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plebs.png Plebeisch



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Lilium



Wahlspruch


Semper Fidelis



Ersteintrag


ANTE DIEM VIII KAL NOV DCCCLIII A.U.C. (25.10.2003/100 n.Chr.)



Chronik


Die Gens Didia ist eine traditionelle römische Familie. Bereits seit den Anfängen der Republik lebte diese Familie bis auf eine einzige Ausnahme in Rom. Ihre Geschicke sind eng mit denen der Urbs verknüpft. Seit jeher entstammten zu jeder Zeit die tapfersten Soldaten der ruhmreichen Legio I Traiana Pia Fidelis der Gens Didia. Diese Legio I bildete schon immer die zweite Heimat der Gens.


Aufgrund ihrer festverwurzelten Zugehörigkeit zum Ordo Plebeius schlug sich die Gens Didia demnach folgerichtig während der großen Unruhen der Republik im siebten und achten Jahrhundert ab urbe condita auf die Seite der Popularen. Unter Führung des großartigen Feldherrn Marius bewährten sich zahlreiche Angehörige dieser Gens. Unter der Regentschaft Sullas ging die Familie ins Exil nach Spanien, kehrte aber nach fünf Jahren bereits wieder zurück. Eng befreundet mit der den Iuliern ging es für die Familie aufwärts und wurde zeitweilig während der Herrschaft Gaius Iulius Caesars vom Jahr DCCVII bis DCCXXIII A.U.C. in den Ordo Equester erhoben. Mit der Ermordung Caesars im Jahr DCCIX A.U.C. verlor die Gens an politischem Einfluß und verschwand in der Bedeutungslosigkeit. Sie wurde zurückgestuft in die den Ordo Plebeius. Zunächst konnte sie sich unter dem Principat des neuen Kaisers Octavian Augustus nicht zurechtfinden, so dass sie ihr Heil verstärkt im Militärwesen suchte. Mit militärischen Siegen unter den nachfolgenden Kaisern konnte die Gens ihre Stellung im Reich stärken. Durch den Beitritt in die kaisertreue Factio Niger begann die Gens auch politisch sich wieder stärker zu behaupten. Hierfür steht der aktuelle Pater Familias Marcus Didius Falco, dem es zum erstenmal seit den Tagen Caesars wieder gelungen ist, die Gens Didia im Senat zu vertreten.


Dieser Marcus Didius Falco ist der Sohn von Marcus Didius Falco und Helena Justina. Er begann seine Karriere wie sein Vater und dessen Bruder bei der Legio I Traiana Pia Fidelis. Mit seinem Dienstantritt als junger Probatus im Jahr DCCCLIV A.U.C. lastete die schwere Bürde der erfolgreichen Karrieren in der Ahnenreihe der Gens Didia, insbesondere die seines Vaters, auf ihm. Dieser avancierte durch seine Karriere als sehr erfolgreicher Sucher zum engsten Vertrauten des damaligen Imperators Gaius Ulpius Traianus. Sein Bruder Gordianus Didius Balbus zog es als Centurio in die Provincia Africa Proconsularis und konnte sich in Kämpfen unter anderem gegen die Berber auszeichnen. Dieser starb bei einem Überfall, als er sich für einen Kameraden opferte.


Der Großvater des Falco Gnaeus Didius Falco war der erste, der sich nach über fünfzig Jahren Treue zum Militär nicht für die Militärlaufbahn entschied. Durch ihn fand die Gens über den Beitritt in die Factio Niger politischen Anschluß im Kaiserreich. Er war überaus politisch aktiv und stets bemüht die Rechte des gemeinen Legionärs zu stärken, so daß er als advocatus legionarii bezeichnet wurde. Man sagt, von ihm habe Marcus Didius Falco das rethorische Talent geerbt. Allerdings schaffte es Falco sen. nie in den Senat. Verheiratet war er mit Lucia Didia Aurelia, die der altehrwürdigen Gens Aurelia entstammte.


Marcus Didius Falco begann seine Karriere also in der altehrwürdigen Legio I. Doch ließ er sich bald zu den Cohortes Urbanae versetzen, wo er dem langen Schatten seiner Ahnnen entfliehen konnte.


Am PRIDIE ID OCT DCCCLIV A.U.C. heiratete Falco Didia Liliana.


(tbc)