Eine Quästorin tritt vor das Volk

  • Eine Weile war ich noch hier, doch nun wurde es mir eindeutig zu viel..... Kurz dachte ich nur daran, wie froh ich war, kein Patrizier zu sein, sonst würde ich vielleicht noch Platzen vor lauter eingebiöldet sein.....


    Kopfschüttelnd verliess ich die Rostra.......


  • " Seine Worte waren, durch Zorn getrieben, hart gewählt. Freundliches hörte ich, wie ich sagte, an diesem Orte selten. Doch sollten die Vorwürfe berechtigt sein, so kann man sagen, dass auch durch Taten und sogar durch deren Unterlassen Familien beleidigt werden können, nicht nur durch Worte. Wenn eine Magistratur durch das Volk besetzt wurde, muss sie anerkannt werden; doch da wirst du mir Recht geben. Was die Worte betrifft, so sollten sie nicht die Personen angreifen, wie es in der Vergangenheit geschehen ist, sondern die Taten, wenn diese auch berechtigt anzugreifen sind. "....Nikias wandte sich, durch die Hand des Strabo geführt, ab und folgte diesem über das Forum, nachdem er sich im Sinne seiner Worte vom Aurelier verabschiedet hatte....." Chaire, mein Freund! "

  • Der alte Mann machte einen durchaus vernünftigen Eindruck auf mich. Ich war mir sicher, eines Tages würde ich einmal ein anregendes Gespräch mit ihm führen. Ich nickte ihm mit einem dezenten Lächeln zu.

  • Ich ging mit Nikias weiter über das Forum und blickte mich um. Endlich waren wir außer Hörreichweite der Aurelier und ich wandte mich an meinen Gefährten.


    "Wenn du weißt, was gut für dich ist, dann hälst du dich am besten von den Aureliern fern. Sie genießen nicht gerade den besten Ruf und das soll nicht auf die Pompeier abfärben.
    Außerdem hast gerade du es nicht nötig, einen Disput für mich zu führen. Und ich würde es mir persönlich sehr wünschen, wenn du mir mehr Tipps für die Politik gibst. Erstens hast du das Alter und zweitens musste ich gerade erleben, dass du wohl der Gewandtere von uns beiden bist.

  • Zitat

    Original von Decimus Pompeius Strabo
    Ich ging mit Nikias weiter über das Forum und blickte mich um. Endlich waren wir außer Hörreichweite der Aurelier und ich wandte mich an meinen Gefährten.


    "Wenn du weißt, was gut für dich ist, dann hälst du dich am besten von den Aureliern fern. Sie genießen nicht gerade den besten Ruf und das soll nicht auf die Pompeier abfärben.
    Außerdem hast gerade du es nicht nötig, einen Disput für mich zu führen. Und ich würde es mir persönlich sehr wünschen, wenn du mir mehr Tipps für die Politik gibst. Erstens hast du das Alter und zweitens musste ich gerade erleben, dass du wohl der Gewandtere von uns beiden bist.



    Sind die Männer der Pompeianer jetzt schon tratschende Weiber geworden?


    sagte ich laut und ungehalten, als neben mir plötzlich jemand über eine der ältesten und angesehensten Familien in Rom meckerte wie die Ziege im Stall.

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