Am Stadttor - Wer nach Rom will soll sich Zeit für die ordentliche Durchsuchung und Befragung nehmen!

  • Zitat

    Herodorus , Neriman und ihre zwei Begleiter kamen am Stadttor an. Alle Leute wurden relativ streng kontrolliert.Dies hatte wohl mit dem drohenden Krieg zu tun, von welchem man allenhalben hörte. Bleib bei mir stehen, Neriman sagte Herodorus ruhig und mach keine Mätzchen ! ICH rede ! Du bist meine Cousine und das sind Deine Brüder. Herodorus lächelte bei dieser Aussage. Dann kamen sie immer näher zum Tor.


    Stehenbleiben! Wer seit ihr? Habt Ihr Waffen dabei ?

  • Als würde irgendjemand glauben, dies wären ihre Brüder. Neriman zuckte nur mit den Schultern und folgte Herodorus. Wären die beiden ihr ähnlicher, wäre die Geschichte durchaus glaubhaft. Gespannt war sie, was Herodorus erzählen würde, weshalb sie in diese Stadt wollten. Je näher ihre kleine Gruppe dem Tor kam, desto weiter zog Neriman das Tuch in ihr Gesicht, bis nur noch die Augen zu sehen waren. Bei der Aufforderung des Wachhabenden blieb sie sofort stehen und wartete mit gesenktem Blick. Waffen hatte sie keine, die Antwort überließ sie Herodorus. Unterdessen musterte sie die Füße des Soldaten. Der Traum kam ihr wieder in den Sinn. Alle Legionäre trugen wohl diese Art von Schuhen.

  • Zitat

    Original von Marcus Aemilius Classicus
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    Brotmesser aha Wo ist das ? folgte die Wache dann wurde der Mann abgetastet. Manch einer hier schon Brotmesser dabei, die waren einen halben Meter lang. Vorsichtshalber kam auf einen Wink der Wache ein zweiter milites hinzu.


    Sowas wie sei nicht albern oder mach dich nicht unglücklich hatte mir auf der Zunge gelegen. Doch die Burschen schienen schon bessere Tage gehabt zu haben. Ich öffnete daher bereitwillig ein kleines Bündel in dem das Brotmesser eingerollt lag. Man nutzte dieses Teil ausschließlich für die Zubereitung von Mahlzeiten. Für alles Andere war es schlichtweg zu winzig. Schon der Gedanke daran .... albern. ;)

  • Das Messer verschwand wieder dort, wo ich es heraus geholt hatte. Die vielen Fragen begannen mich zu nerven. Das ging den Miles nun wirklich nichts an. Dennoch wußte ich, das ich von dessen Gutdünken abhängig war, auch wenn der Gute auf den Ohren saß und blind sein mußte. Immerhin hatte ich ihm bereits durch meinen Siegelring bewiesen ein Germanicus zu sein. Warum also jemanden besuchen... ich konnte doch dort wohnen. So einfach war das. Die Anforderungen für einen Miles der CU schienen sehr gering zu sein. Ich wiederholte mich: "...ich besuche dort niemanden, ich bin ein Germanicus, wir wohnen dort." Die Frage des woher ließ sich da schon einfacher klären. Ich hatte jedoch mitbekommen, das der generelle Herkunftsort derzeit keine gute Aussage bot: "Von Brundisium komme ich..."

  • Herodorus antwortete ruhig mit einem Nein. Dann deutete er auf Neriman und die anderen zwei. Das ist meine Cousine mit ihren Brüdern. Wir sind vor dem krieg geflohen und hoffen, dass man uns in der Hauptstadt des Imperiums Sicherheit gewährt.
    Dann schaute Herodorus fragend zu der Wache.

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    Die Wache musterte die Ankömmlinge argwöhnisch. Arme hoch. Dann wurden alle abgetastet, inklusive der Frau. Scham konnte man sich im Bürgerkrieg nicht leisten. Genauso wenig wie Rebellen in der Stadt.


    Da keiner der Vieren größere Waffen oder Gegenstände mit sich trug, jedenfalls wurde nichts erstastet, kam nach kurzer Zeit ein Weiter und die Wache kümmerte sich um die nächsten.

  • Marcus Helvetius Commodus seufzte als er auf der Kuppe eines kleines Hügels stand und endlich das Ziel seiner Reise sah. Roma!


    Durch den Bürgerkrieg war alles nicht so einfach gewesen. Aber er hatte schon einige Monate länger als geplant auf Paxos festgehangen, wo sein Elternhaus stand und wohin er nach dem Ende seiner Zeit in Corinthus "vorbeigeschaut" hatte.
    Schließlich hatte er es riskiert war mit einer Corbita bis auf die Höhe von Apollonia die Küste raufgefahren und dann rüber nach Brundisium. Auf Paxos wusste keiner wie es genau stand im Bürgerkrieg. Commodus wusste noch das er von Corinthus nach Paxos auch mit einem Schiff gefahren hatte da ganz in der Nähe bei Thebae sich zwei Heer gegenüberstanden und gerüchteweise ein anderes oder gar zwei durch Achaia zogen.


    Nachdem er in Brundisium angekommen war hatte er für sich und seine Begleiter ein paar Pferde gemietet und war vorausgeritten. Dengrößten Teil seines Besitzes den er mit nach Rom hatte nehmen wollen würde er folgen lassen wenn der Bürgerkrieg vorbei war. Sie waren an der Küste bis nach Corfinium geritten und hatten dann den Weg nach Roma über die Berge eingeschlagen. Unterwegs diverse Gerüchte gehört die vom Untergang des Reiches bis hin zur Krönung eines zweiten Augustus gingen.
    Er würde sich selbst ein Bild machen. Als er jedenfalls sich nun Roma näherte schien alles normal zu sein. Keine Zeichen von Kämpfen oder ähnlichem waren zu sehen und so ritt er offenen Blickes auf das Tor zu. Hielt seinen Siegelring hin und erwartete das man ihn und sein knappes Dutzend Begleiter so durchwinkte.

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    Der Strom der Menschen gen Rom hatte die letzte Zeit stark zugenommen. Es schien so, als ob ein Teil der Menschen in der ewigen Stadt Zufluchgt suchte.
    Die Wachen waren immer noch verdoppelt. Ständig wurden die Abwehreinrichtungen inspiziert und in Schuss gehalten.


    Als wieder eine Gruppe ans Tor kam, welche nicht nach Händlern aussah, rief die Wache


    HALT ! Wer seid ihr, wohin wollt ihr. Den Ring überging die Wache. In diesen Zeiten zeigte jeder zweite einen und versuchte sich so erleichtert Zugang zur Stadt zu erschaffen.


    Von den übrigen Wachen rund um das Tor wurde die Situation aufmerksam verfolgt.

  • Etwas überrascht ob des Anrufes zügelte Commodus sein Pferd.
    Leicht von oben herab, nicht nur weil er auf dem Pferd saß, antwortete er:
    "Ich bin Marcus Helvetius Commodus, Enkel von Senator Helvetius Geminus. Ich will in das Haus meiner Gens und meinen Platz einnehmen!"

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    Die Wache überging auch die leicht arrogante Art des Ankömmlings, wie schon die Sache mit dem Siegelring.


    Bürger wenn Du in die Stadt willst, dann zu Fuß ! In Rom herrscht tagsüber Reitververbot !Des weiteren werdet ihr nach Waffen durchsucht und zwar alle !


    Dann schaute der Soldat kurz mit schiefgelegtem Kopf in Richtung des Helvetiers.
    In diesen Zeiten waren die Kontrollen aufgrund des Bürgerkriegs halt strenger als sonst.

  • Ach deshalb ging es Commodus durch den Kopf. Weil ich und meine Begleiter geritten sind. Er hatte gedacht bis zum nächsten Mietstall hätte er noch reiten können bevor er auf eine Sänfte umgestiegen wäre. Er war zwar natürlich durchaus in der Lage selber zu gehen aber kannte er sich doch erstens überhaupt nicht in der Stadt aus und zweitens gehörte sich das seiner Meinung nach nicht.


    "Nun gut", kommentierte er und stieg ab.


    Er selber und der Großteil des Gefolges war unbewaffnet. 4 seiner Begleiter, die zum Schutz angeheuert worden waren, trugen allerdings Gladius und Pugio bei sich. Diese versuchten sie aber nicht zu verstecken sondern händigten sie gleich aus.

  • Commodus wurde etwas ungeduldig. Ihm war schon aufgefallen das relativ wenige Urbaner hier Dienst taten (warum das so war wusste er natürlich nicht). Außerdem war er das warten nicht wirklich gewöhnt und hatte viele Dinge vor. Auffordernd schaute er den Urbaner an der ihn scheinbar durchsuchen wollte doch zu beginnen.

  • Commodus war versucht ein schnippischen Kommentar ala "von da" abzugeben riss sich aber zusammen.


    "Direkt von Paxos wo meine Familie Ländereien hat und ich geboren und aufgewachsen bin. Spielt das eine Rolle?"

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    Paxos... Die Wache rieb sich das Kinn. Ihr seid also über Sicilia hierher gereist nehme ich an.
    Dann schaute die Wache den Reisenden an. Was hört man im Süden so? Habt ihr Soldaten oder ähnliches gesehen. Im Süden ist doch ein Heer unterwegs? Wo steht dieses? Diese Reisenden mussten die Rebellen eigentlich gesehen haben, wenn sie wie gerade mitgeteilt gerade erst vom Süden Italias aus Richtung Sicilia kamen.

  • "Ich weiß von keinem Heer im Süden und muss dir auch sagen deine Annahme ist falsch. Ich bin mit einem kleinem Händlerschiff von Gaios, dass ist der Hauptort auf Paxos, nach Brundisium übergesetzt. Dort hab ich mir diese Reittiere besorgt und dann die Küste hinaufgeritten. Bis zum Ort Corfinium. Von da dann über die Berge hierher. Es war recht ruhig auf den Straßen dass muss ich sagen aber Truppen hab ich keine gesehen!"

  • Arwulf legte die letzten Meter auf seinem Weg zurück und stand nun vor den Stadttoren Roms.
    Der hagere Germane blickte ehrfürchtig die riesigen Tore und Mauern an, soetwas kannte er nur aus Erzählungen.
    Na, das ist doch mal etwas anderes als unsere 'Städchen' im Norden...
    dachte er sich, während der sich das lange Haar aus dem Gesicht strich.
    Unsicher, wie er sich zu verhalten hatte, trat er auf die Torwache zu...

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