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Wahlspruch


Ruinam praecedit superbia



Ersteintrag


ANTE DIEM XVI KAL NOV DCCCLIV A.U.C. (17.10.2004/101 n.Chr.)



Beschreibung


Der Urvater dieser geschichtsträchtigen Gens ist nach uralter Überlieferung Sergestes der Gefährte des Äneas, so dass wir zu den ältesten Familien zählen, und doch war unsere Geschichte nicht frei von Höhen und Tiefen.


Der - bisherige - Höhepunkt ist in den frühen Zeiten der Republik, in denen wir so einige Magistrate zu verzeichnen hatten. Dann allerdings geht es zeitweise bergab. Die Annalen verzeichnen uns erst wieder als verarmte, aber aufstrebende gens in der Mitte des VI. seculi a.u.c.


Doch kommt der Hochmut vor dem Fall: die Verschwörung des Lucius Sergius Catilina. Danach zerstreuen sich die Mitglieder der gens und später wird uns auch noch die patrizische Würde entzogen.


Lucius Sergius Catilina (108 v. Chr., † 62 v. Chr.)


war ein römischer Politiker, bekannt durch die nach ihm benannte Verschwörung.



Catilina stammte aus einem Patriziergeschlecht und war ab 82 v. Chr. Anhänger des Diktators Sulla. Er wurde 68 v. Chr. Praetor und war 66/67 v. Chr. Statthalter der Provinz Africa. In dieser Funktion bereicherte er sich so weit über das übliche Maß hinaus, dass er angeklagt wurde. Seine Bewerbung um das Konsulat scheiterte daraufhin, ebenso ein weiterer Versuch.


Im Jahre 63 v. Chr. versuchte Catilina gewaltsam an die Macht zu kommen; seine Verschwörung (deren genaues Ausmaß nie völlig geklärt werden konnte) wurde jedoch durch den Konsul Marcus Tullius Cicero aufgedeckt, seine Mitverschwörer in Rom hingerichtet, was juristisch umstritten war. Catilina wurde 62 v. Chr. bei Pistoria von einem Heer des Senats gestellt und fiel.


Die Verschwörung des Catilina ist vor allem durch die vier catilinarischen Reden des Cicero und die Schrift De coniuratione Catilinae des Historikers Sallust bekannt geblieben.


Die heutige Gens Sergia


Heute hat sich die Gens wieder in Rom niedergelassen und will sich verspieltes Ansehen wiederzurückgewinnen.