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Apolonia

Wohnort: Roma / Italia

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22.07.2017 04:20

Sim-Off: reserviert


Apolonia war wieder zurück in ihr geliebtes Rom. Sie hatte sich und ihre Sklaven für ein paart Tage in einer Taberna eingemietet. Nur so lange bis sie eine neue Wohnung gefunden hatte. Am nächsten Tag wollte sie ihr Glück im „Trans Tiberim“ Insula XXI versuchen wo sie früher auch schon eine Wohnung hatte. Jetzt war sie in den Abendstunden unterwegs, von ihrem Custos Peducaeus Messianus begleitet, um ihre Freundin Morrigan zu besuchen. Sie hatte diese Zeit gewählt, damit sie sicher sein konnte, dass Morrigan dann Zeit für sie haben würde.
Plötzlich blieb sie stehen, griff den Arm von Peducaeus, "da hast du das auch gehört? Sehr leise hatte sie es geflüstert. Kurz lauschend blieben sie stehen, nichts war zu hören, sie eilten weiter. Ein Schatten huschte an Apolonia vorbei und schon hörte sie ein häßliches dumpfes Geräusch und das ächzende Stöhnen von Peducaeus. Schon spürte sie, wie sie von hinten ergriffen wurde und eine nach Fisch stinkende Hand versuchte ihren Mund zu verschließen. „Auf den Boden mit ihr“, zischte eine Stimme. Ein Finger war in ihren Mund eingedrungen. Apolonia biss zu so fest wie nur konnte. Ein blutiger Geschmack machte sich in ihrem Mund breit. Heftig drehte sie ihren Kopf, ihr Gegner hatte schon los gelassen und schrie dumpf auf. Dieser Schrei vermischte sich mit dem lauten schrillen Schrei von Apolonia. Sie spürte etwas spitzes kaltes in ihren Rücken eindringen, ihre Beine wurde weggetreten und sie landete hart auf dem Boden. Schallend klatschte eine Hand in ihr Gesicht, „halt dein verfluchtes Maul“ ertönte eine harte kalte Stimme. Ein Gesicht näherte sich dem ihren, Apolonia schrie aus Leibeskräften. Es nutzte ihr nichts. Ein Körper landete auf sie. Feste Lippen berührten die ihren und ein harte feste Zunge drang in ihren Mund ein, stieß zu. „Mach Platz wir wollen auch“ knurrte wer. „Wir wollten doch zu dritt“, jammerte ein anderer. Sein jammern endete irgenwie merkwürdig aufstöhnend. Etwas landete klatschend neben Apolonia und gleich darauf noch einmal, das gleiche Geräusch. Der Körper auf ihr löste sich von dem ihren, so wie weggezerrt fühlte es sich an. Unter ihrem Rücken breitete sich eine warme Flüssigkeit aus. Apolonia merkte wie sie Müde wurde, doch da war noch etwas, eine ihr bekannte Stimme rief ihren Namen. Sie wurde unbeholfen hoch gezerrt, in die Arme genommen, ihre Wangen getäschelt, gestreichelt. „Antias?“ Leise kaum hörbar kam die Frage. Etwas summte, eine fremde traurige Melodie, sanft wogen die Wellen und trugen sie weiter.



SKLAVE - HERIUS CLAUDIUS MENECRATES
22.07.2017 04:20 Apolonia ist offline Beiträge von Apolonia suchen Nehmen Sie Apolonia in Ihre Freundesliste auf
Varia

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22.07.2017 21:45

Zu spät wurden sie auf die Szenerie aufmerksam. Ein leises Fluchen war zu hören schnelle Schritte hallten durch die Straße. Das Aufblitzen der Klingen....

Die Körper der Männer fielen zu Boden, der Dritte wurde von der Frau heruntergezogen.
Varia sah die Frau an. Das Gesicht, sie kannte das Gesicht. Woher? Woher kannte sie diese Frau? Plötzlich fiel es ihr ein. In dem Lupanar damals. Wie war doch ihr Name? Varia kniete sich neben die Frau. Sie hob ihren Körper von dem kalten Pflaster der Straße. Sie spürte die warme Flüssigkeit, die über ihren Arm lief. „Apolonia? Hörst du mich?“ Vorsichtig strich sie ihr eine Strähne aus dem Gesicht. „Kannst du mich hören?“ Varia hielt die Frau. Sie wusste ob der Menge des Blutes welches sich unter ihrem Körper gebildet hatte, dass die Frau nicht überleben wurde.
„Geh zu deinem Antias.“ flüsterte sie, während sie die Frau einfach im Arm hielt, streichelte und ihr Nähe gab. „Ich wünsche dir, dass du in der nächste Welt findest was du suchst.“ Die Amazone beugte sich zum Kopf der Frau und hauchte ihr einen Kuss auf die Stirn. Die anderen kümmerten sich um den Man. „Was ist mit ihm?“ Fragte Varia. „Nur eine Fleischwunde. Er wird es überleben.“ „Gut nehmen wir sie mit. Beide.“ Nur kurz löste sie sich von Apolonia um die drei Römer die sie und ihren Begleiter überfallen hatten entsprechend herzurichten. Dann kniete sie ssich wieder neben die Frau und hob die Sterbende hoch und trug sie davon.



CUSTOS CORPORIS - MARCUS HELVETIUS COMMODUS
22.07.2017 21:45 Varia ist offline E-Mail an Varia senden Beiträge von Varia suchen Nehmen Sie Varia in Ihre Freundesliste auf
Varia

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RE: Auf dem Weg zu Morrigan Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen
23.07.2017 19:20

Sie trug trug die Sterbende auf den Armen und redete dabei mit sanfter Stimme auf die ein. Ihre Begleiter – inzwischen war die Gruppen schon auf fünfzehn Frauen und Männer angewachsen – schauten verwundert, denn diese sanfte Seite kannte keiner von ihnen an der Amazone. Varia aber beachtete ihre Begleiter nicht. Sie redet immer weiter. Sie wollte der sterbenden Frau das Gefühl geben, dass sie nicht allein ist. Nein sie würde nicht allein sterben. Sie kamen an den Ufern des Tiber an und Varia merkte, dass die Frau in ihren Armen nur noch wenige Augenblick hatte. Sie setzt sich also an die Ufer des großen Flusses. Die Sonne ging gerade unter und färbte die Himmel blutrot. „Schau sie erwarten dich schon.“ ihre Stimme war nicht mehr als ein sanftes Flüster und ihre Worte wurden vom Wind davon getragen genau in jenem Moment, als die Frau ihren letzten Atemzug tat. Noch einmal hob und senkte sich der Brustkorb, bevor sich diese ewig währende Ruhe ausbreitete und der Körper erschlaffte.
Noch einen Moment hielt Varia sie. Bis sie sich wieder erhob, den toten Körper der Frau in die starken Arme einer der Männer legte. „Bring sie zu Morrigan, der Lupa. Sie war eine Freundin von ihr. Richte ihr aus, dass die Mörder dieser Frau bestraft wurden für ihre Tat.“ Dann wandte sie sich den anderen zu. „Den Sklaven dieser Frau bring in eine unserer Unterkünfte. Seine Wunde werden wir versorgen. Und ihr da...“ Sie zeigte auf zwei Frauen und einen Mann. „Ihr begleitet mich. Die Römer sollen büßen. Sie sollen für alles büßen, dafür, dass sie das Leben nicht achten, dafür das sie uns nicht achten.“

Apolonia wurde zu Morrigan gebracht, diese würde dafür sorge tragen, dass ihre Freundin anständig zur letzten Ruhe gebettet wurde.
Auch in dieser Nacht gab es wieder Toten, neben den dreien die Apolonia überfallen hatten würde man über die ganze Stadt verteilt noch fünf weitere finden. Nicht mehr nur in der Subura, nein der Tod kam nun auch in die besseren Stadtviertel.



CUSTOS CORPORIS - MARCUS HELVETIUS COMMODUS
23.07.2017 19:20 Varia ist offline E-Mail an Varia senden Beiträge von Varia suchen Nehmen Sie Varia in Ihre Freundesliste auf
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