• Es war schon spät, der Mond schien hell und ich saß am Tiber und dacht nach, über die Zukunft, mein Leben und solche Sachen eben. Die Tore Roms waren zu dieser Zeit wieder für Fuhrwerke geöffnet, die an Tag nicht fahren durften. Laut polterten sie zu hunderten durch die Straßen Roms. Mich störte das jedoch nicht, da ich abseits der befahrenen Straßen war.


    Jedoch war es auch die Zeit, in der viele zwielichtige Personen unterwegs waren, weshalb ich auch mein Gladius anstecken hatte, den für Angehörige des Geldadels war es zu jener Uhrzeit wirklich nicht ungefährlich. :D


    Aber Angst hatte ich keine. Immerhin war ich zur Zeit durchtrainiert, da ich mich in den kommenden Tagen bei den Vigiles als Praefectus Castorum bewerben wollte und ich davon ausging, dass ich neben meiner logistischen Kompetenz auch körperlich getestet werden würde.


    Ich wurde von einem vorbeilaufenden Bettler aus den Gedanken gerissen. "Verzieh dich" zischte ich ihm hinterher. Nun beobachtete ich die Wolken, die am Mond vorbeizogen und pfiff dabei ein kleines Liedchen...


    Sim-Off:

    Wer will darf schreiben...

  • Es war gen Nachmittag, kurz bevor die Sonne unterging. Es war zu dieser Jahreszeit sehr kalt geworden, sodass der Praefectus Castrorum der Vigiles seinen Offiziersmantel um sich gewickelt hatte.


    Er hatte diesen Ort sei jeher gerne aufgesucht. Es war ruhig, etwas abgelegen von den Straßen und den Menschenmassen, die sich durch die Gassen zwängten. Außerdem hatte man von dieser Stelle am Fluss alles wunderbar im Blick. Man hatte einen wunderschönen Blick auf den Palantin, dem Herzen unseres Weltreiches...


    Caius dachte über die Machtverhältnisse nach und was passieren würde, wenn der Caesar seiner Krankheit erliegen würde. Würden die Streitkräfte des Nordens gegen Rom marschieren? Würden die Legionen, die noch im Osten waren, gegen Rom marschieren? Wie würden sich die Legionen im Süden verhalten, die die Getreidelieferungen für Rom überwachten? Was würden die Praetorianer, die Cohortes Urbanae und auch er und seine Vigiles machen?


    Er grübelte darüber nach und überlegte was passieren würde. Zu hoffen war auf jeden Fall, dass der Caesar, Valerianus, überlebte. Denn sonst stand ihnen womöglich ein Bürgerkrieg bevor.


    In Gedanken verloren warf er kleine Steine in den Fluss...


    Ein kleiner Stein geht unter und alles darum erbebt und ist nicht mehr so wie vorher...

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