• Tablinum dominae


    Der Empfangsraum für offizielle Gäste
    der Hausherrin

    [Blockierte Grafik: http://img16.imageshack.us/img16/5961/tabdomina.png]



    Das Tablinum der Hausherrin befindet sich am Rand des großen Atriums im neueren Teil
    der Casa. Durch eine breite Tür gelangt man hinein. An der Rückseite des
    Raumes führt eine Tür hinaus in den Hortus und ein daneben befindliches
    Fenster gibt ebenfalls den Blick in ihn frei.
    In der Mitte des Raumes stehen drei bequeme Sessel, die um einen kleinen,
    runden Mosaiktisch gruppiert sind.
    An einer der schmaleren Wände des Raumes steht ein großes Regal, auf
    dem sich diverse Gegenstände befinden und an der gegenüberliegenden
    Wand stehen zwei große, reich verzierte Truhen.

  • Von der Porta kommend, benötigte man schon einige Schritte um zum Tablinum der Aelia zu gelangen. Der Sklave hatte den Besucher hierher geführt.
    "Bitte nimm doch Platz und gedulde dich einen Moment. Ich hole die Herrin des Hauses sofort. Möchtest du etwas trinken, Herr?"
    Ein anderer Sklave kam in dem Moment vorbei und wurde sofort nach Vespa geschickt um den Besucher zu empfangen. Der Sklave, der den Prudentier empfangen hatte, wartete nun auf den Getränkewunsch.

  • Nach den geschehnissen an der Porta ward ich froh, dass mich nun, nachdem ich hereingeführt worden, die Wärme der Casa Prudentia zu Rom umfing. Mein Blick schweifte kurz durch die Räumlichkeiten, ehedem ich tat, wie vorgeschlagen vom Sklaven, und dazu nickte.


    Sehr wohl, Wein wäre nicht verachtenswert.


    Zur Zeit, da ich nun wartete sowohl auf Hausherrin wie Wein, gab es nicht sonderlich viel zu tun, so genoss die Ruhepause ich, indem ich umher blickte im Tabularium, in der Hoffnung, etwas zu erblicken, was die Imagination zu inspirieren imstande sei. Doch leider fand ich wenig vor, was mir wert schien, genauer anzuschauen. Hoffentlich bot die Hausherrin einen interessanteren Anblick als diese Räumlichkeiten.

  • Es dauerte nicht sehr lang bis der Wein gebracht wurde und auf dem kleinen Tischchen der Sitzecke abgestellt wurde. Somit wurde nun wohl deutlich, dass die Domina ihren Besuch dort empfangen würde. Der Sklave schenkte etwas Wein in den Becher und reichte diesen dann dem Prudentius. Dann verschwand er unsichtbar in einer Ecke.



    Vespa betrat in diesem Moment den Raum. Lächelnd ging sie auf den Besucher zu um ihn zu begrüßen. Der Name war ihr schon zugetragen worden.


    "Salve Prudentius, herzlich Willkommen in Roma. Ich bin Aelia Vespa."


    Ihre Beziehung zu Balbus näher zu beschrieben hielt sie für unnötig und das würde sich mit ihren nächsten Worten noch erklären."


    "Mir wurde gesagt, dass du gern meinen Mann sprechen wolltest. Wie dir schon gesagt wurde, hält ihn sein Posten meist sehr lang in den Mauern der Castra fest. Aber bitte nimm doch Platz. Wie war deine Reise?"


    Solch Gespräch begann meist mit kleinen Plaudereien.

  • Als erstes erschien mir der Wein – schillernd, perlend, kostbar erscheinend –, den der Sklave mir in den schon vorherig dagewesenen Becher füllte und in geradliniger Konsequenz reichte, woraufhin ich nicht lange zauderte ob der Möglichkeit, einen Schluck daraus mir zu nehmen. Ich tat es einfach.


    Und als zweites tauchte die Herrin des Hauses selbdritt auf. Welch wunderschöne Erscheinung, einem nymphenhaften Wesen ähnlicher als einem menschlichen, dachte ich mir wie bezaubert und ließ ein Lächeln meinen Mund umspielen.


    Salve, Aelia Vespa. Ich danke dir für deine Gastfreundlichkeit.


    Mir war sonder Zweifel bewusst, dass sich der Anblick der Ehegattin meines Neffen bot, so bedurfte dies keiner weiteren Erläuterung – was Vespa auch so sah. Ach, welch wundervolles blondes Haar sie hatte, wie Weizen, der vom Wind gestreichelt. Sicher färbte man sie.


    Sicherlich beschäftigt meinen Neffen seine neue Arbeitsstelle durchaus, und somit ist es mehr als verzeihbar, dass er nicht zugegen sein kann, versäumte ich es doch, in den letzten 10, gar 15 Jahren den stadtrömischen Prudentiern meine Aufwartung zu machen.


    Die Frage nach meiner Reise entsprach gewisslich nicht ehrlicher Wissbegierde, sondern eher der hehren Intention, ein Gespräch in Gang zu bringen. Also tat ich dergleichen.


    Meine Reise war durchaus angenehm, ich danke. Auf meiner Schiffahrt von Cemenelum nach Ostia ereilten mich keinerlei Stürme oder sonstige untrennbar mit der hohen See verbundenen Gefahren. Einzig meinem Hund erging es nicht so trefflich.

  • "Du musst mir nicht danken. Die Familie ist in diesen Mauern immer sehr gern gesehen und findet immer eine Unterkunft. Bitte nimm doch Platz."


    Sie tat dieses auch selbst und setzte sich auf einen Stuhl ihrer Sitzgruppe. Spurinna überließ sie es selbst sich einen Platz zu suchen. Ob ihr gegenüber oder seitlich, das sollte er selbst entscheiden. Sie griff nach einer Karaffe mit Wasser und schenkte sich etwas davon ein.


    "Es ist schön zu hören, dass dir sämtliche Unannehmlichkeiten erspart geblieben sind. Zu Wasser bin ich noch nicht geeist. Bisher nur auf dem Land. Mit meinen Eltern nach Germania und etwas später dann zu meiner Tante nach Norditalia. Vor einigen Jahren dann zu meinem Onkel hier nach Roma. Das ging glücklicherweise immer auf dem Landweg. Von den Gefahren auf dem Seeweg habe ich bisher nur gehört. Aber verzeih mir doch bitte meine mangelnde Kenntnis der Geographie. Wo befindet sich denn Cenemenelum? Ich wusste auch gar nicht, dass Balbus so weit verstreute Verwandtschaft hat."


    Ein Sklave kam und brachte noch ein paar Kleinigkeiten wie Brot, Oliven und Käse und stellte sie auf dem kleinen Tischchen ab.

  • Ich bewegte meinen Kopf auf und ab in einer nickenden Bewegung und tat, wie angewiesen. Ihr gegenüber saß ich nun, sie mitnichten ohne Interesse anblickend. Ihr Götter, welch schöne Frau mein Neffe da geehelicht! Meine Stirn runzelte ich, als sie sagte, dass sie immer nur auf dem Landweg gereist sei. Offenbar lagen die Orte, die sie besucht, abseits jeglicher Wasserstraßen, stehend oder fließend, was bedauerlich war. Denn das reisen in der Kutsche pflegte unangenehm zu sein, wiewohl nicht so gefahrvoll. Ich nickte dennoch freundlich.


    Dann schätze dich glücklich, dass diesen Gefahren du immer entronnen bist!


    Ich lächelte und korrigierte sie.


    Cemenelum. Es ist die Hauptstadt der Regio Alpes Maritimae, eine der drei Alpenprovinzen, die eingeklemmt zwischen Italia und Gallia. Ein beschauliches Fleckchen Land ist es, doch auch leider manchmal recht einsam. Nichtsdestotrotz rümen wir uns einer meeresküste, die schon oft mit jener rund um der Bucht von Neapolis verglichen.


    Ich griff nach einem der hingestellten Knabbereien.


    Vielen Dank. Es ist mir doch erlaubt, dass ich mir ein Zimmer hier nehme? Ich hoffe, wieder unter Familienmitgliedern zu leben... seit dem Tode meiner Frau bin ich etwas vereinsamt.

  • Alexandros war, in seiner Funktion als Hausverwalter, zugetragen worden, dass ein Gast, der scheinbar das angekünmdigte Familienmitglied war, sich in der Obhut der Hausherrin befand. Da er sich ziemlich sicher war, dass er mehr Mitglieder der prudentischen Sippschaft kannte, als die Aelia jemals kennenlernen würde, hatte er sich unverzüglich auf den Weg gemacht um ihr beizustehen und schlimmstenfalls einen Betrüger zu entlarven.


    So kam er also zum Tablinum der Hausherrin und fand dort, wie erwartet, eben diese im Gespräch mit einem Gast vor. Er grüßte natürlich zuerst die Hausherrin, der er an diesem Tag wie immer bereits mehrfach begegnet war. Domina. sagte er, und senkte dabei kurz seinen Kopf, denn auch wenn er als Freigelassener nicht mehr Bestandteils des Mobiliars war, respektierte er die kaiserliche Nichte dennoch sehr.
    Auch dem Gast gegenüber zeigte er natürlich Respekt und grüßte ihn entsprechend.
    Salve Prudentius Spurinna. Er hatte den Mann, der diesen Namen trug, vor langer Zeit bereits einmal bei einem Besuch des Prudentiers in Rom getroffen. Damals waren sie beide noch jünger gewesen und Alexandros zählte noch zu jener Masse von Lebenwesen, die man Sklaven nannte und die niemand bewusst wahrnahm. Etwas, das einem Sklaven sehr zum Vorteil gereichen konnte und das Alexandros in seinem neuen Stand manchens Mal vermisste. Aber auch wenn sich der Prudentier sehr wahrscheinlich nicht an Alexandros, der damals noch ein Jüngling gewesen war, erinnerte, so erinnerte sich Alexandros noch an jene Begegnung und war sich ziemlich sicher, dass dieser Mann tatsächlich der war, der zu sein er vorgab.
    Daher wandte er sich erneut an Vespa Soll ich das Zimmer, dass Balbus für seinen Onkel vorgesehen hat, bereiten lassen?

  • Alexandros hatte es nicht verlernt leise zu Gesprächen hinzuzukommen und sich diskret einzubringen. Auch sie hatte dem Hausangestellten gegenüber eine hohe Meinung. Sie wusste natürlich um seine Vergangenheit, brachte ihm gegenüber auch großen Respekt auf. Sie lächelte sogar ein wenig als er ins Tablinum kam und seine Hilfe anbot. Als er um ihre Aufmerksamkeit bat, ließ sie kurz ihren Gesprächspartner aus dem Blick und wandte ihm diesen zu. Dann nickte sie.


    "Wenn Balbus ein Zimmer für ihn vorgesehen hat, dann soll es ihm bereitet werden. Mir tut es sehr leid, dass ich von diesem Besuch nichts erfahren habe. Ich weiß aber, dass du es gut hinbekommen wirst. Danke schön."


    Vespa bedankte sich nicht bei jedem. Hier hielt sie es für mehr als nur angebracht. Dann wandte sie sich wieder Spurinna zu.


    "Ich muss sagen, dass ich auch sehr froh darum bin. Ich bin alles andere als eine abenteuerlustige Person. Ich mag es lieber ruhig."


    Kurz lächelte sie und ließ sich dann die Lage des Ortes beschreiben. Sie konnte noch immer nicht behaupten davon gehört zu haben, wusste aber nun wo im Reich sie diesen Ort finden würde.


    "Der Vergleich mit Neapolis hört sich in der Tat sehr interessant an. Vielleicht schaue ich doch einmal vorbei und besuche ihn. Ich mag Küstenstädte. Sie haben einen ganz eigenen Charme."


    Die Frage des Prudentiers wollte sie dennoch beantworten. Natürlich hatte er das Gespräch zwischen Vespa und Alexandros mitbekommen und wusste, dass er hier verweilen durfte. Es war doch unhöflich das so auf sich beruhen zu lassen.


    "Ein Zimmer wird dir gerichtet. Du musst natürlich nicht allein in Roma bleiben. Du bist uns hier in den Mauern der Prudentier natürlich Willkommen."

  • Sowie meine Worte ich gesprochen, hub ein Sklave an, sich zu erdreisten, in meine Worte hineinzufallen. Meinen strafenden Blick auf ihn gerichtet, entging mir dennoch nicht, dass seine Absichten pur schienen, und so lockerte ich den Arm, der schon bereit zu einer Ohrfeige gewest. Vage sogar konnte ich mich erinnern an den Knaben. Anaximandros? Ja, einen solchen Namen mochte der Sklave gehabt haben. Ich nickte also freundlich zu ihm hin, statt eines Grußes. Wer wusste, welch Bindung er an Tiberius Balbus aufgebaut! Und mit ihm wollte ich es mir nicht verscherzen, war er doch Hausherr und, was auch noch schwer wog, Prätorianerpräfekt.


    So wandte meine Aufmerksamkeit ich wieder der wundervoll anzusehenden Hausherrin zu. Ob sie ihre Worte an den Sklaven gewandt? Gewisslich. So blieb ich fürs Erste sitzen, meine Hände brav im Schoße gefaltet, und horchte wieder zu, als sie mich direkt ansprach.


    Beglückwünsche dich ob dieses Umstandes, Vespa... ich darf dich doch Vespa nennen? Abenteuerlustige Personen haben die Tendenz, dass ihr Leben abenteuerlich, unseligerweise jedoch auch kurz ist.


    Bedeutungsschwanger nickte ich, und lächelte, sowie sie ihre Gedanken ob der Stadt Cemenelum offenbarte.


    Jederzeit sollst du willkommen sein in der Casa Prudentia in Cemenelum. Doch erwarte dir nicht den Prunk der Casa hier zu Rom – es ist nur eine kleine Casa, genug für eine Familia und ein paar Sklaven, letztere sind nun alleine zurückverblieben.


    Mir deuchte dies kein riskantes Unternehmen, war ich zumindest ob der Treue der holden Doryphora gewiss. Ich nickte, mit einem gebotenen Maß an Freundlichkeit, als Vespa von meinem Zimmer mir erzählte.


    Das sind gute Neuigkeiten. Und obwohl ich weiß, dass du es nicht gerne hörst, ich danke dir abermals.

  • Alexandros nickte auf die Worte der Aelierin hin und sagte knapp: Ich werde es in die Wege leiten.
    Dann verneigte er sich noch einmal kurz und zog sich wieder zurück.


    Etwas später trat ein junges Mädchen ein und ging zu Vespa. Das Mädchen blickte schüchtern zu Boden und näherte sich der Hausherrin so weit, dass sie ihr etwas zuflüstern konnte. "Herrin, das Zimmer ist bereit. Oben." sagte das Mädchen und deutete nach oben, in die Richtung, in der das fragliche Zimmer lag.

  • "Du darfst mich Vespa nennen. Es stört mich nicht. Man könnte gewiss eine philosophische Unterhaltung anstrengen ob dieses Themas. Ob dem wirklich so ist. Denn es gibt gier wie überall Vertreter für deine Aussage und Vertreter, die genauspo lang gelebt haben wie andere, die nicht abenteuerlustig waren. Aber ich denke, dass solch eine Unterhaltung den Rahmen sprengen würde."


    Vespa trank einen kleinen Schluck und folgte währenddessen natürlich der wieteren Unterhaltung.


    "Ich habe einige Zeit mit meiner Familie in Germania gelebt. Es war keine prunkvolle Villa in der wir dort wohnten. Es hat mich keineswegs gestört. Später habe ich bei meiner Tante in Norditalia gelebt. Es war schon ein schönes Gebäude. Sicher ist dieses Gebäude hier doch ein großer Unterschied zu meinem Wohnort bei meinem Onkel auf dem Palatin. Ich hege jedoch keinerlei große Ansprüche. Ich kann mich schnell wohlfühlen. Nichts desto trotz nutze ich natürlich meine Möglichkeiten dieses Gebäude ansprechend einzurichten. Wer würde dies nicht tun, wenn er es kann. Aber wie gesagt. Ungewöhnliche Ansprüche habe ich nicht. Danke für deine Freundlichkeit mir die Casa anzubieten."


    Vespa lächelte nochmals als ihr wegen des Zimmers gedankt wurde. Dann trat eine Sklavin an sie heran und berichtete ihr vom fertigen Zimmer. Zufrieden nickte sie, bedeutete dem Mädchen noch einen Moment zu verharren.


    "Möchtest du dich vielleicht nach deiner langen Reise in unserem Balneum säubern. Ich kann mir vorstellen, dass der Staub und die Unnehmlichkeiten dieser Reise gern vergessen werden wollen. Ich kann das Bad für dich richten lassen wenn du gern möchtest."

  • Schön. Konvers dazu kannst du mich ja Spurinna nennen. Oder einfach nur Cnaeus.


    Ich bot ihr meinen Praenomen an, bevor ich etwas vom Wein mir gönnte.


    Gewiss, da stimme ich dir zu. Dennoch denke ich, dass der alte Abenteurer die Ausnahme darstellt.


    Dramatisch erklang in meinen Ohren noch das gar desaströse Schicksal des Achilles, wie uns gekündet von Homer! Doch statt in Erinnerungen an meine Schülerzeit zu versinken, lauschte ich weiter den Worten, die Vespa mit ihrer süßen Stimme von sich gab.


    Weiter, so scheint es, bist du in der Welt herumgekommen als ich. Dein Onkel – ist das der allseits populäre Consular Aelius Quarto? Sicherlich lebt dieser nicht schlecht.


    Der Bruder des Kaisers, fiel mir ein. Also war Vespa die Nichte des Kaisers, einmal biologisch gesehen. Hui! Doch auch war sie Teil dieses Haushaltes, wie ich nun, und so schien Devotion fehl am Platze.


    Balneum? Diese Idee klingt gut!


    Braves Mädchen, sie konnte Gedanken lesen! Ich fühlte tatsächlich mich etwas staubig aufgrund der langen Reise, welche von Vespa angesprochen.


    Das wäre gut, ein Bad... und hernach würde ich mcih auch gerne in mein Bett zurückziehen. Schließlich ist es schon spät.


    Sonst wäre es ja mir kaum möglich gewesen, mit der Kutsche einzureisen nach Rom.

  • Wieder einmal musste sich Vespa um die Post ihres Mannes kümmern. Dieses Mal war es gar nicht so einfach. Wieso gab es denn dieses Schreiben. Balbus hielt sich doch an alle Vorschriften. Grübelnd saß sie da.



    Ad
    Tiberius Prudentius Balbus
    Casa Prudentia, Roma
    Provincia Italia




    EDICTUM AEDILIS CURULIS



    Bei der Kontrolle der Betriebe fiel ein mehrfacher Verstoß gegen § 3 Codex Universalis - Lex Mercatus auf.


    1. Verstoß gegen Abs. IV: Aktuell befinden sich in deinem Eigentum sechs Betriebe, was eine Überschreitung der zulässigen Anzahl von 50 Prozent, also zwei Betrieben, darstellt.
    2. Verstoß gegen Abs. V: Mitgliedern des Ordo Senatorius ist es verboten andere Betriebe zu führen, als solche, die der Produktion landwirtschaftlicher Güter und deren Weiterverarbeitung dienen. Eine Taberna und ein Fernhandel erfüllen diese Voraussetzungen nicht.



    Du wirst hiermit aufgefordert, mindestens die Taberna und den Fernhandel zu veräußern, zu verschenken oder anderweitig abzugeben. Die Frist hierfür wird auf vierzehn Tage nach Zustellung dieses Schreibens festgesetzt. Erfolgt die Abgabe der Betriebe nicht in der angegebenen Frist, wird dieser Verstoß gegen die Lex Mercatus mit einer Geldstrafe geahndet. Der Betrieb ist bis zur Klärung vorrübergehend stillzulegen.


    Beschwerde oder Einspruch kann an den amtierenden Consul gerichtet werden.



    Gezeichnet und verfügt:


    [Blockierte Grafik: http://img259.imageshack.us/img259/4645/siegel.gif]

    gez. H. Claudius Menecrates



    ANTE DIEM IX KAL DEC DCCCLX A.U.C. (23.11.2010/107 n.Chr.)


    Er hatte doch eine Erbschaft bekommen. Da kam der Geistesblitz, der alles aufklärte und Vespa machte sich sofort daran die Antwort zu verfassen.



    Aelia Vespa, Casa Prudentia, Roma


    An den
    Aedil
    H. Claudius Menecrates



    Salve Claudius Menecrates!


    Es tut mir sehr leid, dass mein Mann -Prudentius Balbus - es versäumt hat seine Betriebe in Ordnung zu bringen. Wie dir sicher zu Ohren gekommen ist, scheint mein Mann derzeit verschollen. Die Überbelegung mit Betrieben resultiert aus einer Erbschaft, die er gemacht hat. Bisher war es ihm noch nicht möglich diese zu veräußern. Ich bitte daher um deine Nachsicht und die Möglichkeit deinen Auflagen zu gegebener Zeit Folge zu leisten so bald es uns möglich ist.


    Sollten noch weitere Fragen oder Unklarheiten bestehen, stehe ich gern für ein Gespräch zur Verfügung.



    Vale und im Voraus vielen Dank


    Aelia Vespa



    Hoffentlich konnten sie das bald ins Reine bringen...

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