• Valerian machte sich gleich auf den Weg zu den Unterkünften der turma secunda. "Io Saturnalia!", grüßte er fröhlich in die Runde. "Habt ihr Lust, mit uns in die Stadt in die Taberna zu gehen und ordentlich zu feiern? Selbst die hohen Offiziere sind da mit eingeladen... Also, wie sieht es aus?" Er sah die Legionsreiter fragend und erwartungsvoll an, rechnete aber insgeheim nicht mit einer Zusage.

  • Da Primus Valerian aus der gemeinsamen Zeit im III. kannte trat er zu ihm und sagte,...
    Salve, Valerian!...wir warten noch auf Befehle vom Legaten,...möglicherweise muß die Turmae in Alarmbereitschaft bleiben,...damit hier nicht alles drunter und drüber geht.
    Die Turmae I und II waren die Leibgarde des Legaten und so war es sehr wahrscheinlich, daß sie wieder einmal Außen vor blieben.
    Er warf einen Blick auf die Kameraden und meinte,
    ...wie du siehst, sind nicht alle davon begeistert...wo finden wir euch denn,falls der Legat uns freistellt?

  • Nicht mal ein Io Saturnalia kam zurück. Und nicht alle waren begeistert war wohl die Untertreibung des Jahrhunderts. Doch Valerian ließ sich von seiner Enttäuschung über die doch sehr kühle und zurückhaltende Art der Reiter nichts anmerken.


    "Na, solltet ihr doch noch Lust verspüren, dann kommt in die Taberna Silva Nigra. Die findet ihr schon, in der Stadt kennt die eigentlich jeder." Vermutlich war von denen noch nie einer dort gewesen.


    "Eingeladen seid ihr jedenfalls. Viel Spaß euch noch." Er hob nochmal grüßend die Hand und ging dann schnell zurück zu den eigenen Kameraden, da er sich bei den Reitern alles andere als willkommen fühlte.

  • Primus sah Valerian ein wenig betrübt hinterher,...
    Die Saturnalien waren angehalten ein paar Tage die bekannte Welt auf dem Kopf zu stellen. Sklaven wurden zu Herren,...alles war umgekehrt.
    Er wandte sich wieder seinen Kameraden zu.
    Sie warteten auf Agrippa,...er sollte zum Tribun um weitere Befehle einzuholen. Sicher war jedenfalls, daß ein paar die Stallwache hatten,...es war unmöglich die Pferde über die Zeit unbeaufsichtigt zu lassen,...weil auch die Knechte sich an dem Fest beteiligten.

  • Lupus tart auf den Eingang der Pabula zu, als ihn ein Bewaffneter Eques anhielt.
    Hoh,...was meinst du wo du hingehst Legionarius?
    Lupus etwas irritiert,...sonst stand hier keine Wache,...
    Ich möchte zu Eques Terentius!
    Dabei versuchte er so selbstbewußt wie möglich aufzutreten.
    Der Eques schob ihn um Armlänge von sich weg und rief nach hinten.

  • Primus ging nach vorne zum Tor und sah den Posten fragend an.
    Dieser wies mit dem Kinn auf einen Legionarius und meinte,
    ...der will zu dir!
    Primus blickte auf den Legionarius und erkannte seinen Cousain.


    Lupus,...Salve,me amicus,...was kann ich für dich tun?


    Für seine Verhältnisse war das schon fast ein Gefühlsausbruch und selbst der Posten war angenehm überrascht.

  • Lupus nickte dem Posten zu und trat neben Primus.
    Er wirkte etwas unsicher,...im Gegensatz zu den Unterkünften der Legionäre wirkte es hier strenger,...als ob man hier etwas verbergen würde.
    Primus sah ihn an und er meinte,
    Sie begehen hier auch die Saturnalien,...

  • Primus nickte,...ihn war diese Posse zuwider. Immer und immer wieder fragte er sich, welcher kranke Geist sich so ein perverses Spiel ausdenken konnte.
    Wo lag der Sinn? Was nützte es dem Sklaven ein paar Tage wie ein Herr zu leben,...nur um nachher umso mehr sein Los zu verfluchen.
    War es soweit? War das der Anfang vom Ende?
    Er hatte in Roma Ausschweifungen gesehen, die ihn daran zweifeln ließen es noch mit zivilisierten Menschen zu tun zu haben.
    Primus legte Lupus die Hand auf die Schulter und entgegnete,


    Ja, ich weiß,...und das mitten in einem Aufstand der Barbaren...wir sind es wirklich selber schuld, wenn man uns besoffen die Kehlen durchschneidet.


    Primus sah verbittert die Praetoria herunter und hörte allenthalben die Geräusche eines unendlichen Besäufnisses.
    Alle waren jetzt Freunde,...ja, bis zum Ende der Saturnalien...
    Sein Blick fiel wieder auf Lupus,...
    Wie hast du es angetroffen,...welches Contubernium bist du?

  • [Blockierte Grafik: http://img443.imageshack.us/img443/3732/equesqg0vr2.gif]
    Duplicarius Lucius Aemelius Agrippa
    Agrippa schritt tief in Gedanken auf die Pabula zu.
    Vor den Ställen sah er Primus mit einem Legionarius sprechen,...vor dem Tor stand eine Wache...gute Jungs...


    Er nickte der Wache zu und rief Primus herbei.
    Zusammen betraten sie die Pabula, wo einige Männer auf sie warteten.
    Er wartete bis alle da waren und sprach,
    Der Tribun hat den Männern frei gestellt sich an den Feierlichkeiten zu beteiligen,...in der Taberna findet ein,...eine ...Feier statt. Wer also will kann dort mitfeiern.


    Agrippa sah in die Runde, es war niemand da, der sich aufmachte oder gröhlte.


    Die Saturnalien werden mindestens drei Tage dauern,...genug Zeit um die Pferde wahnsinig werden zu lassen...ich...
    Er sah die Männer an,
    ...ich werde nicht an den Feierlichkeiten teilnehmen,... und hier bei den Tieren bleiben.
    Die Männer sahen sich an manche mehr, manche weniger begeistert meldeten sich bereit ebenfalls zu wachen.
    Agrippa nickte stolz.
    Das war der wahre Geist der Turmae...sie standen zusammen und sorgten für ihre Pferde,...so sollte es sein.
    Er teilte die Wachen ein und stellte erfreut fest, daß auch fast alle Calones sich meldeten. Der Betrieb konnte also aufrecht erhalten werden.






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  • Lupus sah, wie Primus mit dem Offizier in die Ställe ging.
    Er würde noch einen Moment warten,...vielleicht ergab sich ja noch die Möglichkeit das Gespräch zu Ende zu bringen.
    Damit Primus ihn sah, hielt er sich in der Nähe des Tores auf.
    Immer wieder kamen Schwärme von gröhlenden Legionären vorbei...er meinte auch den einen oder anderen Offizier zu erkennen.

  • Auf dem Weg zur Kneipe, nein, viel mehr wollte Sedulus noch ein mal kurz bei ihn Zuhause nach schauen ob dort alles in Ordnung ist, kam er an den Ställen vorbei um auch dort noch ein mal nach dem Rechten zu sehen... Dort angekommen sah er wie eine Person dort umher schlich...


    Salve Mann! Was suchst du hier?


    Fragte Sedulus in doch recht barschem Tonfall...

  • Lupus fuhr zusammen und nahm Haltung an, er wußte zwar nicht wie man das genau machte, aber er hatte es in Roma oft genug beobachtet.


    Er blinzelte den prächtig ausstaffierten Offizier an und vermutete einen Tribun...


    Marcus Terentius Lupus, IV. Centuria, II Cohorte, III Contubernium...ich warte hier auf ...


    Was pfiff der ihn einfach zusammen, es waren Saturnalien,...heute war alles umgekehrt...aber er wollte es dennoch nicht riskieren.


    ...einen Bekannten....zwecks Feier der Saturnalien.

  • Sedulus musterte den Legionär und es war ih auch gleich ob es Saturnalien waren oder auch nicht. Noch waren sie hier in einem römischen Militärlager.


    Aha! Welchen Rang hast du inner Soldat und wer ist dieser Bekannte wann man das erfahren darf ?


    Es mußte sich ja dabei um einen "seiner" Männer handeln wenn sich der Terentier hier bei den Ställen herum drückte... Vermutete Sedulus...

  • Primus kam aus der Pabula und sah, wie sein Kommandant mit Lupus sprach. Seiner und Lupus´Körperhaltung entnahm er, daß es kein lockeres Gespräch war. Er beschloß zu intervenieren,...


    Mein Tribun! Dies ist mein Cousain Lupus,...er ist erst seit Gestern hier im Castellum in Centurio Artorius Einheit.


    Er trat zwischen die beiden und nickte Lupus zu...an den Tribun gewandt meinte er,
    Lupus möchte nach der Grundausbildung auch zu den Eques,...Terentius Alienus und ich konnten ihn gerade noch davon abhalten sich freiwillig zur Alae zu melden...so groß ist sein Wunsch zur Reiterei zu kommen.

  • Bevor der Terentiner noch seinen Rang nennen konnte stand auch schon ein Eques zwischen dem Tribunen und dem FRemden welchen er flüchtig von dem Ausflug zur Aux her kannte.


    So so, dein Vetter also Eques Primus.


    Er hatte den Namen des öfteren gehört als Agrippa irgendwelche Befehle weiter gab.


    Da freut mich zu hören das er auch zur Reiterei möchte. Allerdings werde ich wohl dann nicht mehr hier sein.


    Da sich nun herausgestellt hatte wohin der Probatus gehörte, hatte Sedulus auch keinen weiteren Grund mehr ihn aus zu quetschen.


    Eines noch Eques Primus. Wie geht es meinem Pavonis?

  • Primus freute sich wegen der Nachfrage,...er hoffte das Vertrauen des Tribuns nicht zu enttäuschen,...es war selten genug, daß ein Offizier mehr als notwändig mit einem einfachen Miles sprach.


    Dem Fuchs geht es gut mein Tribun!
    Seit wir ihn täglich longieren hat er weniger Probleme mit seinen Vorderläufen...


    Offensichtlich war der Fuchs aus einer renomierten Zucht,...was sein edler Wuchs bestätigte,...allerdings trug er auch das Los vieler teurer Pferde,...er diente oftmals der Staffage und wurde zu selten geritten.
    Solch ein Pferd brauchte jeden Tag seinen Ausritt, was Thilo und er mit Longieren auszugleichen versuchten.
    Er konnte dem Tribun ja wohl kaum dazu anhalten mehr zu Reiten,...schließlich hatte dieser noch mehr zu tun.
    Er war sicher, wenn dieses Pferd mehr Zuwendung bekam, würde es eine ideale Basis für eine eigene Zucht darstellen und seinen Preis vervielfachen.

  • Das freut mich zu hören Eques Primus.


    Antwortete Sedulus lächelnd.


    Ihr habt sicherlich einiges zu bereden von daher möchte ich euch nicht weiter aufhalten.
    Ich wünsche euch noch schöne Saturnalien. Aber nicht übertreiben.


    Grinste der Tribun erneut.


    Als dann, vale Milites!


    Sedulus grüßte lässig und verschwand.

  • Lupus stand immer noch stramm und war über die verwandlung des Tribuns wie paralysiert. Er stieß ein, Vale Tribun! heraus und sah dann seinen Cousain an.
    Wie lange war der jetzt hier? 4 Monate? Ein halbes Jahr?
    Lupus hatte bei diesem Gespräch das Gefühl die beiden hätten großen Respekt voreinander und nicht nur Primus für seinen Kommandeur...das beruhte durchaus auf Gegenseitigkeit.

  • Primus entgegnete , Vale bene Tribun!
    Er nahm den freundlich gemeinten Rat gerne, was aber überflüssig war, da er Stallwache hatte, ihm entging jedoch nicht der verschmitzte Schalk in des Tribunen Gesicht,...wahrscheinlich hatte er ein bestimmtes Ziel welches er erfreut anpeilte.


    Primus Blick fiel auf Lupus, der immer noch stocksteif dastand.
    Amüsiert meinte Primus,
    Du kannst bequem stehen Lupus,...er ist weg.

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