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Stand


patmai.png Patrizisch (Maior)



Emblem


LUPUS (Wolf)



Wahlspruch


Homo homini Lupo - Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf



Ersteintrag


ANTE DIEM XV KAL IUL DCCCLIII A.U.C. (17.6.2003/100 n.Chr.)



Beschreibung


Die Gens Claudia ist eine der ältesten, bekanntesten und nobelsten Patriziergeschlechter Roms. Der halblegendäre Urahn der Claudier war der Sabiner Attius Clausus, später Appius Claudius Sabinus Regillensis, der im sechsten Jahr der Republik nach Rom kam und seine Familie dort aufgrund seiner heroischen Taten im Dienste Roms als eine der Gentes des römischen Uradels etablierte. Im Laufe der Zeit gelangten die Claudier zu enormer Wichtigkeit für das römische Reich. Insgesamt stellten sie bis zum frühen 2. Jahrhundert 28 Consule, 5 Dikatoren, 7 Censoren, feierten 6 Triumphe und 2 Ovationen. Aus ihren Reihen entstammten 4 Kaiser, die vergöttlichten Kaiser Tiberius und Claudius, aber auch die der Damnatio Memoriae unterliegenden Kaiser Caligula und Nero.


Auch nach den Jahren der claudischen Kaiserherrschaft behielten die Claudier ihren politischen Einfluss und ihren Reichtum. Die heute lebenden Claudier können nicht nur auf ihre distanten kaiserlichen und legendären Vorfahren deuten, sondern auch auf die gewaltigen Erfolge von Männern der jüngeren Geschichte wie Marcellus Claudius Macrinius, den man aufgrund der Niederschlagung des republikanischen Aufstandes den Agnomen Restitutor verlieh.


Die heutigen Claudier leben zumeist in der Villa Claudia am Esquilin. Das Oberhaupt des Hauses ist der Senator und Preafectus Urbi Herius Claudius Menecrates, Sohn des Claudius Restitutor. Sein ältester Sohn Galeo Claudius Gallus lebt nur zeitweilig auf dem Anwesen und befindet sich häufig auf Reisen. Seine Enkelkinder Claudia Livineia, Marcus Claudius Marcellus und Lucius Claudius Romanus wohnen - wie auch sein Mündel Claudia Sisenna - ebenfalls auf dem Anwesen.


Seit Anbeginn der Zeiten widmeten sich die meisten Familienmitglieder der Gens Claudia dem Militär und der Politik, einige bringen sich auch im Dienst an den Göttern oder im Beamtenwesen ein. Einzelne jedoch bevorzugen das Leben als unabhängige Privatiere.


Die Gens Claudia ist streng kaisertreu und hält mit größter Entschiedenheit am alten Götterkult und der Mos Maiores fest - denn was wäre Rom ohne seine Götter und seine Bräuche? Die politischen Ansichten der Claudier waren seit den Anfängen der Familie stets konservativ und traditionsbewusst gewesen, und die Mitglieder zeichnen sich generell durch einen großen Stolz auf ihre Ahnen, ihre Familie und ihr Reich aus. Das enorme Standesbewusstsein der Claudier drückt sich auch darin aus, dass ein Claudier nie unter seinem patrizischen Stand heiraten würde, auch nicht noch so erfolgreiche und bedeutsame Personen plebejischen Geschlechtes.