• Hof


    Der Hof des Hauses mit dem Seiteneingang
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    Der Hof des Hauses befindet sich an der Strassenseite des Hauses und besteht aus dem Hof des
    alten Hauses und dem der Erweiterung, wodurch er etwa doppelt so groß ist wie zuvor.
    Man erreicht ihn sowohl durch den Küchenkomplex, als auch von der Strasse aus durch ein
    mittelgrosses Tor. Gegenüber des Küchenkomplexes befindet sich im Anbau
    ein weiterer Lagerraum, der von der Kuche mitgenutzt wird.
    Im Hof befindet sich auch der Brunnen des Hauses, der aus der Wasserleitung im Keller
    gespeist wird.


    Über den Hof erreicht man ausserdem noch
    die Latrine und das Kellergeschoss.




    VOR DEM UMBAU:
    Der Hof des Hauses befindet sich an der
    Seite des Hauses und ist sowohl vom Haus
    aus durch den Küchenkomplex, als auch von
    der Strasse aus durch ein mittelgrosses Tor
    erreicht werden.
    Hier befindet sich der Brunnen des Hauses,
    der aus der Wasserleitung im Keller gespeist
    wird.

  • Da war sie wieder. Sie hatte den Aushang auf dem Markt gelesen und war hierher gekommen. Leise, aber deutlich klopfte sie an die Tür und wartete auf Einlass.

  • "Ich bin Celeste. Prudentius Balbus erwartet mich."
    Freundlich lächelnd stand sie wieder einmal an einer Porta und wartete darauf, dass man sie zu der gewünschten Person ließ.

  • Mhorbaine erreichte die Casa Prudentia und begab sich direkt zum Seiteneingang. Statt zu klopfen, öffnete er das Tor selbst mit Hilfe eines Schlüssels, den er aus dem Beutel holte, der sein Gepäck darstellte. Er hatte sich vor dem Betreten der Stadt umgezogen und trug nun eine saubere, helle Tunika. Die junge Küchensklavin, die gerade mit einer Amphore in den Armen aus dem Keller karm, schaute etwas verwundert auf die Erscheinung, die durch das Tor kam, schliesslich war es äusserst selten, dass Menschen in wirklich sauberer Kleidung durch das Tor kamen.
    Mhorbaine ignorierte sie und betrat das Haus durch die Küchentür.

  • Nachdem Gespräch mit ihrer Schwester war sie auf dierekten Wege hierher gekommen. Sie wollte und musste unbedingt mit Balbus sprechen. Er musste gewarnt werden und sie ihre Schwester schützen. So klopfte sie laut und energisch an die Porta.

  • Mhorbaine war gerade auf dem Weg in den Keller, als er das Pochen an der Porta hörte. Er ging darauf zu und öffnete sie ein Stück. Er musterte die junge Frau, die dort draussen stand und fragte: "Ja?"

  • "Ich muss dringend Prudentius Balbus sprechen. Es ist sehr wichtig."
    Celeste hörte sich aufgewühlt an und war sehr in Sorge was man auch in ihrer Stimme hören konnte.

  • Sie hatte den aushang gesehen und war nun wieder hierher gekommen. Wie schon so oft, klopfte sie an die Porta und wartete bis man ihr Einlass gewähren würde.

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    Alexandros, der griechische Maiordomus, war gerade damit beschäftigt, auf dem Hof den Transport mehrerer Kisten in das Kellergeschoss zu überwachen, als er das Klopfen am Tor hörte. Er war etwas überrascht, da eigentlich niemand erwartet wurde und so ging er auch eher zögerlich zum Tor und öffnete dies sehr langsam.
    Er sah die junge Frau, die dort draussen stand und erinnerte sich daran, sie schon des öfteren hier gesehen zu haben. Da er sich aber nicht zu hundert Prozent sicher war, fragte er: Ja bitte?

  • "Ich möchte zu Prudentius Balbus. Er erwartet mich."
    Kurz und bündig trug sie ihren Wunsch vor und erwartete auch bald vorgelassen zu werden.

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    Wusste er es doch, dass er sich nicht geirrt hatte. Das war diese komische Peregrina, die hier seit einiger Zeit ein und aus ging und immer wieder zu dem jungen Herren wollte. Komm rein und folge mir. wies er sie an und liess sie durch das Tor kommen, bevor er es wieder verschloss. Dann führte er sie ins Innere des Hauses.

  • Es war der Morgen, an dem Balbus und Aquilia nach Germania aufbrechen wollten. Balbus nach Confluentes, um den bisherigen Höhepunkt seiner militärischen Laufbahn zu beginnen und Aquilia nach Claudia Agrippinensium, wo sie sich um das Fundament des prudentischen Vermögens kümmern sollte.


    Der Hof war gut gefüllt an diesem Morgen, denn mehrere Sklaven waren damit beschäftigt das wenige Gepäck, dass sofort mitgenommen werden sollte, zusammenzutragen und es hinter der Sänfte, in der Aquilia bis zum Stadttor transportiert werden sollte, aufzustellen. Auch die Träger, sowohl die für die Sänfte, als auch die für das Gepäck waren schon hier versammelt und der Hof war von den recht lauten Stimmen der vielen Menschen erfüllt.
    Vor dem Stadttor warteten bereits Pferde und Wägen für die lange Reise nach Germania.

  • Balbus trat aus dem Haus auf den Hof hinaus. Auch wenn er nun eigentlich kein Mitglied der kaiserlichen Garde mehr war, trug er auch an diesem Morgen seine Rüstung, die er solange getragen hatte und von der er sich nicht trennen wollte. Sie würde ihn nach Germania begleiten, wo sie durch eine neue ersetzt und in einer Kiste verschwinden würde.


    Er schaute sich um und war zufrieden damit, dass wirklich alles pünktlich vorbereitet war und die Abreise sich nicht verzögern würde.


    Er inspizierte die Sänftenträger und auch die Sänfte, da er nicht wollte, dass seine junge Verwandte auf dem Weg zum Stadttor übermässig durchgeschüttelt wurde. Als er auch damit zufrieden war, ging er einige Schritte auf das Tor zu um mit dem dort wartenden Sänftenführer noch einmal über die geplante Route zum Tor zu sprechen.

  • Commodus kam wenig später ebenfalls auf den Hof. Begleitet wurde er von einem Scriba, der eine kleine Dokumentenkiste trug. Commodus steuerte direkt auf seinen Sohn und den Sänftenführer zu, deren Gespräch er mit einem Wink, der den Führer auch zum Weggehen aufforderte, unterbrach.


    "Mein Sohn, da du ja nach Germania reist, möchte ich dich bitten, dies hier mitzunehmen. Es sind mehrere Briefe an Bekannte und Freunde in Germania, die zu überbringen ich dich bitten möchte." Er deutete auf die kleine Kiste in den Händen des Scribas.


    "Unter anderem ist dort ein Brief drin für Duccia Venusia, die Frau deines Vorgängers. Den kannst du direkt Magnus geben, damit er ihn ihr gibt."


    Der Scriba hielt Balbus die Kiste hin.


    Sim-Off:

    PN

  • Balbus nahm die kleine Kiste entgegen. "Natürlich, das werde ich gern tun." sagte er. "Allerdings kann ich dir nicht versprechen, dass ich alle sofort nach meiner Ankunft überbringen werde, da ich sicherlich erst einmal ein paar Tage im Castellum angebunden sein werde."


    Er wog das Kistchen in seinen Händen und machte dann einige Schritte auf die Sänfte zu um das Kistchen in ihr zu verstauen.












    Etwas später machte sich die kleine Reisegruppe dann auf den Weg zum Stadttor. Dort würde man auf Pferde und Wägen wechseln und ausserdem würden sich dort einige der Leibwächter des Senators anschliessen, damit die Reise nicht ganz so gefährlich wäre.


    Balbus schaute, als er das Tor passierte noch einmal wehmütig auf sein Zuhause zurück, bevor er sich dann einer neuen Zukunft zuwandt.

  • Aquilia stand fortwährend etwas wehmütig neben ihrem Großcousin und sagte kein Wort. Ihr Schweigen war nicht böse, nur ein wenig unbeholfen. Denn sie fürchtete, wenn sie etwas sagte, würde sie beginnen zu weinen. Der Abschied von Rom war ihr ein leichtes und er war ja auch wirklich nicht für lange. Aber irgendwie konnte sie es nicht ertragen, Commodus allein zu lassen. Sie schluckte einmal schwer, während sie zu ihm aufsah. Es war nicht einmal deshalb eine solche Schwierigkeit, weil sie fürchtete ihn zu vermissen. Sie glaubte nur, ihn mit einem Fortgang irgendwie im Stich zu lassen. Dass er sie brauchte. Und ebenso klein wie sie sich fühlte, stand sie unsicher da. Die Beine hintereinander verschränkt, die Arme vor dem Bauch ineinander gelegt.
    >Mh, dann ist jetzt wohl Abschied angesagt, hm?< meinte sie. Es klang selbst in ihren Ohren etwas theatralisch, aber sie konnte es auch nicht verhindern. Sie würde lügen, wenn sie sich wie sonst fröhlich lächelnd umwandte und schwebenden Schrittes fortging. Denn dann ging sie nur für ein paar Stunden. In der letzten Zeit war sie Commodus immer nahe gewesen, denn er war Familie für sie. Und es war schwer, nun 'Auf Wiedersehen' zu sagen. Wenn auch nicht für lange.

  • "Sieh es nicht zusehr als Abschied, schliesslich wirst du nicht wirklich sehr lange fortbleiben und bald wiederkommen." sagte er. "Ich wünsche dir eine gute Reise, junge Aquilia. Mögen die Götter dich auf deinem Weg begleiten und dir immer beistehen." Er hoffte vor allem, dass die Leibwächter ihr falls nötig beistanden, doch dass sagte er natürlich nicht.


    "Auf bald, ihr beiden." waren seine Worte, als die beiden dann aufbrachen. Er schaute noch eine Weile hinter ihnen her.

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