Germanicums Einnahme und der Kampf gegen die Römer

  • Der Zug formierte sich langsam. Die Bürger der Stadt waren zwar froh, gerettet worden zu sein, aber dennoch kam keine Freude auf. Zuviel war geschehen, zuviele waren von den Germanen gemetzelt worden. Je schneller wir weg waren, desto schneller konnten sich die Bürger auf den Wiederaufbau konzentrieren.


    Ich ritt bewusst sichtbar auf und ab, damit die Truppen mich sehen konnten. Sobald das Signal zum Abmarsch gegeben wurde, würde ich von hinten an jeder Einheit vorbeireiten und einige Worte wechseln.

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  • Die Stadt war also eingenommen. Ich war fix und fertig ebenso wie meine Männer. Aber wir mussten sofort ins Castellum zurück. Na toll. Auf diesen Marsch freute ich mich eher weniger. Aber es musste sein.


    Und prompt wurde es auch zum Abmarsch geblasen.


    "Los Männer! Setzt euch in Bewegung!"

  • Das Zeich zum Abmarsch war gegeben und der Tross setzte sich in Bewegung, die ALA Vorraus zur Aufklärung und die Legionsreiterei an den Flanken zur Sicherung, obwohl wir, nach den Ereignissen der letzten Tage, sicher waren, nicht mehr angegriffen zu werden.


    So verliess die Legio IX die Stadt Germanicum und liess die Bürger zurück, die nun begannen, ihre Stadt wieder aufzubauen und von dem Elend zu reinigen....

  • langsam kamen auch die letzten in Bewegung und zogen aus der Stadt hinaus.
    Ein letztes mal richtete Seneca seinen Blick nach Germanicum und seufzte.
    Dann marschierte er weiter und hoffte das Castellum schnell zu erreichen. Den Verwundeten würde ein langer Marsch nicht gut bekommen.

  • Plautius fühlte sich wie gerädert. Man hatte ihn unter dem riesigen Germanen nach der Schlacht heraus gezogen und ins Lazarett geschafft. Offensichtlich hatten die Treffer den Germanen irgendwann doch noch davon überzeugt, daß er eigentlich tot war. Sein linker Arm war verarztet worden. Man hatte wohl während seiner Bewußtlosigkeit eine Vielzahl von Splittern aus dem Arm gezogen. Ansonsten wäre sein Arm lediglich übelst gestaucht, aber nicht gebrochen oder sonstwie verletzt. Dazu kam noch ein verstauchtes Bein, aber das alles würde in ein paar Tagen wieder in Ordnung sein. Da hatte wohl etwas Schweres ungünstig auf ihm gelegen. Ha Ha Ha. Störend war aber vor allem, daß er keine Stimme hatte. Das lag an dem Würgeversuch des Germanen. Aber der Medicus war zuversichtlich, daß auch das in ein paar Tagen wieder gut wäre. Also Klappe halten und schonen und dann hatte man ihn aus dem Lazarett gescheucht.


    Müde und zerschlagen reihte er sich mit den anderen ein und zog aus der Stadt ab. Jetzt hieß es hoffentlich erst mal ein paar Tage Ruhe.

    Semper Fidelis - zum ewigen Ruhme des Imperiums und seines Imperators!

  • Ich begann meinen Ritt dem Lindwurm entlang ganz hinten. Langsam ritt ich an den Reihen müder, verletzter Soldaten entlang, sprach hier und da mit einem, spendete Dank und Mut wo ich konnte.

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  • Zurück ins Castellum...


    Auch wenn der Kampf mir noch in Knochen steckt, fällt mir das Marschieren leicht..


    Wir hatten eine besetzte Stadt befreit, und die Germanen, die dort gewesen waren, vernichtet.


    Mir gehen noch die Gesichter der Zivilisten durch den Kopf, das Entsetzen und das Leid ....und immer wieder die Angst, ich sehe nur das Gesicht des Mädchens in dem Haus, sehe ihre panische Angst... Und irgendwie verschwimmt das Gesicht...und wird Ihr Gesicht.


    Nur wenn ich nicht aufpasse, merke ich die kleinen Kratzer, die ich mir in den Kämpfen um den Stadthalterpalast zugezogen habe.
    Selbst Titus marschiert wieder neben mir,... er meint es sei wiedereinsatzfähig. Und anscheinend wollte der Medicus nicht mit dem Hünen streiten.


    Mehr als alles andere freue ich mich auf ein Bad, zwar konnten wir uns uns schon halbwegs wieder säubern,... aber doch, etwas vom Geruch der Kanalistation, die wir nochmals im anschluss an die Kämpfe geprüft haben, hängt noch an uns...

  • Wir kamen gut vorran, ohne Zwischenfälle und wenn wir so weiter marschieren würden, wären wir schon bald im Castellum.


    Ich ritt zu Florus, sprach ein paar Worte mit ihm, nickte und ritt wieder an die Spitze des Trosses. Dort rief ich mir einen Reiter, sagte ein paar Worte zu ihm und schickte ihn Vorraus, um etwas zu organisieren....

  • Germanicum war schon lange nicht mehr zu sehen und die Legio kam gut vorran. Auch die Verwundeten machten keine Probleme.


    Seneca musste an das große Germanenheer denken, dass immer noch nicht vernichtet wurde. Sie müssten sich ihm in den Weg stellen.

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