Sklavenunterkünfte

  • Sie hatte es nun nicht wirklich anders gewollt.
    Ich hatte es ernst gemeint, als ich sagte, ich würde nichts tun, was sie nicht will, aber sie zeigte mir ja überdeutlich, dass sie alles andere als scheu war.
    Ich nahm sie an den Schultern und drehte sie schnell, so dass sie nun an der Wand lehnte und ich über ihr.
    Ich kam ihr ganz nah, sah ihr direkt in die Augen.


    Natürlich weißt du es und selbst wenn du es nicht weißt, wirst du es bald merken.
    Sie brachte mich um den Verstand.
    Gepackt von Leidenschaft strich ich ihr durch die Haare und küsste ihren Hals, ihren Nacken.

  • Gerade hatte sie noch weich an ihm gelehnt und jetzt hatte sie die harte Wand im Rücken und ihn vor sich. Diesen Tausch nahm sie gern hin, denn endlich berührte er sie mit seinen Lippen und fuhr ihr mit den Fingern durch das Haar. Sein warmer Atem schlug auf ihre Haut und ließ diese mit einer wohligen Gänsehaut reagieren.


    Ihre Hände fuhren dem eigentlich fremden Mann über den Rücken, die Fingerspitzen übten leichten Druck auf und wussten ganz genau, was sie zu tun hatten. Zögernd, immer wieder umkehrend, strichen sie dem Ende seines Rückens entgegen und dann wieder hinauf.
    Sie suchten seine Schultern auf, wo die Tunika zusammengehalten wurde und verließen diesen Ort.


    Sie wollte entweder auf der Stelle schmelzen oder von ihm geküsst werden, und wenn sie etwas nachhelfen musste. Die Hände um seine Wangen legend, lenkte sie dann seine Aufmerksamkeit weg von ihrem Hals und umspielte sein Kinn mit ihrer Nasenspitze, ärgerte ihn nur noch mehr.

  • Ich spürte, ihre Fingernägel an meinem Rücken und drückte mich an sie.
    Meine Lippen berührten ihre Wangen, ihren Mundwinkel, während meine Hände ihre Hüfte umspielten und ich wünschte mir nur noch, dass sie mir, nur mir gehören würde.
    Meine Wange lag an ihrer als ich tief einatmete und ihr Duft meine Sinne raubte.


    Ich wünschte mir Stunden so verbringen zu können, einfach nur bei ihr zu stehen, sie zu spüren, doch das hätte ich vermutlich nich ausgehalten.

  • Und darum wusste die Sklavin, denn die Sprache seines Körpers ließ keine Zweifel daran. Als ihre Wangen anenander lagen, gab sie sich noch einen Moment des Genusses, grub ihre Hände tief in sein langes Haar und sog seinen Duft in sich ein. Dann begannen ihre Lippen sein Gesicht zu umschmeicheln. Mal strichen sie über seine Haut, dann stockten sie kurz und küssten ihn, bis hin zu seinem Mund. Seine Lippen. Seia sah sie an und dann zog sie ihn noch ein Stückchen zu sich, und ließ ihre Lippen auf seine treffen. Was für ein schönes Spiel. Was für ein schöner Moment.


    Sie hatte sich nicht getäuscht. Macro konnte gut küssen und forderte mit seinen Lippen und seiner Zunge mehr.


    Seia schmunzelte, sah den hungrigen Caecilier mit funkelnden Augen an und tat nur eine wohl erprobte Bewegung, damit ihre Tunika den Halt verlor und ihren Körper entblößte. Gleich sonnte sie sich in seinen Blicken und erwartete jede seiner Berührungen, als sollten es die letzten ihres Lebens werden.

  • Ihr Kuss war wundervoll. Ich schmeckte ihre Lippen auf meinen, spielte mit ihrer Zunge und biss ihr ganz sanft, trotzdem aber fordernd in die Unterlippe.


    Als sie ihre Tunika so gekonnt fallen ließ, wusste ich, dass sie genau wusste, was sie da tat und wie sie auf Männer wirkte.
    Sie beobachtete mein Gesicht, aber bei Juno, sie hatte auch allen Grund dazu stolz auf ihren Körper zu sein.
    Ich konnte nicht mehr klar denken, wollte nicht starren, doch konnte nicht anders.
    Ich küsste sie nochmals, versuchte all meine Empfindungen, meine Erregung in diesen einen Kuss zu legen und hob sie hoch um sie in meinen Armen das Stück zu ihrem Lager zu tragen.

  • Der süße Laut eines leisen Stöhnens entrang sich ihrer Kehle, als Macro seine Lippen voller Leidenschaft wieder auf ihre presste. Im Rücken spürte sie nun nichts weiter als kühles Gestein, von dem er sie als nächstes wegtrug.


    Auf ihrem schäbigen Sklavenlager legte er sie nieder und sie nutzte diese Momente, um die Verschlüsse seiner Tunika zu öffnen.
    Ein Kribbeln in ihrem Unterleib begleitete jede ihrer Bewegungen. Aber er war ein Genießer und so räkelte sie sich genüsslich ein wenig unter seinen gierigen Blicken und strich ihm mit den Fingern die starken Arme hinauf und hinunter unter das haltlose Stück Stoff, dass das hintere rechteckige Tuch seiner Tunika war. Mal mit weichen Fingerkuppen und dann wieder mit spitzen Fingernägeln erkundete sie seinen Rücken und angrenzende Körperregionen.


    Was für ein markelloser Körper sich da an ihren drückte. Er war perfekt. Mit leicht kreisenden Bewegungen ihres Beckens zeigte sie ihm unmissverständlich, dass auch sie von Leidenschaft befallen war und nur noch auf ihn wartete.

  • Ich beugte mich über sie, sah in ihre Augen, küsste ihre Lippen und wanderte immer tiefer, zuerst den Hals , dann ihr Dekoltée ...


    Immer tiefer erforschten meine Lippen ihren Körper, ich umspielte mit meiner Zunge ihre Lenden, küsste ihren Bauch, streichelte sie überall.
    Meine Finger strichen ihr Bein hoch, an ihrem Oberschenkel entlang, zwischen ihre Beine.


    Immer wieder beobachtete ich ihr Gesicht, sie genoss jede einzelne meiner Berührungen, verstärkte sie sogar noch, indem sie ihren Körper gegen den meinen drückte.
    Ich rutschte noch ein bischen tiefer um ihr zu zeigen, wieviel Macht meine Zunge über sie haben konnte...

  • Verres wusste immerhin schon den Weg zu den Sklavenunterkünften, auch wenn die Casa gross war und er selber erst seit gestern hier lebte.
    Er öffnete die Tür und sah sich um. Die erste Hälfte des Raumes wurde von den männlichen Sklaven bewohnt, die zweite Hälfte, abgetrennt durch einen Vorhang gehörte den Sklavinnen.
    Er sah sich um. Niemand von den Männer war im Raum. Von den Frauen wahrscheinlich auch nicht, mussten sie doch alle arbeiten.
    Er sprach dann, ohne einer besonderen Gefühlsregung: "Hier in der Casa, in der ich auch erst seit gestern weile, leben alle Sklaven in diesem Raum. Getrennt durch einen Vorhang. Der Herr ... ach egal." Verres ging vor und schlog einen Teil des Vorhanges zurück. Dann suchte er nach einem freien Bett. Eines war noch da.
    Verres deutete darauf.
    "Ruh dich erst einmal aus. Die Casa zeige ich dir später, auch wenn der Herr wieder sauer wird."


    Er blickte die junge Frau an. Sie schien irgendwie noch überhaupt nicht zu begreifen, was passiert war. Und es tat ihm leid. Aber er musste zurück an die Arbeit.


    "Ich komme später wieder. Und ..." Er kam sich etwas seltsam vor, aber Nadia hatte sich vorhin auf der Strasse für ihn eingesetzt und nun hatte er einfach das Gefühl, er wäre ihr was schuldig. Aber nicht nur deshalb sagte er sanft: "Und hab keine Angst. Du bist nicht alleine."
    Und dann zwinkerte er ihr zu. Um seine gebrochene Nase herum war noch etwas verkrustetes Blut, ebenso auf seiner Tunika unterhalb seines Kinns. Er würde sich erst einmal in den Waschraum für Sklaven.

  • Zitat

    Original von Kaeso Caecilius Macro
    Ich beugte mich über sie, sah in ihre Augen, küsste ihre Lippen und wanderte immer tiefer, zuerst den Hals , dann ihr Dekoltée ...


    Immer tiefer erforschten meine Lippen ihren Körper, ich umspielte mit meiner Zunge ihre Lenden, küsste ihren Bauch, streichelte sie überall.
    Meine Finger strichen ihr Bein hoch, an ihrem Oberschenkel entlang, zwischen ihre Beine.


    Immer wieder beobachtete ich ihr Gesicht, sie genoss jede einzelne meiner Berührungen, verstärkte sie sogar noch, indem sie ihren Körper gegen den meinen drückte.
    Ich rutschte noch ein bischen tiefer um ihr zu zeigen, wieviel Macht meine Zunge über sie haben konnte...


    ... und Seia verstand bald die Welt nicht mehr. Noch nie war sie so verwöhnt worden. Wohlig räkelte sie sich seinen Berührungen entgegen und erschaurte, je tiefer seine Zunge wanderte. Er wusste ganz genau, an welchen Stellen eine Frau empfindlich reagierte und so seufzte sie, als er mit dem Kopf zwischen ihren Beinen verschwand.
    Genießerisch biss sie sich auf die Unterlippe, weil das Kribbeln in ihrem Unterleib stärker und stärker wurde. Dann zog sie ihn sanft zu sich hoch und war gewillt, mit ihm die Rolle zu tauschen. Sanft drückte sie ihn hinunter auf ihr Lager und setzte sich neben ihn. Dann begannen ihre zierlichen Hände seinen Oberkörper massierend zu liebkosen, bald auch ihre warmen Lippen. Immer tiefer küsste sie sich ihren Weg seinen makellosen Oberkörper herab, immer geschickter platzierte sie ihre Hände, bis sie zu seiner Mitte angelangte, die vor Erregung empor stand.


    Dort nun begann sie ihr neckendes Spiel, ein abgekatertes Spiel, in dem Macro sich ihr ergab, so lange er wollte.

  • Ich ergab mich völlig ihren sinnlichen Lippen, ihren geschickten Händen.
    Ich schloss die Augen und zitterte innerlich vor Erregung.
    Meine Gedankengänge gaben nun gänzlich den versuch auf zu überleben und ich konnte an nichts mehr denken, wollte sie nur noch spüren.
    Meine feuchten Hände griffen nach ihren und ich betete dass es ihr genauso gefiel wie mir.

  • Mimithe hatte noch längst nicht alle Mitsklaven kennengelernt, seitdem sie hier war. Das mochte daran liegen, dass sie Marcella stets begleitete, wenn diese aus dem Haus ging. Sie war eben nicht oft da und wenn, dann schliefen die anderen meistens schon. Jetzt saß sie gerade auf ihrem Bett und kämmte sich umständlich die langen Haare, dabei fluchte sie leise vor sich hin, weil sich das Haar einfach nicht bändigen lassen wollte.
    "Nega as ren theunar... Cum nes ferti zek!"

  • Nadia hatte es immer noch nicht überwinden können, dass sie hier gelandet war und bis jetzt hatte sie diese Stätte auch noch nicht verlassen. Eigentlich hatte sie auch nicht vor diesen Raum hier so schnell wieder zu verlassen ausser man würde ihr sagen, dass sie nach Hause gehen konnte. Solange sie nicht hier raus kam, hatte sie auch keine Möglichkeit Cato eine Nachricht zukommen zu lassen. Sicher machte er sich schon große Sorgen um sie und das konnte sie allein schon nicht mehr verkraften. Sie wollte bei ihm sein noch mehr als zuvor und sie war bereit alles dafür zu tun.


    Es war eine kleine Ecke hier die sie sich ausgesucht hatte um sich dort auf dem Boden zu setzen und ziemlich zusammengekauert nun dort zu hocken. Zu gerne hätte sie es diesem Praetorianer heimgezahlt und vielleicht hatte sie irgenwann noch die Möglichkeiten dazu, aber wenn er wirklich dachte, dass sie hier etwas machen würde dann hatte er sich ziemlich in den Finger geschnitten. Sie sollte doch eigentlichf rei sein und nicht hier wie eine Gefangene behandelt werden. Freiiiii immer wieder dieses Wort in ihrem Kopf es machte síe einfach wahnsinnig und es staute sich ziemlich viel in ihr auf was raus wollte. Langsam sank ihr Kopf auf ihre Knie.

  • In diesem Moment fuhr Mimithe herum. Ein Geräusch! Aus der Ecke! Aber sehen konnte sie niemanden. Schnell legte die Sklavin die Bürste beiseite. Verdammte Ratten! In Germanien waren es immer wieder Ratten und Mäuse gewesen, die gescharrt und gelärmt hatten, die Getreidesäcke angenagt und die Vorräte weggefuttert hatten. Mimithe griff sich in Ermangelung eines Knüppels einfach eines der Kissen und schlich langsam zu dem Bett, das vor der Zimmerecke stand, aus der das geräusch gekommen war, und das den Boden verdeckte.


    Mit einem Angriffsschrei sprang sie schließlich aus der Hocke auf das Bett und pfefferte das Kissen auf die riesige Ratte, die dort kauerte. Nur, dass es gar keine Ratte war. Mimithes Augen weiteten sich vor Schreck, als sie erkannte, dass es eine Frau war, die das Kissen abbekommen hatte. Sie schlug die Hände vors Gesicht und stammelte eine Entschuldigung.


    "Oh! Ich nicht wollte! War Versehen. Ich habe gedacht, dass du bist eine großer hässlich Ratte!"

  • Nadia war wie versteinert, als sie plötzlich dieses Kissen abbekam, denn sie hatte nicht damit gerechnet und sah auch nicht die Frau sondern jemand ganz anderen dort stehen. Sie war auch nicht hier in dieser Casa sondern wieder in der Villa der Flavier und vor ihr stand der Sklave der sie fertig machen wollte. Ein ziemliches Zucken ging durch ihren Körper und alles in ihr schrie einfach nur nach Cato, denn sie wollte zu ihm, wollte seinen Schutz haben. Sie stand kurz davor einen verzweifelten Schrei abzulassen und tat es auch in diesem Moment wo das Kissen sie traf. Mit großen Augen sah sie die andere Sklavin an und konnte nicht ganz glauben was geschehen war. "Ich? Eine Ratte?" Immer noch völlig perplex sah sie die Frau an und schüttelte den Kopf. Ihre Anspannung wollte einfach nicht verfliegen und unter anderen Umständen hätte sie wohl auch anders reagiert, aber so kauerte sie sich nur noch mehr in sich zusammen.

  • Mimithe machte große Augen und sah zerknirscht drein.
    "Naja... Ich habe gehört eine Geräusch und weil solche Geräusch in Germanien immer Ratte oder schlimmer war, habe ich gedacht da eine Ratte ist! Das tut mich leid, wirklich."


    Sie sah die Frau bestürzt an. Erst jetzt fiel ihr auf, dass irgendetwas nicht stimmte. Mimithe runzelte die Stirn und nahm das Kissen, um es wieder auf das Bett zurückzulegen. Dann reichte sie der Frau die Hand.
    "Ich bin Mimithe, übrigens. Komm, du aufstehen musst. Das kalter Boden, der macht dass du oft gehen musst zu die Latrinen."
    Sie lächelte das Mädchen freundlich an.
    "Du bist neues Sklavin? Aus Germanien?" fragte sie hoffnungsvoll.

  • Ratten war nichts seltenes gewesen in der Villa Flavia in den Unterkünften dort unten im Halbdunkel. Sie war diese geräusche gewohnt und nun wo die andere davon sprach klang es irgendwie lustig, dass sie für eine Ratte gehalten wurde auch wenn sie bestimmt keine war. In ihren Augen begann es langsam aber sicher zu schimmern und sie wurde sich ihrer miserablen Lage immer mehr bewusst. Ob sie schon frei war und es nur noch nicht wusste? Es tat tief im Herzen weh und sie musste dringend eine Nachricht an Cato verfassen, damit dieser wusste was mit ihr war. Sie hatte unendliche Panik davor was er denken würde wenn er mehrer Tage einfach nichts mehr von ihr hörte.


    Wie es Nadias Art war zögerte sie, als sie ihr die Hand entgegenstreckte, ergriff sie dann letztendlich aber doch noch und ließ sich aufhelfen um sich dann neben sie auf das Bett zu setzen. "Ich bin Nadia und nein keine neue Sklavin und auch nicht aus Germanien. Ich komme aus Britannia und bin Sklavin von Lucius Flavius Furianius" sagte sie leise und sah auf den Boden nieder. Die freundliche Art der anderen nahm sie gleich in ihren Bann und sie war ihr dafür sehr dankbar. Es waren freundliche Worte und Gesten die ihr bei den flavischen Sklaven bis auf wenige Ausnahmen immer gefehlt hatten.


    "Ich bin hier weil ich mich mit diesem Crassus angelegt habe. Es ist meine Strafe, dass ich hier bleibe bis zur Rückkehr von meinem Herrn und dann werde ich freigelassen wenn er es sich bis dahin nicht anders überlegt hat. Solange bin ich hier eine Gefangene."

  • Mimithe lächelte Nadia an und nickte sacht, als diese ihren Namen nannte und die Hand dankbar annahm. Sie zog Nadia zu sich aufs Bett und setzte sich dann gemütlich in den Schneidersitz.
    "Oh, schade", sagte sie ehrlich bedauernd und seufzte.
    "Und ich habe gedacht, dass da einer nette kleine germanisches Sklavin nun hier ist und ich auch mal nicht Latein muss reden."


    Bei den Worten, die ihren Aufenthalt hier erklärten, machte Mimithe große Augen.
    "Bestrafung?" fragte sie.
    "Von Crassus? Crassus ist die Herr von Haus. Er mich hat gekauft vom Markt und mir der Herrin Marcella geschenkt. Ist nett. Eigentlich. Was hast du gemacht?"

  • Nadia versuchte es, aber konnte das Lächeln der anderen einfach nicht wirklich erwiedern. So blieb sie einfach neben ihr sitzen und wandte ihren Blick auch nicht vom Boden weg. "Nein tut mir leid, mit einer anderen Sprache werde ich dir wohl nicht dienen können" sagte sie leise und versuchte die junge Frau aus den Augenwinkeln zu betrachten. Sie war hübsch und noch jung und sicher in keinen guten Haushalt geraten.
    "Dein Herr hat einen anderen Sklaven auf der Strasse geschlagen weil er eine Vase hatte fallen lassen. Ich wollte ihm helfen und habe mich für ihn eingesetzt nachdem seine Nase von deinem Herrn blutig geschlagen wurde. Er ist kein guter Herr nicht in meinen Augen. Mich hat er zum Schluß genommen und in den Carcer der Praetorianer gesteckt. Dort unten ist es dunkel, kalt und feucht und ich möchte nicht wissen was dort alles krabbelte. Als er mich dann rausließ sagte er mir, dass ich bei ihm bleiben muss."

  • Da sie den genauen Aufenthaltsort der Sklaven Verres und Nadia nicht kannte, ging Seia zuerst in die Sklavenunterkünfte. Ah, es ist auf jedenfal jemand da, ich höre sie sprechen.


    So erkannte sie sogleich Mimithe, die germanische Sklavin, und Nadia, die hier war, weil.... Das weiß ich immer noch nicht! Würde mich zu sehr interessieren, was sie verfressen hat, dass Crassus so verärgert ist, wenn er von ihr spricht. Von ihr und Verres. Ist er auch hier? Nein, wohl nicht. Immer muss ich Pech haben. Jetzt darf ich das ganze Haus nach ihm absuchen.


    Sie lächelte beiden Sklavinnen zu und fummelte an ihren Fingern herum und sah Nadia an. "Ich muss leider stören. Der Herr verlangt nach dir. Er möchte dich umgehend in seinem Büro sprechen, du sollst da auf ihn warten.", richtete sie seinen Befehl aus und lächelte ein missglücktes Lächeln, das angesichts seiner Worte wohl zerbrochen war. Seia wollte nun nicht in ihrer Haut stecken.


    "Verres soll ich auch zu ihm schicken. Ihr wisst nicht zufällig, wo ich ihn finden kann?"

  • Es erschreckte sie als Seia auf einmal auftauchte und sie musste gestehen, dass ihr Herz langsam aber sicher immer schneller zu schlagen begann. Sie hatte es ja gewusst, dass es noch auf sie zukommen würde, dass sie mit Crassus reden musste, aber sie wollte es nicht. Was würde wohl geschehen wenn sie einfach ssagte, dass sie da nicht hingehen würde? Er würde sicher seinen Hintern hier her bewegen und sie rausschleifen. Sie seufzte leise und blickte auf den Boden den sie langsam aber sicher schon in und auswendig kannte.


    "In Ordnung ich werde hingehen" sagte sie resignierend und fragte sich ob Seia ihr einen Gefallen tun würde, aber noch war es wohl zu früh. Langsam stand die Sklavin von dem Bett auf und stellte sich hin. All der Mut den sie noch vor kurzem wieder besessen hatte war schon längst wieder verschwunden. Es schien ihr Schicksal zu sein, dass wenn sie etwas machte es immer nur schief gehen konnte. "Ich habe ihn seit dem er mich herbrachte nicht mehr gesehen " sagte Nadia leise und ging schon ein paar Schritt i Richtung Tür. Sie schaute Mimithe entschuldigend an, da sie so einfach gehen musste aber was anderes blieb ihr ja nicht übrig.

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