wurde die Gruppe auf Wunsch der Familie wieder von Soldaten aufgegriffen und nach Rom geführt.
    Heute ist Sissenna, neben Bischof Sixtus, ein wichtiger Teil der christlichen Gemeinde in Rom.

    Mein Problem ist wohl eher, eine Gens tzu finden die Interesse an einem Außenseiter hat. Wer will einen Christen in der vornehmen Familie haben? Da müsste man schon eine gute Geschichte zu bauen!