• Schnell! harschte ich meinen Haussklaven Hermes an nachdem ich von der Schola Atheniensis zurückgekehrt war
    Hol meine Reisegarderobe zusammen und auch alle weiter nützlichen Untensilien die ich auf Reisen benötige und verpacke Alles gut und sorgfälltig! Noch heute Abend hege ich die Absicht an Bord der Liburne zu gehn, die den Hafen Ostias mit Ziel Tarraco verläßt.
    Es gilt das Wählerverzeichnis zu vervollständigen und die dadurch notwendigen Erhebungen in den Provinzen durchzuführen!


    So komme ich endlich in den Genuß Neues im Imperium kennen zu lernen, bin ich doch bisher über die Grenzen Italias noch nicht hinausgekommen.
    Es gilt das Angenehme mit der Pflicht zu verbinden, welch Gelegenheit!


    Wohl an, an die Arbeit!
    Es ist noch vieles Vorzubereiten!

  • Nachdem die Reisevorbereitung abgeschlossen und die Stunde des Aufbruchs gekommen war, gab Creticus Hermes noch den Auftrag sich über die Geschehnisse in Rom auf dem Laufenden zu halten, denn das Leben in Rom war bewegt dieser Tage. Nach der Rückkehr würde er, Hermes, umfangreichen Bericht über das Ereignete abzulegen haben.


    Mit dieser Anweisung wandt er sich um und schritt durch das Eingangstor der Casa hinaus auf die Strasse wo ein weiterer Sklave bereits mit dem gesattelten und mit dem Reisegepäck bepackten Pferd Creticus wartete.


    So gleich saß er auf und wandte sich mit den Worten...
    Der Weg ist weit!
    ...ab und gab seinem treuen Pferd die Sporen.
    Schon bald sah man seine Gestalt nur noch schemenhaft Richtung Ostia in den Sonnenuntergang reiten.

  • Ich war von meiner Reise nach Hispania wieder in Rom, meinem zu hause angekommen.
    Die Rückfahrt zur See kam mir ewig vor, reiste ich auch diesmal ohne Begleitung alleine. Doppelt schlimm, denn so verlief die Überfahrt keines wegs kurzweilig und ich hatte viel zu viel Gelegenheit und Zeit mich meinen Gedanken zu widmen, eine wahre Tortur und Pein, immer wieder zog ein Gesicht vor meinem inneren Auge vorbei...


    Nachdem ich die Casa Caecilia, meinen Familienstammsitz erreicht hatte, lies ich umgehend mein Gepäck fallen, Hermes sollte sich darum kümmern.
    Erschöpft schleppte ich mich ins Badzimmer um mich zu kultivieren.
    Als dies vollbracht war schlenderte ich in den Garten um weitere Erholung von den Strapazen der Reise zu erfahren, Hermes konnte mir zu späterer Zeit von den Vorgängen in Rom während meiner Abwesenheit berichten.


    Ruhe suchend ließ ich mich im Grün der Schatten spendenden Bäume nieder und schloß meine Augen.
    Als ich friedlich da lag holten mich meine Gedanken wieder ein, doch schließlich übermannte mich Müdigkeit und ich schlief tief und fest ein!

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