Clan Übersicht

Stand


plebs.png Plebeisch



Ersteintrag


PRIDIE ID MAI DCCCLIV A.U.C. (14.5.2004/101 n.Chr.)



Wahlspruch


Per Aspera Ad Astra (Durch das Raue zu den Sternen)



Emblem


Caduceus (Flügelstab der Concordia)



Schutzgottheit


Concordia wurde zur Schutzgöttin der gens Rediviva erwählt. Seit eh und je ist der Familie Einigkeit wichtig und Concordia symbolisiert diese.



Beschreibung


Wir stehen neutral zu den römischen Tugenden und sind weder konservativ noch modern. Wir passen uns der regierenden Macht an und unterstützen diese, wenn sie unserer Meinung nach vertretbar ist. Doch eines ist bei der Gens Rediviva ein fester Punkt: Sie tritt immer gemeinsam auf den Plan und hält zusammen. Jeder ist ein Individuum, welches von dem Rest der Familie mit vollem Ernst unterstützt werden sollte.



Prolog


Es war sehr schwierig die Geschichte unserer Ahnen zurückzuverfolgen, denn manchmal verliert sie sich in den Nebeln der Zeit. Mit Garantie kann ich nicht alle Gegebenheiten bestätigen, aber ich bin mir sehr sicher, dass sich all dies so zugetragen hat. Sollte ich die Geschichte hier oder dort falsch wiedergeben, so tut es mir sehr um die Vergangenheit leid. Doch ist es nicht ohnehin die Zukunft, welche zählt? Per Aspera ad Astra! Durch das Raue zu den Sternen! Die Wege sind nicht immer leicht und führen oftmals durch Schmerz und Qual, aber wenn man sich hierdurch kämpft, erreicht man sein Ziel. Wir werden unsere Wege wie eh und je beschreiten.



Die Anfänge


Gegründet wurde unsere Familie in Italia, doch stammt der Gründe selbst noch aus Achaia. Er erlangte das Bürgerrecht durch den Dienst im Militär. Nach Italia kam er durch den Traum eines eigenen Landgutes, für welches er sein Erspartes dann auch vollkommen aufopferte. Sein Name war Numerius Redivivus Maxentius. In diesem Jahre, nämlich 781 a.u.c. (27. n.Chr.), war es ihm auch endlich erlaubt, seine Geliebte Salonia zu ehelichen, mit welcher er bereits einen sechs Sommer alten Sohn hatte, den er als den Seinen annahm. Sein bürgerlicher Name lautete Decimus Redivivus Epulo. Das Landgut lag im südlichen Italia, genauer gesagt in Tarentum und brachte dem 37-Jährigen schon im ersten Jahr eine reiche Ernte. Er war glücklich mit seinem Leben. Es sollten noch insgesamt drei Kinder folgen, doch dazu später.



Die zweite Generation


Allerdings war sein Erstgeborener nicht glücklich mit dem reinen ländlichen Leben und so erbat er sich von seinem Vater eine gute Bildung um anschließend eine Chance in der Verwaltung zu erhalten. Dieser Wunsch wurde ihm bewilligt: Im Alter von 17 Jahren arbeitete er in der Verwaltung von Tarentum und lebte somit von seiner Familie getrennt, die er aber noch manches Mal besuchte. Doch auf Dauer reichte ihm das auch nicht und gemäß dem Sprichwort der Gens machte er sich auf nach Rom um dort zu Ruhm zu kommen. Im Alter von 21 hatte er sich schon einen kleinen Namen gemacht und heiratete auch seine Frau Rediviva Sulpicia. Sie gebar ihm einen Sohn, welchem später noch mehr Kinder folgen sollten. Seinem jüngerer Bruder hingegen, Tiberius Redivivus Secundus, der zu diesem Zeitpunkt im Alter von 14 Sommern war, würde ein anderes Schicksal aufwarten. Auch ihm zahlte der Vater eine gute Ausbildung, doch der Junge zog es vor, seinem älteren Vater auf dem Landgut auszuhelfen. Seine Mutter trug allerdings, trotz ihres hohen Alters, erneut die Frucht des Lebens in sich und gebar Redivivus Maxentius zwei weitere Kinder – Zwillinge. Doch der Preis dafür war hoch und sie musste ihr Leben lassen. Ihre Kinder, Junge und Mädchen, erhielten die Namen Lucius Redivivus Tertius und Rediviva Tertia. Unser Gründungsvater, Numerius Redivivus Maxentius, verstarb ein Jahr später im alter von 53 Jahren. Sein Zweitgeborener, nun mit den paar Sklaven weitgehend auf sich allein gestellt, erbte das Landgut und ebenso auch die Pflicht, die jüngeren Geschwister aufzuziehen. Und das im Alter von 15 Jahren. Aber mit Hilfe der getreuen Dienstleute schaffte er es und das Leben auf dem Landgut nahm seinen Gang. Tiberius Redivivus Secundus nahm sich die Rediviva Celerina zur Frau. Mehr vermag ich hier nicht zu sagen, denn die Fäden verlieren sich in dem Nebel der Zeit. Doch bei Tarentum wird niemand mehr von ihnen leben, denn die Familie traf ein schweres Los.



Der Schicksalsschlag


Decimus Redivivus Epulo hatte mittlerweile ein hohes Alter erreicht und seine Familie gedeihte. Doch im Gegensatz zu seinem Vater erlangte er das Glück nicht durch den Kampf, sondern durch gefährliche Spiele. Er hatte Schulden bei den falschen Leuten und keine Möglichkeit diese auszugleichen. Sein Ruhm und sein Aufstieg forderten einen hohen Preis: Das Blut der Seinen. Es mag gut sein, dass auch noch andere Faktoren eine Rolle spielten, doch bekannt ist nur dieser und grausam wurde die Familie verfolgt. Mittlerweile war schon die dritte Generation mit Redivivus Uranius, Redivivus Seneca und Redivivus Galba in voller Blüte, welche ab hier durch kein Zeichen mehr auftauchen. Galba, er ist der Vater von mir und meinem Bruder, floh. Mich und meine Zwillingsschwester gab er dem Cicero Ovtavius Anton zur Adoption. Doch von hier an ist es nicht mehr die Geschichte meiner Familie, sondern die Meinige. Einige Jahre schien die Gens Rediviva verloschen. Ausgelöscht durch die Hand der Mächtigen. Das Schicksal zeigt, dass Macht nicht alles im Leben ist und das Spiel gefährlich werden kann.



Heute


Alles begann damit, dass mein Bruder Romanus mich wieder fand. Gemeinsam suchten wir nach verloren gegangenen Familienmitgliedern, manche fanden uns von selber. Ich glaube fest daran, dass noch weitere Familienangehörige irgendwo im weiten Imperium Romanum darauf warten, dass sie wieder auftauchen dürfen. Die Gefahr ist endgültig gebannt und die Familie wartet darauf, zu Ruhm zu gelangen. Zu einem ehrlichen und guten Ruhm, wie ihn viele Römer erreichen durften. Wenn dort noch jemand weiß, wohin er gehört und wenn er in den Schoß der Familie zurückkehren möchte, so kann er sich uns nun wieder gefahrlos anschließen. Zwar sind wir noch immer in mehreren Provinzen, doch halten wir den Kontakt. Jeder hat mittlerweile sein eigenes Leben aufgebaut, doch es ist schön zu wissen, dass man es mit anderen Angehörigen teilen kann.