• "Damiatrix, welche Ehre." ich nickte ihr kurz zu. Dann antwortete ich Sabellius. "Also zunächst mal, ich denke die Vigiles haben auch einen recht spannenden Alltag. Aber, kommen wir zu deiner Frage. Ich denke, es ist eine sehr gute Idee, Familienfeste zu schaffen. Die Götter werden viel zu sehr vernachlässigt. Obwohl auch die Verehrung in den Einheiten zu wünschen übrig lässt."


    "Damiatrix, da du gerade hier bist, besteht die Möglichkeit, einen Neptun-Priester in Germanien zu erhalten? Ich möchte den Schutzgott der Seefahrer angemessen ehren. Nicht dass noch eins unserer schönen Schiffe absäu... äh untergeht."

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  • Gern nahm ich die Einladung von Gaius Aemilius Sabellius in die Casa Aemilia an. Als ich eintraf, waren bereits einiger Gäste erschienen und in angeregter Unterhaltung vertieft.


    Schnell machte ich den Gastgeber ausfindig und sprach zu Sabellius: "Es freut mich, das die Gens Aemilia jetzt wieder in Rom vertreten ist und ich wünsche dir und deiner Familia alles Gute und viel Erfolg. Besonders freut es mich auch, das du den Weg zu den Cohortes Vigiles gefunden hast. Bei deinem Engagement und deinem Fleiß sehe ich eine gute Zukunft für dich und deine Gens voraus."

  • Da sah ich Falco.


    "Aha, der hervorragende Bogenschütze. Wir kennen uns schon von den Wettkämpfen, Marcus Didius." sagte ich, während ich mit ausgestreckter Hand auf ihn zu ging.

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  • "Der hervorragende Bogenschütze grüßt den herausragenden Seefahrer." sagte ich grinsend.


    Es freut mich sehr dich hier wieder zu treffen, Nauticus."


    So war es in der Tat. Nauticus hatte auf mich von Anfang an einen guten Eindruck gemacht und er war zudem ein Könner in seinem Metier.


    Ich ergriff seine ausgestreckte Hand und schüttelte sie kräftig.

  • "Sieht so aus, als hätten wir neben der Freude am Bogenschießen auch die Freundschaft zu den Aemiliern gemeinsam." ich lächelte freundlich, auch zu Sabellius. Insgesamt waren mir die Leute hier sehr sympathisch.

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  • Ein Fest sprach sich schnell herum in Rom. Und die Ankunft eines Verwandten auch. Also warum nicht das eine mit dem anderen verbinden und den Verwandten auf dem Fest "Salvete" sagen und dabei auch noch nette Leute kennen lernen.


    Gedacht, getan und nachdem der Ianitor die ohnehin offene Tür noch etwas weiter aufgemacht hatte, kam auch Victor mal auf dem Fest vorbei.


    Sofort erblickte er eine Menge bekannter Gesichter und nachdem er auch den Gastgeber ausfindig machen konnte, stellte er sich erstmal vor.


    "Sei gegrüßt, Gaius Aemilius Sabellius! herzlichen Glückwunsch zur wiederauferstehung der Gens Aemilia in unserem wunderschönen Rom. Wie ich gehört habe, sollt ihr ja sehr fleissig sein. Ich hoffe für euch, dass dieser Fleiß auch viele Früchte bringen wird. Euch und Eurer Gens wünsch ich daher alles Gute. Wenn ihr mal sorgen oder Probleme haben solltet, meine Tür steht offen."

  • Inzwischen waren auch noch einige befreundete Gäste aus der Nachbarschaft gekommen. Sabellius wandte sich an die Gäste ...


    "Ich danke euch allen für euer Kommen. Ihr seid zum Teil stattliche Männer mit viel Erfahrung, als auch aufstrebende Bürger. Auch ihr, schöne Messalina und vortreffliche Damen seid begrüßt.


    Trinkt Wein mit mir, als Symbol meiner Freundschaft !


    *die Gläser trafen sich kurz*


    Auf das Imperium, auf die Bürger dieser wundervollen Stadt und auf alle freundlich gesinnten Familien. Auf das Leben und dieses Fest ...


    Lasst uns die Musik aufspielen, Tanzen und Lachen ..."


    Die Sklaven spielten fröhliche Musik und die Besucher der Casa Gens Aemilia freuten sich, dass sie gekommen waren. Besonders beliebt waren natürlich die Damen als Tanzpartner dieses Abends ...

  • Als die Zeit vorangeschritten war und alle ihrer Aufgaben und Pflichten des nächsten Tages gedachten, löste sich die Versammlung langsam auf ...


    Sabellius verabschiedete alle Gäste persönlich und dankte jedem erneut für das Kommen. Er war der Hoffnung eine gelungene Abendbeschäftigung für seine neuen Mitbürger geschaffen zu haben. Er nannte sie bereits gern Freunde ...


    Dass Feste ein Mittelpunkt der Freude bleiben und ebenso Ideen und Aufgaben ihre Umsetzung finden.

  • Als ich ging, wendete ich mich noch kurz an Sabellius.


    "Mein Freund, wenn du mal nach Germanien kommst, werde ich mich gerne um ein Quartier für dich kümmern. Und du brauchst den Rhenus nicht auf einem alten Frachtkahn herunter fahren. Sag einfach, dass du ein Freund von mir bist, und sie werden dich auf der nächsten Liburne mitnehmen."

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  • Nachdem ich mich von Sabellius verabschiedet hatte und ihm für die Einladung zu seinem gelungenen Fest bedankte hatte, schickte ich mich an zu gehen.


    Dabei sagte ich zu dem ebenfalls gerade im Aufbruch befindlichen Nauticus: "Falls es deine Zeit und deine Pläne erlauben sollten, würde ich mich freuen dich in den nächsten Tagen in der Casa Didia empfangen zu dürfen. Ich trage mich mit einem Vorhaben zu dessen Realisierung ich deine Unterstützung benötigen würde, Nauticus. Ich könnte mir vorstellen, das dich die Angelegenheit interessieren würde. In meinem Hause könnten wir uns in Ruhe darüber unterhalten."

  • *Ich machte mich nun auch auf, es war schon spät und ich mußte ja früh im Tempel sein*


    "Es war mir eine Freude, die Zeit bei dir zu verbringen! Ich hoffe unsere Freundschaft wird lange leben. Aber nun muß ich wirklich los. Morgen früh warten meine Pflichten auf mich im Tempel und ich habe mich noch vorzubereiten!"

  • Ich klopfte an der Porta und musste lange warten. Schließlich konnte ich doch noch den Brief abgeben. ;)




    An alle Mitglieder der Familie Aemilia!


    Salve!


    Endlich ist es mir möglich, die Verwirklichung meiner Badefestidee zu verkünden. Sämtliche Vorbereitungen sind getroffen und so erwarte ich alle Aemilier am kommenden Dienstag (22.03.) in der Villa Aurelia in Rom. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Mitzubringen sind ausschließlich Zeit und ein frohes Gemüt.


    Es freut sich sehr auf
    dieses - mit Sicherheit einmal unvergessliche - Ereignis,


    Aurelia Deandra

  • Ich schickte meine Sklavin, um den Brief an Sabellius zu überbringen.



    Salve Sabellius,


    in Zeiten wie diesen ist es sehr wohltuend, die Stimme eines Freundes zu hören, zähle ich dich doch bereits zu diesem erlesenen Kreis. Auch habe ich inzwischen lernen müssen, dass die Menschen nicht in arm und reich oder adelig und nicht adelig unterteilt werden sollten, sonder einfach in verlässlich und nobel oder eben gerade das Gegenteil davon.


    Es freut mich für dich, wenn dein Engagement mit einer Beförderung gewürdigt werden sollte. So lange kennen wir uns nun schon. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie du bereits als Optio vor mir gestanden hast.
    Sehr viel Wasser ist seitdem den Tiber hinunter geflossen. Fast glaube ich, du würdest mich nicht wieder erkennen, denn längst ist aus dem unbekümmerten Mädchen von einst, eine zu Ernsthaftigkeit neigende junge Frau geworden. Überlassen wir es den Göttern, ob sie unsere Schritte, so lange ich in Rom weile, zueinander führen.


    In Freundschaft
    Deandra

  • Ein Bote steckte in ungezählte römische Briefkästen ein Einladungsschreiben aus Mantua.



    Einladung


    An die
    Mitglieder der Casa Aemilia.


    Salvete,


    anlässlich des diesjährigen Stadtfestes am ANTE DIEM III ID NOV DCCCLV A.U.C. (11.11.2005/102 n.Chr.) in unserer schönen Provinzstadt Mantua möchten wir euch recht herzlich einladen, unsere geschätzten Gäste zu sein.


    Neben lukullischen Genüssen und der Versteigerung von 15 Tuniken, deren Erlös zu 50 % einem guten Zweck (z.B. Armenspeisung)zukommt,

    Sim-Off:

    WiSim

    gehört eine Reiterparade der LEGIO I und die Zelebrierung eines Opfers zu den Höhepunkten des Festes.


    Curia Provincialis
    Mantua

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