"Ja, vermutlich wurde der brief dorthin geliefert."
Sagte er nachdenklich und verwarf diesen Gedanken, gepaart mit einer schwungvollen Handbewegung und einem Lächeln.
"Naja, die Schreiberei scheint dir sowieso verhasst, also könntest du es mir auch jetzt mitteilen."
Sogleich kam ein Sklave herbei, der ein großes, rotes Tuch in den Händen hielt. Natürlich traute er sich nicht den Dominus zu unterbrechen, daher wartete er ungeduldig im Blickwinkel von Furianus, der dem Sklaven auch schnell gewahr wurde.
"Was gibt es denn?!"
Sagte Furianus mürrisch sich von Cato abwendend.
"Dominus, verzeiht, doch das Werbetuch ist aus der Färberei geliefert worden. Man fragt nach ob es euch gefällt und wie oft man es duplizieren muss."
Der Sklave breitete das große Tuch mit einem Schwung aus, so dass es im Luftzug wehte.
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Und damit rief der Sklave in Furianus unabsichtlich den Zorn hervor. Dieser beherrschte sich und seufzte nur kurz.
"Verbrenn es und sage dem Färber er soll weitere Kopien unterlassen, ich bezahle ihm den vollen Preis, wie vereinbart."
Der Sklave nickte und ging sofort ab.
Jetzt verstand er, dass der Dominus das Tuch nicht sehen wollte, erinnerte es ihn doch an die Absage des Kaisers zur Wahl. Werbetücher sollten es sein, man wollte sie überall aufhängen, um sich so noch einige Stimmen zu sichern. Doch nun waren sie nutzlos, würden verbrannt werden.
"Wo waren wir?
Ach ja, nun, in Hispania hatte ich drei Projekte zu betreuen. Eines, welches mir vor Ort aufgetragen wurde, eine Wasserleitung nach Carthago Nova, und die zwei kaiserlichen Aufträge, die mir der Imperator auftrug. Es war die Wiederverwertung der beiden ehemaligen Kastelle der Legio IX und Ala II."