Ein Pferd für Brandinar

  • Etwas zögernd nickte Chimerion. "Ja Herr, ich kann reiten. Zwar nicht besonders gut, aber es reicht, um von einem Ort zum anderen zu kommen."

    Er hatte beschlossen, sich seinen neuen Herrn erst einmal genauer anzuschauen, bevor er zu vertrauensselig werden würde. Immerhin traute er diesem Mann nicht, auch wenn er nicht wie ein schlechter Mensch aussah. Chimerion hatte gelernt, sich nicht auf der Aussehen zu verlassen.
    Oft sahen die grausamsten Menschen harmlos aus.

  • Gut! Jetzt brauch ich nur noch ein Pferd für dich... verdammt!


    Gerade als dieses Problem in seinem Kopf immer größer wurde, da sich einfach keine Lösung finden lassen wollte, trat Hippocrates heran.


    Ah guten Morgen. Hippocrates. Eigentlich schon, aber ich hab für den da keinen Gaul. Bevor du auf die Idee kommst, dass hier doch ne Menge Pferde herumstehen, muss ich dir sagen, dass nur dieser Prachtkerl mir gehört.
    Zumindest fast.dacht er sich.


    Er klopfte dem mittlerweile fertig gesattelten Logbrandur den Hals und blickte Hippocrates an, in der Hoffnung er möge eine Lösung parat haben.

  • Chimerion nickte.
    "Zu Befehl Herr" murmelte der Sklave. Als die Männer das Packpferd bereitet hatten, setzte sich Chimerion zwischen das verbliebene Gepäck auf den Rücken des Pferdes. Es war ein etwas struppiges Pferd, aber immerhin durfte Chimerion reiten. Allemal besser als zu Fuß oder in einem vergitterten Wagen, dachte er sich.
    Schließlich verließ der kleine Zug und für Chimerion begann ein Abenteuer ohne Garantie auf Rückkehr.

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