Mors et clades a diis Germanicis omnibus Romanis (Tod und Verderben durch die germanischen Götter für alle Römer)

  • Die Welt Germaniens befand sich im stetigen Wandel seit Arminius die Römer verheerend geschlagen und die drei Legionen des Varus vernichtet hatte. Immer wieder erhoben sich die Germanen um Rom deutlich seine Grenzen aufzuzeigen. Meistens gingen diese Versuche schief und die Verluste der germanischen Krieger waren deutlich viel zu hoch. Doch die Büchse der Pandora war geöffnet worden und vor allem die römischen Siedlungen und Städte am Limes konnten ein trauriges Lied von Überfällen und Plünderungen erzählen. Jedoch herrschte nicht nur eine große Wut auf germanischer Seite, sondern dazwischen erfolgten auch Ruhephasen in welche Römer wie Germanen am Limes gut miteinander auskamen. Es wurde sehr intensiver Handel betrieben, der für beide Seiten von Nutzen war. Doch in unserer heutigen Zeit scheint die Friedensliebe der Germanen deutlich zuzunehmen und so herrscht am Limes ein auffälliges zu ruhiges Klima. Es erscheint regelrecht spürbar, dass sich weit im germanischen Osten etwas zusammenbraut, dass nicht gut für unsere römischen Siedler sein dürfte. Gerade die Römer, die schon länger in Germanien leben haben einen regelrechten sechsten Sinn für Gefahr entwickelt und hören auf ihre Gefühle. Für die römischen Truppenteile, die in und um Mogontiacum herum stationiert sind, heißt es immer wieder achtsam zu sein und wenn möglich vorhersehbar in Situationen einzugreifen und diese zu entschärfen bevor der ganze Limes brennt. Das ist nicht einfach für die Truppen und ein gutes Warnzeichen für die Bevölkerung ist es immer, wenn Einheiten sich bewegen und grenznah versetzt werden.

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