[carcer] Der Pirat mit dem Namen "Ric"

  • Die zwei Nautae der Acheron schleppten den nur noch halbtoten Ric in den Carcer des Stützpunktes. Er wehrte sich nicht, da er, wenn er das Bewusstsein schon wieder erlangt hatte, höchstens in einem halbwachen Zustand war. Die Mittel die der Valetudinarius der Acheron ihm gegeben hatte, hatten ihn betäubt, damit er die Fahrt überleben würde. Hier in diesem Kerker würde er nun langsam aber sicher sterben. Dessen waren sich die Nautae sicher. Trotzdem legten sie ihn vorsichtig auf die Pritsche in der Zelle und nickten dem Wärter nur stumm zu, damit dieser die Zelle abschließen könnte, bis jemand kam, um den Gefangenen zu befragen.





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  • Ric lag in einem Dämmerzustand. Das war nicht schön. Zwar verspürte er die Schmerzen nicht, die ihm seine Verletzungen immer wieder ins Hirn meldeten, doch er musste sich in einem Zustand halber Bewusstheit immer wieder klarmachen: er hatte versagt.


    Es wäre so einfach gewesen... auf den Boden legen, mit Blut und Gedärm einschmieren, weiter rumliegen, warten bis jemand vorbeikommt und dann einfach zustechen. Aber nö.. es hatte nicht funktioniert. Und genau deshalb wurde er von Gorgus zurückgelassen, auf diesem brennenden Kahn. Es war schon fast Ironie, dass er von denen gerettet wurde, die er töten sollte, und von jenen zurückgelassen, mit denen er die letzten paar Jahre in einträchtiger Finsterniss verbracht hatte.


    Er stöhnte laut auf... er hatte versagt. Trotz der Verletzungen, der gekonnten Verbände, er wusste was auf ihn zukommen würde. Pluto. Er wollte zu Pluto... schwach, mit unendlich schwacher Hand fühlte er den Weg bis zu den Verletzungen auf seinem Körper... die Verbände, lösen. Doch zu schwer... sie wogen Tonnen... er konnte es nicht. Die Finger versagten ihm seinen Dienst, das, wofür sie eigentlich da waren...


    So wie er...

  • Verus war bereits informiert worden, dass ein Pirat in die Zellen gebracht worden war. Er, als momanten Diensthabender Unteroffizier, trat in den Zellenblock.


    Er stampfte in die Richtung der entsprechenden Zelle. Begleitet wurde Verus von 4 Soldaten der Marineinfanterie.


    Die Zelle wurde aufgestoßen. "Packt ihn!"


    Verus deutete auf Ric.


    Die Soldaten packten Ric und hielten ihn brachial fest.


    Verus nahm ein Holzgladius, das er mitgebracht hatte, und schlug Ric damit ins Gesicht.
    "Wer ist dein Auftraggeber? - Warum überfällst du ein römisches Kriegsschiff?" - bohrte Verus mit Fragen.


    "Du gibst mir jetzt Antworten oder du wirst lange leiden!"


    Die Soldaten hielten Ric fest als Verus wieder zuschlug.


    Zwei Soldaten trugen einen Schweinetrog mit Wasser in die Zelle. "Vielleicht wird das Wasser deine Stimmbänder lockern."
    Verus packte Ric im Nacken und tunkte ihn mehrmals in den Schweinetrug. Eiskaltes Wasser umspülte ihn.


    Verus riss ihn hoch.


    "Nun?"


    "Wer ist dein Auftraggeber? - Warum hast du ein römisches Kriegsschiff überfallen?"

  • Ric fühlte sich arg hochgerissen, und ehe er sich versah kam zu den Stellen seines Körpers, die schmerzten, auch noch sein Gesicht hinzu... so begann es also. Pluto prüfte ihn...


    "Ich... ich... Kriegsschiff?", stammelte der Mann, bevor er immer wieder in einen Trog mit Wasser getaucht wurde, und jedes Mal wenn er wieder hervor kam prustete er das Wasser aus seinen Lungen...


    "Das Kriegsschiff,... achja...", hustete er bei einer neuen Tauchtour, "Das war uns einfach im Weg. Wir waren fast fertig... und da kamt ihr, gerüstete Deppen...", ein leises aber gequältes Lachen kam über seine Lippen, der Schmerz vermischt mit Heiterkeit, eine üble Mischung.

  • Verus war nicht gerade begeistert vom Zynismus des Gefangenen. Er tunkte ihn wieder in das kalte Wasser.


    "Du hast dich an Rom vergangen, du wirst nicht mehr lange leben, sofern du uns nicht ein paar Informationen schenkst."


    Er drückte den Kopf nun mehr etwas länger in den Trog. Ein paar Blasen stiegen auf. Verus nickte einem Soldaten zu, der dem Gefangenen nun in den Bauch schlug. - Weitere Blasen stiegen auf.


    Verus wartete noch einige Augenblicke. Er riss Ric wieder hoch.


    "Wer ist euer Anführer? - Warum war euch unser Kriegsschiff im Weg?" - Bohrte Verus erneut.


    "Holt mir das Brandeisen",orderte Verus und wandte sich wieder seinem Opfer zu.


    Ein Soldat verließ den Raum und ließ das Brandeisen bereiten.


    Verus tauchte den Kopf des Gefangenen erneut in das kalte Wasser und riss ihn wieder hoch. "Nun?"

  • Es war das erste Verhör das Classicus mitmachte......er wusste das man mit solchen Gestalten nicht zimperlich sein durfte.....Auf Anordnung des Optio hatte er dem Gefangenen in den Bauch geboxt....es war mittelhart....aber ausreichend, dass dieser seine Luft unter Wasser ablies. Noch war Spielraum dem Piraten eine härter zu verpassen.....


    Dann hatte der Optio das Brandeisen geordert..Classicus war in einen Nebenraum gelaufen und hatte alles in die Wege geleitet.....Nun fing im Nebenraum langsam an, das Eisen welches sie ins Feuer gelegt hatten, rot aufzuglühen.......


    Classicus eilte zurück zu Verus.....


    Er gab durch Kopfnicken das Zeichen, dass das Folterinstrument gleich Einsatzbereit sei.....


    Dann stelle er sich breitbeining neben seinen Optio....bereit diesen beim Verhör weiter zu unterstützen....

  • "Meine Fresse, was denkst du denn? Wir haben diesen...", wollte Riculaeus (der definitiv helvetische Vorfahren hatte, und zudem nie Atembeschwerden) gerade beginnen, als er einen Schlag in die Magengrube verspürte, wieder in den Trog gesteckt wurde und schließlich noch mehr Wasser schluckte.
    Eigentlich wollte er lachen. Die folterten hier tatsächlich gerade einen Mann, der jahrelang zur See gefahren war, mit WASSER.


    "... wir haben diesen Dreckskahn aufgebracht und uns genommen was wir wollten. Und da kamt ihr... ", er erstarrte, als er das glühende Eisen sah. Jetzt wurde es dreckig, und ein großer Teil der Selbstsicherheit des Piraten ging gerade schonmal in Plutos Reich baden um die Lage zu checken. Er hatte nicht die geringste Ahnung was da etzt für Schmerzen auf ihn zukommen würden, immerhin war er bisher immer zuverlässig auf der Gewinnerseite gewesen.


    "Bei Pluto. Ihr verdammten Hurensöhne!"

  • "Wer ist dein Kapitän?"


    Verus riss den jungen Mann hoch und schubste ihn an die Wand. "Haltet ihn!"


    Zwei Soldaten packten den Piraten an den Schultern und pressten ihn mit all ihrer Kraft gegen die Wand.


    Verus griff sich das Brandeisen, das glühend dampfend in seiner Hand lag. Die glühende Spitze glimmte bedrohlich. Er näherte sich Ric'.


    "Ich frage dich noch einmal: Wer ist dein Kapitän? Wer trägt die Verantwortung für diesen Befehl?"


    Damit Ric' eine Ahnung davon bekam, was ihn erwartete, drückte Verus die Spitze des heißen Eisen in die Brust von Ric. Der Stoff, der ihn kleidete, verbrannte sofort an der entsprechenden Stelle.


    Das Eisen entstellte die Haut darunter bis zur Unkenntlichkeit. Es roch widerlich. Es roch nach verbranntem Fleisch.
    "Ich will Antworten!"

  • Classicus und Micion der andere Marineinfanterist rissen den Pirat an den Schultern hoch und stemmten ihn gegen die Wand....


    Der Optio näherte sich mit dem Brandeisen........


    Classicus merkte wie sich die Person in seinem festen Griff verkrampfte, je näher das rot glühende Eisen kam....


    Währned sich das Eisen in die Haut des Piraten brannte...stopfte Micion diesem Stroh vom Kerkerboden in den Mund um die gellenden Schreie zu unterdrücken...die seit der ersten Berührung aus seinem Mund kamen....das Stroh dämpfte die Schreie aber nur unwesentlich.......


    Micion und Classicus schauten sich an.......würden sie wegen dem Schandkerl nach der Folter etwa noch Ohrenschmerzen haben ??


    Halt endlich dein Maul.....du Ratte raunte Micion den Gefangenen an...damit dieser endlich aufhörte zu schreien


    Classicus stemmte den kopf des Piraten zur Seite und drehte seinen eigenen entgegengesetzt.......es roch widerlich..........

  • Ja was denn nun?
    Ric wusste nicht was tun, das glühende Eisen dass in seiner Brust löste Schmerzen aus die fern von dem waren was er sich jemand hätte vorstellen konnte. Kurzzeitig wurde ihm schwarz vor Augen, als sich die glühende Spitze immer tiefer in seine Seite bohrte.


    Das Stroh dass in seinem Mund steckte verhinderte dass er vor Schmerz den ganzen Carcer zusammenbrüllte, aber auch, dass er antworten konnte. Wäre er bei klarem Verstand, würde er den Leuten, die ihn hier folterten, eine gewisse Handlungslogik absprechen, da er aber Höllenqualen erlitt, ward dies dem Leser überlassen... :D

  • Beim Verlassen seines Officiums hatte er die Nautae, die vor seinem officium Wache hielten mitgenommen. Es sah doch wichtiger aus, wenn er nicht alleine in den Carcer kam. Als er, der diensthabende Nauarch, den Carcer betrat sah er, dass die sich um das Verhör kümmernden Infanteristen schon beim "heißen Eisen" angelangt waren. Hoffentlich hatten sie auch schon etwas herausholen können - nicht dass der schon geschwächte Pirat den Geist aufgab und in die Dunkelheit hinabfuhr, bevor sie Ort des Verstecks, Namen des Anführers und andere wichtige Details heraus gefunden hätten.


    Etwas schien ihm merkwürdig. Der Pirat hatte Stroh im Mund - wie sollte er dann antworten? Er nickte dem Optio, der das Verhör leitete kurz zu und wies einen seiner Begleiter an, dem Subjekt das Stroh aus dem Mund zu reißen, als der Infanterist das getan hatte, sagte der Nauarch."Salve, mein Freund, wie ich sehe hast Du unsere Gastfreudnschaft schon genießen dürfen. Man hat Dir doch hoffentlich etwas zu trinken gegeben? Und etwas Grillfleisch mit frittiertem Stroh?" Er wartete kurz ab, welcher der speichelleckerischen Nautae über diesen widerlichen Witz lachen würde, dann fuhr er fort. "Aber jetzt mal im Ernst, was kannst Du uns über Deine Freunde erzählen, wer ist der Anführer, wo habt Ihr Euer Versteck, was habt Ihr alles zu verantworten, von den Taten der letzen Wochen? Rede!"

  • Verus legte das Brandeisen weg und ging einige Schritte zurück. Er hatte seine Aufgabe erfüllt. Warum der Probatus dem zu Fragenden Stroh in den Mund steckte blieb auch ihm ein Rätsel, so verzog er eine Braue.


    Als der Nauarchus den Raum betrat, salutierte Verus knapp. Er wollte gerade zum Bericht ausholen als der Offizier einen stupiden und menschenverachtenden Witz riss. Verus brach ab und überließ dem Nauarchus das Feld.


    Er stände bereit, sofern der Pirat wieder eine Behandlung benötigte.
    Er warf dem inkompetenten Probatus noch einen Blick zu: Man wollte Fragen stellen und keine Münder stopfen.


    Schließlich beobachtete er wieder den Piraten Ric' mit der Hand am Eisen in Griffnähe.


    - Edit: Tippfehler beseitigt.

  • Ric schwamm durch ein Meer aus Schmerz. Die Gestalten der Marineinfanteristen nahm er garnicht mehr wahr, auch nicht das Erscheinen des Offiziers... das einzige was ihm noch durch den Kopf ging war Gorgus, sein Kapitän..


    "Gorgus, Gorgus, des Messers Schneide, Gorgus, Gorgus, Wolf auf der Weide, Gorgus, Gorgus, Blut unser Lohn, Gorgus, Gorgus, Plutos dunkler Sohn."


    Er lallte kaum verständlich, aber mit zunehmender Insbrunst, soviel wie sein gepeinigter Körper noch an Kräften zuließ...


    "Gorgus, Gorgus, Schlitzer der Kehlen, Gorgus, Gorgus, Fährmann der Seelen, Gorgus, Gorgus, Insel in blutigem Meer, Gorgus, Gorgus, Pluto zur Wehr."


    Immer tiefer driftete der Geist des Piraten in die heilenge Umarmung des Wahnsinns ab, egal wohin, nur vom Schmerz wollte er weg...


    "Gorgus, Gorgus, Aiacums Plage, Gorgus, Gorgus, der Tod kommt bei Tage, Gorgus, Gorgus, blutroter Wind, Gorgus, Gorgus, Plutos menschliches Kind."


    Der Reim ging noch einige Strophen so weiter... es war ein altes Gedicht dass die Piraten in Gorgus' Abwesenheit gedichtet, und nie den Mut es in seiner Gegenwart zu singen hatten.

  • Classicus und Micion salutierten als der Nauarchus den Raum betrat. Als dann einer der Begleiter dem Gefangenen das Stroh aus dem Mund riss und der Optio augenscheinlich genervt die Augenbraue hob, schaute Micion diesen entschuldigend an...er hatte doch nur die gellenden Schreie unterdrücken wollen. -.^


    Micion verzog entschuldigend die Mundwinkel, so das der Optio dies noch wahrnahm.


    Während der ganzen Situation stand Classicus da...keine Regung im Gesicht....


    weder Micions unschlaue Aktion mit dem Stroh entlockte ihm eine Regung noch der Witz des Nauarchus !


    Classicus hielt mit der linken Hand immer noch eisenhart den Piraten an der Schulter fest, da dieser sofort zusammanklappte wenn ihn loslies. Er musste höllische Scherzen verspüren.


    Ausser das er den Piraten festhielt schaute er dem abwechselnd dem Nauarchus bzw. dem Optio zu ....jederzeit bereit weitere Aufgaben zu übernehmen.

  • Der Nauarchus war sich nicht sicher, inwieweit der Delinquent noch ansprechbar war, aber das gebundene Versmaß der Zeilen lleß darauf schließen, dass er sich nichts in diesem Moment ausdachte, sondern etwas vorher gelerntes war. Entweder als bewusste Fehlinformation für den Fall der Folter, was der Nauarch fast ausschließen konnte, da es sich schließlich um Piraten handelte und nicht um einen parthischen Elitesoldaten, oder es war so etwas wie ein Spottlied auf ihren Kapitän, was schon eher wahrscheinlich klang. Der Anfphrer war also Gorgus und ihr Versteck war in der Nähe von Aiacum, wahrscheinlich meinte der Pirat Aiacium das im wilden Westen Corsicas lag. Eine gute Wahl. Nur selten, bis nie kam dort jemand zufällig vorbei und noch viel seltener wollte jemand dorthin.


    Nur eines interessierte ihn noch. "Ein schönes Lied, gut dass Du Dich entschieden hast zu singen." - und seit diesem Tage nannte man das Aussagen in einem Verhör "singen" - Nur eine Sache interessiert mich noch: Ist dieser Gorgus auch für das brennende Lagerhaus und die tote Patrizierin in Ostia verantwortlich, da hieß es auch es wären Piraten?".
    Dann wandte er sich an Verus - "Gib ihm etwas Zeit zu antworten - wenn er nichts sagt, trete in Aktion"



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  • Immer tiefer sackte der Geist des Mannes in die Dunkelheit, und immer weniger hielt ihn in der Welt die ihn hier gerade malträtierte. Der Mann sang... und schwieg gleichzeitig zu allen weiteren Fragen, die er nicht mal mehr wahr nahm.

  • Der Pirat sang weiter und sang sich in ein Delirium, so dass der Nauarch einsehen musste, dass hier nicht mehr zu holen wäre. "Anscheinend kommt da nichts mehr raus, erlöst ihn.", sagte er und verließ mit seiner Begleitung den Carcer. Sie würden auslaufen und sich diese Piraten holen, bald.





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  • Verus schaute dem Nauarchus nach, danach wandte er seinen Blick zu dem Piraten, der anscheinend dem Wahnsinn verfallen war. Er konnte keinen Hilflosen Mann töten. Es widerstrebte ihm.


    Verus ging einige Schritte zurück und überlegte.


    "Festketten... und bringt mir einen sauberen Becher Wasser!" - Befahl Verus kühl und diszipliniert.


    Zwei Soldaten packten den jungen Piraten, um ihn an der Wand anzuketten.


    So geschah es auch. Der Mann wurde an dicken Eisenketten an die Wand gefesselt und würde hier sein freies Dasein beenden. Ein Soldat brachte auch schließlich das Wasser.


    Verus nahm den Becher.


    "Hier. Trink' einen Schluck." - Verus' Stimme wurde sanfter und zutraulicher als er dem Piraten das Wasser reichte. Er hatte seine Aufgabe erfüllt und nun ging es darum, diesen Mann zu retten, ebenso einer ehrlichen Aburteilung zu zuführen. Vielleicht wäre er der Flotte noch nützlich, sofern es Rückfragen gäbe.


    Foltern war wirklich nicht angenehm, für beide Seiten. Verus machte nur seine Arbeit und das Opfer musste leiden. Verus gefiel dies ebenso wenig.

  • Nachdem Micion und Classicus den Piraten angekettet hatten.... lies Classicus die Scultern des Kerls los...sofort sank dieser in die Ketten die ihn dannn in einer etwas unnatürlichen Haltung an de Wand festhielten.


    Nachdem der Pirat mehr ode weniger Wasser gschlürft hatte....nahm Classicus Haltung an und wandt sich fragend an den Optio.....


    Sind wir hier fertig...oder sollen wir uns noch ein wenig um den Piraten kümmern ?

  • Ric hin in den Ketten wie ein nasser Sack. Nur roch er wie ein verbrannter Sack.
    Die Stelle, an der die Männer das glühende Eisen in seine Seite gedrückt hatten schmerzte nichtmehr, sie war taub, tot. Der Rest seines Körpers litt dafür umso mehr, es schien als hätte die brennende Wunde gleichsam alle Nerven in ihm in Brand gesetzt.
    Nachdem die Klinge entfernt worden war, und der Schmerz immer mehr nachließ, aber nie vollkommen verschwand, dämmerte auch Rics Geist.


    Mit schwachen Zügen saugte er jeden Tropfen Wasser in sich auf, auch wenn das Wasser Raumtemperatur hatte, fühlte es sich so an als würde es direkt aus den Alpen kommen. Nur für ihn..


    Er stöhnte, als er seinen Kopf zu weit bewegte, in Wirklichkeit nur eine schwache Geste, aber für Ric schon zu viel um es verkraften zu können. So hing er da nun, und harrte der Dinge die ihm da kommen mögen.

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