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SI VIS PACEM, PARA BELLUM! - Wenn Du Frieden willst, rüste zum Krieg!



Die Vibier


Die Vibier. In den Annalen lässt sich das nomen gentile Vibius seit dem 3. Jahrhundert v. Chr. nachweisen. Aus diesem römischen Geschlecht sind im Laufe der Geschichte Männer hervorgegangen, die hohe Ämter in der römischen Politik bekleideten, wie z.B. das Amt des Quaestors, Praefekten und Consuls bis hin zum Amt des obersten Princeps, dem Kaiser. Ebenso fanden sich vibische Frauen an der Seite von wichtigen römischen Politikern und Heerführern wieder.


Ebenso wie die zahlreichen Vibier der vergangenen Jahrhunderte im Exercitus Romanus gedient hatten, tat es auch Serafím Varelas als Titus Vibius Vespa und somit als erster Varelas vibischen Geschlechts, wodurch er sich in die Geschichte der Vibier einreiht.


Das Wappen. Das Wappen der Gens Vibia varelarischer Abstammung ist der Rundschild eines griechischen Hopliten, der den griechischen Helden Bellerophon mit seinem Speer auf dem Rücken des Pegasos zeigt. Dieses Wappen soll an Serafím Varelas, der für seine Familie das römische Bürgerrecht als römischer Eques in der ALA II Numidia erkämpft hatte, und seine griechische Herkunft erinnern.


Die vier Tugenden. Die vier Tugenden der Gens Vibia sind der Eifer, der Mut, die Disziplin und der bedingungslose Gehorsam, welche sich alle im Gründervater des vibischen Geschlechts varelarischer Abstammung vereinen.


Titus Vibius Vespa legte den Grundstein für zahlreiche Nachkommen seines Geschlechts, die sich ebenfalls in die Geschichte der Gens Vibia einreihen würden.



Die Familiengeschichte - Vom Varelas zum Vibius


Die Familie Varelas. Die griechischstämmige Familie Varelas lebte schon viele Jahre in der Hafenstadt Patrae. Die Götter schenkten dem Familienvater Asklipiós Varelas und seiner Frau Rahel eine Hand voll gesunder Kinder.


Asklipiós besaß eine Bäckerei, die sich einer großen Nachfrage erfreute, wodurch er seiner Familie zwar keinen mittelständisches Leben ermöglichen, sie aber dennoch ausreichend ernähren konnte, sodass es Rahlen und den Kindern an nichts fehlte.


Das Leben der Familie hätte noch viele Jahre unverändert weiter laufen können. Asklipiós Söhne hätten die Bäckerei übernehmen und eventuell weitere Gewerbe eröffnen können, seine Töchter hätten Männer ihres oder mit Glück sogar eines etwas höheren Standes heiraten können: ein ganz normales und absehbares Leben.


Doch wie es die Schicksalsgöttinnen oft anders mit den Menschen meinen, kam der Familienvater in Schwierigkeiten. Der Freund des hiesigen Markt-Aufsehers hatte ebenfalls Interesse am Bäckereigewerbe, hatte aber Schwierigkeiten seinen Laden zu etablieren, da die meisten ansässigen Bürgerinnen und Bürger die Bäckerei der Familie Varelas bevorzugten. Angefangen mit etwaigen sowie unbegründeten Sonderauflagen bis hin zu konkreten Drohungen fühlte sich Asklipiós letztendlich gezwungen, die Hafenstadt Patrae zu verlassen, um mit seiner Familie woanders einen friedlichen Neuanfang zu starten.


Die Familie reiste mit Hilfe eines Handelsschiffes zum nördlicher gelegenen Patavium auf italischem Grund und konnte dort bei Asklipiós Schwester unterkommen, die glücklicherweise einen gut situierten römischen Bürger geheiratet hatte. In den folgenden Jahren baute sich die Familie also mit ihrer Hilfe ein neues Leben auf.


Serafím erlangt römisches Bürgerrecht. Eines Tages kamen mehrere Werbeoffiziere nach Patavium, um unter den jungen Männern der Stadt potentielle neue Anwerber für die Legionen und Auxiliareinheiten zu rekrutieren, die an den Grenzen des Reiches stationiert waren. Auch Serafím, der älteste der Brüder, ergriff diese Gelegenheit, um für sich und seine Kinder sowie deren Kinder und alle späteren Generationen das römische Bürgerrecht zu erwerben, und meldete sich folglich aus freien Stücken zum Dienst für Rom. Er hatte schon früher mit dem Gedanken gespielt, sich rekrutieren zu lassen, immerhin war die in Mantua stationierte Legio I Traiana nur zwei Tagesreisen entfernt. Allerdings reizte es ihn nicht Teil einer Legion zu sein, die im Landesinneren stationiert war. Zudem fehlte ihm das Bürgerrecht, was ihm den Eintritt in eine Legion verwehrte.


Nachdem man ihn für den Dienst an der Waffe für tauglich erklärt hatte, händigte man ihm sein Reisegeld aus und schickte ihn mit einer Gruppe Rekruten über die Alben nach Mogontiacum, wo er der ALA II Numidia beitrat - die ALA I Ulpia miliaria in der Provincia Pannonia Superior hatte Aufnahmestopp, die an der Grenze stationierten Legionen hatten die Lage unter der Kontrolle, sodass einfach nicht genug Männer bei der ALA starben, um neue beordern zu müssen, sprich: die weit hinter der Grenze stationierte Auxiliareinheit kam nicht allzu oft zum Einsatz.


Nach einer harten und langen Reise über die Alpen erreichte die Gruppe schließlich Mogontiacum und sie wurden in die Reihen der ALA II Numidia aufgenommen. Innerhalb der nächsten Jahre hatte er es geschafft durch seine Leistungen zum Decurio sowie Vexilarius aufzusteigen und sich sogar vorzeitig mit Hilfe seines Patrons Kaeso Annaeus Modestus das Bürgerrecht zu verdienen. An jenem Tage nahm er den römischen Namen Titus Vibius Vespa an, wurde wenig später als Eques zur Legio II Germanica versetzt und dort nach einiger Zeit zum Decurio befördert.


Somit war Serafím der erste Varelas, der für sich und somit auch für seine Nachkommen das römische Bürgerrecht unter vibischen Geschlechts verschafft hatte, wodurch er seit je her als Gründervater der romanisierten Familie Varelas gilt.



Ersteintrag


ANTE DIEM III NON IUL DCCCLXI A.U.C. (5.7.2011/108 n.Chr.)