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Stand


plebs.png Plebeisch



Wahlspruch


Sapere aude! (Wage es, weise zu sein!)



Wappen


Reiterstandbild auf Aquädukt



Beschreibung


Abstammung der Gens Marcia


Die Marcier haben eine lange und stolze Tradition, die bis in die Königszeit zurückreicht. Ein jeder Marcier leitet seine Abstammung von den einst großen und gerechten römischen Herrschern Numa Pompilius und seines Enkels Ancus Marcius ab. Der letzte Vertreter des patrizischen Zweiges der Marcier war erfolgreiche Feldherr und Held Gnaeus Marcius Coriolanus, der seinen Beinamen erhielt, als er sich durch außergewöhnliche Tapferkeit im Kampf bei der Eroberung der volskischen Stadt Corioli auszeichnete. Noch heute wird der Name gern von Mitgliedern des marcischen Geschlechts getragen.


Die marcischen Plebejer nahmen in der frühen Republik eine wichtige Funktion in den Standeskonflikten ein. Durch ihre hohe Stellung wurden sie ebenso von vielen Patriziern anerkannt und traten gleichsam für eine Besserstellung für die Plebejer ein. So kam es, dass die Marcier eine Vorreiterrolle bei der Öffnung von politischen Ämtern einnahmen. So wurde der herausragende Gaius Marcius Rutilus im Jahre 357 v. Chr. erster plebejischer Consul, im darauffolgenden Jahr erster plebejischer Dictator und letztlich sogar im Jahre 351 v. Chr. Censor. Sein gleichnamiger Sohn bekleidete später sogar zwei Mal das Censoren-Amt, weshalb ihm auch der Ehrenname Censorinus verliehen wurde. Die Marcii Rutili hatten einen prägenden Einfluss für alle noch folgenden Marcier. Sämtliche Zweige, seien es die Marcii Philippi, Figuli oder Reges engagierten sich überwiegend in der Politik und Religion. Nach Anbruch der Kaiserzeit bestritten einige von ihnen auch die ritterliche Laufbahn.


Das Wappen der Gens geht auf Quintus Marcius Rex zurück, welcher der Erbauer Aqua Marcia war. Das Bild zeigt einen stolzen Reiter, der die ganze Kraft des Geschlechts repräsentiert, wie er triumphierend auf einem Aquädukt reitet (Ein Motiv, welches die Marcier im übrigen gern bei Münzprägungen verwendeten).


Gegenwärtige Situation seit der Herrschaft des Cornelius Palma


Die Marcier haben seit der Republik spürbar an Bedeutung verloren. Sie stellten zwar noch einige Consuln und Suffektkconsuln, aber der Glanz der früheren Tage wurde nicht mehr erreicht. Heute existieren vor allem noch drei Linien, welche sich darum bemühen an die früheren großen Tage ihrer jeweiligen Zweige anzuknüpfen, wobei sie sich jedoch in ihrer Ausrichtung und ihren Zielen stark gewandelt haben.


Marcii Coriolani (Bürgerliche Ausrichtung)


Die Marcii Coriolani sind zumeist einfache Bürger. Sie treiben Handel, führen Betriebe, arbeiten in der Stadtverwaltung oder dienen dem Reich als einfache Soldaten oder Unteroffiziere.


Marcii Reges (Ritterliche Ausrichtung)


Die Marcii Reges sind heute vor allem aufstrebende Ritter, welche sich sowohl in wichtigen zivilen als auch militärischen Ämtern hervortun. Sie streben danach große und einflussreiche Ämter zu erlangen und sind in besonderem Maße kaisertreu.Marcii Philippi (Senatorische Ausrichtung)Die Marcii Philippi tragen die Politik im Blut. Auch wenn sie lange keinen Senator mehr hervorgebracht haben, streben sie in den Cursus Honorum und versuchen dort die höchsten Stufen zu erklimmen, wie es einst ihre Vorfahren taten.