Villa Gratitudo

  • Zitat

    Original von Quintus Pompeius Frugi


    "Ja, das will ich. Dich. Dich allein für mich."


    Ich zog die Tunika weiter hinunter, ihr Oberkörper war nun komplett entblößt. Ich küsste sie zärtlich, fuhr mit der Zunge hinab, umkreiste Ihr Brüste...


    Sim-Off:

    Eine Tunika zieht man wohl eher hoch... Jetzt hast Du sie zerissen! ;)


    Als mir Frugi die Tunika aufriss klopfte es an der Tür. Als er meine Brüste massierte klopfte es erneut. Auch in mir, es war die Gier. Meine gerade noch seinen Nacken streichelnde Hand schob seinen Kopf nun fordernder zur Seite und trieb seine Zunge den Hügel hinauf

  • Sim-Off:

    Man kann sie aber nach unten streifen. :)


    Ich hörte ein klopfen, war es der Herzschlag meiner Geliebten oder die Lust die in mir kocht. Es klopfte nochmals, hm doch nur die Tür. Ich bewegte mich weiter nach unten, meine Zunge fuhr von ihren Brüsten hinab über ihr Bauchnabel bis hin zum Hügel. Ich umkreiste ihn. Meine rechte Hand streicheln ihre Brust.

  • Wie ausgehungert ich war wurde mir erst bewusst als Frugis Hände über meinen Körper glitten, als ich das Gefühl für Zeit und Raum verlor. In seinen Armen. Unter seinen Händen und unter seiner Zunge.


    "Hmmmm"

  • Die Praefecta liebte mich also doch. Nachdem ich den halben December die Route nach Germania übernehmen musste, hatte sie mich nun, da die Alpen voller weißen, kalten Schnees lagen, endlich wieder nach Hispania geschickt. Und dann gleich noch nach Corduba, in die Stadt der Sonne.


    Und warum? 'Celeripes,' hatte sie gesagt, 'du bist der Schnellste. Ob zu Land oder zu Wasser, keiner ist so fix wie du, niemanden tragen seine Füße schneller.' Und Recht hatte sie, meine geliebte Praefecta.


    So kam ich also schnellen Fußes vor der Villa Gratitudo zu stehen, trotz der Kälte bildete sich durch das abrupte Bremsen eine kleine Staubwolke zu meinen Füßen. Ich zog den Brief hervor, besah mit noch einmal den Empfänger, nur und einzig allein ihr war dieser Brief auszuhändigen, und klopfte dann laut, weil in Eile, an die Tür.


    *Klopf Klopf*

  • Zitat

    Original von Messalina
    Wie ausgehungert ich war wurde mir erst bewusst als Frugis Hände über meinen Körper glitten, als ich das Gefühl für Zeit und Raum verlor. In seinen Armen. Unter seinen Händen und unter seiner Zunge.


    "Hmmmm"


    Es klopfte verdammt noch mal wieder an der Tür.


    "So kann ich wirklich nicht, es ist wirklich schön mit Euch. Aber hier wie in einer Taverne behandelt zu werden nervt mich total."


    Ich war so wütend.


    "Ich danke Euch, ihr seit eine wundervolle Frau und ich liebte es Euch zu küssen, aber nun geh ich."

  • Nachdem Frugi gegangen und Messalina nicht gekommen war öffnete Eudoxa die Türe um den Postboten hereinzulassen. Er wurde zu Messalina geführt.


    "Ein Brief, Herrin. Der beigefügte Bote kann sich mehr dazu sagen."

  • Ich fragte mich insgeheim, warum die Dame nur einen Namen hatte und doch mit Herrin angeredet wurde. Da ich meine Nase jedoch nicht in Fremde Angelegenheiten zu stecken hatte, verbeugte ich mich leicht und sah sie dann fragend an.


    "Salve, du bist Messalina? Ich habe einen eiligen Eilbrief für dich, der nur in deine Hände gegeben werden darf."


    Den Brief streckte ich ihr entgegen.



    An Messalina
    Villa Gratitudo
    Corduba, Hispania




    Liebe Messalina!


    Mein eigenes Herz blutet bei dem Gedanken an das Leid, welches Du zuletzt ertragen musstest, meine Freundin.


    Vom Tode Deines lieben Catus hörte ich. Du hast Deinen Liebsten verloren, ich habe einen sehr guten Freund verloren und das Imperium hat einen wahrhaft großen Römer verloren. Laß mich Dir mein allertiefstes Beileid ausdrücken.


    Dann hörte ich im Senat, wie Du dem Kaiser das Leben rettetest, indem Du Deinen eigenen Sohn tötetest, um ein Attentat durch ihn zu verhindern. Ich war nicht dabei und ich kenne nicht alle Details wie es sich zugetragen haben mag. Aber eine Mutter die das Leben des Imperators und damit das Wohl des Reiches über ihr eigen Fleisch und Blut stellt, so wie Du es tatest, handelte in meinen Augen wie eine wahrhafte Römerin. Du hast zweifellos die richtige Entscheidung getroffen, aber ich weiß das Dein Herz trotzdem blutet über den Tod Deines Sohnes.


    Den „Lohn“, den Du für Deine heldenhafte Tat erhieltest, den kann ich nicht verstehen. Es steht mir nicht an den Imperator zu kritisieren und ich tue das auch nicht. Er ist oftmals auf seine Berater angewiesen und ich befürchte, dass ihm nicht alle guten Rat zukommen lassen.


    Im Senat ergriff ich das Wort, als der Kaiser uns Senatoren von dem Vorfall berichtete, und sprach für Dich. Du gabst mir niemals Anlaß an Deiner Treue und Liebe gegenüber unserem Imperator und dem Imperium zu zweifeln.Ob meine Worte etwas auszurichten vermögen, ich weiß es nicht. Jedenfalls gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass Dein Ruf eines Tages wieder hergestellt wird und Du nach Rom zurückkehren kannst. Gib auch Du die Hoffnung bitte nicht auf!



    Meine liebe Freundin, am Ende meines Schreiben muß ich Dir nun noch weiteres Leid zu fügen. Mein eigenes Herz ist voll von Trauer, denn Deine beste Freundin und meine liebe Schwester, Didia Sinona, sie weilt nicht mehr unter den Lebenden. Du weißt sie brach vor einiger Zeit im Interesse des Venuskultes per Schiff nach Cypros auf. Jetzt erreichte uns die schreckliche Kunde, dass sie das Ziel ihrer Reise niemals erreichte. Ein Augenzeuge sah, wie sie über Bord ins Meer fiel. Er versuchte sie unter Einsatz seines Lebens zu retten, allein es gelang ihm nicht. So wie er es schilderte, obwohl ich die Nachricht auch nur über Dritte vernahm, war es so als ob Neptun sie ob ihrer Schönheit als Gefährtin zu sich holte.


    Trösten kann uns dies nicht, denn der Verlust von Sinona ist einfach zu schmerzlich. Neben Dir und mir hat es Aventurinus sehr schwer getroffen, ihren Verlobten. Du weißt, wie verliebt und glücklich die beiden waren und nach Sinonas Rückkehr von der Reise wollten sie heiraten… Der Ärmste hatte schon die Ringe gekauft. Anstatt den für sie bestimmten Ring ihr bei der Hochzeit überzustreifen, legte er ihr ihn jetzt tränenüberströmt als Geschenk auf die Totenbahre. Da Neptun Sinonas Körper nicht mehr hergab, gab ich das Bild Sinonas aus meinem Arbeitszimmer her damit es anstelle des Leichnams bei der pompa funebris durch die Straßen Roms getragen werden und anschließend verbrannt werden kann.


    Den Vorschlag machte Didia Fausta, die sich in sehr rührender und aufopferungsvoller Art und Weise um alle Einzelheiten der Trauerfeier kümmert. Ich bin ihr zu großem Dank verpflichtet und sie nahm mir damit eine große Last von den Schultern.


    Sinonas Beisetzung im Familiengrabmal der Didier vor den Toren Roms findet NON IAN DCCCLVI A.U.C. (5.1.2006/103 n.Chr.) statt. Leider war es mir nicht eher möglich, Dir davon Kunde zu geben, da ich erst jetzt Deine neue Adresse erfuhr.



    Liebste Freundin, warum bürden uns die Götter solch unerhörtes Leid auf, obwohl wir alle stets treu dem Kaiser, dem Imperium und ihnen, den Göttern dienten. Diese Frage quält mich und ich vermag sie nicht zu beantworten.


    Meine Freundin, ich wünsche Dir trotz Deines schweren Schicksals alles Gute. Mögest auch Du bald wieder Glück finden.


    Fühle Dich in tiefer Freundschaft umarmt.


    Alles Liebe
    Falco

  • Ich brach Falcos Siegel und las...


    "Eudoxa! Verköstige den Boten reichlich, er kann nichts für seinen Dienst. Ich will jetzt alleine sein. Geht also."

  • Nach ungefähr einer Stund trat ich mit versteinerter Miene aus meinem Cubiculum


    "Wir reisen noch heute."

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