Decimus Livianus

  • Ihre Augen geschlossen, genoss sie den Trost, den die Umarmung ihr spendete. "ich danke dir" schluchzte sie. "ich hoffe nur, sie tun ihm nichts an! oh Livianus, ich liebe ihn doch so sehr, warum passiert das alles immer mir? Bin ich ein so schlechter Mensch?" fragte sie.


    Dann löste sie sich etwas von ihm, unter Tränen sah sie zu ihm auf. "Ich möchte nach Hause.. nach Hispania, weg von hier.. etwas Abstand nehmen..." bat sie mit flehendem Blick.
    "Ich weis, dass Vater wollte, dass ich hier bleibe...aber es wäre sicher auch in seinem Sinn.."

  • "Aber Alessa! Es liegt doch nicht an dir! Dieses Bekennerschreiben bezeiht sich doch auch auf seine Familie."


    Er gab ihr einen Kuss auf die Stirn.


    "Natürlich darfst du nach Hispania! Ich kann gut verstehen, dass du etwas Abstand von Rom möchtest! Aber du musst mir versprechen zu schreiben."

  • "Danke, wenn du nichts dagegen hast, dann würd ich noch heute Abend aufbrechen, je früher ich hier weg komme, umso besser!" meinte sie noch ganz durch den Wind. Es würde sehr viel Zeit brauchen, um ihr Leben wieder angemessen in gerade Bahnen lenken zu können und die Abgeschiedenheit Hispanias, ihrer Heimat und der Vertrautheit ihrer Jugend würden einen großen Teil dazu beitragen können.


    "Sicher werde ich schreiben! So oft ich kann" lächelte sie wieder etwas. "Und auch du musst mich über alles neue, was hier geschieht informieren. Vor allem auch, was dich und Aemilia betrifft! Nicht dass ich zurück komme und schon eine Schaar Großcousins und -cousinen hier herumtoben, wovon ich nichts weis." munterte sie sich selbst wieder etwas auf, sie musste einfach auf andere Gedanken kommen. Zu sehr bohrte der Schmerz der Nachricht in ihrem Herzen.

  • Noch einmal umarmte sie Livianus ganz fest "Vielen, vielen Dank!" sprach sie noch einmal. "Was würde ich tun, wenn ich dich nicht hätte?" fragte sie lächelnd.


    Überhaupt war sie sehr stolz auf die Familie, der sie angehörte und wusste, dass sie auf jeden einzelnen immer zählen konnte!

  • "Das werde ich!" lächelte Alessa und wischte sich letzte Tränen aus dem Gesicht, das Leben musste irgendwie weitergehen, auch für sie.
    Noch einmal umarmte sie Livianus, dann ging sie zur Türe.


    "Vale, liebster Cousin und arbeite nicht zu viel." meinte sie, während sie die Türe öffnete und über ihre Schulter zu ihm blickte. Dann verlies sie sein Officium.

  • Sim-Off:

    Ich fange einfach mal so an =)


    Ich klopfte an der Tür meines Herren und trat erst ein, als er mich herein bat.
    "Ihr habt mich rufen lassen, Herr?" fragte ich mit leicht gesenktem Kopf.

  • "Ja Marius! Du sollst meine Cousine Alessa nach Hispania begleiten. Sie hat einen schweren Schicksalsschlag hinter sich. Ihr Verlobter wurde entführt und sie möchte nun Abstand von Rom gewinnen. Ich möchte, dass du sie als ihr Leibsklave begleitest. Pass mir gut auf sie auf!“

  • Ich hob überrascht den Kopf und sah Livianus entrüstet an.
    "Die Herrin hat so viel Unglück erlitten. Ich wünschte, ich könnte ihr ihre Bürde erleichtern. Ich werde mein Leben für sie geben, sollte es nötig sein, Herr. Weiß...weiß man denn schon etwas von ihrem Verlobten?"

  • "Nein noch nicht! Darum werde ich mich kümmern. Du weißt, dass ich vollstes Vertrauen in dich habe - also sollst du dich um Alessa kümmern. Sie weiß noch nichts davon. Gehe in ihr Zimmer und sag ihr Beischeid, dass du mit ihr kommst."

  • "Das werde ich, Herr. Danke für dein Vertrauen."
    Ich nickte Livianus dankbar zu. Ich konnte von Glück reden, ihn meinen Herrn zu nennen. Also verließ ich sein Officium und begab mich zum Cubiculum der Herrin.

  • Nachdem er hinein gebeten wurde, öffnete Lucius die Tür, trat ein und schloss sie auch gleich wieder diskret hinter sich.


    "Salve" grüßte er. "Mein Name ist Lucius Artorius Castus. Euer Sklave war so freundlich mir zu öffnen und mich zu euch zu führen." erklärte er höflich sein Erscheinen.

  • Livianus erhob sich, als der Besucher den Raum betrat.

    "Salve!"


    Während er den Mann musterte, überlegte er kurz.

    "Artorius Castus..... bist du nicht Probatus in meiner Einheit? Es ist sehr selten, dass ich zu Hause Besuch von meinen Männern bekomme! Was kann ich für dich tun?"


    Mit der Hand, deutete er auf den Stuhl, der vor seinem Schreibtisch stand.

  • Lucius setzte sich, dann nickte er freundlich lächelnd. "Ja das stimmt, aber das ist nicht der Grund, warum ich gekommen bin. Noch nicht lange her bin ich Pater Familias meiner Gens geworden und ich habe beschlossen mir einen Patron zu suchen, da seit ihr mir in den Sinn gekommen und dachte mir, ich frage einmal bei euch an." aufgeregt war er ja schon, das musste Lucius zugeben.

  • "Du und deine Familie möchten also Klienten von mir werden?"


    Livianus hielt einen Moment inne und dachte nach.


    "Einverstanden Artorius Castus! Ich werde euch als meine Klienten aufnehmen. Du selbst bist ein aufstrebender Soldat in meiner Einheit und soweit ich weiß, ist eines deiner Familienmitglieder am Kaiserhof beschäftigt. Ich wüsste also nichts, was gegen eine solche Verbindug unserer beiden Häuser sprechen würde."


    Er stand auf und streckte Castus die Hand entgegen.

  • Auch Lucius erhob sich und reichte Livianus glücklich lächelnd die Hand. "Ich danke euch sehr und denke auch, dass ihr mit meiner Familie als Klient keinen Nachteil haben werdet." entgegnete Lucius stolz.

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