Antiochia - Die Unterkunft des Tribunus Laticalivius im Lager der Prima

  • Natürlich war dies eine Prüfung für seinen Cousin, eine Probe wie er auf diese Situation reagieren würde. Und wie so oft ging es dabei weniger darum, das der Kandidat erfolgreich reagierte, sondern das er überhaupt reagierte.


    Und das tat Rufinus auch, in dem er die Waffen aufnahm und sich zum Angriff positionberte .


    So kühl wie üblich wirkte Tiberius Vitamalacus auch immer, sein Blick fixierte Rufinus und er erwartete scheinbar gelassen den Angriff seines Vetters. Innerlich allerdings hatte er dennoch die nötige Spannung aufgebaut, welche in einer solchen Situation nötig war.


    Und genau deshalb trat er genau in dem Moment etwas zurück, als Rufinus vorschnellte, liess so dessen Angrifff ins Leere laufen, um dann unvermittelt wieder vorzutreten, mit dem Schildbuckel einen ausführend.


    "Du hast also Albina gesprochen ?" fragte er scheinbar nebenbei.


  • Rufinus war etwas überrascht, als sein Angriff ins leere ging, damit hatte er nicht gerechnet. Sein Vetter schien dies vorrausgeahnt zu haben. Man merkte, dass Gaius sehr viel angespannter war, als Quintus. Als wieder vortrat, musste Rufinus den Schlag mit dem Schildbuckel abwehren, was ihm, wie er fand, eigentlich gut gelungen war. Doch er spührte den Schlag in seinem Arm deutlich. Als dann auch noch Vitamalacus nebenbei eine Frage stellte, war Rufinus ein wenig abgelenkt, er hate nie während eines Kampfes geredet.


    " Ja, ich traf mich mit ihr im Garten der Villa. Sie war überrascht, dass sie einen Halb-Bruder hatte, wobei ich auch überrascht war, eine Halb-Schwester zu haben. "


    Gaius war durch dieses Gespräch unkonzentriert und griff dadurch nicht an, da er zu sehr damit beschäftigt war, zu antworten.

  • Natürlich hatte der Tribuuns mit seiner Frage mitten im Kampf beabsichtigt, Rufinus etwas vom Kampf abzulenken, bzw. zu erkennen, wie intensiv das Training des Rufinus gewesen war. Denn während eines Übungskampfes ein Gespräch zu führen oder Fragen zu beantworten, erforderte ein sehr hohes Mass an Übung.
    Die Abwehr des Angriffes von Rufinus zeigte ihm, das sein Cousin durchaus den Umgang mit den Waffen verstand, allerdings hätte er sofort wieder in den Gegenangriff gehen sollen. Und so setzte Tiberius Vitamalacus nach, eine schnelle Folge von zwei Atacken mit dem Scutum.


    "Euer Vater wird seine Gründe gehabt haben," meinte er nur lapidar zu Rufinus Bemerkung. Vielleicht hätte ein anderer auch angemerkt, das es vielleicht angebrachter gewesen wäre, das die Geschwister sich einige Zeit erst mal kennen lernten, bevor der Bruder wieder in der Ferne verschwindet. Doch für den hochgewachsenen Tiberier ging der Dienst immer vor.


    "Ich hoffe, du wurdest auch in der Theorie ausgebildet und kennst die Geschichte der Feldzüge Roms ?" fragte er weiter, während er sich etwas zurück gezogen hatte und einen Gegenangriff erwartet.


  • Durch die Angriffe, die Quintus mit dem Scutum ausgeführt hatte, verlor Rufinus beinahe sein gleichgewicht und wäre gefallen, doch in letzter Sekunde konnte er sich noch halten. Die Bemerkung mit seinem Vater hatte er gehört, doch versuchte er sich jetzt wieder auf den Kampf zu konzentrieren. Als Vitamalacus ihn eine weitere Frage stellte. Was sollte er darauf antworten, er kannte die Geschichte Roms, doch kannte er sie wirklich richtig oder wollte seine Mutter nicht, dass er alles weiß. Schließlich hatte seine Mutter oft den Lehrer unterbrochen.


    " Das wurde ich, doch Mutter hatte oft den Lehrer unterbrochen, drum weiß ich nicht, ob ich sie wirklich gut kenne. "


    Diese Frage konnte er nicht anders beantworten, da er nicht wirklich wusste, ob er die Geschichte sehr gut kannte. Doch in diesen Augenblick schnellte er nach vorne, mit dem Schildbuckel einen Schlag ausübendt, mit dem Gladius gleich nachziehend. Sein Ziel war die Kehle von Quintus. Sicherlich würde er diesen Angriff auch abwehren, darum machte sich Rufinus auch keine Gedanken, dass er ihn vielleicht verletzen könnte.

  • Ihn würde schon interessieren, welche Teile der Gewschichte Roms die erste Frau von Albinas und Rufinus Vater bei der Unterrichtung seines Sohnes hatte Ausfalllen lassen, konnte man doch so einen guten Eindruck von ihrer Haltung bekommen. Doch letzlich würde dies auch zu Weit führen, später würde sich dazu sicher mal die Gelegenheit bieten.


    "Natürlich ist dir der Aufbau einer Legion bekannt ?" fragte er mehr rhetorisch, während er mit den Scutum den Angriff des Schildbuckels abwehrte.


    Um den Angriff des Gladius auch zeitgleich zu parieren, waren die Folge zu schnell, daher zog er seinen Kopf leicht nach rechts zur Seite, so das der Stich Oberhalb seiner Schulter ins Leere ging.


    Zeitgleich wanderte sein Scutum erst ein Stück nach unten, um dann mit hoher Geschwindigkeit nach oben zu schlagen, genau auf Rufinus Hand, die das Gladius umschloss.


  • Wieder ging der Angriff von Rufinus ins leere, was er aber erwartet hatte, sogar ein kleinwenig gehofft, denn er woltle ungern seinen Cousin, so kurz vor dem Krieg, verletzen. Auch an die Strafe, die es dafür geben könnte, wollte er garnicht erst denken.


    Diesmal wollte Gaius sofort wieder in die Defensive gehen, denn er wusste aus dem ersten Angriff, dass Vitamalacus bestimmt wieder sofort ein gegenangriff versuchen würde. Aber es war zu spät. Quitnus schlug mit dem Scutum auf die rechte Hand von Rufinus, der sein Gladius dadurch verloren hatte. Schnell versuchte er das Galdius wieder auf zu heben. Erst jetzt reagierte er auf die Frage, die Vitamalacus ihn gestellt hatte.


    " Ja, der Aufbau ist mir bekannt. "


    Langsam gefiel es ihm, mit seinem Cousin zu kämpfen, da dies doch ein sehr gutes Training war, sogar besser als alle Trainingsstunden, die er vorher hatte. Vielleicht ließ ihn sogar sein Sklave gewinnen, dachte er sich. Rufinus schwor sich, noch weiter zu trainieren, wenn er in Ägypten sein wird.

  • Kaum hatte Raufinus geendet und auch sein Gladius in der Hand, das stürmte der Tribun auch schon regelrecht auf ihn ein und das im doppelten Sinne.


    "Was ist die kleinste Teileinheit einer Ceturie ? ..... Wieviele Centurien hat eine Kohorte ? ..... Wieviele Kohorten hat eine Legion ? ..... Was ist das besondere an der ersten Kohorte ? .... Wie heisst der wichtigste Centurio ? .... Aus wieviel Offizieren besteht der Stab ?"


    Jede der Fragen wurde von einem kräftigen Angriff des Scutums aus den unterschiedlichsten Richtungen begleitet, in einer schnellen Folge und immer begleitet von einer Vorwärtsbewegung des Tribuns, der so Rufinus unweigerlich vor sich her schob....


  • Nachdem Vitamalacus mit mehreren schnellen Scutum schläge auf Rufinus einschlug und ihn zwang, rückwärts zu gehen, fiel Gaius auf den Boden. Er konnte den Angriff nicht mehr stand halten. Der Tiberier versuchte trotzdem die Fragen mit zu bekommen, denn darum ging es ja eigentlich. Rufinus überlegte sich, wie er die Antwort geben sollte, denn diese wollte gut überlegte sein.


    " Die kleinste Einheit ist ein Contubernium. Die erste Cohorte hatte 5 Centurien. Die zweite bis zehnte Cohorte hatte, je Cohorte, 6 Centurien, also 54 Centurien. Somit sind es 59 Centurionen pro Legion. "


    Kurz schnappte Rufinus nach Luft. sein linker Arm, mit dem er das Scutum hielt, schmerzte sehr, trotzdem versuchte er sein Gesichtezüge normal zu lassen, damit Quintus sich nicht daran erfreuen konnte.


    " Eine Legion hat 10 Cohorten. Die besonders der ersten Cohorte ist, dass sie aus 5 Doppelcenturien zu je 160 Mann besteht. Der wichtigste Centurio ist der Primipilus. "


    Wieder schnappte er kurz nach Luft und stand wieder auf, schaute Vitamalacus in die Augen, um zu sehen, ob er irgendeine regung zeigte.


    " Der Stab besteht auf 5 ritterliche tribune, 1 senatorischer tribun, 1 praefect, 1 legat. Der Primipulis ist kein Stabsoffizier, nimmt als Ranghöchster Centurio bei den Besprechungen teil. "


    Rufinus hoffte, dass er seinen Cousin damit beeindrucken konnte udn fügte noch einen Satz hinzu.


    " Aber bei der Legio XXII gibt es nur 7 Offiziere. Dort gibt es keinen Legaten, denn dieser wird ersetzt durch den Praefectus Legionis. "


    Nun konnte sich Rufinus ein kleines lächeln nicht verhindern und schaute Quintus an. Gaius fragte sich, ob er noch weitere Fragen hatte oder ihn jetzt die Empfehlung ausschreiben würde.

  • Als Rufinus am Boden lag, liess Tiberius Vitamalacus von ihm ab, trat auch einen Schritt zurück. Er liess seinen Cousin allerdings nicht aus den Augen, blickte zu ihm herab, verfolgte jede seiner Regungen. Und er verfolgte genau so exakt die Antworten, welche Rufinus gab.


    Und als Rufinus geendet hatte, warf der Tribun Titus sein Scutum zu, blickte dann zu seinem Cousin.


    "Die XXII. hat in der Tat nur 7 Stabsoffiziere. Der Legatus wird dort durch einen Praefectus Legionis ersetzt, einen Praefectus Castrorum gibt es dort auch. Es fehlt der Tribunus Laticlavius."


    Der Blick des Tribuns war wie immer äusserst Kühl, fast konnte man meinen, die letzte, nicht ganz vollständige Antwort würde zum Nachteil von Rufinus ausgelegt. Einige Augenblicke verharrte er schweigend, dann setzte er zu sprechen an, allerdings zu seinem Scrib gewandt.


    "Er bekommt seine Empfehlung."


    Erst jetzt, während der Scriba zu schreiben begann, wandte er sich wieder Rufinus zu.


    "Wann willst du weiter reisen ?"


  • Rufinus gab ebenfalls sein Scutum und sein Gladius ab, schließlich brauchte er es jetzt anscheinend nicht mehr. Sein Herz pochte ein wenig, dieses Training hatte in doch etwas erschöpft, doch als er hörte, dass er seine Empfehlung bekommen würde, war Gaius froh darüber.


    " Tja, sobald wie möglich. Ich denke ihr werdet auch bald weiter reisen, um die Parther von ihrem treiben auf zu halten. "


    Rufinus klopfte den Staub ein wenig ab, denn er durch diesen Kampf augesammelt hatte und zog seinen Umhang wieder an.


    " Albina hat mir viel über unseren Vater erzählt. Ich konnte ihr nur zuhören, da er meine Mutter ja früh verlassen hatte und ich keine Erinnerung an ihn habe. Mutter schickte mich auch zu dir, als sie hörte, dass ich zur Legion gehen wollte. Sie läßt dich grüßen. "


    Nun hatte er auch die Grüße seiner Mutter überbracht, was er beinahe vergessen hätte.

  • Während sich die beiden Tiberier unterhielten, war der Scriba eifrig dabei, auf einer Wachstafel die gewünschte Empfehlung niueder zu schreiben. Mittlerweile kannte er den Stil desTribuns, und war sich realtiv sicher, das die Wachstafel vom Tribun gezeichnet und versiegelt würde, ohne das etwas zu ändern war.


    Tiberius Vitamalacus nahm die Tafel entgegen, überflog sie, während er weiter mit Rufinus sprach.


    "Die Prima wird bald aufbrechen und es gibt viel zu tun. Ich denke, wir werden uns irgendwann nach dem Feldzug wiedersehen."


    Er konnte sich nicht daran erinnern, das er Rufinus Mutter einmal kennen gelernt hatte, daher nahm er zwar ihre Grüsse mit einem leichten Nicken zur Kenntniss, aber verzichtete darauf diese zu erwiedern.
    Stattdessen unterzeichnete und siegelte er die Wachstafel und reichte sie Rufinus.



    Prae. Leg. Legio XXII, Alexandria


    Praefectus,


    ich empfehle dir hier den Überbringer dieser Tafel, G. Tiberius Rufinus, für den Dienst in der XXII.. Ich bin davon überzeugt, das er wertvolle Dienste für deine Legion und das Imperium leisten wird.


    gez.


    Trib. Lat. Sen. Q. Tiberius Vit.


    "Deine Empfehlung. Ich erwarte, das du mich und auch Albina regelmässig über das informierst, was dir wiederfährt."


  • Rufinus merkte, dass der Scriba einfach drauflosschrieb, ohne zu warten, was Vitamalacus ihm sagte. Anscheinend kannte er ihn schon sehr gut, sonst könnte er dies bestimmt nicht einfach nur so machen.
    Gaius nickte Quintus zu, als er die Wachstafel entgehen nahm.


    " Das werde ich sicherlich tun. Habe es ja auch Albina bereits versprochen. "


    Der Tiberier wusste, dass der Tribun nicht lange Zeit hatte, doch hatte er noch eine Frage gemacht.


    " Und, wie ist die Moral der Soldaten ? "


    Rufinus interessierte es, denn er wollte, wenn man ihn in Ägypten fragen sollte, schon etwas über die Soldaten hier erzählen und berichten.

  • Unter anderen Umständen hätte der Tribun sich sicher mehr Zeit für seinen Cousin gelassen, doch der Dienst rief. Und der Dienst hatte für ihn stets Vorrang. Und das sollte er auch für seinen Cousin sein.


    "Die Moral der Prima ? Die ist hervorragend. Die Parther werden es bereuen, sich mit dem Imperium angelegt zu haben."


    Selbst wenn die Moral eine andere gewesen wäre, der Tribun hätte nichts anderes gesagt. Und er lenkte seine Schritte nun in Richtung der Stallungen, sein Scriba und Titus folgten ihm.


    "Der Dienst ruft. Ich wünsche dir eine gute Reise, Rufinus !"


    Und dann verschwand er in den provisorischen Stallungen....


  • Rufinus nickte seinem Cousin zu und drehte sich ebenfalls um. Er wollte wieder zum Tor gehen, durch dem er reingekommen war. Er brauchte nicht lange suchen, da er sich den Weg gemerkt hatte, denn er gekommen war.


    Nachdem er durch das Tor gegangen war und sich beim der Torwache wieder abgemeldet hatte, führte ihn sein Weg direkt nach Ägypten, wo seine Zukunft auf ihn wartete.


  • Der Luchs platzierte sich direkt zwischen Helena und Tiberius Vitamalacus, blickte zwischen beiden hin und her und als sei es das normalste der Welt, liess er sich auf dem Boden nieder, blickte schein wartend auf das Zelt der Sklaven. Und in der Tat kam auch schon kurz darauf ein Sklave herraus und stellte eine Schale mit Fleisch in hin, über die er sich auch so gleich hermachte.


    Tiberius Vitamalacus hatte, während er Taranis begrüsst hatte, sich einige Gedanken über Andronicus Lage, ins besondere seiner wirtschaftlichen Situation gemacht. Besitz war eigentlich nichts, über das man sprach, man hatte ihn einfach. Aber manchmal liess es sich doch nicht vermeiden...


    "Andronicus, wie steht es um deine Ländereien ? Werden diese in der Zeit, in welcher du in Legion dienst gut versorgt ? Hast du einen guten Aufseher über deine Betriebe ?"

  • Von welchen Betrieben sprach sein Bruder da?
    Andronicus hätte zwar gerne den einen oder anderen, aber hatte nunmal noch nicht genug Geld.


    "Meine Ländreien werden gut versorgt. Aber, von welchen Btrieben sprichst du? Ich habe derzeit noch keine."

  • Tiberius Vitamalacus hatte zwar seine eigenen WEinberg in Hispania nie gesehen und war auch nie in den Wälder umher geritten, in welchen, in seinem Namen Holz geschlagen wurde, doch waren dies Betriebe doch sehr wichtig, gerade in Anbetracht der Traditionen Roms. Die verpachteten Ländereien mochten Erträge bringen, doch seine Landwirtschaftlichen Betriebe gaben ihm das Gefühl der Verbundenheit mit Dea Dia.


    "Ich habe einen Imker in der Nähe von Carthago Nova, welcher zur Zeit von meinem Vilicus Cato verwaltet wird. Du kannst ihn haben. Dazu bekommst du ein wenig Geld, sagen wir 1000 Sz. für die ersten laufenden Kosten. Ich würde dir vorschlagen, noch einen Olivenhain dazu zu erwerben. Und ich werde Cato darüber informieren, das er sich um alles kümmern soll...."


    Damit war für ihn dieses Thema zunächst auch erst mal erledigt.

  • Bei der Erwähnung des Betrags hätte Andronicus fast seine Vorspeise verschluckt. 1000 Sesterzen, waren wohl vor seinen Bruder eine Erdnuss. Aber für Andronicus war das viel Geld. "Danke", brachte er deshalb nur hervor. Dann widmete er sich wieder seiner Vorspeise.


  • "Ich mache mir nicht nur Sorgen um meine eigenen Pferde Quintus, ich habe von den parthischen Reitern gehört, sie werden es schwer machen."
    sagte der Tribun nachdenklich...


    "Doch lass uns nicht davon reden.. Sondern eher was nach dem Feldzug ist, ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher was ich machen werde Quintus, ich glaube die Götter sagen mir dass es Zeit für die nächsten Schritte ist."

    'Hannibal wusste wie man Siege erringt, aber nicht wie man damit umzugehen hat.'

  • Dem Dank seines Bruders beschied er nur ein leichtes Nicken, seine Aufmerksamkeit galt wieder seinem Freund Numerianuns. Und auch dem Luchs, der mittlerweile seine Schale geleert hatte und sich nun zufrieden zwischen dem Tribun und Helena niederliess.


    "Die Parther dürfen wir nicht unterschätzen, aber auch nicht überschätzen. Wenn wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen, dann werden wir siegreich sein. Und das muss unser vornehmlichstes Ziel sein."


    Das was nach dem Feldzug sein würde, darüber verbot es sich für ihn fast zu sprechen, denn zunächst galt es, diesen Krieg zu überleben. Und auch wenn er in sich vielleicht das Bedürfnis verspürte, das ein nächster Schritt nötig war, bei ihm genau so wie bei Numerianuns, war er auch davon überzeugt, das, wenn sie erfolgreich den Krieg hinter sich brachten, alles weitere sich ergeben würde.

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