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  • Die Wache kam zurück.


    "Der Medicus wurde verständigt. Bitte wartet einen Augenblick." meinte er zu Tertius Iulian.


    Dann wandte er sich an Gaius Vinicius Marcellus. "Bitte folgt mir, Herr. Der Lanista erwartet Euch im Officium von Horatius Toxis."

    Sim-Off:

    weiter dort


    Er winkte Gaius Matinius Proculus heran. "Folgt auch Ihr mir bitte. Ich führe Euch in den Warteraum vor den Officien, wo Ihr Euch bitte noch einen Augenblick gedulden sollt. Er kommt so schnell wie möglich auf Euch zu."

    Sim-Off:

    weiter im Warteraum

  • Apollonius nickt Tertius zu, klopft ihm kurz auf die Schulter und macht sich mit ihm zusammen auf den Weg nach Tarraco und zur Casa Decima.


    Unterwegs fängt Apollonius gut gelaunt an zu Reden. "Sagt, habt Ihr schon über das Wunder nachgedacht, wie in einem Ei ein lebendiges Kücken heranwächst, obwohl es keinen Zugang zu Luft hat?"

  • Ich kam an die Schule und ließ mich von den imposanten Wachen nicht einschüchtern.


    "Salve, ich habe eine Nachricht für Pollux den Gallier. Könntet ihr sie bitte weiterleiten?"


    Pollux der Gallier,
    Gladiatorenschule Gloria et Honor,
    Tarraco,
    Hispania


    Salve Pollux,


    ich möchte Dich hiermit davon unterrichten, dass ich zukünftig in Roma wohnen werde. Die Lieferung der Eier sollte jedoch auch ohne mich weiterhin problemlos vonstatten gehen. Falls dies nicht der Fall ist, so wende Dich bitte an den Verwalter der Decima-Landgüter, Iulius Lepidus, oder auch mit einem Brief direkt an mich. Selbiges gilt, wenn Du wider Erwarten mangelnde Qualität feststellen solltest.


    Bitte benachrichtige auch Apollonius von Samothrake. Wenn er keine weiteren Versuchs-Eier mehr benötigt, so soll er dies einfach dem Lieferanten sagen.


    Vale,
    Decima Lucilla
    http://www.imperium-romanum.in…a-praefectusvehiculor.png


    Ich drückte den Brief einer Wache in die Hand und machte mich dann auf die Weiterreise nach Germania.

  • Nach einer schier endlos scheinenden Reise hatte Cheng einen Ort gefunden, an dem er zu bleiben gedachte. Er brauchte nur noch eine Unterkunft. Und die hoffte er an einem Ort zu finden, an dem seine Fähigkeiten nützlich sein würden. Also ging er zur Gladiatorenschule und ging auf die Torwache zu. Latein sprach er ja inzwischen fließend. Er legte die Lanze, an der ein seidener Beutel mit seinen Habseligkeiten hing, neben sich ab und sprach die Wache an.


    "Sag mir, habt ihr hier Verwendung für einen Kampfmeister, der euren Gladiatoren etwas beibringen kann, das ihr sonst nie lernen würdet?"


    /edit: Auf 3. Person geändert.

  • Die Wache (ausnahmsweise mal in eine freundliche Wache mit dicker Knubbelnase und abstehenden Ohren =)) nahm das Schreiben des Boten entgegen.


    "Wir richten die Nachricht dem Medicus aus, aber im Moment ist er meines Wissens nicht anwesend. Und die Tage reist er auch mit Horatius Callidus zu einem Kurzbesuch nach Rom. Im Moment unterrichtet er aber tagsüber oft noch einige Kinder in der Casa Decima in Tarraco. Vielleicht kannst du ihn dort vorher antreffen. Fragen kostet nichts und bis zur Casa bzw. nach Tarraco sind es nur knappe 7 Kilometer. Immer auf der Strasse bleiben bis zur gabelung und sich dann in Richtung Stadt halten. Dort kann Dir jeder sagen, wo die Casas der hohen Herren liegen."

  • Zitat

    Original von Sun Cheng
    Nach einer schier endlos scheinenden Reise hatte Cheng einen Ort gefunden, an dem er zu bleiben gedachte. Er brauchte nur noch eine Unterkunft. Und die hoffte er an einem Ort zu finden, an dem seine Fähigkeiten nützlich sein würden. Also ging er zur Gladiatorenschule und ging auf die Torwache zu. Latein sprach er ja inzwischen fließend. Er legte die Lanze, an der ein seidener Beutel mit seinen Habseligkeiten hing, neben sich ab und sprach die Wache an."Sag mir, habt ihr hier Verwendung für einen Kampfmeister, der euren Gladiatoren etwas beibringen kann, das ihr sonst nie lernen würdet?"/edit: Auf 3. Person geändert.



    Die Wache sah den Fremden und wich entsetzt einen Schritt zurück. Die Hand zuckte zu seinem Schwert und zog es. Sein Kampfhund legte die Ohren an und fletschte die Zähne. Der Mann stiess einen Pfiff aus.


    "Schön Abstand halten, Fremder, oder ich lasse den Hund los! Lysander, Moebius kommt mal her. Hier ist ein Fremder mit entstelltem Gesicht, der behauptet Kampfmeister zu sein. Mit ganz ungesunder Gesichtsfarbe und Augen, wie sie nur eine Kreatur der Unterwelt haben kann!"


    Eine weitere Wache auf der Mauer legte mit einem Bogen auf den Fremden an, schoss aber noch nicht. 2 weitere Wachen mit kläffenden Kampfhunden und gezogenen Waffen bogen um die Ecke. Dann kamen 2 Männer aus dem Tor, die Ruhe und Autorität ausstrahlten. Sie musterten den Fremden eher neugierig und näherten sich. Trotzdem war an ihrer Haltung zu erkennen, daß sie auf der Hut waren und ihre Waffen vermutlich blitzschnell ziehen würden, wenn es Probleme gab."

  • Irgendwie war er so ähnliche Reaktionen schon gewöhnt. "Wenn ich eine Kreatur der Unterwelt wäre, würden eure Waffen dann etwas nützen? Ich denke nicht! Außer eurer winzigen Provinz habt ihr wohl noch nichts von der Welt gesehen? Ihr wart noch nie dort, wo die exotischen Gewürze herkommen, oder gar dort, wo die Seide herkommt, in die ich gekleidet bin, und die eure Oberschicht so gerne trägt. Aber da ich unerwünscht bin, werde ich jetzt mein Bündel nehmen und gehen." Er bdrehte sich um, nahm seine Lanze mit dem Beutel dran und wartete darauf, dass ein paar Pfeile in seinem Rücken landen würden.

  • "Na ja, unsere Waffen würden mit Sicherheit gegen eine Kreatur aus der Unterwelt wirken, denn die kann man mit normalen Waffen töten, wie schon unsere Sagen und Legenden berichten. Außerdem sind all unsere Waffen dem Gott Ares geweiht.


    Wo die exotischen Gewürze herkommen? Aha, dann seid ihr bestimmt so ein "Ausländer aus Tylus". Ja, ich habe schon gehört, daß dort sonderbare Leute herum laufen sollen.
    Was können wir für Euch tun? Wenn Ihr zu unserem Medicus wollt, damit er Euch von Eurer ungesunden Hautfarbe und Eurer sonderbaren ... Augenlähmung ... kuriert, so muß ich Euch enttäuschen. Er ist außer Haus. Unser Medicus ist für seine Heilkunst weithin bekannt, er kann Euch sicher helfen, wenn er wieder da ist." entgegnete Lysander.


    Lysander betrachtete die ungesunde Hautfarbe des Fremden. Bestimmt Gelbsucht oder Lepra dachte er.

  • Cheng drehte sich wieder um. "Danke, aber ich erfreue mich bester Gesundheit. Wir sehen halt so aus, dort, wo ich herkomme. Ihr fragt einen Afrikaner doch auch nicht, ob er sich den Dreck abwaschen will, weil er so schwarz ist, oder? Und nein, ich komme nicht aus Tylus. Tylus ist erst der halbe Weg zu meiner einstigen Heimat. Doch das ist nicht wichtig. Auch mein Aussehen ist bedeutungslos. Was zählt ist, ob ihr einen Meister der Kriegskünste brauchen könnt, um eure Kämpfer zu unterrichten, oder nicht."

  • Ich kam beim Tor vorbei, schliesslich wollte ich mir etwas die Beine vertreten.
    Eine kurze Zeit lang verfolgte ich das Gespräch mit.


    "Einen Meister der Kriegskünste? Wisst ihr etwa nicht, dass die Gloria et Honor zu den besten Gladiatorenschulen überhaupt gehört?", sagte die Wache stolz.


    Ich trat etwas näher. Die Person sprang mir sofort ins Auge, sowohl von der Kleidung als auch vom Aussehen.
    Ich musterte ihn kurz und hob erstaunt eine Augebraue.
    Ich war nicht erstaunt, so jemanden zu sehen, sondern vielmehr so jemanden hier anzutreffen.


    "Unsere Gladiatoren sind professionelle Kämpfer! Ihr behauptet, uns etwas beibringen zu können? So etwas...
    Ich trat dazwischen und hielt die Hand um den Wachen zu unterbrechen. Denn ich errinnerte mich an die Militärschule von früher, und was ich dort erfahren hatte...


    "Salve, Horatius Toxis mein Name, Ausbilder und selbst Gladiator an dieser Schule. Wie ist euer Name?
    Seid ihr mit dem Vorhaben gekommen, uns in neuen Techiken zu unterrichten?", fragte ich freundlich, interessiert und einladend.
    Der Typ konnte uns vielleicht noch ganz nützlich sein...

  • Leise vor sich hinmurmelnd kommt Apollonius wieder zurück zur Gladiatorenschule als die Sonne im Zenit steht. Er bleibt erstaunt stehen als er den Auflauf dort sieht. Stirnrunzelnd mustert er den Exoten von oben bis unten. Er schüttelt den Kopf. "Ein Germane bestimmt nicht...vielleicht von noch weiter im Norden? Hmm...!" grummelt er, als in dem Moment eine der Wachen ihn auf den Boten aufmerksam macht.


    Immer noch verwirrt von der Erscheinung am Tor, wendet er sich dem Boten zu. "Was gibts?" meint er und nimmt den Brief entgegen.


    "Hmmm...nach Carthago Nova?" Seine Augenbrauen wandern hoch. "Worum geht es denn?" fragt er skeptisch den Boten.


  • Cheng verbeugte sich leicht. "Sun Cheng ist mein Name. Ich beherrsche Kampftechniken, die euch sicher fremd sind. Dafür beherrscht ihr welche, die mir fremd sind. Ein Austausch von Wissen wäre nicht schlecht, oder? Ich bin gekommen, um Wissen auszutauschen. Und vielleicht kann ich ja ein wenig Geld verdienen, wenn ich für euch kämpfe?" Er zog eine Augenbraue hoch. "Wenn es euch recht wäre."

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